<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576</id><updated>2012-02-16T17:07:07.617+08:00</updated><category term='Haiku'/><category term='Blog-o-ventskalender 2007'/><category term='Korea'/><category term='Reisetagebuch Malaysia'/><category term='Essen'/><category term='Blog-o-ventskalender 2009'/><category term='Hong Kong'/><category term='Beijing'/><category term='Tagebuch'/><category term='Reisetagebuch China: Die 10- und 20-Yuan-Reise'/><category term='Kambodscha'/><category term='Reisetagebuch China: Einmal um den Taihu'/><category term='Reisetagebuch Kambodscha'/><category term='Reisetagebuch Hong Kong'/><category term='Reisetagebuch China: Yunnan'/><category term='Malaysia'/><category term='Reisetagebuch China: Dörfer und Berge in Anhui'/><category term='Kalligraphie'/><category term='Reisetagebuch China: In Shaanxi und Henan zu den Ursprüngen'/><category term='Burkhards Reisetagebuch'/><category term='Reisetagebuch China: Sonnenfinsternis und ein Stück Seidenstraße'/><category term='Blog-o-ventskalender 2008'/><category term='Taiwan'/><category term='Japan'/><category term='Reisetagebuch China'/><category term='Indien'/><category term='Singapur'/><category term='Reisetagebuch'/><category term='Reisetagebuch Indien'/><category term='Ausflüge'/><category term='Der Unsinn des Tages'/><category term='Thailand'/><category term='Reisetagebuch China: Eislaternenfestival in Harbin'/><category term='Sprache'/><category term='Reisetagebuch Singapur'/><title type='text'>Das Jahr des Schweins</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>728</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-7135658663508166560</id><published>2010-07-01T06:35:00.000+08:00</published><updated>2010-07-01T11:37:30.072+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Zwischenmeldung aus Istanbul</title><content type='html'>So, jetzt haengen wir also in Istanbul in der Lounge herum und warten auf den Weiterflug. Der Flug von Shanghai war puenktlich, sogar ein bisschen verfrueht, und insgesamt relativ ruhig. Allerdings verstehe ich jetzt auch, warum der so billig war: Das war wohl der Flieger mit den alleraeltesten Sitzen, die noch in Gebrauch sind. Bei der Lufthansa liegt man ja auch nur flach und nicht horizontal, aber hier war nicht einmal an flach zu denken. Der Sitz 4A (meiner) war dann noch zusaetzlich defekt, weil sich die Fussstuetze nicht ausfahren liess. Zum Glueck war noch ein anderer Platz frei, den ich dann benutzen konnte. - Und dann das Videoprogramm: die Auswahl schlecht, bei einigen Filmen zwei Tonkanaele vermixt, bei anderen der Film kaputt, und ausserdem feste Abspielzeiten - das habe ich dann auch nach 5 Minuten wieder aufgegeben. (Oder vermutlich eher nach 2.) Vivement Europe: da kann ich ja dann auch bald mal wieder in ein richtiges Kino gehen. - Weil ich hinreichend muede war, habe ich trotzdem die meiste Zeit geschlafen. Der Essensservice war ein bisschen kluengelig - koennte man auch noch verbessern. Aber wie gesagt: der Flug war so viel billiger als die Konkurrenz (etwa Faktor 2.5), dass man kaum etwas sagen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier in der Lounge haben wir dann entweder unseren vorerst letzten Sonnenaufgang in Asien oder den ersten wieder zurueck in Europa beobachtet - ich weiss nicht genau, wo hier der Flughafen liegt. Immerhin ein Sonnenaufgang und kein Regenwetter! Jetzt noch ein Weilchen hier, dann geht es zur vorletzten Etappe, dem Flug nach Duesseldorf. Dann noch mit dem Taxi nach Koeln, und dann sind wir da, wo fuer die naechsten Wochen unser temporaeres Zuhause sein wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-7135658663508166560?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/7135658663508166560/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=7135658663508166560' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/7135658663508166560'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/7135658663508166560'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/07/zwischenmeldung-aus-istanbul.html' title='Zwischenmeldung aus Istanbul'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-179651431430080342</id><published>2010-06-30T00:51:00.002+08:00</published><updated>2010-06-30T12:05:59.312+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Essen'/><title type='text'>Eine Woche Abschiedsessen?!</title><content type='html'>Na ja, nicht so ganz, aber fast: letzten Mittwoch fing der "Endspurt" mit meinem sozusagen offiziellen "Farewell Dinner" an. Am Donnerstag zuvor waren wir ja schon mit Yang XiaoLi im 100 Century Avenue auf der 91sten Etage des SWFC essen gewesen, und noch vorher hatten wir mit Kollege Martin und seiner zukuenftigen Angetrauten das mittaegliche &lt;a href="http://www.shangri-la.com/en/property/shanghai/pudongshangrila/dining/restaurant/yicafe"&gt;Buffet im Shangri-La&lt;/a&gt; ausprobiert (auch eine Empfehlung - nicht ganz billig, aber das Preis-Leistungsverhaeltnis war wirklich in Ordnung).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Auswahl des Ortes fuer mein Abschiedsdinner hatte ein kleines Projekt erfordert, das von unserer Sekretaerin geplant und ausgefuehrt worden war. Irgendwann kam sie mal am relativ spaeten Abend mit einem "Stapel" Fotos (natuerlich nur Bits und Bytes) an und hat mir die lokalen Gegebenheiten aller dieser Orte ausfuehrlich anhand der Bilder geschildert. Die Quintessenz war so ungefaehr, dass alle Restaurants von dieser Liste irgendwie nicht genug Platz haetten. Schliesslich haben wir das &lt;a href="http://www.lapisthai.com/"&gt;Lapis Thai&lt;/a&gt; ausgewaehlt (Hunan Road), und ich fand es auch recht nett. Das Essen war ganz in Ordnung - thailaendisch halt - und ja, der Platz war ein bisschen knapp, aber ich denke, dass sich alle ganz gut unterhalten haben. Links von mir die Chinesen, rechts von mir die Expats - mit froehlicher Durchmischung war da nix. Ich hatte auch eine kleine Praesentation vorbereitet, in der ich FAQ* beantwortet habe, so von der Sorte: Bist Du viel in China herumgereist? Was hat Dir am besten gefallen? Waerst Du lieber noch geblieben? Und vor allem: Warst Du auf der Expo? Am Ende war die Praesentation gar nicht so klein - ich habe tatsaechlich 29 Minuten lang geredet - und drei der Teilnehmer konnten mit Preisen nach Hause gehen: Penne rigate mit Pastasauce aus dem Glas, eine Flasche Cahors, und eine Drittelflasche handwerklich hergestellten Rums aus Martinique. Nicht Containergeeignetes also aus unseren ehemaligen Vorraeten. War fast so gut wie eine Verlosung - ich glaube, ich erwaehnte schon, dass eine Feier ohne Lucky Draw eigentlich gar keine sein kann. Wo ich das gerade schreibe, faellt mir auf, dass meine Idee mit dem Beantworten von Fragen vielleicht doch ein bisschen langnasig war?! Wie auch immer, Fotos belegen eine relativ gebannte Zuhoererschaft. Mein Eindruck war, dass es als kurzweilig empfunden wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls habe ich dann auch Geschenke bekommen, zwei dekorative "Ziegel" (leicht wie eine Feder?! leider nein), einer mit glueckbringenden Fischen, einer mit Kalligraphie, und das Beste daran - zur grossen Erheiterung der feixenden Expat-Gemeinde - war die Tatsache, dass die Chinesen die Kursivschrift nicht lesen konnten. Eine Kollegin hat den Ziegel eine ganze Weile studiert und dann mit dem Ausspruch "Das ist Kunst!" die missratene Entzifferung zu vertuschen versucht, was natuerlich nicht funktioniert hat, hihi!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Burkhard hat ausserdem auch mit seinen diversen "Mineralienbekanntschaften" sowie heute nochmals mit Yang XiaoLi und Han Shifu zu Mittag gegessen, von der Abschiedsente am Sonntag im &lt;a href="http://shanghai.cultural-china.com/html/Food---Drink/restaurant/Beijing/200810/23-527.html"&gt;Yan Yun Lou&lt;/a&gt; hatte ich schon geschrieben, und ich war heute noch ein letztes Mal mit meinem Team im Sichuan-Restaurant &lt;a href="http://en.southbeautygroup.com/products_list/&amp;amp;pmcId=6b705301-8b01-46ee-8435-314b38a74102&amp;amp;comp_stats=comp-FrontProductsCategory_show01-1262654196853.html"&gt;South Beauty&lt;/a&gt; in der Super Brand Mall. Und gestern Abend - ein echtes Glanzlicht! - waren wir im &lt;a href="http://www.stillers-restaurant.cn/"&gt;Stiller's&lt;/a&gt; und haben da gleich am Tisch ganz vorn rechts gesessen (auf dem Bild, das erscheint, wenn man auf den Unterpunkt &lt;i&gt;Stiller's Restaurant&lt;/i&gt; klickt). Mit Blick auf unser ehemaliges Zuhause, schnueff! Und wir haben festgestellt, dass dieser Aus-alt-mach-neu-Entertainment-Komplex namens "&lt;a href="http://www.thecooldocks.com/"&gt;The cool docks&lt;/a&gt;" (diese Website behauptet nur, sie koennte Englisch - kann sie aber nicht - aber ein paar Bildeindruecke kann man sich dort trotzdem erklicken) quasi in fusslaeufiger Entfernung lag - mit der Faehre uebersetzen, 200 Meter gehen, schon ist man da. Ich war einen Moment lang ganz daneben ob dieser Erkenntnis und schlug vor, dass wir dann doch Han Shifu nach Hause schicken koennten. Aber Burkhard holte mich mit der einfachen Frage "Und wie willst du von der Faehrstation zum Hotel kommen? Mit dem Taxi?" auf den Boden der Tatsachen zurueck - ach ja, natuerlich. Schnueff. Was das Essen betrifft, haben wir uns das &lt;a href="http://www.stillers-restaurant.cn/files/sc_225_food_menu_290610.pdf"&gt;Menu&lt;/a&gt; gegoennt und es war wirklich ziemlich gut. Uebrigens mit weitgehend deutschsprachigem, aber nur zum Teil deutschem Service.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Abend mussten wir mit dem Packen beginnen und hatten nicht so recht die Ruhe ... also sind wir nur noch einmal zum Bund gefahren und haben auf der Terrasse des &lt;a href="http://www.threeonthebund.com/en/index.html"&gt;New Heights&lt;/a&gt; einen Cocktail samt Snack verzehrt. Ok, ok, hier geht man wegen der Terrasse hin und nicht wegen des Essens - der Blick ist aber auch wirklich spektakulaer. Oder genauer: die Blicke, denn man weiss gar nicht, wo man hingucken soll: auf das abendlich schillernde Lujiazui oder am prachtvoll illuminierten Bund entlang? Auch bemerkenswert: dass man die Terrasse ueberhaupt nutzen konnte. Nach ziemlich ueblem Regen am Vormittag sind die Wolken naemlich am Nachmittag grosszuegig aufgerissen und haben sogar die Sonne mal wieder auf Shanghai blicken lassen. In nicht unangenehmer Temperatur konnten wir also unter der angestrahlten China-Flagge Platz nehmen. Ja, und jetzt sind wir also schon mitten in unserer letzten Nacht in Shanghai.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;*FAQ: Frequently Asked Questions, also haeufig gestellte Fragen&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-179651431430080342?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/179651431430080342/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=179651431430080342' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/179651431430080342'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/179651431430080342'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/06/eine-woche-abschiedsessen.html' title='Eine Woche Abschiedsessen?!'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-2092582641493836340</id><published>2010-06-27T21:47:00.001+08:00</published><updated>2010-06-28T09:12:15.244+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Auf Wiedersehen, Zi Zhong Jiang Pan!</title><content type='html'>Heute waren wir also - seufz! so viele Dinge zum letzten Mal! - zum (jedenfalls vorerst ... wer weiss ...) letzten Mal im Shanghai Museum auf dem Volksplatz. Auch wenn die Ausstellungsstuecke hier naturgemaess weniger variabel sind als in der Moganshan Lu, gibt es doch immer noch wieder etwas Neues zu entdecken. Und dabei rede ich nicht einmal von den Wechselausstellungen. Speziell in der Jadegalerie und vielleicht auch bei &amp;quot;Shuhua&amp;quot;, also Malerei und Kalligrafie, werden wohl gelegentlich die Ausstellungsstuecke gewechselt, so dass auch die Sachen aus dem Depot einmal zur Geltung kommen koennen. In der Jadegalerie hat Burkhard heute zum ersten Mal eine sehr schoene weisse &amp;quot;FeiTian&amp;quot;, Flieg-im-Himmel, sprich: Apsara entdeckt. Bei ihm heissen die ja nach ihrer Beschaeftigung. Was machen naemlich so Apsaras den ganzen Tag? Hin- und Herfliegen, also Fei Lai Fei Qu (sprich: tschü). Heiteres Beruferaten.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ausserdem waren wir heute zum allerersten Mal (als Gegenmittel sozusagen) in der Ausstellung zu chinesischen Zahlungsmitteln. Es gab zunaechst schaufelfoermige und messerfoermige, und dann waren sehr sehr lange die runden Muenzen mit einem quadratischen Loch in Mode und Gebrauch. War ja auch nicht unpraktisch, das Loch, da kann man seine Schaeflein, aeh, sein Scherflein, ganz einfach mit einer Schnur zusammenhalten. Ganz interessant war, dass die Muenzen in China sehr lange gegossen wurden ... bis die Chinesen irgendwann gesehen haben, dass man die auch praegen kann. Und der gute alte &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kublai_Khan"&gt;Kublai Khan&lt;/a&gt; hatte schon zu Zeiten der von ihm gegruendeten Yuan-Dynastie, also im 13. Jahrhundert, erstmalig mit Papiergeld (hm, sagen wir mal:) experimentiert. Aber es gab natuerlich auch die mehr oder weniger schiffchenfoermigen Gold- und Silberbarren zu sehen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Dann haben wir uns von den steinernen Buddhas verabschiedet und natuerlich vor allem vom &lt;a href="http://arts.cultural-china.com/en/30Arts2017.html"&gt;Pan von Zi Zhong Jiang&lt;/a&gt;, diesem wunderschoenen flachen bronzenen Wasserbecken mit kleinen Fischen, Froeschen und Enten. Das ist immer wieder toll!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Auch toll war es hinterher im Museumsladen. Schon seit laengerer Zeit versuche ich, ein bestimmtes Buch ueber Kursivschrift zu kaufen. Das war zuletzt ueberall vergriffen, und das letzte Mal, dass ich eins gesehen habe, war im Flughafen-Buchladen. Das Exemplar dort war schon ganz schoen verhunzt, angeschmuddelt und mit &amp;quot;abben Ecken&amp;quot; sozusagen. Das haette ich ja fuer einen Antiquariatspreis gekauft, aber die Ladenangestellte wollte es mir nur zum normalen Preis geben. Das ging ja schon aus Prinzip nicht - und jetzt habe ich ganz durch Zufall ein offenbar weiteres letztes Exemplar gefunden und natuerlich gleich &amp;quot;zugeschlagen&amp;quot;. Zum vollen Preis, aber auch ganz frisch und sauber. Ich krieg&amp;#39; mich kaum ein!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Nach soviel Kultur waren wir dann hungrig, und es war ja auch schon fast halb sechs: chinesische Essenszeit. Wir sind in das traditionelle Yan Yun Lou auf der Nanjing Lu gegangen. Die sind da auf Pekingente spezialisiert, mit der wir uns dann auch die Baeuche vollgeschlagen haben. An dieser Ente war direkt ungewoehnlich viel Fleisch! Ein kleiner Rundgang in Daemmerung, blauer Stunde und am fruehen Abend auf der Nanjing Lu und ein Espresso bei &amp;quot;Schingbacke&amp;quot; haben diesen trotz miserablen, unsaeglichen, grauen Regenwetters schoenen Tag abgerundet. Ich war ja wirklich schon lange nicht mehr auf der Nanjing Lu und hatte ganz vergessen, dass man da alle paar Sekunden von irgendwem angehauen wird, der einem &amp;quot;Lolex&amp;quot; oder sonstige Wotsch, Baegs! andrehen will. Ich habe dann fast permanent mit &amp;quot;wo bu yao&amp;quot; (will ich nicht) grosszuegig um mich geworfen ... was heute ueberraschend gut funktionierte.&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-2092582641493836340?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/2092582641493836340/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=2092582641493836340' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2092582641493836340'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2092582641493836340'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/06/auf-wiedersehen-zi-zhong-jiang-pan.html' title='Auf Wiedersehen, Zi Zhong Jiang Pan!'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-6340865424904004374</id><published>2010-06-27T12:49:00.001+08:00</published><updated>2010-06-28T09:12:15.247+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Mehr Kunst!</title><content type='html'>So, der Samstag ist jetzt schon mal um - mit einem ganz kleinen Besuch bei Zheng Hong, der in so einer engen Gasse an der YanAn Lu (so auch die Adresse) in einem Haus aus den 1930er Jahren wohnt und arbeitet. In einem Zimmer steht ein ziemlich grosser Tisch fuer chinesische Malerei, in einem anderen eine grosse Staffelei fuer bespannte Leinwaende oder dergleichen. Jedenfalls haben wir noch einmal Stempel bekommen, natuerlich nicht bloss einen, sondern drei, von denen einer doppelt ist. Nu&amp;#39; muss die Sammlung aber auch wirklich komplett sein! Ausserdem hat er mir noch ein Studienbuch mitgegeben, natuerlich mit hanzi (sprich: han(d)se mit unbetontem e, fast ganz genau wie in &amp;quot;Frau Hansemann!&amp;quot;, was wir immer zu rufen pflegten, wenn Yang XiaoLi uns zu den hanzi, d.h. den chinesischen Schriftzeichen, rief). Hanzi von &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Yan_Zhenqing"&gt;Yan Zhenqing&lt;/a&gt;. Von wem sonst?&lt;br&gt;   &lt;br&gt;Danach sind wir noch ein letztes Mal zur Moganshan Lu gefahren und haben da mal rasch fast vier Stunden verbracht. Zwar kannten wir natuerlich schon einige der Werke, aber es gibt auch immer Neues, und schliesslich waren wir auch noch nicht ueberall. Zum Beispiel ist da ein vorher noch nicht gesehenes Moebelgeschaeft namens &lt;a href="http://www.more-less.com.cn/en/more_our.asp" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;MORE&lt;/b&gt;LESS&lt;/a&gt; - das Geschaeft ist gut, die Designideen sind zum Teil klasse, nur die Website finde ich weniger gelungen. Unter &amp;quot;Products&amp;quot; kann man sich dort sowohl im Teil &amp;quot;More&amp;quot; wie im Teil &amp;quot;Less&amp;quot; einige Eindruecke verschaffen.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Auch finanziell ist in den diversen Galerien fuer jedes Budget etwas dabei: Von Postkarten fuer 2 RMB bis zu Werken mit himmelstuermenden Preisen ist alles zu haben (z.B. die beiden Tuerwaechter, vielleicht Heng und Ha, in arcimboldischer &amp;#39;Aufloesung&amp;#39; der Formen, aber ohne Gemuese, fuer 390.000 RMB).&lt;br&gt;   &lt;br&gt;Diesmal haben wir auch noch ein paar der Galerien an der Strasse besichtigt. Die eine stand ganz im Zeichen der Kalligraphie: Die Waende waren in chinesischer Kursivschrift beschrieben, die von der Decke luftschlangenartig &amp;quot;herunterhing&amp;quot;. Dazu rot gestrichene Versorgungsrohre (wie ueberall in den Gebaeuden liegen die hier natuerlich offen) und auch Schrift-Werke - das gab eine ganz besondere Atmosphaere. Gleich nebenan hingen grossformatige Fotografien von Stadtszenen, die offenbar in der Daemmerung gemacht, aber tuechtig ueberbelichtet waren: auch ein Thema zum Selber-Experimentieren.&lt;br&gt;   &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-6340865424904004374?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/6340865424904004374/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=6340865424904004374' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6340865424904004374'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6340865424904004374'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/06/mehr-kunst.html' title='Mehr Kunst!'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-4348645478233277134</id><published>2010-06-26T10:27:00.001+08:00</published><updated>2010-06-28T09:12:15.249+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Das ist das letzte</title><content type='html'>Wochenende in Shanghai, von dem wir jetzt schon das Samstagsfruehstueck hinter uns gebracht haben. Im Eton Hotel, das mich immer irgendwie an das Haus am E(a)ton Place erinnert. Wir sind schon am Montagabend hier eingezogen, schnueff. Und kommenden Mittwoch ziehen wir aus, der Flug nach Deutschland - genau betrachtet nach Istanbul - geht am spaeten Abend.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Am letzten Montag sollte ja unser gesamter Hausstand eingepackt werden. Der zarte Hinweis, dass damals in Deutschland fast 5 Tage lang gepackt wurde, wurde mit grosser Geste hinweggewischt: nein, kein Problem, einen 20-Fuss-Container kann man &lt;i&gt;immer &lt;/i&gt;an einem Tag packen. Ja dann. Als ich am Montagabend gucken kam, waren das Schlafzimmer, das Arbeitszimmer und das Gaestezimmer noch so gut wie gar nicht bearbeitet ... und bald hiess es auch, dass der geplante 20-Fuss-Container nicht ausreichen wuerde. Jaja, die Fachleute mit Fachverstand ... Die haben natuerlich auch unsere Schuhe in eine Kiste gepackt und die Schuhkartons oben drauf, hihi. Und trotz des cremefarbenen Klebestreifens, der die Sachen markierte, die nicht eingepackt werden sollten, werden wir in Deutschland mit dicken Stapeln des allerscheusslichsten Vorhangstoffs ankommen. Der war in der Wohnung, als wir eingezogen sind, um gegen allzu viel Sonneneinstrahlung zu schuetzen. Wir haben jetzt unsere Vorhaenge haengen lassen. Bei den lila Seidenvorhaengen im Wohnzimmer haette ich die Sorge, dass sie bei Kontakt mit einer Waschlauge auseinanderfallen ... &lt;br&gt; &lt;br&gt;Nur der Vollstaendigkeit halber: Am Dienstagabend war dann tatsaechlich alles weg, und ich erwarte, diesmal zum Geburtstag ein sehr grosses Paket zum Auspacken zu bekommen, ca. 20 Fuss. Ich hoffe, die Umzugsfirma erfuellt unsere Bitte und macht eine schoene rote Schleife drum. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Apropos: Als ich am Dienstagabend ins Hotelzimmer kam, war ich gleich besorgt, sah ich doch auf Burkhards Arm ein Pflaster. Was denn da passiert sei? Wo? Ach so: das war gar kein Pflaster, das war ein cremefarbener Klebestreifen. Ouf, ist ja gerade noch mal gut gegangen, sonst haetten die ihn womoeglich eingepackt!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Und noch eine gute Geschichte: Wir besitzen einen bronzenen Raben, der Balkon oder Terrasse zu bewachen pflegt. Und ich sag&amp;#39;s gleich: Da er moeglichst Tauben abschrecken soll, handelt es sich nicht etwa um eine kubistische oder sonstwie abstrakte Skulptur, sondern um einen hoechst realistisch gestalteten schwarzen Vogel. Irgendwann war der auch weggepackt, wie sich das gehoert. Nun sind die Biologiekenntnisse der Chinesen ja eher begrenzt (&amp;quot;sind Wildschweine eigentlich mit Schweinen verwandt?&amp;quot;). Burkhard konnte vor Lachen kaum erzaehlen, was auf der Kiste stand: Duck.&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-4348645478233277134?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/4348645478233277134/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=4348645478233277134' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/4348645478233277134'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/4348645478233277134'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/06/das-ist-das-letzte.html' title='Das ist das letzte'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-4666003643647365751</id><published>2010-06-18T23:02:00.001+08:00</published><updated>2010-06-28T09:12:15.251+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Aufgebrezelt</title><content type='html'>Gestern hatten wir einen Redner eines multinationalen Konzerns zu Gast, den Leiter fuer Greater China. Seine Folien waren zwar nicht so ueberzeugend, aber wenn man nicht hinschaute, ging es ganz gut - die waren mehr dazu geeignet, die Multitaskingfaehigkeit der Zuhoerer zu testen denn seine Botschaften zu unterstreichen. Aber sei&amp;#39;s drum. Ich will naemlich nur berichten, dass er sagte, Shanghai erinnere ihn jetzt stark an seine Tochter. Und zwar an seine Tochter, als sie zum Abschlussball der High School ging. Und diese Beschreibung trifft es wirklich richtig gut! (Ein Skandal, dass ich nicht selbst auf diesen Vergleich gekommen bin ... wahrscheinlich braucht man dazu eine Tochter ...)&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-4666003643647365751?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/4666003643647365751/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=4666003643647365751' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/4666003643647365751'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/4666003643647365751'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/06/aufgebrezelt.html' title='Aufgebrezelt'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-7343595003845010818</id><published>2010-06-17T22:46:00.001+08:00</published><updated>2010-06-28T09:12:15.253+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Stemplomanie</title><content type='html'>Nein, es geht hier nicht um meine Sammlung chinesischer Steinstempel, sondern immer noch um die Expo. Wie heisst es noch so schoen? Uuuunglaubliche Szenen spielen sich ab! Ich hatte ja erwaehnt, dass wir auch Stempel gesammelt haben, habe aber, glaube ich, gar nicht vom Ergebnis berichtet: 24 Stueck. Also gerade mal schlappe 6 Prozent der zu erjagenden 400 Stempel. Da lachen ja die Chinesen bloss drueber! Die sind naemlich im Stempelwahn. Zuerst stand schon eine Warnung in der Zeitung, dass man bitte nicht seinen echten Pass zum Stempeln vorlegen moechte (wer kommt denn auf so&amp;#39;ne Idee???), sondern einen der Expo-Paesse. Die gibt es in fuenf Ausgaben, naemlich rot, gruen, blau als Standardversionen, die gelbe Cartoon-Version und eine Luxus-Version. Hab&amp;#39; ich gelesen - wir haben uns natuerlich keinen gekauft. Wobei die Leute hier auch gern dem Yin-und-Yang-Prinzip folgen: warum sich entscheiden, wenn man auch alle fuenf kaufen kann?&lt;br&gt; &lt;br&gt;Dann der naechste Wahn: im chinesischen Internet kann man angeblich Expo-Paesse mit kompletten Stempelsammlungen kaufen, ich hoerte mal von um die 9000 RMB, also auf jeden Fall mehr als 800 Euro. Vermutlich angemessen, wenn man den Aufwand betrachtet, aber was zum Henker soll das?! Der Pass soll doch als Souvenir dienen, kauft man sich damit fremde Erinnerungen? Die Kaeufer versteh&amp;#39; ich also schon mal gar nicht, die Verkaeufer schon eher. Die machen sich das Leben naemlich mittlerweile leichter und kommen gleich mit Stapeln von Paessen zu den Stempelfritzen und -liesen. Was wiederum dazu fuehrt, dass nicht nur fuer den Pavillon-Eintritt lange Warteschlangen entstehen, sondern auch an den Stempeltischen. Einer der Pavillons, in dem es eigentlich vorgesehen war, dass jeder am Ausgang einen Stempel mitnehmen kann, hat jetzt schon einen separaten &amp;quot;Ausgang ohne Stempel&amp;quot; ausgewiesen ...&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-7343595003845010818?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/7343595003845010818/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=7343595003845010818' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/7343595003845010818'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/7343595003845010818'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/06/stemplomanie.html' title='Stemplomanie'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-8689786224708421025</id><published>2010-06-16T17:18:00.001+08:00</published><updated>2010-06-28T09:12:15.255+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Ich war da-ha!</title><content type='html'>Kraft Regierungsbeschluss hatte unsere Personalabteilung das letzte Wochenende auf Montag und Dienstag verschoben (ja, sowas gibt&amp;#39;s auch nur in China oder aehnlichen Laendern ...). Das heisst, die letzte Woche hatte sieben Arbeitstage, naemlich von Montag bis Sonntag, dafuer war gestern und vorgestern, also Montag und Dienstag, Wochenende. Und der ganze Heckmeck (das ganze &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Golf_von_Bohai" target="_blank"&gt;Bohai&lt;/a&gt;?!) bloss, weil sich heute in grauer und unbestimmter Vorzeit ein aufrechter Beamter wegen ungerechter Anfechtungen in einem Fluss ertraenkt hat, weshalb irgendwann Leute angefangen haben, am selbigen Tag &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drachenbootfest" target="_blank"&gt;Rennen im Drachenboot zu fahren und daraus gleich einen Festtag zu machen&lt;/a&gt;. Wobei mir nicht klar ist, was der Ruderwettkampf mit besagtem Selbstmord zu tun hat. Aber egal.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Als ich am fruehen Montagmorgen mal erwachte, war es draussen zwar grau, aber mit einem leisen Anflug von Sonnenlicht, weshalb ich &amp;quot;ein froehliches Liedlein&amp;quot; anstimmte und Burkhard so weckte. Immerhin hatte der Wetterbericht sonnige Abschnitte versprochen, also hiess es: Jetzt oder nie!, und wir richteten uns darauf ein, an diesem Tag (trotz dekretierten Wochenendes) zur Expo zu fahren. Gegen viertel vor zehn machten wir uns auf. &lt;br&gt;  &lt;br&gt;Das Wassertor hier an &amp;quot;unserer&amp;quot; Faehrstation ist praktisch, und es ist auch keine Warteschlange zu sehen. Leider verpassen wir die Zehn-Uhr-Fahrt, denn wir muessen die Eintrittskarte kaufen und durch die Sicherheitskontrolle und durch Schlange-Steh-Serpentinen und bis ganz hinten zum allerletzten Boot, das um 10:20 Uhr abfahren soll. Leider kommen wir gerade so, dass die Sitzplaetze alle belegt sind, schade ... bei dem Gedanken an die Expo-Herumlatscherei tun mir die Fuesse schliesslich jetzt schon weh. Mittlerweile gibt es auch keinen Anflug von Sonne mehr, es ist grau in grau. Nun ja. Nach etwa 25 Minuten erreichen wir die Anlegestelle in der Naehe der &amp;quot;UBPA&amp;quot;, der Urban Best Practices Area. Burkhard kriegt sich kaum ein darueber, wie voll es ist im Vergleich zu dem Tag vor einiger Zeit, als er schon einmal da war. Dabei ist es nicht mal allzu voll. [Und uebrigens ist die Toilette, die wir hier aufsuchen, trotz des Besucherandrangs recht ok, man *und nicht einmal frau* muss praktisch nicht warten, es gibt Papier, Wasser, Seife und sogar Papierhandtuecher. Seit langem die beste oeffentliche Toilette in China ... und anderswo.]&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Wir erkunden erst einmal den Bereich, den Burkhard bei seinem ersten Besuch ausgelassen hatte. Da gibt es sogenannte &amp;quot;joint case&amp;quot;-Pavillons, in denen verschiedene Staedte sich praesentieren. Au ja, nach Duesseldorf! Der Duesseldorfer Buergermeister grinst leicht ueberlebensgross von einem Plakat, und Schautafeln praesentieren die Schoenheiten und Vorteile zum Beispiel der Rheinuferpromenade und des Medienhafens. Staedtische Errungenschaften eben! Haeuserfassaden à la Altstadt, Fotos zum Beispiel von der Koe und ein Bodenbelag wie auf der besagten Promenade komplettieren das Bild. Na, da fangen wir am besten gleich an, die begehrten Stempel einzusammeln! &amp;quot;City of Düsseldorf&amp;quot; prangt als erster auf unserem Expo-Plan. Bald finden wir auch Freiburg (da gibt&amp;#39;s Stadtteilautos, von denen 160 ca. 1000 Privatfahrzeuge ersetzen) und Bremen (da gibt&amp;#39;s vier Stadtmusikanten mit einem goldfarbenen Autogramm von Horst Koehler auf dem Esel). Die Schlange am Hamburger Pavillon ist uns schon zu lang, da muss man voraussichtlich mehr als 15 Minuten warten (das ist so unser Limit).&lt;br&gt;  &lt;br&gt;In der Tapas-Bar &amp;quot;in Madrid&amp;quot; nehmen wir einen Imbiss zu uns, und als wir da fertig sind - regnet es. Baaaeeeh! Ist ja scheusslich! Wir stellen uns ca. 10 Minuten fuer London an (die Schlange ist ueberdacht), aber hinterher regnet es immer noch. So ein Mist! - Shanghai hat ein eigenes vierstoeckiges Eco-Haus, aus dem mir die Ecke mit den schrifttragenden Medien in Erinnerung geblieben ist - der Grund dafuer wirkt aber nur auf Englisch: bamboo slips, parchment, jute paper, rice paper, newspaper. Und die Loesung, wie Kinderhaende schadenfrei Tisch und Waende beschmieren koennen: man malt einfach mit dem Finger auf der Wand, und der Finger hinterlaesst rote Lichtspuren. Wenn die Wand voll ist, kann man sie einfach mit der flachen Hand auswischen und von vorn anfangen.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Nachdem wir uns hier genuegend umgesehen haben, wollen wir eigentlich direkt mit der Faehre auf die Pudong-Seite mit den Laenderpavillons uebersetzen, aber die Schlange da ist ein wahres Ungeheuer. So was Bloedes! Die haetten genuegend Schiffe und Anlegeplaetze, um fuer einen zuegigen Transport der Menschen zu sorgen! Aber nein, statt dessen setzt man nur wenige Ressourcen ein und faehrt genau nach Fahrplan, nicht etwa, wenn ein Schiff voll ist. Koennen die Gaeste halt warten. Umpf. Das uebersteigt unser Viertelstundenlimit, also beschliessen wir, erstmal auf der Puxi-Seite weiterzugehen. Ueberall sind Schlangen beachtlicher Laenge, am Erdoel-Pavillon, am Schiffsbau-Pavillon, am Luftfahrt-Pavillon undsoweiterundsofort. Die Anzeigetafeln verkuenden meist so drei bis vier Stunden Wartezeit. Bin ich denn des Wahnsinns fette Beute??&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Wenigstens ist der Andrang an der naechsten Faehrenhaltestelle nicht so gross. Wir besteigen ein Schiff Richtung Afrika-Pavillon. Das braucht 10 Minuten zum Fahren und dann 10 Minuten zum Anlegen. Erster Versuch: wir haben noch ca. einen Meter Wasser zwischen der linken Schiffsseite und dem Anleger. Aber irgendwie will der Meter nicht schmaler werden, auch mit einigem Hin- und Herhampeln nicht. Also wieder ein bisschen weg, dann ein bisschen viel weg, auf der Stelle das Schiff drehen und dann mit der rechten Seite anlegen. Wie gesagt, 10 Minuten. Die Besucher hamja Zeeeeiiiit.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Im Afrika-Pavillon werden wir Zeuge einer kleinen Anekdote. Da sitzt eine afrikanische Matrone und malt Chinesinnen traditionelle Henna-Muster auf die Haende - das gibt&amp;#39;s ja nicht nur in Indien. Als eine gerade fertig ist, entsteht eine winzige Pause, bis die naechste aus der Schlange auf dem Stuhl am Maltischchen Platz genommen hat. Die Afrikanerin ist aber sooooo muede, dass ihr sofort die Augen zufallen. Sie schlaeft einfach im Sitzen ein - kann einem leid tun, die arme Frau! Bestimmt total fertig. Und das mitten in einem Pulk laermender Chinesen (ca. 99 Prozent der Besucher, wuerde ich sagen) mitten in einer riesigen Halle. Wir haben nicht gewartet, wie die Situation geloest wurde ... die naechste Chinesin war ja nun ganz verunsichert. Sie legt erwartungsvoll ihre Hand auf den Tisch ... und nichts passiert. Was tun??&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Wir besuchen einige andere Sammelpavillons: Suedamerika und die karibischen Inseln - das sind ja ganz coole Staende da. Voll mit leeren Regalen! Keine Ahnung, was das soll - vielleicht waren da vorher Ausstellungsstuecke drin, die dauernd soviel angegrapscht wurden, dass man sie am Ende doch lieber entfernt hat? Oder hat das Budget nur fuer das Aufbauen der Regale gereicht und dann nicht mehr weiter? Oder waren da die Geschenke drin, die fuer ein halbes Jahr haetten reichen sollen, dann aber doch nach einem Monat schon alle vergriffen waren? Wie auch immer - jedenfalls haben die hier wenigstens die froehlichen karibischen Rhythmen, die jede Leere noch irgendwie mit guter Laune fuellen.  ;-))  In Cuba ist die Laune so gut, dass der Pavillon gleich ganz geschlossen ist. Vor einem heruntergefahrenen Garagentor steht aber doch ein Stempelausteiler ... ich vermute ja, dass es anderenfalls Randale gaebe.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Mit dem Regen wird es nicht besser, und so langsam bin ich etwas unmutig, weil es nicht so recht was &amp;quot;fuer den kleinen Hunger&amp;quot; gibt. Langsam kommt auch schon die Abenddaemmerung ... Burkhard meinte, im Luxemburger Pavillon gaeb&amp;#39;s ein gutes Restaurant. Na ja - der Blick auf die Karte verraet schon, dass es wahrscheinlich &amp;quot;nit so doll&amp;quot; ist, aber immerhin gibt&amp;#39;s weisse Tischtuecher, Blumen auf den Tischen, und es ist mit schoenem Geschirr und Glaesern eingedeckt. Wir haben auch keine Lust, etwas anderes zu suchen, und beschliessen also, eine  &amp;quot;Luxemburger Wurst&amp;quot; zu essen. Keine Ahnung, ob das da eine Spezialitaet ist ... jedenfalls gibt es vorher eine heisse Suppe und dann die besagte Wurst. Eine gebruehte Weisswurst mit einer weisslichen Sauce, die aussieht wie Mayonnaise, aber schmeckt wie - ja wie eigentlich? Viel Geschmack hat sie nicht. Dazu ein Broccoliroeschen und ein paar Moehrenstreifen, beides korrekt knackig immerhin, und Kartoffelpueree aus dem Beutel. Da werden die sich wohl dumm und daemlich dran verdienen ... dieser Teller mit der Wurst kostet 178 RMB! Und beinahe haette ich&amp;#39;s vergessen: Zur Suppe bekam jeder von uns ein halbes Broetchen und Butter. Ein halbes! Und das war von vorgestern, aufgebacken und daher eher eine Art Zwieback ... Und zu allem Ueberfluss wurden die Gaeste hier auch noch tiefgekuehlt! Ach ja, und noch was: voellig unpassend zum Stil des Restaurants lief auf einigen Fernsehern die Fussball-WM, Deutschland gegen Australien. &lt;br&gt;  &lt;br&gt;Danach sind wir noch bis zur Expo-Achse gegangen, haben unterwegs etwas gegessen, das sich &amp;quot;belgische Waffel&amp;quot; nannte, und dann hatte ich eigentlich auch keine Lust mehr. Unterwegs waren wir noch kurz im kambodschanischen Pavillon - das war so ungefaehr der einzige, an dem es keine Schlange gab. Der beruehmte &lt;a href="http://www.china-reisen.de/assets/drgalleries/149/big_China-Pavillon.jpg"&gt;China-Pavillon&lt;/a&gt; ist einfach nur ein Grosskotzklotz, und voellig unerreichbar. Zugang ausschliesslich per Reservierung, und eine Reservierung kann man bekommen, indem man sich morgens um neun Uhr an den Eingangstoren einfindet und hofft, dass man eins abbekommt. Neee, lass ma&amp;#39;! &lt;br&gt; &lt;br&gt;Nach ca. 11 Stunden waren wir dann wieder zu Hause, und nach einem leckeren Espresso und einem schoenen heissen Fussbad (aaah! wie taten mir die Fuesse weh!) bin ich auch gleich ins Bett gegangen.&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-8689786224708421025?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/8689786224708421025/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=8689786224708421025' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8689786224708421025'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8689786224708421025'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/06/ich-war-da-ha.html' title='Ich war da-ha!'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-4901616183703286893</id><published>2010-05-30T21:26:00.001+08:00</published><updated>2010-05-31T08:37:05.189+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China: Einmal um den Taihu'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China'/><title type='text'>Sonntag, 23. Mai 2010: Wetterwendisch</title><content type='html'>&lt;div class="gmail_quote"&gt;Das Sheraton Kingsley in Nanjing ist theoretisch genauso gut wie das Pan Pacific in Suzhou - aber praktisch hat es offenbar deutlich weniger langnasige Kundschaft und ist daher auch weniger auf deren Wuensche ausgerichtet. Nachvollziehbar, aber trotzdem nicht so schoen. Am Vorabend wollten wir noch rasch eine Kleinigkeit essen, aber das &amp;quot;western restaurant&amp;quot; (was mit Cowboyfilmen nichts zu tun hat) ist wirklich nicht gut. Fuer die Qualitaet viel zu teuer. Das Fruehstuecksbuffet ist akzeptabel, aber eben auch nicht besonders gut. Da war die Auswahl in Suzhou deutlich besser.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Am unangenehmsten ist aber nicht das Fruehstueck, sondern das Wetter. Es ist truebe und es regnet. Wir fahren dessen ungeachtet zum Mochou-Park, der einem schoenen Maedchen mit schwerem Schicksal gewidmet ist: sie war zwar schoen, aber so arm, dass sie ihrem Vater nicht einmal eine angemessene Beerdigung zukommen lassen konnte. Also musste sie einen reichen Mann heiraten (was a priori noch kein sooo schlimmes Schicksal ist, scheint mir). Aber da war sie nun in Kreisen, wo sie dem Kaiser begegnen konnte. Kaum dass der sie erblickt hatte, war die maennliche Besitzgier in ihm geweckt: Die muss ich haben, die fehlt noch in den Reihen meiner Konkubinen! Aber &amp;quot;zenme ban&amp;quot;, wie herankommen? Nichts leichter als das: den reichen Ehemann in den Krieg schicken und dafuer sorgen, dass er einen ehrenvollen Heldentod stirbt - und dann musste ja die arme reiche Heldenwitwe schon aus Gruenden der Fuersorge Konkubine werden. Aber sie war verstockt und ertraenkte sich. Na sowas.&lt;/div&gt;   &lt;div class="gmail_quote"&gt;&lt;br&gt;Es ist Sonntag, und da lassen sich Chinesen (sowenig wie an allen anderen Wochentagen) von Regenwetter nicht anfechten. Viele &amp;quot;lassen ihre Voegel heraushaengen&amp;quot;, will sagen, haben einen oder mehrere Kaefige mit ihren gefiederten Freunden (?) dabei und platzieren die irgendwo im Park. Andere wollen nicht singen lassen, sondern selber singen und tun das auch. Da sind dann auch einige Musikanten dabei, die drauflosfiedeln und zupfen - und wie ueblich tut man das gern mit Verstaerker und in Hoerweite voneinander, so dass sich zusammen mit dem allgemeinen Gequake die typische, vergleichsweise unertraegliche Geraeuschkulisse ergibt, die fuer den Teil &lt;i&gt;nao&lt;/i&gt; in &lt;i&gt;renao&lt;/i&gt; (heiss und laut/laermig) gesorgt hat. [Apropos &lt;i&gt;nao&lt;/i&gt;: eine &lt;i&gt;naozhong&lt;/i&gt;, d. h. eine laermige Uhr, ist nichts anderes als ein Wecker ... kann man sich auch leicht merken.  ;-)) ] Das allgemeine Gequake erreicht auch aufgrund der zahlreichen Megaphone und Lautsprechanlagen, mit deren Hilfe die Fremdenfuehrer ihren Gruppen das Wissen einzutrichtern versuchen, erstaunliche Dezibel-Werte. In einem zweistoeckigen Gebaeude sind zwar Piktogramme an den Tueren, die ganz unmissverstaendlich &amp;quot;hier keine Megaphonansagen!&amp;quot; signalisieren, aber wer zu lesen oder auch nur Piktogramme zu deuten vermag, wird wahrscheinlich nicht Fremdenfuehrer ... &amp;#39;tschuldigung fuer den Sarkasmus ... is&amp;#39; doch waaahr! Warum aber der leider von wenig Erfolg gekroente Versuch, hier etwas relative Stille zu erzielen? Weil hier Wachsfiguren aller sechzehn Ming-Kaiser stehen, alle &amp;quot;gelb dressiert&amp;quot; (wieso sagt man das eigentlich nicht so?) und die meisten mit Fusselsbart und leicht himmelwaerts gewandtem Blick. Vielleicht, damit sie die Megaphone wenigstens nicht sehen muessen? - Im Obergeschoss sind noch mehr Wachsfiguren, so eine eines Generals, dem ein Kaiser just diesen Mochou-Garten (und uebrigens noch ein paar andere) zum Geschenk gemacht hatte, beim (chinesischen) Schachspiel mit ebendiesem Kaiser. Die Sage geht, dass der General sich nicht zu gewinnen traute, weil er dann um sein Leben fuerchtete, wohingegen ihn der Kaiser ermutigte, ruhig zu gewinnen, er sei gerade guter Dinge. Ja dann! Jedenfalls habe ploetzlich der General innegehalten, denn auf dem Schachbrett haetten die Figuren die beiden chinesischen Zeichen fuer &amp;quot;10,000 Jahre&amp;quot; gebildet, was als gutes Omen gedeutet wurde, welches ein langes Leben verspreche. - Ausser alten Maennern gibt es noch junge schoene waechserne Maedchen, aber wir haben so langsam genug gesehen. &lt;/div&gt;   &lt;div class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div class="gmail_quote"&gt;Draussen auf dem See wird ungeachtet des Wetters mit dem Drachenboot trainiert - rund ein halbes Dutzend Mannschaften sind unterwegs. Leicht irritierend ist, dass der rhythmusgebende Trommelschlag das Ohr des Betrachters am Ufer mit einer Verzoegerung erreicht, die gross genug ist, ihn als zu spaet wahrzunehmen ... Wir werfen noch einen Blick in einen Hof mit einer Moebelausstellung (typische Ming-Moebel aus dunklem Holz, teilweise ueber und ueber mit Perlmutt-Einlegearbeiten verziert) und fahren dann zum naechsten Ziel, dem Chao Tian Gong. Zur allgemeinen Ueberraschung ist der aber wegen Renovierung geschlossen (was man als Fremdenfuehrer natuerlich ueberhaupt nicht vorher wissen kann), und die taegliche Vorfuehrung von Hofritualen findet auch nicht statt. Na sowas. Wir eiern ein wenig herum - was soll denn das jetzt wieder?? Dann koennen wir halt weder das Gebaeude noch das heute darin befindliche Museum sehen, bloed genug, aber so ist es dann eben.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Wir fahren dann zum Nanjing Museum, das - laut Francis - das drittbeste des Landes ist. Das drittbeste? O.k., in Beijing ist mit dem Palastmuseum per definitionem das beste, klar, aber wer ist auf Platz 2? Ich bin ehrlich ueberrascht zu hoeren, dass es sich um das Shanghai Museum handelt - und dann ehrlich ueberrascht, davon ueberrascht zu sein. Ist doch klar! Und das Museum in Shanghai &lt;i&gt;ist &lt;/i&gt;ja bekanntermassen auch wirklich gut. - In einer Hofecke steht eine kleine Kanonensammlung; die zugehoerige Munition ist aber vorsichtshalber einzementiert. In der anderen Hofecke kann man zur Zeit eine riesige Baugrube sehen: hier entsteht der Neubau des Museums, der endlich mehr Platz schaffen soll. Angeblich koennen zur Zeit nur etwa 20% der Bestaende gezeigt werden. Wir gehen hinein - werden sozusagen durch ploetzlich einsetzenden relativ heftigen Regen hineingetrieben, und ich fuehle mich doch durch die Eingaenge zu den jeweiligen Sammlungen stark an das Shanghai Museum erinnert. Die Jade-Sammlung ist gut, ihr Glanzstueck, der &amp;quot;Jademann&amp;quot; (eine aus Jadeplaettchen, die mit Silberdraht zusammen&amp;quot;genaeht&amp;quot; sind, bestehende Ganzkoerperumhuellung fuer einen stattlichen Toten) leider unbeleuchtet. Er hat uebrigens kleine Jadeschweinchen in den Jadehaenden - die jetzt aus Gruenden der Sichtbarkeit daneben liegen. &lt;/div&gt;   &lt;div class="gmail_quote"&gt;&lt;br&gt;Die Porzellan-Sammlung ist auch recht gut; die Bronze-Sammlung hingegen &amp;quot;nit so doll&amp;quot; - da ist man in Shanghai wesentlich besser ausgestattet. Dafuer ist die Keramik-Sammlung hervorragend, super Tang San Cai und auch sonst interessante Stuecke. Mir gefaellt ja das Rondell mit den (Jung-)Steinzeitschweinen gut - die sind eigentlich fasst ganz genau wie moderne Sparschweine, nur dass statt des Muenzeinwurfschlitzes eine grosse runde Oeffnung mit einem &amp;quot;Kragen&amp;quot; auf dem Ruecken ist, denn die Schweine waren nicht bloss dekorativ, sondern als Gefaesse gedacht. - In der Seidenausstellung gibt es einen dieser Webstuehle, wie wir ihn schon im Seidenmuseum in Suzhou in Betrieb gesehen haben. Hier wie dort herrscht Fotografierverbot - ich halte die Geheimniskraemerei fuer kuenstlich, um &amp;quot;das Ding&amp;quot; interessanter zu machen. Dafuer gibt es wieder schoene Stoffmuster - und am ehesten bemerkenswert waren hier die Stoffbahnen mit den gewebten Kaisermantelmustern, die schon gleich auf Form gewebt sind. Da braucht man gar kein Zuschneidemuster mehr, es genuegt, einfach die vorgewebte Form aus der Bahn zu schneiden! - Hier gibt es keine Malerei, Kalligraphie oder Stempel - dafuer eine Sonderausstellung mit alten Fotos aus Tibet. Nicht uninteressant, vor allem die rund 70-80 Jahre alten Fotos, bei denen sich der Fotograf auf die Gesichter der Tibeter konzentriert hat. Die ca. 50-60 Jahre alten Exemplare glorifizieren die Errungenschaften der Partei, die auch in Tibet den Fortschritt unters Volk bringt ...&lt;/div&gt;   &lt;div class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div class="gmail_quote"&gt;Nun haben wir genug gesehen, und es ist auch schon Mittagszeit. Erfreulicherweise stellen wir fest, dass der Regen auch wieder aufgehoert hat.&lt;/div&gt; &lt;div class="gmail_quote"&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-4901616183703286893?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/4901616183703286893/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=4901616183703286893' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/4901616183703286893'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/4901616183703286893'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/05/sonntag-23-mai-2010-wetterwendisch.html' title='Sonntag, 23. Mai 2010: Wetterwendisch'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-3119307905131772137</id><published>2010-05-26T21:28:00.001+08:00</published><updated>2010-05-31T08:37:05.193+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China: Einmal um den Taihu'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China'/><title type='text'>Samstag, 22. Mai 2010: Abseits der Haupt-Touristenpfade</title><content type='html'>&lt;div class="gmail_quote"&gt;Heute haben wir die Oertlichkeiten von Suzhou auf dem Programm, die nicht zum absoluten Muss gehoeren, das jeder Besucher des Ortes zu absolvieren hat. Wir beginnen mit den Zwillingspagoden, Shuang Ta (= ein Paar Tuerme). Im Vorhof haengen drei Kaefige mit Beos im nassen Laub, die sich nicht dazu ueberreden lassen wollen, &amp;quot;ni hao&amp;quot; zu kraechzen. (Die Beos nicht, und die Kaefige auch nicht.) Allerdings brummeln sie sich dann doch zwischendurch etwas in den Federbart ... eher wie &amp;quot;miau&amp;quot;. Die beiden Tuerme zierten frueher den Vorplatz einer maechtigen Arhat-Halle, von der heute nichts mehr uebrig ist ausser ein paar Stufen, verstreuten steinernen Saeulenbasen und noch weniger Saeulen. Umgeben wird dieser jetzt grosszuegig anmutende Hof von einem Korridor, in dem Steintafeln und Ziegelreliefs ausgestellt sind. Die Ziegel-Bildhauereien sind eigentlich recht gut, aber hinter den spiegelnden Scheiben so versteckt, dass man sie nicht als Ganzes wuerdigen kann, sondern immer bloss Details betrachten. In der hinteren Mitte des Korridors zeigt eine grosse schwarze Bildtafel den Aufriss der alten Halle mit den beiden Tuermen. - Einige wenige Leute halten sich hier auf, darunter ein paar aeltere Herrschaften, die sich ein bisschen bewegen wollen oder in den Fluegeln des Korridors rueckwaerts gehen. Mit den tropfnassen Pflanzen, darunter neben Rosen und Bonsais auch praechtig in verschiedenen Abstufungen rosa und weiss bluehenden Baeumen gleich unterhalb der Pagoden, und steinernen Versatzstuecken, die ueberall herumliegen - so zum Beispiel Saeulen mit Kalzitgang-Sollbruchstelle, die man nie haette aufstellen duerfen, oder einem kleinen, etwas archaisch gestalteten Steinpferd - ist dies ein fast verzauberter Ort. Tolle Stimmung! &lt;/div&gt;  &lt;div class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div class="gmail_quote"&gt;Auch vor den Toren gibt es was zum Schmunzeln. Da kommt man an einem Restaurant vorbei, dass &amp;quot;auf schick macht&amp;quot; und sich auch einen englischen Namen gegeben hat. Es nennt sich &amp;quot;Don&amp;#39;t worry&amp;quot;. Ich krieg&amp;#39; mich gar nicht wieder ein, soviele Gruende fallen mir spontan ein, warum die Besitzer mich auffordern koennten, mir keine Sorgen zu machen. &amp;quot;Wir lassen unsere Wildpilze von einem Experten begutachten&amp;quot;, oder: &amp;quot;Unser Huehnerfleisch wird immer gut durchgekocht&amp;quot;, oder: &amp;quot;Wir wischen unser Geschirr mit desinfiziermittelgetraenkten Tuechern ab&amp;quot;, oder: &amp;quot;Den Fisch hat unser Koch selbst geangelt&amp;quot; ...&lt;/div&gt;  &lt;div class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div class="gmail_quote"&gt;Wir fahren wieder ein Stueck mit dem Auto und parken an einem Etablissement, in dem innen an den Scheiben das Wasser in Stroemen herunterrinnt. Wir sind uns gleich einig: hier singt wahrscheinlich Troubadix, da gehen wir nicht hinein. Sollen wir ja auch gar nicht. Vielmehr lotst uns Sisey durch die Pingjiang-Strasse, die man vor einigen Jahren entlang eines Kanals nach dem alten Suzhou-Stadtplan aus dem Konfuziustempel gebaut hat. So erklaert sie uns. In jedem Fall ist diese Strasse voll auf Langnasen getrimmt, mit diversen Cafés und Laedchen, die definitiv nicht dem chinesischen Stil entsprechen. Wir kommen auch an einem Fotostudio vorbei und an den Fotografen, die gerade Bilder von einer etwas allzu Schoenen machen. Ueberhaupt kommen wir hier nur durch, unser Ziel liegt an einer anderen Strasse: das Kunqu Opera Museum. Waehrend ja die meisten Reisefuehrertipps eher gut sind, ist dieser nicht so besonders toll. Das Museum liegt in einem typischen chinesischen Komplex, der sich um einige Hoefe herum gruppiert. Am interessantesten und dramatischsten ist der Eingangsbereich gestaltet, in dem eine Figur in theatralischer Pose schon von aussen als Silhouette zu sehen ist. In der kleinen Auffuehrungshalle am Ende des grossen Hofes befinden sich eine Buehne (nein sowas!), die Hocker und Schlaginstrumente des Orchesters, Vitrinen mit ein paar Kostuemen und ein altes Bronzeglockenspiel. In einigen weiteren Raeumen werden weitere Objekte wie eine &amp;quot;Hausbuehne&amp;quot; (im Wesentlichen ein geschnitzter hoelzerner, stark durchbrochener und zu einer Seite offener Kasten), Dokumente, Modelle von moeglichen Buehnenkonstellationen, Schellack-Schaetzchen und einige Fotos gezeigt. Aber Kunqu ist eben nichts Greifbares, und wir lernen, dass es (oder sie?) seit dem Jahr 2000 als immaterielles Weltkulturerbe bei der UNESCO gefuehrt wird. Ganz ohne Ton und Vorfuehrung uebt das wenig Zauber aus ... im Museumsladen gibt es daher auch vor allem Audiovisuelles zu kaufen, das wird dem Thema am ehesten gerecht. Wir verzichten aber darauf, uns mit DVDs einzudecken - wir wissen ja schon, dass Kunqu Opera zwar interessant ist, aber fuer unsere Ohren nicht gerade als Schmaus durchgeht.&lt;/div&gt;  &lt;div class="gmail_quote"&gt;  &lt;br&gt;Unser naechstes Ziel ist der Yi Yuan, der Garten der Zufriedenheit. Das ist auch ein kleinerer Garten mitten in der Stadt, in dem ein Gartenliebhaber angeblich Versatzstuecke aus anderen Suzhouer Gaerten &amp;quot;verwurstet&amp;quot; hat. Versatzstueck oder nicht, die kuenstliche Felsenlandschaft ist hier besonders gelungen. (Angeblich soll man das hierfuer sehr passende englische Wort &amp;quot;rockery&amp;quot; mit Steingarten uebersetzen, aber das klingt zuviel nach Pflanzen, finde ich - diese &lt;em&gt;rockery&lt;/em&gt; hier besteht jedenfalls nur aus Stein und nicht aus Garten.) Es ist ein richtiges Labyrinth mit engen Felsspalten, durch die man sich fast schon hindurchzwaengen muss - mit dem dicken Fotorucksack bleibt Burkhard jedenfalls stecken. Und es gibt Pfade, die ins Leere fuehren - nur ein einziger bringt einen zu dem kleinen &amp;quot;Gipfel&amp;quot;pavillon und damit naeher zu den weissen Blueten eines ziemlich grossen Baumes, der mit reichlich rieselnden Bluetenblaettern dem Garten zu kleinen Schneeschauern im Mai verhilft. Der Himmel kann sich alldieweil nicht so recht entscheiden, ob der den Bluetenschnee mit echtem Regen mischen soll oder nicht. Ich bin nicht ganz sicher, ob es der &amp;quot;Schneebaum&amp;quot; ist, der auch fuer den wunderbaren Bluetenduft sorgt, der einem hier immer wieder um die Nase weht - leider abwechselnd mit Grillfleischduft aus einer nahe gelegenen Restaurantkueche, das ist unangenehm. Weiterhin erwaehnenswert sind hier der tolle Blick zwischen einem mit roten Lampions geschmueckten Korridorabschnitt und einem Pavillon mit Veranda hindurch ins Saftig-Gruene sowie der offene Pavillon mit einem riesigen Spiegel an seiner Rueckwand, in dem sich die &lt;em&gt;rockery&lt;/em&gt; spiegelt. Vor dem Spiegel liegt einer dieser beruehmten grossen schwarzen quadratischen Ziegel. Den zentralen See kann man auf einer Zickzackbruecke ueberqueren, und bei schoenem Wetter kann man die unvermeidlichen dicken Goldkarpfen von einer geraeumigen Terrasse vor der zweiteiligen Haupthalle, die praktisch &amp;quot;auf dem Wasser liegt&amp;quot;, betrachten und/oder fuettern.  &lt;br&gt; &lt;br&gt;Als wir mit dem Garten der Zufriedenheit fertig sind, ist es schon Mittag - und in Ermangelung eines Besseren gibt es schon wieder Nudelsuppe, diesmal die beruehmten Ueber-die-Bruecke-Nudeln, von denen ich sicher schon aus Kunming berichtete. Die essen wir hier in einem Kettenrestaurant, und Sisey erzaehlt uns, dass ihr Mann sie hier zum ersten Mal mit dieser Spezialitaet bekannt gemacht habe. Das Besondere ist, dass die sehr heisse Bruehe separat serviert wird und dann &amp;quot;tausend&amp;quot; Teller auf dem Tisch aufgetuermt werden mit den Zutaten. Ein Stueckchen Huhn, eine hauchduenne, kleine Scheibe Rindfleisch, zwei Sorten Gruenzeug, zwei Wachteleier, drei grosse, hohle, fettgebackene Teigbaelle vom Durchmesser eines Gaenseeis, Tofu, Teigfladenstreifen (?) und eine ganze Schuessel voll mit weissen Reisnudeln in Spaghettiformat. Mir graust es, wenn ich sehe, wie hier mit dem rohen Gefluegelfleisch am Tisch hantiert wird ... auf dem Teller ist eben nicht nur das rohe Stueck Fleisch, sondern auch so ein verdaechtiger Fleischsaft ... au weia. Ich achte darauf, die Staebchen recht gruendlich in die heisse, fette Bruehe zu tauchen ... Geschmacklich ist dieses Gericht uebrigens nicht schlecht. Nichts wirklich Besonderes, aber recht o.k. eben.&lt;/div&gt;  &lt;div class="gmail_quote"&gt;&lt;br&gt;Einen &amp;quot;hamwer&amp;quot; noch - am Nachmittag steht der Ou Yuan auf dem Programm, den sich ein altes Paar als seinen Ruhesitz ausgewaehlt hatte. Nach &amp;quot;Iiiih!&amp;quot; (ein chinesischer Ausruf der Ueberraschung, geschrieben Yi) ist jetzt also &amp;quot;Oooh!&amp;quot; (ein westlicher Ausruf der Ueberraschung, geschrieben Ou) an der Reihe, kann ich mir zu kalauern nicht verkneifen. Dieser Garten liegt ein wenig am Stadtrand, in der Naehe des Zoos, den wir hier lieber nicht besuchen wollen. Die Gestaltung ist etwas ungewoehnlich, liegt er doch auf einem Karré, das von einem halbtoten Kanal umgeben ist, in dem aber doch noch eine ganze Menge Fische nach Luft schnappen. Mit den fensterlosen Aussenmauern wirkt er fast wie eine Wasserburg. Waehrend wir auf Sisey warten, die noch wegen der Eintrittskarten und der Quittung dafuer diskutiert, studiere ich schon den Uebersichtsplan des Gartens, versuche aber noch, mich zu orientieren, was mangels Referenzpunkts nicht so einfach ist. Jetzt kommt Sisey und ich frage sie daher also, wo wir denn sind. Sie macht eine ausladende Geste und sagt doch wirklich: &amp;quot;Hier!&amp;quot; Sie meint das natuerlich ernst - darauf faellt mir gar nichts mehr ein. Chineeeesen, neeee, neee, neee!&lt;/div&gt;  &lt;div class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div class="gmail_quote"&gt;Dieser Garten ist durch eine Mittelachse mit den repraesentativen Gebaeuden gegliedert. Im Osten wirkt alles etwas leichter, heiterer, der Westen ist eher ruhig und wirkt fast ein wenig wie eine Einsiedelei. Trotz heiterer Gestaltung mit Felsenlandschaft und kuenstlichem Flusslauf liegt im Ostteil ein kleines Studio &amp;quot;zum Praktizieren des Daoismus&amp;quot;, so der Name, und hier faellt mir ein erstes schoenes Moebel auf. Ueberhaupt gibt es hier viele schoene Schnitzarbeiten, so auch am Pavillon zwischen Bergen und Wasser oder am Studio des wiedergefundenen Tintenreibsteins, das seinen Namen davon haben soll, dass hier einmal ein Enkel das besagte Schreibzubehoer seines Urur(ururur...)grossvaters wiedergefunden haben soll.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Nach gruendlicher Betrachtung aller Hallen, Hoefe, Pavillons und der beiden sehr schoenen &amp;quot;Sonnenfenster&amp;quot; haben wir &amp;quot;alles&amp;quot; gesehen, und Sisey lotst uns aus der Stadt hinaus. Sie steigt an einer unserer Meinung nach absolut abwegigen Stelle aus: auf einer Sperrflaeche zwischen Tunneleinfahrt und Geradeausspur einer Fast-schon-Schnellstrasse. Augen zu und durch, und bloss nicht drueber nachdenken! Alles Gute und vielen Dank! - Tian Shifu findet dann trotzdem nicht spontan den Weg, sondern heuert erst einmal wieder jemanden an, der ein Stueck mit uns faehrt und ihm den Weg erklaert. Dann faehrt er uns aber ohne weitere Probleme nach Nanjing, auch gern mal mit Tempo 150 - das ist wohl schneller, als die Polizei erlaubt?!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Nach etwa zwei Stunden kommen wir in Nanjing an: es ist mindestens so gruen, wie alle Reisefuehrer(buecher) uebereinstimmend zu berichten wissen. Praechtige Platanen und anderes Gruenzeug sind eigentlich ueberall praesent. Das Wetter sieht allerdings ziemlich grau aus, und ausserdem sind wir schon leicht angefroestelt, denn der Bitte, die Klimaanlage etwas zu entschaerfen, war Tian Shifu nur halbherzig nachgekommen. Und in Nanjing ist es jetzt auch ganz schoen frisch, wie wir beim Oeffnen der Fenster merken. Brrr! Schliesslich erreichen wir trotz des nicht sehr fluessigen Verkehrs das Sheraton, in dem wir die naechsten fuenf Naechte zu verbringen gedenken. Wir sind schon mit dem Einchecken fertig (ging hier echt superflott und effizient) und &amp;quot;auf&amp;quot; dem Zimmer, als uns der lokale Reisefuehrer anklingelt. &amp;quot;Christine&amp;quot; ist das laut Plan, aber Burkhard berichtet von einer Maennerstimme?! Aha, der stellt sich als Francis vor, er sei der Mann von Christine - die wuerde am Wochenende auf den vierjaehrigen Sohn aufpassen und uns ab Montag fuehren. Er sei auch Fremdenfuehrer und wuerde uns dann morgen betreuen. Mir soll&amp;#39;s recht sein … variatio delectat, wie der Lateiner sagt, und ich werde sowieso immer unduldsamer gegenueber den meisten Fuehrern und Fuehrerinnen.&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-3119307905131772137?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/3119307905131772137/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=3119307905131772137' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/3119307905131772137'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/3119307905131772137'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/05/samstag-22-mai-2010-abseits-der-haupt.html' title='Samstag, 22. Mai 2010: Abseits der Haupt-Touristenpfade'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-4152321363479147079</id><published>2010-05-24T19:56:00.001+08:00</published><updated>2010-05-31T08:37:05.198+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China: Einmal um den Taihu'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China'/><title type='text'>Freitag, 21. Mai 2010: Mehr bad vibrations an Buddhas Geburtstag</title><content type='html'>&lt;div&gt;Nach dem Mittagessen kaufen wir uns zwei Magnum fuer zusammen 9 RMB, also etwa 1 Euro, und gehen wieder am Canglang Ting vorbei zum Auto. Nun geht es zum Konfuziustempel, der hier wie fast ueberall Kongmiao heisst. Dieser ist allerdings gerade in Renovierung begriffen - die wichtigste Sehenswuerdigkeit ist aber trotzdem zugaenglich: das ist die Stelensammlung, die hier in die Waende des umlaufenden Korridors eingelassen ist. Auf der Seite, auf der wir anfangen, gibt es vor allem &amp;quot;Geschaeftsunterlagen&amp;quot;, naemlich sozusagen steinerne Urkunden mit allerlei Regelungen aus dem &amp;quot;Business&amp;quot;. Zum Beispiel solche, die besagen, dass man seinen Arbeitern einen angemessenen Lohn zahlen muss, sieh an! Viele dieser Dokumente haben eine &amp;quot;Zierkopfzeile&amp;quot;, einen Aufsatzstein, auf dem vermutlich Langlebigkeit symbolisierende Kraniche oder doch jedenfalls Storchenvoegel zu sehen sind, die jeweils als Paar auftreten und in der Mitte ein Schild fuer die Ueberschrift &amp;quot;bewachen&amp;quot;. - In einem etwas versteckten Zimmer an einem Ende des langen Korridors steht der eigentliche Schatz des Ortes: vier alte Stelen von besonderer Bedeutung. Eine zeigt eine alte Sternkarte, eine zeigt eine alte Landkarte von China, eine einen Stadtplan von Suzhou, das damals noch &amp;quot;Pingjiang&amp;quot; hiess, und die vierte einen Stammbaum der chinesischen Kaiser. Himmel, Erde, Stadt und Menschen - also das Universum, so ungefaehr wird es in diesem Raum auf einem Plakat erklaert. Ein &amp;quot;Auge des Gesetzes&amp;quot; ueberwacht den Saal und die Einhaltung des Fotografierverbots. Wenn man wenigstens irgendwo Postkarten davon erwerben koennte!&lt;/div&gt;  &lt;div&gt; &lt;/div&gt; &lt;div&gt;Auf der anderen Seite des grossen Platzes, der mit einigen Baeumen, nicht ganz piekfein gepflegten Gruenanlagen und einer am zentralen Weg entlang aufgestellten Bonsaisammlung ein wenig vertraeumt aussieht, befindet sich eine weitere Galerie mit weniger offiziell anmutenden Texten. Einige der kleinformatigeren Tafeln sind mit Blumenbildern geschmueckt, vielleicht sind das Abhandlungen ueber Botanik? Ich haette ja gern den recht jungen Mann gefilmt, der hier so andaechtig Kalligrafieuebungen macht: mit dem Finger auf der Glasscheibe die Zeichen nachschreiben, die vor laengeren Zeiten geuebte Schreiber hier in Kursivschrift (running script) hingepinselt haben und die dann von fleissigen Helfern in die Platten eingearbeitet worden sind. Er ist wirklich mit Hingabe dabei. - Am Ende des Hofes, der eigentlich der Anfang ist, da wir durch den Hintereingang herein&amp;quot;geschlichen&amp;quot; sind, steht noch ein mehrteiliger Ehrenbogen (muesste siebenteilig gewesen sein?!), bei dem ungewoehnlicherweise jedes zweite Feld mit einer Ziermauer gefuellt ist.&lt;/div&gt;  &lt;div&gt; &lt;/div&gt; &lt;div&gt;Wie es sich gehoert, steht eine grosse Konfuzius-Statue vor dem Tempelgebaeude und schaut eher mild, aber auch ohne grosse Anteilnahme auf das Treiben im Hof herunter. Einige Arbeiter und Arbeiterinnen sind damit beschaeftigt, recht viel Unkraut, das sich mittlerweile in den Fugen der Pflasterung gesammelt hat, in Handarbeit zu entfernen. Wenn dann demnaechst die Tempelhalle in neuem Glanz erstrahlt, muessen die Wege ja schliesslich auch ein bisschen ordentlich aussehen! - Vor dem Eingangstor DaCheng Men (so heisst das ja immer in Konfuziustempeln) entdecke ich noch eine Stele, an deren Zierumrandung sich Escher fuer seine stilisierten Geckos inspiriert haben koennte ... interessant! Wir haengen noch ein wenig auf dem Platz vor dem Eingang herum, Sisey erklaert uns, dass der Tempel zwar schon eine lange Geschichte hat (und bis in die Song-Dynastie zurueckreicht), dass aber alles, was wir hier sehen, ziemlich neu ist.  &lt;br&gt; &lt;br&gt;Dann steigen wir wieder ins Auto und wollen jetzt ein Stueck aus der Stadt hinausfahren, um die alte &amp;quot;Bruecke des kostbaren Guertels&amp;quot; zu besichtigen. Die hat auch schon weit mehr als eintausend Jahre Geschichte auf ihrem Brueckenbuckel (auch wenn das, was man - theoretisch - heute sehen kann, nicht ganz so alt ist), ist ueber 300 Meter lang und besteht aus ueber 50 Boegen. Als wir an einer bestimmten Stelle abbiegen wollen, stehen wir aber vor einer Strassensperre. Durchfahrt verboten. Nun denn, dann fahren wir eben nicht hier durch, sondern versuchen, einen anderen Weg zu finden. Erst graebt Sisey in ihrem Gedaechtnis, dann ruft sie ihren Baba an, und schliesslich springt sie aus dem Auto, heuert ein Taxi an, und wir nehmen mit Tian Shifu dessen Verfolgung auf. Um wieder an derselben Strassensperre zu landen, nur dass wir jetzt auf ihrer anderen Seite stehen, aber trotzdem nicht in die Richtung fahren koennen, in die wir fahren muessten. Allerdings ist es jetzt gute anderthalb Stunden spaeter. Sisey erklaert uns, dass ihre erste Idee schon ganz richtig war (da sind wir aber beruhigt), und nach (gefuehlt minutenlangen) weiteren Erklaerungen kommen wir auf den Punkt: wir koennen die Bruecke nicht sehen. Grrr. Sowas haette man vielleicht auch vorher erkunden koennen?!&lt;/div&gt;  &lt;div&gt; &lt;/div&gt; &lt;div&gt;Wie auch immer. Wir ueberlegen, was wir jetzt noch machen koennten. Ich wuerde eigentlich gern in den Garten des Meisters der Netze gehen und dort den Abend erwarten. Wir fahren hin, kommen um ca. fuenf Uhr dort an und erfahren, dass er in einer halben Stunde schliessen und erst um halb acht seine Tueren wieder oeffnen wird - nach der blauen Stunde. So ein Mist. Was also dann? Nun, wir fahren zur Hauptgeschaeftsstrasse - den Namen habe ich wieder vergessen. Mittendrin in dieser Fussgaengerzone befindet sich der Tempel des Geheimnisses, der Xuanmiao Guan. Ein daoistischer Tempel, wie man aus der Bezeichnung &amp;quot;guan&amp;quot; entnehmen kann. Mit noch laengerer Geschichte: seine Urspruenge stammen schon aus dem dritten Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Mittlerweile ist das Meiste in den vielzitierten &amp;quot;Zeitlaeuften&amp;quot; untergegangen, und er besteht im Wesentlichen nur noch aus der recht monumentalen &amp;quot;Halle der drei Reinen&amp;quot; - aber bis wir dort ankommen, hat die ihre Tore auch bereits geschlossen, wenn auch rundherum das Leben noch froehlich weiter vor sich hin tobt. Wir haben ein Déjà-vu - das ging doch schon damals bei unserem Tagesausflug nach Suzhou genau so! Bad vibrations eben.&lt;/div&gt;  &lt;div&gt; &lt;br&gt;Wie sollen wir jetzt die Zeit verbringen, bis der Wangshi Yuan, der besagte Garten (yuan) des Meisters (shi) der Netze (wang ... heisst uebrigens auch Internet) wieder oeffnet?? Wir erkundigen uns leicht entnervt nach dem naechsten Xingbake und hoeren erfreut, dass es in Suzhou einen gibt: gleich hier am Ende dieser Fussgaengerzone. Na immerhin. Da das ja sowieso das &amp;quot;Hipste&amp;quot; ueberhaupt ist, was man machen kann - ein Kaffeegetraenk schluerfen und am besten mit dem mitgebrachten Netbook wireless surfen (schluerf &amp;amp; suerf, Gruss aus Kalau), lagern wir uns in diesem Laden fuer die naechste Stunde ein, wenn auch ohne mitgebrachtes Netbook. - Gegen viertel nach sieben treffen wir dann wieder am Wangshi Yuan ein, wo wir aber doch noch ein Weilchen warten muessen. Die blaue Stunde verstreicht, alldieweil wir auf dem nicht ganz reizlosen, aber voellig vereinsamten Platz vor dem Tor herumlungern. Schliesslich oeffnen sich die Tuerfluegel aber doch - und zugleich die Wolken. Da faengt es doch jetzt wirklich an zu regnen, so was Bloedes!&lt;/div&gt;  &lt;div&gt; &lt;br&gt;Der Wangshi Yuan ist jetzt im Dunkeln stimmungsvoll erleuchtet, und wir bekommen musikalische Appetithaeppchen serviert, wobei wir von einem Raum zum anderen wandern. Am Anfang sind nur ganz wenige Besucher da, im Verlauf der Stunde, die das dauert, kommen doch noch einige dazu. Es beginnt mit zwei maskierten Gluecksbringern, die uns begruessen und ganz viel Geld wuenschen - und es uns, leider nur symbolisch, auch gleich selbst zuwerfen -, dann gibt es &amp;quot;Suzhou storytelling &amp;amp; ballad singing&amp;quot;, wobei zwei Vortragende, rechts und links neben einem Tischchen sitzend und mit Pipa und Erhu ausgeruestet, vermutlich das Neueste und die alten Balladen musikalisch erzaehlen, ausserdem ein Stueck Kunqu Opera, in unserem Fall eine Szene, in der ein windiger Gesell von einem aufrechten (und bartbehaengten) Beamten dingfest gemacht und in Ketten gelegt wird. In der Halle im Paeonienhof, die als Kopie im New York Metropolitan Museum of Art aufgebaut ist, wie die Conferencière stolz berichtet, gibt es eine Miniaturszene aus dem beruehmten Kunqu-Werk &amp;quot;Der Pfingstrosen-Pavillon&amp;quot; (The Peony Pavilion), dann warten noch zwei Bambusfloetentoeneerzeuger auf uns, einer mit der Bambusquerfloete (dizi), einer mit einer Bambuslaengsfloete (deren chinesische Bezeichnung ich nicht kenne). Den Beinahe-Abschluss bildet eine junge Dame, die mit Koerpereinsatz à la Teufelsgeigerin der oder dem Guzheng Toene entlockt, und als allerletzten Happen bekommen wir ein junges Damentrio serviert, das eine schon etwas gereiftere Dame bei dem Lied &amp;quot;Der Tai-See ist schoen!&amp;quot; (tai hu mei) begleitet. - Ganz nettes Konzept eigentlich. Nur dass es immer noch regnet, und gar nicht so wenig, macht nicht soviel Spass. Denn jetzt muessen wir die ueberdachten Korridore verlassen und durch nasse Gassen wieder zum Auto eilen. Apropos ueberdachte Korridore: Allwetterzoo? Wer hat&amp;#39;s erfunden? Genau!&lt;/div&gt;  &lt;div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-4152321363479147079?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/4152321363479147079/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=4152321363479147079' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/4152321363479147079'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/4152321363479147079'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/05/freitag-21-mai-2010-mehr-bad-vibrations.html' title='Freitag, 21. Mai 2010: Mehr bad vibrations an Buddhas Geburtstag'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-6089532583042992582</id><published>2010-05-23T20:07:00.001+08:00</published><updated>2010-05-31T08:37:05.202+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China: Einmal um den Taihu'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China'/><title type='text'>Freitag, 21. Mai 2010: Bad vibrations an Buddhas Geburtstag</title><content type='html'>&lt;div class="gmail_quote"&gt;Heute ist also Buddha-Badefest, was wohl eines der hoeheren buddhistischen Feste ist. Aber irgendwie schwingt die Luft in &lt;em&gt;bad vibrations&lt;/em&gt; - bestimmt, weil Burkhard vorgestern die GuanYin fotografiert hat, haha! Wie auch immer - ich habe noch das Eigelb meines Spiegeleis auf dem Teller und einen leckeren Huehnerfleischhapppen, den ich mir fuer zuletzt aufgespart habe, als mir das Brot ausgeht und ich aufstehe, um mir noch welches vom Buffet zu holen. Als ich wiederkomme, ist der Teller abgeraeumt, Burkhard hat wohl ganz essensversunken vor sich hingetraeumt und weder einen Finger noch die Stimme erhoben, um meine Leckerbissen zu verteidigen. Ich aergere mich besonders darueber, dass ich mich ueber eine Sache, die eigentlich eine Kleinigkeit ist, masslos aergere und das auch nicht wirklich kontrollieren kann. So was Bloedes!&lt;/div&gt;  &lt;div class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div class="gmail_quote"&gt;Das Wetter ist heute Vormittag auch eher dunkelgrau. Wir steigen gar nicht erst ins Auto, sondern verlassen das Hotel durchs Gartentor und sind damit schon im angrenzenden Panmen-Park, den Hotelgaeste gratis betreten duerfen. Ueber ein paar verschlungene Seitenwege kommen wir zur Ruiguang-Pagode, dem Turm des Lichts des guten Omens. Als sie fertig war, habe naemlich angeblich fuenffarbiges Licht aus ihr herausgestrahlt. Das ist allerdings schon lange her, ca. 1000 Jahre naemlich. Aufgrund der geringen Sichtweite verzichten wir darauf, gegen ein Extra-Entgelt den gut 60 Meter hohen achteckigen Turm zu besteigen, der stilistisch der Beisi Ta aehnelt und wie diese in rot und ocker angestrichen ist. &lt;/div&gt;  &lt;div class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div class="gmail_quote"&gt;In der Naehe der Pagode steht die Halle der vier Verdienste, oder so aehnlich ... wieder so ein typisch chinesischer Name, der in der englischen Variante schon irgendwie absurd wird (sowas wie auspicious merits oder so aehnlich) - da haengt jetzt ein steifes, verblichenes Foto mit Politikern der APEC, die sich hier 2001 zu einem Gipfel getroffen haben. Hier in dieser Halle, na sowas! Nebenan haengt eine Bronzeglocke, die man fuer Geld anschlagen darf. Ich lege 6 RMB auf die Theke und bekomme eine Art nummerierte Scheckkarte als Andenken. Daher der komische Preis: 5 RMB fuers Anschlagen und einer fuer das Stueckchen Plastik. Vor der naechsten Halle sitzt draussen ein steinerner Moench und meditiert. Kopf und Schultern des ansonsten eher rauen Wesens sind von abertausenden taetschelnder Haende schon auf Hochglanz poliert. Ganz lustig ist auch die steinerne Schildkroete mit einer Zahnreihe, die sie stolz grinsend zur Schau stellt und die jedem Human-Dentisten Freude bereiten wuerde. - Dann wandern oder eher wandeln wir am Teich entlang, der auch hier das Zentrum der Parkanlage bildet und alles hat, was ein ordentlicher Teich braucht: dicke Goldkarpfen und malerische Loecherfelsen an allen Ecken. Am anderen Ende befindet sich ein dreistoeckiges Gebaeude, von dem aus man auf eine Buehne auf Wasserniveau blicken kann. Auf dem Pfad zum Haus passiert man einen Pavillon zwischen Sonne und Mond, die als rote Granitscheibe und als weisse Marmorsichel auf schwarzem Kieselgrund dargestellt sind. Hinter dem grossen Gebaeude liegt der Freundschaftspark, in dem Suzhou Geschenke und Erinnerungen an seine Partnerstaedte in der Welt unterbringt. Als erstes faellt eine echte venezianische Gondel ins Auge, die aber leider so bloed in einem &amp;quot;boat port&amp;quot; untergebracht ist, dass man kein vernuenftiges Foto davon machen kann, das die chinesisch-venezianische Freundschaft darstellen koennte. Auch aus Konstanz gibt es ein Boot: das kleine Segelschiffchen liegt auf einem besseren Bach vertaeut, und auf dem Erklaerungsschild steht, dass das eigens entworfene Freundschaftslogo auf dem Segel zu sehen ist. Nur dass natuerlich alle Segel eingeholt sind. - An Portland, Oregon, erinnert weniger &amp;quot;Waessriges&amp;quot;: ein transparenter Pavillon aus Holzlatten verkuendet, dass die &amp;quot;Portlaender&amp;quot; wie die Chinesen schon lange Holz als ein wunderbares und nachhaltiges Baumaterial fuer sich entdeckt haben.&lt;/div&gt;  &lt;div class="gmail_quote"&gt;  &lt;br&gt;Alsbald kommen wir zur Ecke des Parks, in der die eigentliche Sehenswuerdigkeit zu finden ist: das einzige verbliebene Stadttor, das gleichzeitig ein Land- und ein Wassertor ist. In den Hoefen des Tors sind gerade Arbeiter damit beschaeftigt, auf halbwegs halsbrecherische Art den allzu reichlich wuchernden Bewuchs zu entfernen. Die Struktur ist recht komplex, mit Doppeltoren zum &amp;quot;Durchschleusen&amp;quot; (hier in einem woertlicheren Sinn als sonst) der Ein- und Ausgehenden und -fahrenden. Gleich vor dem Wassertor fliesst der grosse Kaiserkanal vorbei, der hier von der Wumen-Bruecke ueberspannt wird, einer hohen Steinbogenbruecke mit nur einer Bogenoeffnung. Nebenan liegt noch ein Gedenktempelchen fuer ich-weiss-nicht-wen-und-bin-jetzt-zu-faul-es-auf-dem-Foto-nachzugucken. Wenn es nur nicht so truebe waere und man jede Minute den Eindruck abweisen muesste, dass es schon soeben zu nieseln begonnen hat ... dann koennte es hier richtig malerisch sein. Oben auf der Bruecke treffen wir die bunt gemischte Schuelerschaft der internationalen Schule, die sich heute mit einem Ausflug vergnuegt - so scheint es jedenfalls.&lt;br&gt; &lt;/div&gt; &lt;div class="gmail_quote"&gt;Als wir genug gesehen haben, fahren wir wieder um ein paar Ecken und durch ein paar Strassen, von denen wir mittlerweile den Eindruck haben, sie alle schon gesehen zu haben, und erreichen bald darauf den Garten, der nach dem Canglang ting (sprich: Zang...) benannt ist, dem Pavillon der azurblauen Wellen, der schon wenige Meter hinter dem Eingang oben auf einem kuenstlichen Huegelchen thront. Den umgeben allerdings nur Wellen von ueppigem Gruen, hier ist gar kein Teich! Die blauen Wellen befinden sich, vom Pavillon aus unsichtbar, vielmehr jenseits der Aussenmauer, denn auf der Eingangsseite befindet sich dort eine grosse Wasserflaeche. Das Besondere hier sind die vielen verschiedenen durchbrochenen Fenster - bestimmt keine zwei gleichen. Am eindrucksvollsten ist das granatapfelfoermige, in dem die Unterteilungen auch plastisch gestaltet sind: da wachsen weissgetuenchte Granataepfel aus dem Gitterwerk. Ebenfalls erwaehnenswert: die Halle der 500 Weisen. Die drei Waende sind mit Schieferbildern bedeckt, die abwechslungsreich &amp;quot;behuetete&amp;quot; aeltere Herren zeigt. Angeblich nicht nur 500, sondern genau 594. Alles Weise, heisst es. &lt;/div&gt;  &lt;div class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div class="gmail_quote"&gt;Nach dem Besuch dieses nicht sehr grossen, aber recht ansprechenden Gartens suchen wir ein Nudelsuppenrestaurant auf und nehmen dort eine reichliche Portion duenne &amp;quot;Reisfaeden&amp;quot;, mixian, zu uns. 7 RMB pro Person, mit gar nicht so wenig Fleisch bzw. Shrimps. O.k., das Ambiente laesst vielleicht ein bisschen zu wuenschen uebrig ...&lt;/div&gt;  &lt;div class="gmail_quote"&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-6089532583042992582?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/6089532583042992582/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=6089532583042992582' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6089532583042992582'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6089532583042992582'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/05/freitag-21-mai-2010-bad-vibrations.html' title='Freitag, 21. Mai 2010: Bad vibrations an Buddhas Geburtstag'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-4841682958634637978</id><published>2010-05-22T21:13:00.001+08:00</published><updated>2010-05-31T08:37:05.209+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China: Einmal um den Taihu'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China'/><title type='text'>Donnerstag, 20. Mai 2010: Suzhous wunderbare Tierwelt</title><content type='html'>&lt;div class="gmail_quote"&gt;Das Fruehstuecksbuffet ist recht gut, und wir sitzen am Fenster mit Blick in den Garten. Ein Wasserbecken mit Springbrunnen vorn, ein anderes mit vasenfoermigen Gebilden, die an das &amp;quot;Ding&amp;quot; im Westsee bei Hangzhou erinnern - aber hier sind es bestimmt ein Dutzend. Eine kleine Wand mit Mondtor steht frei herum, ohne ersichtlichen Zweck - abgesehen davon, dass es einfach schoen aussehen soll.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wir werden als erstes zum Seidenmuseum &amp;quot;gekarrt&amp;quot;. Im ersten groesseren Raum sind (fast ausschliesslich) Reproduktionen alter Seidenstoffe ausgestellt, die zumeist gleich als Meterware gearbeitet sind und zum Teil ueberraschend komplizierte Muster à la Jacquard zeigen, und das bei mehr als ein- oder zweitausend Jahre alten Vorlagen. Die Beleuchtung wird von Bewegungsmeldern gesteuert, auf Knopfdruck kann man sich auch Erklaerungen vom Band anhoeren, wozu man mit den Worten &amp;quot;please make sound!&amp;quot; aufgefordert wird. Dann kommt die naechste Attraktion nach einem kleinen Lichthof, in dem Walderdbeeren wachsen: ein Wuselzimmer, sozusagen, in dem es in grossen flachen Koerben vor sich hinwuselt. Wenn man sein Ohr heranbringt und ein bisschen still ist, kann man die wuselnden &lt;strong&gt;Seidenraupen&lt;/strong&gt; in verschiedenen Groessen die Maulbeerblattsubstanz zwischen den Blattrippen wegfressen hoeren. Denn die ollen harten Rippen lassen sie, saeuberlich abgenagt, zurueck. Die grauweissen Raupen, die aus rundlichen Eiern von etwa 1-2 mm Durchmesser schluepfen, sind samtig-weich. Richtig schoen fuehlen die sich an. In einer Ecke des Raumes sind zur Anschauung Kokons praepariert. Der Raupenwaerter ist sehr hilfreich und weiss ueberhaupt viel ueber seine Tierchen und auch ueber ihre Produkte und deren Geschichte.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Der Wuselraum oeffnet sich in einen kleinen Garten, in dem, o Wunder, nichts ausser Maulbeerbaeumchen angepflanzt wurde. Die Tierchen sind gefraessig und futtern Tag und Nacht, heisst es!  Zur Dekoration gibt es auch haengende Baumvarianten, aber die Normalform streckt ihre Aeste zur Seite und nach oben. Die Baeume haben ein paar Beeren, die aber noch weitgehend gruen sind und gerade erste Anzeichen von Erroetung zeigen. In ein paar kleinen Raeumen hinter dem Garten sieht man, wie frueher die einfachen Leute gelebt haben. Fast jede Familie habe seinerzeit auch ein paar Seidenraupen gehalten und Seide produziert. - Geht man nun weiter, kommt man in einen Raum, in dem zwei Weberinnen an einem komplizierten Webstuhl einen mehrfarbig gemusterten Stoff produzieren. In diesem manuellen - und peduellen - Verfahren schaffen die beiden an einem Arbeitstag etwa 3 Zoll, heisst es. Kein Wunder, wenn da von kostbaren Seidenstoffen die Rede ist! Ich kann den Webstuhl ja zwar mit meinen eigenen Augen im Detail betrachten, bekomme aber keinen Schimmer davon, wie der wohl funktioniert.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die unvermeidliche Verkaufsausstellung des Seidenmuseums wuerdigen wir keines Blicks, denn wir wollen ja nun nicht hier verweilen, sondern im eigens dafuer vorgesehenen Garten Liu Yuan, dem Garten des Verweilens. Der ist ziemlich klein ... aber dann doch wieder nicht so klein, wie man denken koennte. Der zentrale Teil gruppiert sich, wenig ueberraschend, um ein &amp;quot;Wasserloch&amp;quot; herum, hinter dem drei ziemlich alte, grosse und praechtige Ginkgos stehen. Auf dem Wasserloch duempelt ein Nachen vor sich in, in dem eine kostuemierte und geschminkte Schoene auf einer Pipa klimpert und gelegentlich auch dazu singt. Fuer sanfte und geraeuschlose Bewegung sorgt ein Herr in normaler Strassenkleidung, dem einer der kegelfoermigen Strohhuete den richtigen Anstrich verleiht. Die Ansichten sind &amp;quot;typisch Garten&amp;quot;, alle malerisch, mit Felsen und Gruen und kleinen Pavillons und groesseren Hallen. Im hinteren Teil des Gartens kommt man zu seinem Wahrzeichen, dem sechseinhalb Meter hohen &amp;quot;wolkenverhangenen Gipfel&amp;quot;, der von zwei kleineren &amp;quot;Gipfeln&amp;quot; flankiert wird. Alle sind aus dem Tai-See; es handelt sich um diese typischen &amp;quot;Taihu rocks&amp;quot; mit den &amp;quot;zerfressenen&amp;quot; Formen, mit tiefen Einbuchtungen und richtigen Loechern. Als ich das gerade so schrieb von den drei Gipfeln, tauchte unwillkuerlich das Zeichen fuer &amp;quot;shan&amp;quot;, Berg, vor meinen Augen auf. Ob der Zusammenhang Zufall ist?&lt;/div&gt;  &lt;div class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div class="gmail_quote"&gt;In einem anderen Hof finden wir fast mediterranes Flair, mit pinkroten Kletterrosen vor einem schwarzen Schieferdach - nur der &lt;strong&gt;Drachen&lt;/strong&gt;kopf auf dem Dach sieht ein bisschen zu chinesisch aus, als dass man ihn fuer italienisch halten koennte. Eigentlich ist das aber nur ein Detail, der Hof wird von einem anderen bizarren Stein beherrscht, der wie ein &lt;strong&gt;Adler&lt;/strong&gt; aussieht, der auf einen kleinen &lt;strong&gt;Hund&lt;/strong&gt; herabstoesst. Sisey erklaert mir auch, dass das, was ich im Hintergrund sehe, kein Spiegel ist, sondern ein echtes Fenster - in einem zweiten Hof ist symmetrisch zu diesem Adler ein anderer Stein arrangiert. Grosse Gartenkunst! - Im Bonsaigarten ist die grosse Gartenkunst ganz klein, aber das gehoert ja auf jeden Fall dazu. Hier gibt es auffallend viele Landschaftsarrangements, was dem chinesischen Namen &amp;quot;penjing&amp;quot;, zu Deutsch &amp;quot;Topflandschaft&amp;quot;, ja auch am besten gerecht wird. Fuer Burkhard war auch die eine verspaetete Paeonie besonders erwaehnenswert, was ich nicht einmal bestreiten will: sie hatte aussen eher rundliche und kraeftig-rosafarbene Blaetter, innen eher schmale, lanzettfoermige, die auch mehr weiss-rosa waren. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Da wir noch mehrere Dinge auf dem Programm haben, laesst Sisey uns nicht noch mehr verweilen, und wir verlassen diese mitten im Trubel der Stadt gelegene Oase, zunaechst mit der Absicht, einen Snack &amp;quot;xiao chi&amp;quot; (klein essen) zu uns zu nehmen. In einem recht lokalen Laden bestellen wir nach langen Diskussionen gedaempfte Dumplings, die sich hier als Xiaolongbao von Grobmotorischen entpuppen. Sisey meint uebrigens, es gaebe keine gedaempften Dumplings ... na, da ist halt der Shanghaier Sprachgebrauch ein wenig anders. Der Nudelteig ist vergleichsweise dick und die Fleischfuellung eher rustikal, aber die Bruehe darin ist lecker, und schlecht schmecken sie nicht, diese &amp;quot;Kleindrachentaschen&amp;quot;. Von (je) vier Stueck sind wir erst einmal gut gesaettigt und koennen uns auf den Weg zum Westgarten machen, einfach Xi Yuan. Das war urspruenglich ein Pendant zum Liu Yuan, dem Garten des Verweilens, hat dann aber eine andere Richtung eingeschlagen und ist zu einem Tempel geworden. Als wir kommen, wird gerade ein rotgrundiges Spruchband von der Hauptfassade der Himmelskoenigehalle entfernt - aber die ueberall an langen Seilen reihenweise aufgehaengten und sonstwo gehissten Buddhismus-Flaggen bleiben natuerlich, denn man bereitet sich auf den morgigen Tag vor - Buddhas Geburtstag, auch bekannt als &amp;quot;Buddha Bathing Festival&amp;quot;. Fuer den grossen Badetag werden in der Haupthalle die Statuen abgefeudelt - weg mit dem Staub des vergangenen Jahres! Was gar nicht so einfach ist, denn die Figuren sind mehrere Meter hoch. &lt;/div&gt;  &lt;div class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div class="gmail_quote"&gt;Erwaehnenswert ist in diesem Tempel auch die Arhat-Galerie: es sind 500 lebensgrosse, goldfarbene Figuren mit derselben Vielfalt wie ueblich. Sie sind in einem dem Charakter tian, Feld, nachempfundenen Gebaeude untergebracht. Die meisten sitzen hinter Glas, umso witziger ist einer der Fluegel, in dem die Hand des Langarmigen aus der Glasfront hervorragt, und weil hier nun schon die Reihe unterbrochen war, streckt auch noch ein anderer seine Finger vor, fuer die die Scheibe unregelmaessig &amp;quot;zurechtgesaebelt&amp;quot; wurde. - Sisey will uns schon wegfuehren, aber wir haben ja den kleinen Plan von der Eintrittskarte (die uebrigens einen Pavillon im Schnee am See zeigt ... es tut mir in der Seele weh, wenn ich das Reh im Schnee steh&amp;#39;n seh&amp;#39;, faellt mir dazu unweigerlich ein ...): hier muss noch irgendwo ein See sein, denn schliesslich ist das hier nicht bloss ein gewoehnlicher Tempel, sondern auch ein chinesischer Garten! Und richtig, wenn man um ein paar Ecken geht, kommt erst ein Felsarrangement, und wenn man es bezwungen hat, tut sich der Blick auf den See auf. Der Pavillon beinhaltet zwei kleine Buddhafiguren, die auf einem Sockel sitzen, der offenbar buddhistische Regeln fuer den Umgang mit Tieren und Pflanzen zeigt: Schweine, Fische, Voegel soll man fuettern (ja genau, vor allem das Schwein!), Krebse, Voegel und Fische soll man freilassen, Gemuese soll man lieben ... Und weil man diese ganzen Wassertiere freilassen soll, ist der Teich auch ein Freilassteich. Wir sehen jede Menge &lt;strong&gt;Schildkroeten&lt;/strong&gt;, auch zwei grosse bronzene, und vor allem zwei dicke &lt;strong&gt;Froesche&lt;/strong&gt;, die total ungeruehrt am Ufer sitzen und auch bei Annaeherung mit der Kamera keine (nicht vorhandene) Augenbraue verziehen. Ob denen noch zu kalt ist? Echt sind sie naemlich. Wir kriegen uns gar nicht wieder ein ...&lt;/div&gt;  &lt;div class="gmail_quote"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div class="gmail_quote"&gt;... dann aber doch, denn jetzt geht es zum Tigerhuegel, der angeblich die Top-Sehenswuerdigkeit von Suzhou sein soll. Na sowas. Irgendwie hat sich da He Lü begraben lassen, so ein Herrscher aus der lang verstrichenen Wu-Zeit (um die 200 nach Christus??), und angeblich sind am Tag danach ein oder zwei weisse &lt;strong&gt;Tiger&lt;/strong&gt; aufgetaucht und haben fortan ewiglich sein Grab bewacht. Und sind auch nie mehr weggegangen, so die Legende. Allerdings sind sie jetzt trotzdem nicht mehr da. Tja, was ist denn so erwaehnenswert am Tigerhuegel? Eine grosse natuerliche Steinplattform, auf der angeblich tausend Leute Platz haben, was man ausprobieren konnte, als ein beruehmter buddhistischer Moench hier recht beliebte Predigten hielt. Die Stirnwand schmuecken Pavillons und grosse Felskalligrafien. Linker Hand liegt dann eine Schlucht, heute mit Wasser gefuellt ... auch der Legende nach liegt das Kaisergrab da unten in einer Hoehle. (Klar, wenn ich das hier jetzt so schreibe: dann werden die weissen Tiger wohl davor sitzen!) Auch hier sind die Waende schriftverziert, nicht nur in Rot, sondern auch in Blau und Gruen - uns faszinieren vor allem die &lt;strong&gt;Flusskrebse&lt;/strong&gt;, die hier auf einem Steinplateau knapp unter der Wasseroberflaeche gut zu sehen sind. Stark! Hab&amp;#39; ich noch nie in freier Wildbahn gesehen, immer bloss im Salat!&lt;br&gt; &lt;/div&gt; &lt;div class="gmail_quote"&gt;Das Wichtigste am Tigerhuegel ist aber die Pagode aus der Song-Zeit (um die 1000 n. Chr. wenn ich mich recht erinnere), die als das chinesische Pendant zum schiefen Turm von Pisa durchgeht. Auf ihre ca. 47 Meter Hoehe neigt sie sich etwa zwei Meter zur Seite, weshalb man sie auch nicht betreten darf. Das Ziegelbauwerk hat einen ganz eigenen Reiz - sieht gut aus und wird wahrscheinlich taeglich auf Tausenden Fotos verewigt. Es ist auch ziemlich voll, und wir machen uns auf den Weg zum letzten Ziel fuer heute: zum Kloster des frostigen Berges, Hanshan Si. Das ist ein sehr alter Tempel, der zuerst Anfang des 6. Jahrhunderts erbaut wurde. Da lag er wohl gerade noch nicht am grossen Kaiserkanal, der erst Ende desselben Jahrhunderts erbaut wurde - aber jetzt eben doch. Der fliesst direkt vor seinen Toren vorbei, was wohl dazu beigetragen hat, dass der Tempel durch eins der vielzitierten und jedem Chinesen bekannten Tang-Gedichte grosse Beruehmtheit erlangte. Eine Kalligraphiesammlung auf Stelen und eine viereckige Pagode sind besonders erwaehnenswert, ausserdem ein Taihu-Fels, der so aehnlich aussieht wie der im Garten des Verweilens, aber nicht sooo schoen ist. Es gibt alte Glocken und vor allem auffaellige Bronze&lt;strong&gt;loewen&lt;/strong&gt;, ein grimmig grinsendes Maennchen und ein Weibchen, das auch nicht viel freundlicher blickt, mit Mini-Loewchen.&lt;br&gt; &lt;/div&gt; &lt;div class="gmail_quote"&gt;Am Abend essen wir wieder im Hotel, diesmal vom west-oestlichen Buffet. Nicht uebel! Und die Desserts sind unverschaemt gut.&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-4841682958634637978?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/4841682958634637978/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=4841682958634637978' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/4841682958634637978'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/4841682958634637978'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/05/donnerstag-20-mai-2010-suzhous.html' title='Donnerstag, 20. Mai 2010: Suzhous wunderbare Tierwelt'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-495196498667076426</id><published>2010-05-21T18:41:00.005+08:00</published><updated>2010-05-31T08:34:45.887+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China: Einmal um den Taihu'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China'/><title type='text'>Mittwoch, 19. Mai 2010: Suzhou revisited</title><content type='html'>Um neun Uhr morgens holt uns ein gewisser Tian Shifu in einem schwarzen Buick ab. Eigentlich wollten wir ja mit dem Zug fahren - aber das ist eine (mir jetzt allzu) lange Geschichte. Das Wetter verspricht wenig, aber als wir nach zwei Stunden Fahrt in Suzhou ankommen, sieht es gar nicht mehr so schlecht aus. Dafuer bin ich von der Automatik des Buick schon ganz genervt - die macht ja dauernd einen Satz! (Also NICHT so wie ich hier, Gruss aus Kalau.) Dann ist es bald an Tian Shifu, genervt zu sein. Er kennt sich naemlich offenbar in Suzhou nicht aus und beschert uns erst einmal eine Stunde "Stadtrundfahrt", die von zahlreichen Stopps unterbrochen wird. Aussteigen, Tuer zuknallen (geht wahrscheinlich nicht anders bei dem Auto), wild gestikulierend mobil telefonieren oder irgendwelche Leute anhauen, die alle nur so tun, als ob sie Bescheid wuessten, oder so schlecht erklaeren koennen, dass ihre Botschaft nicht ueberkommt. Grins. Schliesslich "kauft" er sich einen, der mit dem Mofa vor ihm herfaehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende finden wir sie aber doch, Sisey, unsere Fuehrerin fuer Suzhou, in der Naehe des Zhuozheng Yuan, des Gartens des bescheidenen Verwalters. Sie hat ein langes Gesicht, macht aber keins - ganz im Gegenteil, sie wirkt so, als ob ein herzliches Lachen jederzeit unmittelbar bevorstuende. Geschichte hat sie studiert und frueher mal als Geschichtslehrerin gearbeitet. Sie drueckt uns einen handgeschriebenen Zettel in die Hand: die chinesischen Dynastien, und fuehrt uns dann gleich in den besagten Garten. Sie spricht recht gut Englisch, versteht es aber nicht sehr gut - und ich habe den Eindruck, dass ihre Erklaerungen virtuell unverstaendlich sind, wenn man von chinesischer Kultur noch nicht viel gehoert und gesehen hat. Dafuer kennt sie jede Halle, jeden Pavillon, jede Bruecke mit Namen und kann die Geschichte zum Namen erklaeren. Sie hat auch jede Menge Zahlen im Kopf, wenn auch die Einheiten schonmal etwas durcheinander gehen. Aber was ist schon dabei - ist ja letztlich egal, ob ein Stein sechs Meter fuenfzig hoch ist oder fuenfundsechzig Meter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zhuozheng Yuan ist mit ca. 50.000 Quadratmetern eher gross, aber trotzdem fuellt er sich am Nachmittag rasch mit "Volk". Die relative Leere zur Mittagszeit war wohl auf die Futterpause zurueckzufuehren. Ich stelle fest, dass ich mich sehr gut an den Garten erinnere - die Ansichten sind alle vertraut, nur dass es insgesamt etwas gruener ist. Die 36 Mandarinenten planschen wie eh und je in ihrem kleinen abgeteilten Teicheckchen, und ich krieg mich gar nicht ein, wie toll das Wasser vom Gefieder abperlt. Eine gemischte Gruppe buddhistischer Klosterbewohner (Maennlein und Weiblein!) mit knallorangefarbenen Baseballkappen zur ockerfarbenen Klosterkluft sorgt fuer Farbtupfer im ueppigen Gruen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Zhuozheng Yuan steht, wie damals, der Loewenwald Shizi Lin auf dem Programm. Auch an den kann ich mich noch gut erinnern, nur dass er damals nicht so unsaeglich voll war wie diesmal. Fuuu'ch'baaaa'! Neu gelernt habe ich, dass ein Buddhist den Garten fuer seinen Lehrer erbaut hat, der mal in irgendeiner Einsiedelei an irgendeiner Loewenklippe eingesiedelt hat. Ja dann. Gut gebruellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir versuchen dann, ins Museum zu gehen - aber sowohl das Opern- und Theater- als auch das Seidenmuseum haben ihre Tore "schon" geschlossen (um halb fuenf, nicht dass sich die Angestellten ueberarbeiten). Also geht es zum Nordkloster Bei Si mit seiner Pagode, schlicht Bei Si Ta, Nordklosterturm. Der uebergewichtige, aber glueckliche Buddha laechelt undurchsichtig vor sich hin und laesst sich von den Homo sapiens, die auf ihm herumturnen und an ihm herumgrapschen, nicht beeindrucken. Das geht vorueber?!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir besteigen die neunstoeckige, etwas mehr als 76 Meter hohe achteckige Pagode. Angeblich kann man von oben einen tollen Ausblick geniessen - aber wie schon damals kann man meiner Meinung nach nur gut Suzhou ueberblicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem der Hoefe hinter der Pagode schlaegt ein Feuerchen aus einem kleinen Blecheimer, daneben steht ein anderes Blechtoepfchen. Bald sehe ich, wozu das gut ist: hier kann man normale und auch die hier offenbar besonders beliebten Riesenraeucherstaebchen anzuenden. Erst einmal in das Toepfchen dippen - da ist eine Fluessigkeit drin, wohl Oel?! -, dann ab ins Feuer damit. Wenn die Leute dann damit zur Tempelhalle gehen, muss ich dauernd an Stabhochsprung denken - nach Weihe und Gebet kommen die Riesendinger dann in eine Brennbude aus Wellblech, die tuechtig vor sich hinraucht und reichlich Waerme abstrahlt. Ich bin nur immer besorgt, weil die meisten Leute die Verpackungsfolie nur zu einem kleinen Teil entfernen …&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor einer Guanyin-Halle, in die Burkhard von aussen hineinfotografiert, stehen zwei gar nicht so alte Chinesinnen, die ihn belehren wollen, dass Buddha zu fotografieren Unglueck bringt. Au weia. Sisey kommentiert, dass nur die chinesischen Reisefuehrer das ihren Gaesten erzaehlen, die fremdsprachigen nicht - ich kommentier' lieber gar nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Hotel, das wir daraufhin ansteuern, entpuppt sich als Fuenf-Sterne-Bude mit Lokalflair, recht schoen. Das Zimmer ist gross, das Badezimmer gut, die Betten nicht allzu hart, und es gibt das von mir so geliebte Buchweizenkissen. Prima! Wir sind ziemlich muede und gehen daher ins chinesische Restaurant des Hotels. Die marinierte Ente nach Art von Suzhou ist aus, die nach Art von Nanjing hat bleiche, fette Haut und viele Knochen, der gedaempfte Taihu-Fisch schmeckt leicht schlammig und begeistert durch seine zahlreichen und verzweigten Graeten. Das Gluten mit Wolkenohren, die gruen-weiss als Yin und Yang servierte Huehnersuppe, der Mapodoufu und die shrimpgefuellten "Dampflinge" mit Biluochun-Tee sind aber lecker, wie auch die Klebreisbaellchen in Osmanthussuppe und der Sago in Kokos. Danach fallen wir gleich ins Bett und in tiefen Schlaf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-495196498667076426?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/495196498667076426/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=495196498667076426' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/495196498667076426'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/495196498667076426'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/05/suzhou-revisited.html' title='Mittwoch, 19. Mai 2010: Suzhou revisited'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-6932254457192877542</id><published>2010-05-17T22:28:00.001+08:00</published><updated>2010-05-18T08:45:58.530+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kalligraphie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Fertig!</title><content type='html'>Gestern habe ich in einem &amp;quot;Kraftakt&amp;quot; mein Kalligraphie-Projekt fertiggestellt: die drei grossen Religionen (oder Philosophien) Chinas. Genau betrachtet habe ich das schon laenger fertig - es handelt sich jeweils um ein Schriftbild mit einem grossformatigen Zeichen &amp;quot;Dao&amp;quot; (道, Weg) fuer den Daoismus, &amp;quot;Fo&amp;quot; (佛, Buddha) und &amp;quot;Ru&amp;quot; (儒, Konfuzianismus) und einem Text aus dem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daodejing"&gt;Dao De Jing&lt;/a&gt; (bei uns auch als Tao Te King bekannt), dem Herzsutra &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herzsutra"&gt;Xin Jing&lt;/a&gt; und ausgewaehlten Abschnitten aus den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Analekten_des_Konfuzius"&gt;Analekten&lt;/a&gt; des Meisters KongZi (= Konfuzius) respektive, wobei der Text in kleinen Zeichen siebenspaltig erscheint. Aber Zheng Hong fand es ja irgendwie unangemessen, nur drei Werke zu schreiben, weshalb er nach einigem Schwanken mir das Yi Jing (bei uns auch als &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/I_Jing"&gt;I Ging&lt;/a&gt;, Buch der Wandlungen, bekannt) mitgebracht hat. Das grosse Zeichen auf diesem Blatt heisst also &amp;quot;Yi&amp;quot; (&lt;span class="lang" lang="zh-Hant"&gt;易, veraendern) - und in einer &amp;quot;Doppelsitzung&amp;quot;, also in vier Stunden, habe ich das fertiggeschrieben. Ouf! Zheng Hong hat alles zum Aufziehen mitgenommen, und das wird bestimmt schoen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;P.S. Falls ich das alles schon mal berichtet hatte, bitte ich um Entschuldigung - habe den Ueberblick verloren, weil ja immer noch alles geblockt ist.&amp;nbsp; &amp;gt;-((((&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-6932254457192877542?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/6932254457192877542/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=6932254457192877542' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6932254457192877542'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6932254457192877542'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/05/fertig.html' title='Fertig!'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-1844909925949084557</id><published>2010-05-12T23:21:00.001+08:00</published><updated>2010-05-18T08:45:45.947+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Langnase auf der Expo</title><content type='html'>Gestern war das Wetter schoen und der Himmel blau, und waehrend ich nichts ahnend im Buero sass und mich auf meinen nachmittaeglichen Telefonworkshop vorbereitete (viermal in dieser Woche, aechz!), klopfte ploetzlich mein Mobiltelefon an: eine SMS. &amp;quot;Ich bin jetzt auf dem Schiff zur EXPO&amp;quot; stand da zu lesen. Na sowas! Leider oder zum Glueck hatte ich nicht einmal Zeit zum Neidischsein ... aber heute Abend habe ich mir die reiche (Foto-)Beute angesehen und moechte auch gern moeglichst bald hingehen! &lt;br&gt; &lt;br&gt;Burkhard wusste zu berichten, dass es nicht uebermaessig voll gewesen sei, dass er aber trotzdem so gut wie keinen Pavillon besichtigt habe, weil man dazu halt ueblicherweise erst einmal &amp;quot;ewig und drei Tage&amp;quot; Schlange stehen muss. Statt dessen habe er das ganze Gelaende erkundet. Die Fuesse waren hinterher auch ziemlich platt. Wer weiss ... womoeglich ist das sowieso das Beste, die zum Teil recht kreativen Pavillons von aussen zu betrachten. Ich kann mich an die Expo 2000 in Hannover erinnern und daran, dass die wenigsten der Laenderpavillons mich mit ihrem Inhalt beindruckt haben.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Das mit der Langnase im Titel war uebrigens sehr woertlich gemeint. Abends kam Burkhard erst nach mir nach Hause und warf als erstes seinen Hut ab - aber bei so einer langen Nase hatte auch die breite Krempe nicht mehr helfen koennen: auf der vorderen Nasenhaelfte hat er einen kleinen Sonnenbrand!&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-1844909925949084557?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/1844909925949084557/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=1844909925949084557' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/1844909925949084557'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/1844909925949084557'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/05/langnase-auf-der-expo.html' title='Langnase auf der Expo'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-9110413202048532452</id><published>2010-05-07T15:22:00.003+08:00</published><updated>2010-05-07T15:31:25.126+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Singapur'/><title type='text'>Sternenhimmel, doppelt</title><content type='html'>Am Sonntag bin ich nach Singapur geflogen und war natuerlich die ganze Woche ueber voellig "bisi", so dass keine Zeit war zum Bloggen. Dabei war der Sternenhimmel sooo schoen! Jedenfalls, als wir hoch flogen. Wie im Planetarium. Ich hatte wirklich den Eindruck, in die Tiefen des Weltalls zu gucken, mit mehr und mehr Sternen (oder Ahnungen von Sternen oder Nebeln) zwischen den gut sichtbaren hellen Sternen "erster Klasse". Zugegeben, ich war zwischendurch immer unsicher, ob das nicht nur eine optische Taeuschung waere, die durch die Beschaffenheit der Flugzeugfenster zustande gekommen waere. Aber die Begeisterung ueberwog: ich glaube, das war echt. Einfach toll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die groessere Ueberraschung war dann der zweite Sternenhimmel (siehe Titel), und das kann ich fast noch weniger glauben: unter uns das Meer war uebersaet von Positionslichtern der unglaublich zahlreichen Schiffe. Wie gesagt, das sah aus wie ein zweiter Sternenhimmel! Einer der Kollegen sagte hinterher auch, dass das Meer von hier bis Indonesien wahnsinnig stark frequentiert sei. Trotzdem unvorstellbar! Das sah aus der Luft schon fast aus wie ein Stau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Jaja, schon gut, ich krieg' mich wieder ein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-9110413202048532452?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/9110413202048532452/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=9110413202048532452' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/9110413202048532452'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/9110413202048532452'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/05/sternenhimmel-doppelt.html' title='Sternenhimmel, doppelt'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-7829878841752866001</id><published>2010-05-02T13:06:00.001+08:00</published><updated>2010-05-02T13:06:13.200+08:00</updated><title type='text'>Uh-ih!</title><content type='html'>Nein, das ist kein Ausruf des Erstaunens, Entsetzens oder Ekelns! (Apropos eklig: kann man sich auch gut merken, das heisst auf Chinesisch naemlich exin, sprich ungefaehr ö-schin, mit einem &amp;quot;kleinen&amp;quot; ö irgendwo zwischen ö und e, so ungefaehr wie ein Geraeusch beim Erbrechen ...)&lt;br&gt; &lt;br&gt;Aber zurueck zu uh-ih: das schreibt man in Pinyin auch ganz anders, naemlich wu yi, und das heisst nichts Anderes als Fuenf Eins, sprich: der erste Mai, der hier wie immer gleich an drei Tagen vom 1. bis 3. Mai gefeiert wird, und, wie schon berichtet, in Shanghai dieses Jahr sogar an fuenf Tagen, vom 30. April bis zum 4. Mai. Am Freitagabend haben wir nach einem ganz netten Abendessen (als Zwischengang gab es Balsamico-Sorbet, nicht uebel!) von der nicht einmal uebermaessig ueberfuellten Uferpromenade das Expo-Eroeffnungsfeuerwerk betrachten koennen. Zwar aus einiger Entfernung, es war aber immer noch recht gut zu sehen. Das war natuerlich aus der Kategorie &amp;quot;nicht kleckern, klotzen&amp;quot; - aber ausser Masse gab es auch Klasse: es waren ein paar besondere &amp;quot;Rauchblumenbilder&amp;quot; dabei. Mir gefiel der Farbverlauf in Regenbogenfarben besonders gut. -&lt;br&gt; &lt;br&gt;Gestern war dann herrliches Maifeiertagswetter, und die Strassen waren voll. Ich wollte allerdings gern &amp;quot;Buddhamusik&amp;quot; kaufen (so heisst die auch auf Chinesisch), so dass wir in der Fuzhou Lu im grossen Buchgeschaeft waren. Da war es auch (wie eigentlich immer) brechend voll. Hinterher haben wir in einem fuer China ganz ungewoehnlich nett gestalteten Laden noch Stempel gekauft. Wenn wir das zusammen tun, wird&amp;#39;s immer teurer, als wenn ich allein gehen wuerde - fuer mich genuegt ein normaler Klotz, denn es kommt ja vor allem darauf an, wie er geschnitten ist. Allerdings laesst es sich nicht leugnen, dass schoene Steine oder schoene Gestaltung auch so ihren Reiz haben ... und ihren Preis! Aber da kann ich mich ja jetzt schon auf die Pfirsichblueten freuen, die auf dem Wasser treiben - das wird auf einem der beiden Stempel stehen.&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-7829878841752866001?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/7829878841752866001/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=7829878841752866001' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/7829878841752866001'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/7829878841752866001'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/05/uh-ih.html' title='Uh-ih!'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-8833841808600276567</id><published>2010-04-30T18:03:00.001+08:00</published><updated>2010-04-30T18:03:08.458+08:00</updated><title type='text'>Ausnahmezustand</title><content type='html'>Jetzt ist hier wirklich der Ausnahmezustand angebrochen. Seit gestern Abend haengt eine lange Liste von Verhaltensregeln in der Lobby aus. &amp;quot;Go out as less as possible&amp;quot; (sic), keine Waesche draussen trocknen, keine Banner aus dem Fenster haengen, keine Flugobjekte welcher Art auch immer aufsteigen lassen, den Polizisten, die aus allen Loechern gekrochen sind und die Strassen merklich bevoelkern, unbedingt Folge leisten. Und noch ein paar Sachen mehr, die ich jetzt schon wieder vergessen habe. Dass heute in Shanghai ein Feiertag ist, ist wohl auch weniger ein Akt der Menschenfreundlichkeit als vielmehr ein Kompromiss im Tausch gegen wirklich oder vermeintlich erhoehte Sicherheit: der Faehrverkehr ist eingestellt, und auf dem Fluss sind heute nur Fahrzeuge mit Spezialaufgaben zugelassen. Ich habe den ganzen Tag ueber nur eine Handvoll gesehen - am Morgen ein paar Ausflugsboote, sicher fuer irgendwelche Gastdelegationen oder sonst welche VIP, und eben ein einzelnes Boot, das zu einem mir unbekannten Zweck unterwegs war. Den ganzen Huangpu herauf und hinunter kein einziges Boot - das habe ich noch nie gesehen!&lt;br&gt; &lt;br&gt;In Lujiazui sind groessere Bereiche bereits seit gestern Nachmittag drei Uhr gesperrt, und die Sperrungen weiten sich jetzt aus. Wir haben gerade nach meiner Kalligraphiestunde einen kleinen Spaziergang zu dem Teil der Uferpromenade hinter dem Leuchttuermchen gemacht - sieht nett aus. Die beiden Restaurants, eins im Leuchtturm und eins ein Stueck weiter flussaufwaerts, bereiteten sich schon sichtlich auf einen Abendansturm vor. Es wurde draussen gedeckt - das Wetter ist zwar gut, ich denke aber doch, dass es am Abend eher ziemlich frisch werden wird. Aber was macht man nicht alles fuer das grosse Eroeffnungsfeuerwerk - mal sehen, ob wir &amp;quot;ein paar Augen voll&amp;quot; davon erhaschen koennen. Wir gehen auch gleich essen, im Binjiang One, ein Wunder, dass ich da noch einen Tisch bekommen habe! Im 100 Century Avenue oben im SWFC war schon alles ausgebucht - schade eigentlich, denn heute sind wir mit fuenf Kollegen aus Deutschland unterwegs!&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-8833841808600276567?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/8833841808600276567/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=8833841808600276567' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8833841808600276567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8833841808600276567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/04/ausnahmezustand.html' title='Ausnahmezustand'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-8211634081462110688</id><published>2010-04-27T22:53:00.001+08:00</published><updated>2010-04-28T08:16:44.499+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausflüge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Ein wirklich wunderbarer Ausflug</title><content type='html'>Am Samstagmorgen war der Blick aus dem Bett auf den Fluss ganz untypisch (fuer ein Wochenende, meine ich): wunderbar blauer Himmel, sogar der Fluss ein bisschen blaeulich angehaucht (bilde ich mir jedenfalls jetzt ein, wenn ich hier schreibe), und alles von strahlender Sonne beschienen: das faengt ja gut an. Zwar darf man solchen Wetterlagen in Shanghai nicht unbedingt trauen, aber als es am spaeten Vormittag immer noch schoen war, haben wir uns zum Garten des Gluecks und langen Lebens aufgemacht, auf Chinesisch 福寿园, sprich fúshòuyuán. Ein etwas beschoenigender Name allerdings ... Auf ihrer &lt;a href="http://www.shfsy.com/en_index.asp" target="_blank"&gt;Website&lt;/a&gt; (sogar auf Englisch!!) behaupten die Betreiber, dass es Chinas schoenster Friedhof sei. Zwar kann ich das nicht beurteilen, halte es aber auch nicht fuer ausgeschlossen. Es handelt sich um ein ziemlich riesiges Friedhofsareal, das bei der Stadt Qingpu &amp;quot;vor den Toren&amp;quot; von Shanghai gelegen ist, nicht weit vom SheShan, auf den wir bei der Rueckfahrt einen wunderbaren Blick hatten. Aber wer spricht von Rueckfahrt!&lt;br&gt;   &lt;br&gt;Als wir ankamen, glaubten wir noch, wir wuerden vielleicht zwei Stunden bleiben. Aber das Areal ist gross, es gibt viel zu sehen, und in diesem ganz speziellen Park gibt es, anders als in vielen anderen chinesischen Parks, richtige Parkbaenke, auf denen ich sozusagen die Sonne bescheinen konnte (&amp;quot;wo shai taiyang&amp;quot; - &amp;quot;ich scheinen Sonne&amp;quot;, so denke ich jedenfalls immer, aber &amp;quot;shai&amp;quot; heisst eben trotz dieser phonetischen Koinzidenz nicht bescheinen, sondern beschienen werden). Oder halt: vielleicht gibt es in anderen Parks auch Baenke, aber ich nehme sie nicht so wahr, weil immer alle besetzt sind.  ;-))&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Im Eingangsbereich gibt es einen kleinen Laden, eine Wand, an der die ganzen &amp;quot;Model Unit&amp;quot;-Schilder udglm. angebracht sind, die die Betreiber - man muss schon sagen: - angehaeuft haben, Informationsraeume und noch andere praktische Einrichtungen, deren Bedeutung sich mir aber nicht spontan erschliesst. Man geht erst auf einen grossen Klotz zu, der ein bisschen unfreundlich aussieht. Wenn er etwas schlanker waere, koennte er mich an diese KZ-Aufsichtstuerme erinnern - aber er ist eben nicht schlank. Eigentlich sollte er auch golden strahlen, denn die fensterlosen Waende bestehen aus goldbronzefarben glasierten Ziegeln - aber irgendwie funktioniert das nicht, sie wirken eher graeulich. Bevor man den &amp;quot;Klotz&amp;quot; erreicht - es handelt sich um ein &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kolumbarium" target="_blank"&gt;Kolumbarium&lt;/a&gt; - passiert man die FuShouTang, eine Art Tempelhalle mit einem riesigen roten Holzfisch, eher kitschig aussehenden, matt-bronzefarbenen Buddhas und Arhats, und &amp;quot;Tempelmusik&amp;quot; vom Band. Dann betritt man das Foyer des Klotzes, in dem Ausstellungstafeln wohl an beruehmtere Persoenlichkeiten erinnern, die hier ihre letzte Ruhestaette gefunden haben. Aber das Gebaeude ist auch fuer weniger beruehmte Leute: auf 9 oder 10 Etagen werden die Urnen in langen Regalreihen aufbewahrt - so erscheint es jedenfalls, wenn man ins erste Obergeschoss hinauflugt. Wir sind nicht hinaufgefahren.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Draussen ist die riesige Flaeche in verschiedene &amp;quot;Gaerten&amp;quot; unterteilt, die alle einen eigenen Namen haben, der auch in Pinyin angeschrieben steht. In Frakturbuchstaben! Das kann bestimmt kein Chinese entziffern - braucht er natuerlich auch nicht, denn der kann ja gleich die chinesischen Zeichen lesen. - Innerhalb der einzelnen Bereiche sind die Graeber mehr oder weniger einheitlich gestaltet. Meist sind es Graeber fuer Paare. Wenn einer oder beide noch leben, fuellt ueblicherweise ein Keramikmedaillon mit dem Zeichen &amp;quot;shou&amp;quot; fuer Langlebigkeit den Platz, der anderenfalls von einem ebensolchen Keramikmedaillon mit einem Foto des oder der Verstorbenen eingenommen wird. Wie in vielen anderen Laendern sind die Graeber uebrigens weitgehend aus Stein und ueblicherweise nicht gaertnerisch gestaltet. Hier trennen aber Pflanzen die einzelnen Graeber und die Reihen, so dass man sich keinesfalls wie in einer Steinwueste vorkommt. Ich aergere mich ueber die Pietaetlosigkeit, dass auf einem Grab zwei Zigarettenkippen liegen - aber da bin ich auf dem Holzweg, denn bald darauf sehen wir eine Frau an einem Grab hocken, auf dem gerade zwei Zigaretten brennen - da hat sie ihrem verstorbenen Gatten wohl mal etwas zu rauchen vorbeigebracht und haelt jetzt vielleicht Zwiesprache mit ihm. Was ich noch zu sagen haette, dauert eine Zigarette ... oder eben auch zwei.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Oft (ueberdurchschnittlich oft, scheint mir ...) ist dann auch schon ein ai&amp;#39;er oder eine ai&amp;#39;nü, also ein geliebter Sohn oder eine geliebte Tochter, in der Grabstaette untergebracht. Ueberhaupt sieht man jede Menge Grabinschriften von Leuten, die deutlich juenger gestorben sind als wir. Ist das ein Ausdruck der schlechten Umweltbedingungen, des rohen Lebens ohne doppelten Boden oder des wenig erfolgreichen Gesundheitswesens? Das erschliesst sich mir allerdings nicht.&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-8211634081462110688?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/8211634081462110688/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=8211634081462110688' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8211634081462110688'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8211634081462110688'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/04/ein-wirklich-wunderbarer-ausflug.html' title='Ein wirklich wunderbarer Ausflug'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-3751331489853916031</id><published>2010-04-24T22:13:00.001+08:00</published><updated>2010-04-28T08:16:09.856+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Der Unsinn des Tages'/><title type='text'>Drei Chinesen</title><content type='html'>Jaja, frueher war alles besser: Da hatten die drei Chinesen noch ein richtiges Musikinstrument, einen Kontrabass. Aber die Zeiten sind vorbei. Eigentlich ist es hier ja nichts Besonderes, drei Chinesen zu sehen, und eigentlich waren es auch vier: drei Herren und eine Dame. Aber ausnahmsweise zaehlt die mal nicht. Die gingen so auffaellig in einer Front ueber die Strasse, dass mir gleich das alte Kinderlied mit dem wohl ziemlich unsinnigen Text in den Ohren klang, den es aus aktuellem Anlass aber leicht abzuwandeln galt: Dra Chanasan mat dan Star-bucks-mugs.&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-3751331489853916031?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/3751331489853916031/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=3751331489853916031' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/3751331489853916031'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/3751331489853916031'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/04/drei-chinesen.html' title='Drei Chinesen'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-2180264420514592245</id><published>2010-04-20T22:32:00.004+08:00</published><updated>2010-04-21T10:07:15.794+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Wohin mit dem ganzen Geld???</title><content type='html'>Neulich waren wir nicht nur auf dem Mond (wer jetzt nur Bahnhof versteht, liegt auch nicht ganz falsch*), sondern auch im Jing'an-Tempel. Als ich zuletzt dagewesen war, hatte ich mich ueber den Betonbunker im Innenhof gewundert ... und jetzt steht da ein grosser, hoher, massiver Tempelneubau, dessen Haupthalle mittlerweile fertig ist. Der "Bunker" ist bloss die Bodenplatte fuer diese maechtige Halle; er bildet jetzt das Untergeschoss. Darin sitzen diverse &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arhat"&gt;Arhats&lt;/a&gt; und ein Maitreya (dick und haeppi ;-)) ); ein grosser Holzfisch (muyu, sprich: mu-üh) und eine absolut ueberdimensionale Klangschale stehen bereit, um im Falle einer Zeremonie fuer den rechten Klang zu sorgen, und an den Waenden haengen laminierte Buddha-Poster. In den Seitenhallen des Tempels befinden sich links ein Jadebuddha, der auch im Sitzen zwei Etagen einnimmt, und rechts eine hoelzerne GuanYin mit elegant fallendem Wolkengewand, die ein wenig kleiner ist. Wenn man das Obergeschoss dieser Halle betritt, blickt man doch deutlich auf sie hinunter, waehrend der Buddha einem fast auf Augenhoehe gegenueber sitzt, mit zur Meditation halb geschlossenen schwarzen Augen vor sich hin blickt, ohne zu sehen, und mit seinen rot gefaerbten Lippen unergruendlich halb laechelt. Die weisse Jadehaut kontrastiert mit seiner schwarzen Haartracht, er traegt ein goldenes, edelsteinbesetztes Stirnband.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am bemerkenswertesten (hmm - klingt komisch, irgendwie nach Allerwertestem ... Gruss aus Kalau) ist natuerlich die grosse neue hoelzerne Haupthalle. Ueber zwei relativ steile Treppen kann man zu ihr aufsteigen, insgesamt bietet diese Halle auf ihrem Sockel einen ziemlich majestaetischen Anblick - made to impress, zum Eindruck Schinden, scheint mir. Wenn ich hoelzern sage, meine ich hoelzern - vom Betonfundament abgesehen gibt es da nichts Steinernes, soweit ich das ueberblicken konnte. Das Hallendach wird von massiven Saeulen getragen - ob das auch Prachtexemplare aus &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nanmu"&gt;Nanmu&lt;/a&gt; (Linkinhalte englisch) sind? Das waere diese beruehmte Holzart, die z.B. auch beim Ausbau der kaiserlichen Sommerresidenz in Chengde buchstaeblich zum Tragen kam.  Und die bestimmt auch heute kein bisschen billig ist, bei den ganzen hervorragenden Eigenschaften, die sie aufzuweisen hat. Aber nicht genug mit den edlen Holzsaeulen, auch sonst hat man keine Kosten und Muehen gescheut, so wie das aussieht. Die Bauweise ist traditionell, mit einer komplizierten Dachkonstruktion und sicher ganz ohne Metall, und in den Waenden sind aufwaendige (oder muss es in diesem Fall "inwaendige" heissen? noch mehr Gruesse von ebd.) Schnitzrondelle von mindestens einem Meter Durchmesser eingelassen. Das Holz ist nicht gestrichen, sondern nur lackiert (oder gar nur poliert, wer weiss das schon).  &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_3B8UXRm2o6w/S85dFpTySuI/AAAAAAAAClE/8UEypH4c6LQ/s1600/JingAn+Buddha+neu.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 213px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_3B8UXRm2o6w/S85dFpTySuI/AAAAAAAAClE/8UEypH4c6LQ/s320/JingAn+Buddha+neu.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5462405749616560866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Auf einem Sockel inmitten der Halle thront ein silberner Buddha (Buddha ist gross, Buddha ist maechtig, Buddha hat eine Hoehe von sechs Metern sechzig) [Herrje! Heute hab' ich aber wirklich einen Kalaueranfall! 'tschuldigung, manchmal muss man eben auch ein bisschen albern sein koennen.] auf einer ebenfalls silbernen Lotusbluete, die zwei Meter zwanzig hoch ist, was zusammen nach Adam Riese eine glueckverheissende Hoehe von 8,8 Metern ergibt. Sowas habe ich noch nie gesehen! Einen silbernen Buddha! Das hat schon was, der mondfarbene Silberglanz in der rotbraunen Holzumgebung. Sehr edel. Etwas ganz Besonderes!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dem Tempel wird noch gearbeitet, in diesem Fall an Vergoldungen von grossen stupaaehnlichen Objekten. Dafuer braucht man ganz schoen viel Gold, und schon fliegen jede Menge Blattgoldfetzen am Boden und in den Regenrinnen herum - ob man sich reich sammeln kann? Es sieht jedenfalls so aus, als verspuere die Tempelverwaltung das Beduerfnis, ihren Reichtum noch etwas sichtbarer zu machen: so ein silberner Buddha ist natuerlich, was Reichtumsdemonstration betrifft, definitiv nur zweite Wahl. Und der Jing'An-Tempel duerfte sehr, sehr reich sein - alles vom Feinsten und Groessten. Da muss man sich schon fragen, wohin mit dem ganzen Geld - und die Moenche (oder wer auch immer da die Entscheidungen trifft) sind genuegend kreativ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uebrigens war an diesem Tag wohl ein besonderer Anlass, denn der Eintritt (normalerweise mit 30 Yuan pro Nase extrem teuer fuer einen Tempel, kein Wunder ...!!) war ausnahmsweise frei. Es war auch ganz schoen voll, und auf mehreren Tischen wurden offenbar buddhistische Schriften zur kostenlosen Mitnahme angeboten. Leider alle auf Chinesisch, eine immerhin auf Chinesisch mit Pinyin - wenn irgendetwas Englisches dabeigewesen waere, haette ich es mir bestimmt mitgenommen. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;*&lt;a href="http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/04/warum-hast-du-so-grosse-augen.html"&gt;Aufloesung&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-2180264420514592245?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/2180264420514592245/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=2180264420514592245' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2180264420514592245'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2180264420514592245'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/04/wohin-mit-dem-ganzen-geld.html' title='Wohin mit dem ganzen Geld???'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_3B8UXRm2o6w/S85dFpTySuI/AAAAAAAAClE/8UEypH4c6LQ/s72-c/JingAn+Buddha+neu.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-1445843324686399707</id><published>2010-04-19T22:19:00.002+08:00</published><updated>2010-04-20T08:34:38.146+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Die gute Tat des Tages</title><content type='html'>So, nun habe ich meine fuer morgen geplante Reise nach Deutschland abgesagt. Bin gespannt, wann die Auslaeufer der Aschewolke vom Eyjafjalla-Gletschervulkan Asien erreichen ... denn die geplante Reise nach Singapur in der ersten Maiwoche steht weiterhin auf dem Programm. - Ich habe heute mit einigen asiatischen Kollegen gesprochen, die nun alle in Deutschland festsitzen, -stehen, -liegen: die Begeisterung war nicht sehr gross, zumal die Ungewissheit, wann es denn nach Hause gehen kann, gross ist. Ausserdem sagte mir jemand, der Manager von Lufthansa Hong Kong habe zu berichten gewusst, dass allein in Hong Kong allein 2000 Lufthansa-Passagiere gestrandet seien - au weia.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesmal haette ich auch noch mit KLM ueber Amsterdam fliegen sollen - was tut man nicht, um Geld zu sparen. Das ist ja noch schlimmer als ueber Frankfurt, denn von Frankfurt kommt man immer irgendwie weg nach Koeln, und sei es mit ein paar Bummelzuegen - ein Grund mehr, das Wagnis lieber gar nicht erst einzugehen. Ich habe wirklich keine Lust, irgendwo zu stranden und nach einer halben Odysee anzukommen, nur um mich dann schon fast sofort wieder um den Rueckweg zu kuemmern. Und bestimmt ist - fuer den Fall, dass der Flug morgen &lt;i&gt;nicht &lt;/i&gt;ausfaellt - irgendjemand extrem dankbar, nun doch noch meinen Platz zu bekommen.  ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-1445843324686399707?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/1445843324686399707/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=1445843324686399707' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/1445843324686399707'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/1445843324686399707'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/04/die-gute-tat-des-tages.html' title='Die gute Tat des Tages'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-5398565471773501372</id><published>2010-04-18T23:20:00.001+08:00</published><updated>2010-04-20T08:34:38.147+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Taikang-Kommerz</title><content type='html'>Gestern war das Wetter ein bisschen schoen und sogar ein bisschen warm: 19°C zeigte das Thermometer um die Mittagszeit an. Wir haben uns also aufgemacht, um nochmal in der Taikang Lu herumzustoebern. Das Viertel drumrum ist, wie fast alles hier, merklich aufgehuebscht, und es wimmelt von hippen Chinesen, normalen Chinesen und Langnasen. Die engen Gassen sind jedenfalls gut gefuellt. Diesmal finde ich auch den Laden von Deke Erh, der in jedem (wirklich!) Reisefuehrer als toller Tipp gehandelt wird. Ich weiss wirklich nicht, warum. Deke Erh (oder eigentlich Er Dong Qiang, &lt;a href="http://www.movius.us/articles/chinanow/dekeerh.htm"&gt;hier ein Artikel&lt;/a&gt; ueber ihn) ist ein Shanghaier Fotograf, der sich unter anderem auf Architektur spezialisiert hat. Seine Buecher sind alle auf eine langnasige Zielgruppe ausgerichtet, seine &lt;a href="http://www.han-yuan.com/"&gt;Website&lt;/a&gt; aber wohl nicht - die ist komplett in Chinesisch. In der grossen Halle hinter dem Café haengen ganz alte und ganz frische Schwarzweissbilder von Pudong. Ganz alte: wo der Oriental Pearl TV Tower auf der (vermutlich) gruenen Wiese im Bau ist. Ganz frische: wo der Beton in das &amp;quot;Hakka-Rondell&amp;quot; des neuen Superhochhauses gegossen wird. Die sind natuerlich klasse - aber nachdem wir schon bestimmt ein halbes Dutzend anderer Fotolaeden besichtigt hatten und ja selber auch spektakulaere Bilder haben, sind diese nun auch nicht soooo ein Muss. Interessanter sind da schon die Buecher, in denen er die alte Architektur in Shanghai und anderswo dokumentiert hat. Ein Band ueber Jugendstil in Shanghai und Miami hat es mir besonders angetan.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Im Café sitzt kein Mensch, und ich finde, dass es irgendwie so riecht, als sei in der Naehe ein Klo ... da muss man also auch nicht sitzen, selbst wenn in den Regalen an den Waenden bergeweise bestimmt interessante Buecher auf Leser warten. - In den anderen Laeden gibt es Kram, Kram, nochmals Kram und ein wenig Kunst. Gefuehlt die Haelfte der Laedchen ist wohl auch gerade dabei, den Besitzer zu wechseln oder doch ein neues Gewand zu bekommen: Man blickt in mehr oder weniger fertige Baustellen. Soviel Hoffnung auf das grosse Geschaeft ... wenn das mal gut geht. Der Ni-Hao-Beo ist diesmal nicht da, schade eigentlich: so muss ich selber kraechzen, wenn ich ein lustiges Ni-i haa-ooo hoeren will. In einer der schmalen Gassen hat es wohl einen heftigen Zusammenstoss gegeben: in einer Menschentraube versucht das Auge des Gesetzes, Ruhe und Ordnung wiederherzustellen, und im Vorbeigehen sehe ich zwei Maenner leicht blutueberstroemt. Oh! &lt;br&gt; &lt;br&gt;Vorher waren wir in einem der Kramlaeden, der vor allem (recht gute) Batiken und interessante Essstaebchen anzubieten hatte. Sieh mal an: da lag auch ein paar von genau der Sorte, mit der ich meine Haare hochgesteckt hatte. Das bemerkte auch die Inhaberin des Ladens rasch, und da sie ziemlich gutes Englisch sprach, waren wir alsbald im Gespraech. Ob sie wohl ein Foto von mir machen koenne, bitte? Eins von hinten und eins von der Seite ... wahrscheinlich werde ich demnaechst in dem Laden als Modell aushaengen, das eine kreative Art der Anwendung von Essstaebchen vorfuehrt, buohahaha! &lt;br&gt; &lt;br&gt;Wir gehen in eins der vielen Cafés und streifen noch weiter herum, dann beschliessen wir, der DongTai Lu mit ihrem Antiquitaetenmarkt, der eigentlich eher ein Troedelmarkt ist, einen Besuch abzustatten. Vorher entdecken wir noch eine kleine Markthalle. Das Fleisch liegt offen herum, wie das hier so ueblich ist. An den Gemuesestaenden gibt es zur Zeit Zucchini mit Blueten. Die Fischstaende, an denen eine Dame dicken Froeschen an den Schenkeln herumfuehlt, sind mit den wurmwuseligen Schuesseln voller duenner, kleine Aale und anderen &amp;quot;Sehenswuerdigkeiten&amp;quot; bestimmt nicht jedermanns Ding. Ein paar Meter weiter ist der Frischgefluegelstand, an dem ausser Huehnern auch Tauben in einem ziemlich beschissenen Kaefig sitzen ... mir graut es. Das kann einfach nicht hygienisch sein. Zu allem Ueberfluss rauchen auch noch einige der Kunden! Das ist zwar wahrscheinlich verboten, aber offenbar achtet keiner auf das Verbot. Gleich neben dem Eingang zu der Markthalle haelt eine italienische Baeckerei appetitlich aussehende &amp;quot;Bhagwan&amp;quot; feil (Gruss aus Kalau). Hoffentlich ist die Backstube nicht mit der Markthalle verbunden. -&lt;br&gt; &lt;br&gt;Die DongTai Lu sieht aus wie eh und je; es gibt wirklich ueberwiegend Schund. Die zahlreichen Langnasen kennen alle die Regeln fuers Handeln und sind ihrer mehr oder weniger muede: &amp;quot;Can you give me a serious price?&amp;quot;, hoeren wir stossgeseufzt aus dem Munde einer wohl eher genervten Dame. Vermutlich sind in den Laeden in der zweiten Reihe ein paar richtige Stuecke zu kaufen, aber wenn man keine Ahnung hat wie wir ... Vor allem darf man echte Antiquitaeten ja sowieso nicht ausfuehren. Und irgendwie brauchen wir auch keine!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wir machen einen Abstecher zum Vogel- und Grillenmarkt auf der Tibet Road. Der Komplex, in dem ich schon ewig nicht mehr war, hat jetzt eine echt Potemkinsche Fassade. Angeblich war das Marktgebaeude ja irgendwann einmal renoviert worden in den letzten Jahren, aber mir erscheint alles so drangvoll eng und renovierungsbeduerftig wie eh und je. Nur dass es vielleicht ein bisschen heller ist als zuvor. Die Gaenge zwischen den Buedchen sind weitgehend mit Waren zugestellt (nicht auszudenken, wenn dieses Gebaeude mal schnell evakuiert werden muss ...). Zu den Waren zaehlen endlose Reihen von Grillen und Heuschrecken in allen Groessen; es gibt schwarze und gruene, und die machen schon einen ziemlichen Laerm. Die Voegel sind auch nicht gerade still; so haben die Anbieter von Vogel-Lebendfutter mit ihren still vor sich hinwimmelnden Kisten mit Wuermern in verschiedenen Groessen und Dicken wie auch die Verkaeufer von Fischen und anderen Aquarienbewohnern (Schildkroeten, Molche, Krebse) das Vergnuegen, in Oasen relativer Stille zu sitzen.  ;-))&lt;br&gt; &lt;br&gt;Mittlerweile ist es aber schon fuenf Uhr durch, und die Luft wird merklich frischer. Wir fahren ganz ohne irgendwelche Einkaeufe nach Hause.&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-5398565471773501372?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/5398565471773501372/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=5398565471773501372' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/5398565471773501372'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/5398565471773501372'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/04/taikang-kommerz.html' title='Taikang-Kommerz'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-5590083647775866089</id><published>2010-04-17T23:47:00.000+08:00</published><updated>2010-04-20T08:35:57.598+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Die Expo wirft ihre Lichter voraus</title><content type='html'>Seit einigen Tagen (oder sind's schon Wochen?) haengen hier in den Strassenrandbaeumen in Lujiazui seltsame Glasroehren. Sieht ein bisschen aus, als wenn man Neonroehren anstelle von Christbaumkugeln in die Aeste gehaengt hat. Gestern Abend war es dann soweit. Als ich nach Hause wollte, mussten wir ampelphasenlang warten und warten. Was das denn sei? fragte ich Han Shifu. "Important man. Expo", lautete die auf Englisch gegebene Auskunft. Na prima. Da hatte ich dann Zeit genug, die neuen Glasroehren in Leuchtaktion zu sehen. Es sind naemlich nicht einfach Neonroehren - vielmehr fliesst das Licht in ihnen hinunter, oder wie soll ich das beschreiben? Ein bisschen wie diese "&lt;a href="http://www.sound-spirit.de/shop/p572_Regenmacher_dick_50_cm.html" target="_blank"&gt;Regenroehren&lt;/a&gt;", nur dass die Leuchten Licht statt Ton produzieren und ganz ohne Umdrehen funktionieren. Bin gespannt, wie lange die halten - schon jetzt waren doch eine ganze Reihe von ihnen inaktiv.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten wirft die Expo auch Haibaos voraus. An jeder Strassenecke, an der Platz fuer ein Beet ist, ist das schnieke mit "punten Plumen pepflanzt" (zu Póten chmettern!), und meist turnt auch ein Gruenzeug-Haibao darauf herum. Es gibt auch viele renovierte Fassaden, wie zum Beispiel an der Tibet-Road, wo der Vogel-, Grillen- und Fischmarkt ist. Ich war ja schon lange nicht mehr da, angeblich war der ja zwischendurch mal neu - aber ich finde, er ist wie eh und je. Drangvolle Enge - vielleicht etwas heller als vorher - und grosser Laerm von Voegeln und Grillen. Die Goldfischbuden sind Oasen der Stille, da blubbert nur das Wasser ein wenig; auch die wuselnden Kaesten mit Vogel-Lebendfutter sind immerhin still, ebenso wie die Schildkroeten und Molche. - Wie gesagt, viel Oberflaechenkosmetik, aber dass das Leben in der Stadt nachhaltig verbessert waere, wage ich zu bezweifeln. Better zitti, better laif? Schoen waer's.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-5590083647775866089?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/5590083647775866089/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=5590083647775866089' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/5590083647775866089'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/5590083647775866089'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/04/die-expo-wirft-ihre-lichter-voraus.html' title='Die Expo wirft ihre Lichter voraus'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-428778064343491431</id><published>2010-04-06T01:22:00.001+08:00</published><updated>2010-04-06T08:28:46.155+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Osterspaziergang</title><content type='html'>Heute war richtiges Osterwetter - nicht superklar, aber doch mit blauem Himmel. Und es war endlich ein bisschen warm! Jedenfalls tagsueber, so dass wir uns auf den Weg gemacht haben, den Bund zu bevoelkern; ich hatte ihn ja noch nicht besucht seit der Wiedereroeffnung letzte Woche. Zum Bevoelkern haette es uns nicht gebraucht, da waren schon genuegend andere Leute. Die haben sicher alle schon heute Morgen ganz frueh die Graeber ihrer Lieben gefegt, denn hier ist natuerlich nicht wegen Ostern Feiertag, sondern wegen des Graeberfegefests Qing Ming. Angeblich war um sieben Uhr Stau auf den Strassen, bis neun haette sich alles wieder beruhigt gehabt. Zu der Zeit habe ich ja erst einmal ausgeschlafen, so dass mich das gar nicht angefochten hat.&lt;br&gt;   &lt;br&gt;Wir hatten also geplant, mit der Faehre zum Bund hinueber zu fahren, bis zur Waibaidu-Bruecke zu gehen und dann den ganzen Weg zurueck bis zu unserer &amp;quot;Haus- und Hof-Faehre&amp;quot;, aber daraus wurde nichts. Heute keine Faehre zum &amp;quot;aeusseren Strand&amp;quot;, wie eine Uebersetzung von Bund （外滩, sprich: wai tan) heisst, wurde uns beschieden. Wie? Was? Da kam doch eine! Eine grosse Menschenmasse ergoss sich von der Bund-Faehre an unser Ufer, und ehe wir&amp;#39;s uns versahen, fuhr diese Faehre doch tatsaechlich leer wieder zurueck. Na sowas! Den Grund verstehe, wer will ... wir glauben spaeter, dass diese Massnahme dazu dient, die Leute schneller vom Bund wegzubringen. - Auf &amp;quot;unserer&amp;quot; Linie war auch jede Menge Betrieb; es war einer der seltenen Tage, an denen nicht alle Wartenden jeweils im ersten Anlauf mitgenommen wurden. Und das, obwohl drei Faehrschiffe im Einsatz waren! Wir sind trotzdem gut und (gefuehlt) sicher am anderen Ufer angekommen. Man kann jetzt von unserer Faehrstation aus die ganze Zeit auf einer (halbwegs) ordentlichen Uferpromenade entlangspazieren. Und zwar bei richtig fruehlings-, fast fruehsommerhaften Temperaturen, bei denen es mir nur in der Bluse schon ein bisschen warm wurde. Alles sieht jetzt zwar etwas hingeschludert, aber gewollt schick und modern aus. [Und wird nachts schon seit einiger Zeit mit Lichterreihen in Szene gesetzt, wie auch die beiden grossen Bruecken. Fuer letztere genuegen bunte Lichter nicht, auf der Yangpu-Bruecke ist jetzt jeden Abend Laser-Show ... die kann einen schon ganz nervoes machen, denn die Bewegung wirkt weniger regelmaessig als die an den Haeusern ringsum.]&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Das urspruengliche Projekt, den Bund ganz autofrei zu machen, ist nicht verwirklicht worden. Leider. Zwar ist die Uferpromenade breiter und geraeumiger als zuvor, aber auf der Strasse ist immer noch Platz fuer sechs Fahrspuren, und der Verkehr ist so hoellisch wie zuvor. Trotz des Tunnels, durch den man alternativ auch &lt;i&gt;unter&lt;/i&gt; der Uferstrasse langfahren kann. Immerhin gibt es jetzt viel mehr Fussgaengerueberwege als zuvor. Man muss also nicht ein fuer allemal entscheiden, auf welcher Strassenseite man gehen moechte, sondern kann bequem oefter mal wechseln - besser als nichts. Aber wir hatten heute keine Lust auf die Gebaeudeseite und sind nur der Flussseite geblieben. Diesmal haben wir auch den Schlenker ueber die Waibaidu-Bruecke gemacht an den &lt;a href="http://www.chinese-architecture.info/BUND/Garden_Bridge_Shanghai.jpg" target="_blank"&gt;Broadway Mansions&lt;/a&gt; vorbei (das ist das Gebaeude, das 1934 angeblich in Form einer glueckbringenden chinesische Acht 八 in spaetem Jugendstil gebaut wurde und heute ein &lt;a href="http://www.broadwaymansions.com/" target="_blank"&gt;Hotel&lt;/a&gt; beherbergt), ueber die naechste Bruecke zurueck und dann mit der &amp;quot;Geisterbahn&amp;quot; durch den sogenannten Shanghai Sightseeing Tunnel wieder nach Pudong, sozusagen die &lt;i&gt;schael Sick&lt;/i&gt; von Shanghai. Auf der Pudonger Uferpromenade war es auch nicht leerer als gegenueber. Aber wenigstens gibt es hier lauter nette Etablissements, in denen man was zu essen und zu trinken bekommt. Auf der anderen Seite gibt es in der Richtung gar nichts! O.k., einige Schicki-Micki-Sachen wie das &amp;quot;New Heights&amp;quot; im Three on the Bund oder das total ueberlaufene Café in der alten Wetterstation - aber das war&amp;#39;s auch schon. Zu bloed! So haben wir uns in Pudong noch ein Eis gegoennt, bevor wir dann - bei jetzt empfindlich frischen Graden, bei denen ich schon mit nun wieder angezogener Jacke gefroren habe - nach Hause eilen mussten. Wir tragen gerade rechtzeitig mit Yang XiaoLi zusammen zu unserer heutigen Chinesischlektion ein.&lt;br&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-428778064343491431?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/428778064343491431/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=428778064343491431' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/428778064343491431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/428778064343491431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/04/osterspaziergang.html' title='Osterspaziergang'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-4568550303708886181</id><published>2010-04-04T17:49:00.001+08:00</published><updated>2010-04-06T08:28:46.157+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Warum hast Du so grosse Augen?</title><content type='html'>Damit ich dich besser sehen kann ... aber dazu reicht bekanntlich die Groesse der Augen nicht aus, manchmal braucht es zusaetzlich schlau geschliffenes Kristall, und so sind wir gestern mal wieder Richtung Bahnhof gefahren, zum unterirdischen Brillenmarkt. Wollten wir schon laengst gemacht haben, konnten uns aber nie aufraffen. Rund um den Bahnhof ist die schon im letzten oder vorletzten Jahr begonnene Verwuestung knapp einen Monat vor der Expo nicht etwa kleiner, sondern viel groesser geworden. In einem Umkreis (o.k. - vielleicht in einem Halbumkreis, ich hab&amp;#39; nur eine Seite gesehen) von bestimmt zwei- oder dreihundert Metern ist jetzt eine echte Mondlandschaft. Graue Krater, zwischendrin etwas &amp;quot;Weltraumschrott&amp;quot; (sprich: Baumaschinen), und der kleinste Windhauch generiert einen mittleren Sandsturm. Dazu stroemende Menschenmassen mit und ohne Gepaeck - nicht nur, dass hier der Bahnhof ist, wir haben ja auch noch langes Wochenende, denn am Montag werden wieder die Graeber gefegt. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Wo ist denn nun der Brillenmarkt hier in dieser Wueste?? Wir kommen an einem vierstoeckigen Gebaeude vorbei, an dem zwar &amp;quot;Internationale Brillenstadt&amp;quot; steht, aber nach einem kurzen Blick hinein behauptet Burkhard, das sei ihm hier zu schicki-micki. Wir quaelen uns also weiter ueber den Mond und kommen schliesslich da an, wo frueher mal der Eingang in die Optiker-Unterwelt war. Hmm. Nach der Tiefe der Mondkrater zu urteilen, kann hier unten aber nichts mehr sein. Wir gehen in die U-Bahn-Station, aber da ist jetzt wirklich nur noch U-Bahn. Also zurueck zu dem besagten Gebaeude. Und wenn man mal richtig guckt, ist das ja gar nicht so uebel da. Immerhin gibt es vier Etagen, wenn auch im Erdgeschoss alle Laeden mit einem Aussenschaufenster absolut oed und leer sind. Ob da schon mal Geschaefte drin waren, oder ob diese vermutlich teureren Quadratmeter noch auf den Erstbezug warten? Waere ja nicht das erste Mal, dass es schon vor der Inbetriebnahme recht verrottet aussieht. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Wenn man aber nach oben kommt, sieht alles gar nicht so uebel aus. Schon so wie frueher in der Unterwelt, aber ein bisschen geraeumiger, ein bisschen schoener, und ganz bestimmt mit ein bisschen besseren Toiletten, wenn ich die neuen auch nicht ausprobiert habe. Wir finden bald &amp;quot;unseren&amp;quot; Haus- und Hoflieferanten und werden nach langem Gucken und Probieren fuendig. Burkhard wollte sich zwei Paar &amp;quot;Guckloecher&amp;quot; kaufen, ich waere eigentlich auch mit einem zufrieden gewesen, habe aber dann aus Gruenden der gefuehlten Kostenverduennung auch zwei genommen, beide randlos, eine goldig, eine peridotgruen. Zum Peridotschmuck zu tragen, versteht sich. Alles zusammen fuer ca. 380 Euro - das Teure sind Burkhards Gleitsichtglaeser. Meine Brillen gibt&amp;#39;s praktisch nachgeworfen, fuer ca. 35 Euro das Stueck. Und vor allem kann ich die fast sofort mitnehmen! Wir gehen zwischendurch in der Lobbybar des Holiday Inn Express einen Cappuccino trinken, und dann sind sie schon fertig. Das ist praktisch, dann kann Burkhard seine &amp;quot;unter&amp;quot; der Woche abholen und ich brauch&amp;#39; nicht mit. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Wie die Leute nun aber in weniger als einem Monat aus der Wueste ordentliche Flaechen machen wollen (denn schnieke Haeuserblocks bekommen sie keinesfalls mehr hin), entzieht sich meiner Kenntnis. Ob wohl niemand mit dem Zug zur Expo anreist? Oder ob sie Mittel und Wege finden, die Reisenden ueber ausgewaehlte Schokoladenseitengaenge aus dem Chaos wegzufuehren?? &lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-4568550303708886181?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/4568550303708886181/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=4568550303708886181' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/4568550303708886181'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/4568550303708886181'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/04/warum-hast-du-so-grosse-augen.html' title='Warum hast Du so grosse Augen?'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-509217141344725504</id><published>2010-03-29T23:05:00.001+08:00</published><updated>2010-04-06T08:30:59.350+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sprache'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Komm herein, ehrenwerter Buddha!</title><content type='html'>Neues aus dem Chinesischunterricht: Burkhard berichtete, welche Schwierigkeiten der Erwerb eines kleinen &lt;a href="http://www.geo-reisecommunity.de/bild/regular/99710/Der-lachende-Milefo-am-Herbeigeflogenen-Berg-auf-dem-Weg-zum-Linyin-Tempel-zaehlt-zu-den-bekanntesten-Skulpturen-Chinas.jpg"&gt;Milefo&lt;/a&gt;, auch bekannt als Happy Buddha oder Dickbauchbuddha, bereitete. Daraufhin erklaerte uns Yang XiaoLi, dass man einen Buddha nicht einfach schnoede kauft, &lt;span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"&gt;sondern ihn zu sich einlaedt, und auch nicht irgendeinen Buddha, sondern &lt;/span&gt;einen ehrenwerten. Fuer Buddhas und aehnliche Honoratioren (sowie deren Abbilder aus Bronze, Jade, Gold, Porzellan, Stein etc.) gibt es naemlich ein eigenes Zaehlwort: 尊 zūn. Das kann auch die Funktion eines Adjektivs annehmen und heisst dann so etwas wie &lt;i&gt;geehrt &lt;/i&gt;oder &lt;i&gt;fuehrend/vorrangig&lt;/i&gt; (engl. senior). Es kann auch als Verb mit der Bedeutung &lt;i&gt;Respekt entgegenbringen&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;ehren&lt;/i&gt; gebraucht werden. Zwar weiss ich nicht, ob das Einladen eines Buddhas im Chinesischen ein sehr gebraeuchlicher Ausdruck ist oder eher einer, der eher in abgelegenen Buchten des Sprachozeans schwimmt, aber zumindest ist das doch sehr huebsch. Ob wir wohl auch einen Buddha zu uns einladen sollten? Women qing yi zun fo ba!&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-509217141344725504?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/509217141344725504/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=509217141344725504' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/509217141344725504'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/509217141344725504'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/03/komm-herein-ehrenwerter-buddha.html' title='Komm herein, ehrenwerter Buddha!'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-3417405189662917052</id><published>2010-03-28T23:00:00.001+08:00</published><updated>2010-04-06T08:28:46.159+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Wird sofort erledigt!</title><content type='html'>So, ich denke, dass hier wieder einmal ein paar Gaeste zufrieden abreisen konnten. Noch sind sie in Shanghai, aber jetzt wohl (hoffentlich) schon abflugbereit am Ausgang. Heute war wunderbares Wetter. Ich habe aber wieder ein kleines bisschen nachsitzen muessen beim Kalligrafieren, und dann galt es noch, Zheng Hongs eMail zu erledigen, so dass es hinterher leider zu spaet war, um noch zum Bund zu fahren. Der ist wohl gerade eben wieder eroeffnet, und den Erzaehlungen war zu entnehmen, dass dort der Teufel oder zumindest der Baer los war. Die Bauqualitaet liesse allerdings zu wuenschen uebrig, hiess es ... alles sehe aus wie &amp;quot;mal rasch hingepfuscht&amp;quot;. Na ja, kein Wunder, die haben das ja auch alles mal eben rasch hingepfuscht. Die ganz hochfliegenden (oder tiefbuddelnden) Plaene vom autofreien Bund haben sie wohl doch nicht umgesetzt, der Verkehr fliesst dort wieder ueberirdisch entlang.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Das Beste war aber unser Abschiedsessen. Wir sind recht frueh, gegen viertel vor sechs (um acht Uhr wollte Han Shifu die Gaeste zum Maglev bringen), Richtung SWFC gegangen, um dort im 100 Century Avenue in der 91sten Etage zu speisen. Auf dem Weg habe ich noch die Mauer an &amp;quot;unserer&amp;quot; Strassenkreuzung bemaengelt. &amp;quot;Hieran muessen die aber noch was tun!&amp;quot;, sagte ich zu Burkhard, denn so ein leicht abgewrackter, matschhellblau gestrichener Bauzaunersatz ist doch nicht so richtig &amp;quot;expo-fein&amp;quot;.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Oben angekommen, hat man uns einen Tisch am Fenster gegeben. Burkhard war zuerst etwas betreten, dass unser Tisch nicht auf der Seite mit Blick zum JinMao und zum Bund stand, sondern auf der Seite, auf der man ueber Pudong wegschauen kann. Ich fand diesen Blick aber auch sehr gut, fast besser als Bund &amp;amp; Co., denn die hat man ja nun schon so oft gesehen ... Als wir kamen, war es noch gerade hell, und wir konnten dann rasch die Daemmerung hereinbrechen und die Lichter angehen sehen. Super! In der Ferne war auch der &lt;a href="http://www.expo2010.se/en/wp-content/uploads/2008/12/5china-pavilion.jpg"&gt;China-Pavillon&lt;/a&gt; auf dem Expo-Gelaende auszumachen. Der wird allerdings recht schlecht beleuchtet - ich wuerde ja die markante Form mit rotem Licht so in Szene setzen, dass sie auch bei Nacht und auch aus groesserer Ferne erkennbar bleibt. - Burkhard war heute recht ungemuetlich beim Essen, musste er doch alle paar Minuten wieder ein Foto machen. Dabei gab es leckeres (aber mittlerweile ziemlich teures) Essen. Als Ausgleich fuer die Preiserhoehung sind wohl aber auch die Portionen ein bisschen groesser geworden. Ich habe zwei Vorspeisen und je drei Hauptgerichte und Beilagen (nota bene: fuer vier Personen) bestellt, und wir sind alle pappsatt geworden! Als Nachtisch musste dann noch eins der Desserts her, die angeblich fuer zwei bis drei Personen sind - sehr schoen anzusehen und recht lecker, mit Rosengeschmack und Him- und anderen Beeren.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Das Allerbeste war dann aber der Heimweg: Mittlerweile war die besagte Mauer schon weitestgehend weiss (oder jedenfalls hell, so genau war das beim trueben Strassenlaternenlicht nicht zu entscheiden), das Matschblau schon fast vollstaendig ueberstrichen. Eine ganze Brigade von Anstreichern in orangefarbenen Overalls hatte dies in den ca. anderthalb Stunden gleich erledigt. &lt;i&gt;Das&lt;/i&gt; nenn&amp;#39; ich prompt!&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-3417405189662917052?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/3417405189662917052/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=3417405189662917052' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/3417405189662917052'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/3417405189662917052'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/03/wird-sofort-erledigt.html' title='Wird sofort erledigt!'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-1670462185945112130</id><published>2010-03-27T16:38:00.001+08:00</published><updated>2010-04-06T08:28:46.161+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Ein besonderer Tag ...</title><content type='html'>&lt;p class="mobile-photo"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_3B8UXRm2o6w/S63D8cwGXZI/AAAAAAAACkw/xDzVPRsqqIs/s1600/Shanghai+Tower+Baustelle+2010-03-27-789227.JPG"&gt;&lt;img src="http://3.bp.blogspot.com/_3B8UXRm2o6w/S63D8cwGXZI/AAAAAAAACkw/xDzVPRsqqIs/s320/Shanghai+Tower+Baustelle+2010-03-27-789227.JPG"  border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5453230167093042578" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;... auf der Baustelle. Es ist ja nicht irgendeine Baustelle, von der ich hier spreche, sondern die Riesenbaustelle schraeg gegenueber, auf der der neue Rekord-Wolkenkratzer entstehen soll, der mit &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jin-Mao-Tower" target="_blank"&gt;JinMao&lt;/a&gt; (420,5 Meter hoch) und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shanghai_World_Financial_Center" target="_blank"&gt;SWFC&lt;/a&gt; (492 Meter) den Shanghaier Angeber-Dreiklang komplettieren soll. Der Rekord ist natuerlich relativ - man plant hier keinen Weltrekord, sondern nur einen angemessen hoeheren Bau. Es soll ja auch noch ein bisschen harmonisch aussehen, denke ich mir. Die ersten Planungen sprachen von etwa 580 Metern Hoehe, jetzt sind angeblich 632 Meter geplant. Ich habe soeben herausgefunden, dass das Bauwerk schon einen langen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shanghai_Tower" target="_blank"&gt;Wikipedia-Eintrag&lt;/a&gt; hat, obwohl doch noch kein Zentimeter ueber den Boden hinausragt! Laut dem Artikel wurde der Bau im November 2008 begonnen - nun, schon Anton Bruckner wusste: &amp;quot;Wer hohe Türme bauen will, muß lange beim Fundament verweilen.&lt;span&gt;&amp;quot; In den vergangenen knapp anderthalb Jahren wurde erst einmal Platz geschaffen im Shanghaier Schlempen-Boden, um dort ein festes Fundament errichten zu koennen, und alles gruendlich vorbereitet. Da das Gebaeude (zumindest unten) rund werden wird, erinnert mich die runde Baugrube mit ihren Etagen vor den Grubenwaenden irgendwie immer ein bisschen an die &lt;a href="http://portal.unesco.org/en/files/42898/1215017507330206310_400.jpg/30206310_400.jpg" target="_blank"&gt;Hakka-Gebaeude&lt;/a&gt;. &lt;br&gt;  &lt;br&gt;Aber ich wollte ja berichten, dass heute ein grosser Tag ist. Wohl der Tag, an dem das &amp;quot;richtige&amp;quot; Fundament gegossen wird. Waehrend ich am Morgen noch gemuetlich im Bett lag und auf ein Schiff wartete (heute kaum Verkehr auf dem Huangpu, so dass ich laenger warten musste), kam Burkhard und wies mich auf den Stau von Betonmischfahrzeugen hin. Bis jenseits der Einmuendung zu &amp;quot;unserer&amp;quot; Faehre stand eins hinter dem anderen. Auf der Baustelle selbst hatte Burkhard 45 dieser Spezial-LKWs gezaehlt, und den ganzen Tag wird nun schon Beton gegossen. Na ja, wenn man diese LKWs neben der Baugrube sieht, sind sie auch ziemlich klein, und fuer 632 Meter Hoehe muss das Fundament wohl sehr massiv sein. Ich moechte ja zu gern wissen, wieviele da insgesamt anliefern mussten. Sicher logistisch gar nicht so einfach, das zu organisieren. Und dass es ueberhaupt sooo viele Betonmischfahrzeuge gibt (jedenfalls auf einer Stelle)!&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-1670462185945112130?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/1670462185945112130/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=1670462185945112130' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/1670462185945112130'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/1670462185945112130'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/03/ein-besonderer-tag.html' title='Ein besonderer Tag ...'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_3B8UXRm2o6w/S63D8cwGXZI/AAAAAAAACkw/xDzVPRsqqIs/s72-c/Shanghai+Tower+Baustelle+2010-03-27-789227.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-3220830656518113173</id><published>2010-03-23T23:02:00.001+08:00</published><updated>2010-04-06T08:29:14.351+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Hamlet auf Chinesisch</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font face="arial,helvetica,sans-serif"&gt;Es wird immer besser mit der Pekingoper (s.a. den Artikel namens Jingju)! Nach dem denkbar schlechten Start in Beijing und der schon guten Vorstellung neulich hier in Shanghai war es kuerzlich am Montag (hmm ... ist jetzt schon drei Wochen her) richtig gut! Ich fuehlte mich schon wie zu Zeiten des guten alten Montagsabos … zeitig los aus dem Buero Richtung Theater (nur eben diesmal nicht Richtung Schauspielhaus Duesseldorf, sondern Richtung grosses Theater auf dem Volksplatz) und dann abendfuellend Kultur auf sich niederprasseln lassen. (Ob man das alternativ Kulturduschen nennen kann?&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;;-)) ) Jedenfalls gab es eine ganz innovative Pekingoper mit dem Titel &amp;quot;Die Rache des Prinzen Zi Dan&amp;quot;, und das ist nichts anderes als Hamlet auf Chinesisch. Das Innovative daran ist die Kombination des klassischen westlichen Stoffes (offenbar ist das kein klassischer chinesischer) mit der klassischen chinesischen Form.&lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font face="arial,helvetica,sans-serif"&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt; &lt;span lang="DE"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font face="arial,helvetica,sans-serif"&gt;Natuerlich haben alle Personen chinesische Namen, und die Geschichte spielt nicht etwa in Daenemark, sondern in einem mythischen (oder so) Reich. Aber sonst: schlag nach bei Shakespeare. Das war schon mal eine grosse Hilfe fuer unser Verstaendnis, zumal ich uns vorher extra noch einmal die Handlung zu Gemuete gefuehrt hatte. Zusaetzlich gab es diesmal nicht nur chinesische, sondern auch englische Untertitel (oder eigentlich Seitentitel), so dass wir gar keine Verstaendnisschwierigkeiten hatten. Die Auffuehrung fand in einem kleinen Saal des grossen Theaters statt; das Buehnenbild war, wie es sich fuer Pekingoper gehoert, ziemlich schlicht, aber professionell und wirkungsvoll; die Kostueme waren richtig gut - und wir waren am Ende vollauf zufrieden. Sicher auch, weil die Eintrittskarten mit 95 RMB pro Nase wirklich am unteren Ende der Preisskala lagen, und das fuer einen guten Platz in einer der vorderen Reihen in der Mitte! Ok, ok, die Frau neben mir hat in den ersten zwei Dritteln ununterbrochen irgendwelche Snacks gegessen, darunter Erdnuesse, und sich nach solcher Labsal im letzten Drittel zwischendurch mal mit einem Mininickerchen erquickt - aber so ist das hier eben. (Uebrigens duerfte das gar nicht so abwegig sein - traditionelle Pekingopern dauern ja schon mal gern einen ganzen Tag, und da muessen die Zuschauer natuerlich zwischendurch essen und trinken. Abwegig ist es wahrscheinlich eher, so ein Stueck in einem Theater ganz ohne Verpflegung aufzufuehren ...) &lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font face="arial,helvetica,sans-serif"&gt;Einen ganz winzigkleinen Auszug aus dem Stueck kann man sich uebrigens &lt;a href="http://www.pekingopera.sh.cn/english/detail.asp?pzlid=419"&gt;hier&lt;/a&gt; angucken. Ausser der halben Portion von Premierminister (eine sehr unbequeme Rolle, stelle ich mir vor - man beachte die letzte Szene) sieht man hier den auf Rache sinnenden Prinzen Zi Dan alias Hamlet im Gespraech mit ihm. &lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;br&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font face="arial,helvetica,sans-serif"&gt;Gluecklicherweise war bei dem innovativen Mix von Ost und West die Auffuehrungs&lt;i&gt;dauer &lt;/i&gt;mehr an westliche Gepflogenheiten angelehnt. Denn Pekingoper ist immer noch Pekingoper, mit (fuer Langnasenohren) gewoehnungsbeduerftigen Geraeuschen. Es soll auch Musik dabei sein.  ;-))  Nach gut zwei Stunden waren also alle tot und wir recht dankbar dafuer. Der Rest ist Schweigen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;font size="3"&gt;&lt;font face="arial,helvetica,sans-serif"&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-3220830656518113173?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/3220830656518113173/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=3220830656518113173' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/3220830656518113173'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/3220830656518113173'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/03/hamlet-auf-chinesisch.html' title='Hamlet auf Chinesisch'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-3257073402201234369</id><published>2010-03-21T13:03:00.001+08:00</published><updated>2010-04-06T08:30:44.411+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Essen'/><title type='text'>So viele Gaeste!</title><content type='html'>Zur Zeit muss Han Shifu richtig viel arbeiten: Gaeste im Buero, Gaeste zu Hause, und alle wollen dauernd von A nach B und C und wieder zurueck! Und permanente Mahlzeit ist auch angesagt. Am Donnerstagabend sollte es &amp;quot;Geschaeftsessen&amp;quot; geben, in der Einladung stand KaGen &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Teppanyaki"&gt;Teppanyaki&lt;/a&gt; - da habe ich mich schon gefreut. Sicher eine der besseren Essensoptionen. Aber der &amp;quot;Stargast&amp;quot; ist (oder hier auch: isst) bei asiatischem Essen etwas vorsichtig. Zwar meine ich, dass Teppanyaki keine Herausforderung darstellt und stets gut verdaulich ist, aber wie auch immer: kurzfristig wurde das Abendessen ins Paulaner verlegt. Logistisch ist das natuerlich sehr bequem, denn man hatte die Filiale gleich neben dem Citigroup Tower gewaehlt: einmal ueber die Strasse, und schon ist man da. Und ich muss sagen, die Geschaefte gingen offenbar gut an diesem Tag. Reichlich Leute, alles recht &lt;a href="http://www.chinaboard.de/chinesisch_deutsch.php?sid=3e45547c893b4b39e42931738785f87c"&gt;&lt;i&gt;renao&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; und damit voll nach chinesischem Geschmack. Fernseher, auf denen man Fussball gucken kann, Live-Musik, bei der man sich anschreien muss. Aber das Essen ... ich hatte Tschiiieees Schpatzle (dies die Lautschrift) bestellt. Das gab einen grossen Teller voll mit nicht besonders erwaehnenswerten Spaetzle, chinesischem Kaese, der die Konsistenz von geschmolzenem Emmentaler (oder was genau gehoert in Kaesespaetzle?) perfekt nachahmt, aber voellig ohne Geschmack ist, und einer laut Speisekarte Geschmack verleihenden Dekoration aus Fertigprodukt-Roestzwiebeln. O wie koestlich. Dazu ein phantasieloser gemischter Salat - och noe, lass ma&amp;#39;. Wahrscheinlich muss ich demnaechst mal selbst welche machen ... &lt;br&gt; &lt;br&gt;Am Freitagabend gab es dann die kleine &amp;quot;Runde&amp;quot;: zwei Personen. Der Gast hatte sich Steak gewuenscht, also fiel mir mal wieder &lt;a href="http://www.montysteakhouse.com/"&gt;Monty&amp;#39;s&lt;/a&gt; ein. Das Fleisch war gut, das Essen insgesamt in Ordnung - aber auch nicht gerade herausragend. Die Live-Musik dort funktioniert dafuer aber ohne viel Verstaerkung, so dass man sich bei Gesang, Gitarre und Kónnn-trabasssss weitgehend schreifrei unterhalten kann. Schon eine Verbesserung! ---&lt;br&gt; &lt;br&gt;Zu Hause lassen sich Lea (eine von Burkhards Nichten) und Lukas bereitwillig von den Shanghaier Eindruecken erschlagen. Sie sind am Donnerstag in aller Fruehe angekommen und bleiben noch bis naechsten Sonntag - da kann man schon eine ganze Menge Programmpunkte &amp;quot;abarbeiten&amp;quot;. (Sie sind jetzt fleissig dabei, ich habe hingegen gleich Kalligrafiestunde.) Gestern Abend gab es die Extra-Herausforderung: zweieinviertel Stunden echte (und gute) Pekingoper - aber darueber berichte ich separat.&lt;br&gt; &lt;br&gt;P.S. Ich bin zur Zeit wild entschlossen, keine weiteren Minusrekorde hinsichtlich der Anzahl neuer Blogeintraege pro Monat zu erreichen. Leider ist immer noch alles gesperrt (alles ausser Mail-in), aber dann wird eben ohne Label und Korrekturen gebloggt. Wahrscheinlich interessiert sich ausser mir sowieso niemand fuer die Labels.  ;-))  Und ein bisschen (mehr) Fehlertoleranz muss ich dann von jedem Leser und jeder Leserin erwarten!&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-3257073402201234369?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/3257073402201234369/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=3257073402201234369' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/3257073402201234369'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/3257073402201234369'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/03/so-viele-gaeste.html' title='So viele Gaeste!'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-6718626161956255518</id><published>2010-03-20T22:42:00.001+08:00</published><updated>2010-03-20T22:42:53.881+08:00</updated><title type='text'>Donnerstag, 11. Maerz 2010: Xiamen - fast ein Sommertor</title><content type='html'>Um halb neun hat Han Shifu uns abgeholt (viel zu frueh, wie er fand), um viertel nach neun waren wir am Flughafen Hongqiao und um halb zehn einsteigebereit - nur unser Flug noch nicht. Das hat uns Gelegenheit gegeben, die beiden offenbar letzten Dosen mit Pina-Colada-Drops zu erwerben, die noch auf dem Shanghaier Markt aufzutreiben waren. Wir sind dann zwar puenktlich eingestiegen, aber&lt;br&gt; &lt;div class="gmail_quote"&gt; leider erst eine Stunde verspaetet abgeflogen, angeblich &amp;quot;wegen des Flugverkehrs&amp;quot;. Der Verkehr in Hongqiao kann es aber nicht gewesen sein, da war gar nicht so viel los. Wie auch immer … um kurz nach halb zwei sind wir in Xiamen gelandet, zu deutsch (beinahe) Sommertor: so heisst die Stadt an der suedchinesischen Kueste &amp;quot;gegenueber von Taiwan&amp;quot; in der Provinz Fujian.&lt;br&gt;  &lt;br&gt; Der Flughafen von Xiamen faellt auf: ein Terminalgebaeude mit hochkant-achteckigen Fenstern auf jedem Fassadensegment. Die Segmente gehoeren zu drei Etagen, die jeweils gegenueber der darunterliegenden zurueckspringen und die auch unterschiedlich hoch sind. Die Gebaeudespitzen scheinen an einem darueber platzierten Balken geradezu aufgehaengt zu sein - sehr seltsam. Unsere&lt;br&gt;  Fremdenfuehrerin &amp;quot;Jane&amp;quot; erklaert uns auch gleich, dass das preisgekroente Architektur eines &amp;quot;jianadaren&amp;quot;, eines Kanadiers, sei. Aus den 1980er Jahren, wenn ich mich recht erinnere.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Vorher habe ich aber noch die Flughafentoiletten besucht: wow! Mit Folienschlauch-Sitzbezuegen und einem Miniaquarium auf dem Waschtisch! So nobel sind die &amp;quot;Etablissements&amp;quot; in den Shanghaier Flughaefen aber nicht!&lt;br&gt;  &lt;br&gt; Wir fahren gleich in die Stadt zum einzigen offiziellen Programmpunkt fuer heute: dem Nanputuo Si, der mit seinem Namen andeuten will, es handele sich hier quasi um die suedliche Ausgabe des Putuoshan. Er liegt &amp;quot;mit dem Ruecken&amp;quot; an einem Berg, an dessen Haengen ueberall dicke Granitwollsaecke (so sprechen die Geologen ueber die typischen rundlich verwitterten Granitbrocken) aus dem Wald herausgucken.. Der Tempel ist - typisch chinesisch - axial aufgebaut. Die erste Halle, eine eher offene Struktur, schuetzt die vier Himmelskoenige vor den Einfluessen des Himmels. In einer Doppelvitrine blickt ein Maitreya gut gelaunt in die Zukunft, und auf seiner Rueckseite desillusioniert Weituo, Sakyamunis &amp;quot;bodyguard&amp;quot; (so die Worte unserer Fuehrerin), mit schraeggestelltem Stab die&lt;br&gt;  wandernden Bettelmoenche: nein, hier gibt es weder Kost noch Logis, der Tempel ist klein und arm und kann die Mitbrueder nicht verkoestigen. In der naechsten Halle halten drei grosse goldene Buddhas Hof. Wie in alle Hallen in diesem Tempel koennen gewoehnliche Besucher nur von draussen hineinsehen. Im naechsten Hof spenden grosse Baeume Schatten fuer die Treppe zur Halle der Barmherzigkeit. Rechts haengt ein besonders schoenes, bunt bemaltes Exemplar von &amp;quot;Drachenfisch&amp;quot;. Bemerkenswert sind auch die Erlaeuterungstafeln, auf denen man nicht etwa mit&lt;br&gt;  Namen, Zahlen, Fakten ueber den Tempel konfrontiert wird, sondern erklaert bekommt, wie man Buddha anbetet oder Raeucherstaebchenopfer darbringt. Na sowas?!&lt;br&gt; &lt;br&gt; Die &amp;quot;Halle&amp;quot; der Barmherzigkeit ist eher ein kleiner achteckiger Pavillon, die vier Statuen von GuanYin mitsamt 1000 Haenden beherbergt. Es seien nur 40, erklaert unsere Fuehrerin, aber die haetten 25 Funktionen, so dass wir leicht auf fuenfundzwanzig mal vierzig gleich tausend kommen. - Danach fuehren weitere Stufen zum Sutra-Pavillon. Das ist ein zweigeschossiges Gebaeude mit der Dharma-Halle (das Wort passt hier besser) im Erdgeschoss. Hier lernen die Moenche aus den Schriften. Im Obergeschoss werden heilige Schriften aufbewahrt, darunter ein mit Blut geschriebenes Lotussutra, aber man kann nicht mal einen Blick hineinwerfen. &lt;br&gt;  &lt;br&gt; Hinter dem Sutra-Pavillon geht das Tempelgelaende in die Natur ueber. Grosse Granitbloecke bilden einen malerischen Steingarten; viele unter ihnen sind mit rot ausgepinselten Kalligraphien versehen.  Besonders bemerkenswert ist aber der groesste Charakter von Fujian: es handelt sich um ein &amp;quot;fo&amp;quot;, also Buddha, und es ist mehr als 4,60 m hoch und mehr als 3,30 m breit, wurde vor ca. 400 Jahren in&lt;br&gt;  den Fels geschlagen und ist nicht rot, sondern golden: ich halte das fuer eine echte Vergoldung und glaube nicht, dass man mit Goldfarbe diesen Glanz erzeugen kann. Wenn doch: super Farbe! - Oberhalb befindet sich ein &amp;quot;Regallager&amp;quot; mit dargebrachten Heiligenfiguren aller Arten und Formen, unterhalb ein sehr malerischer Teich. Ein Mini-Pavillon in der Groesse (und Form) einer Steinlaterne spendet einer Buddha-Figur Schutz und spiegelt sich im ruhigen Wasser wie der bewachsene Stein mit zwei rot ausgemalten Zeichen, von denen eins &amp;quot;xin&amp;quot;, Herz, heisst.  Jane hat uns im Eildurchlauf alles erklaert, dann haben wir eine Stunde Zeit, uns an allem sattzusehen. Sie hatte uns schon gleich auf der Fahrt in die Stadt befragt, ob wir denn wohl beide Buddhisten seien? Nein, wieso? Wir haetten so viele Tempel auf unserem Besichtigungsprogramm! - Na ja, typischerweise zaehlen Sakralbauten ja auch schon mal zu den Sehenswuerdigkeiten … und selbstverstaendlich gucken wir uns ja auch DIE Besonderheit der Gegend an, die runden Hakka-Haeuser. Aber davon spaeter mehr.&lt;br&gt;  &lt;br&gt; Hier fallen in der sehr schoenen Tempelanlage viele schoene Gebinde aus frischen Blumen auf. Es waere toll, wenn wir in Shanghai in angemessener Naehe einen Floristen haetten, der so etwas liefern koennte! Insgesamt wirkt alles sehr freundlich, friedlich und farbenfroh. Und anders als alle anderen Tempel, von wegen kennze-einen-kennze-alle.  Vor dem Tempel herrscht reges Treiben - man muss nicht hineingehen, um Raeucherstaebchen zu opfern, das kann man gleich hier erledigen. Die Elefanten mit Ohren, die so aussehen, als haette sich der Bildhauer an einer Mischung aus Kehrblech und Entenfuss inspiriert, und die ebenfalls Wache haltenden Loewen sehen dem Gewusel unbewegt zu. Eine Etage tiefer schwimmen Goldfische und Schildkroeten im &lt;i&gt;fangshengchi,&lt;/i&gt; dem Freilass-Becken, in dem etwas freizulassen mittlerweile verboten ist, und noch eine Etage tiefer befindet sich ein grosser Lotusteich. Gross, aber nicht tief: dem Mann in Gummihosen, der hier offenbar gaertnerische Pflegearbeiten durchfuehrt, geht das Wasser nur gerade bis zur Huefte. Rechts und links sorgen je eine Pagode fuer gutes Feng Shui. Schwaermeweise fliegen immer wieder Tauben herum, die auch gern in der Pagodenfassade landen - bestimmt ein Beweis, &lt;i&gt;wie&lt;/i&gt; gut das Feng Shui hier ist.&lt;br&gt; &lt;br&gt;In der Zwischenzeit macht Burkhard Fotos von den spektakulaeren, kraeftig lachsroten Blueten eines ansonsten noch kahlen Baumes, der mir namentlich nicht bekannt ist. Dann fahren wir ueber die kuehn geschwungene &amp;quot;Stadtautobahn&amp;quot;, die aus nicht ganz nachvollziehbaren Gruenden &lt;i&gt;vor &lt;/i&gt;der Kueste verlaeuft. Weiss gestrichene Saeulen spriessen aus dem schmalen gelben Sandstreifen und dem blaugruenen Wasser und tragen die Fahrbahn, die in weiten Boegen das Universitaetsviertel (&amp;quot;die schoenste Universitaet von China&amp;quot;, hatte mir eine Kollegin gesagt) mit dem zentralen Bereich verbindet, in dem die hoechsten Hochhaeuser der Stadt stehen. Hier befindet sich auch der Faehranleger, von dem aus wir jetzt auf die Insel &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gulangyu_Island"&gt;Gulangyu&lt;/a&gt; (sprich: gulang-ü) uebersetzen. Die ollen Kronleuchter auf der Warteplattform sind mit Stoffhuellen ueberzogen, ansonsten unterscheidet sich diese Faehre kaum von &amp;quot;unserer&amp;quot; Faehre ueber den Huangpu. Viel weiter ist die Fahrt auch nicht, und nach etwa fuenf Minuten &amp;quot;Schiffsreise&amp;quot; erreichen wir das nur ca. 1,9 Quadratkilometer grosse &amp;quot;Trommelwelleninselchen&amp;quot;. Die Insel ist fast ganz genau wie Juist - jedenfalls autofrei. Wir sind fuer die naechsten zwei Tage im ehemaligen englischen Konsulat einquartiert, das wir nach kurzem Fuss&amp;quot;marsch&amp;quot; erreichen. Das Einchecken ist etwas langwierig, aber ansonsten ist das Haus recht liebevoll restauriert und eingerichtet. Mit huebschen Fenstern (sogar doppelverglast), die mit aquamarinfarbenen Facettenglasornamenten geschmueckt sind.&lt;br&gt; &lt;br&gt;In unserem Zimmer stehen ein paar Moebel im Antiquitaetenstil, darunter ein sehr hochbeiniges Bett mit Betthimmel. Das sieht zwar nett aus, ist nur ein bisschen schmal. (Ich frage Burkhard ja deshalb auch schon gleich, wo er denn wohl schlafen wird ...  ;-)) ) Die Schraenke sind chinesisch, und in den Faechern liegen ein paar Kleiderbuegel - das ist auch chinesisch. Soll keiner sagen, dass es keine Buegel gaebe - nur gibt es eben nichts, wo man sie hinhaengen koennte. Ein modernes Schlafsofa, ein Regal mit Minibar (sogar gefuellt und nicht einmal abgeschlossen) und ein Flachbildfernseher komplettieren die Ausstattung. Das Badezimmer ist klein, aber es gibt eine Duschtrennwand aus Glas und ein Waschbecken aus einem Findling. Leider gibt es nur fliessend kaltes Wasser aus dem Wasserhahn; die Dusche ist allerdings mit einem Warmwasserbereiter versehen. Ouf!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Nachdem wir unsere Sachen verstaut haben, gehen wir gleich wieder aus. Jetzt unbetreut, was Jane ganz nervoes machen wuerde, wenn sie es wuesste. Wir koennten ja verloren gehen auf diesem Mini-Fleckchen Erde ... Wir gehen zum Strand auf der Xiamen-City zugewandten Seite, von wo aus man jetzt einen wirklich schoenen Blick auf die Skyline hat, der die Spaetnachmittagssonne warme Farbtoene und buchstaeblich Glanzlichter aufsetzt. Weiter gehen wir auch zum HaoYue-Park, der von der meterhohen Statue des &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Koxinga"&gt;Zheng Chenggong&lt;/a&gt; beherrscht wird. Dieser Piratensohn (der selber auch nicht viel besser war) hat im 17. Jahrhundert Taiwan fuer China erobert, weshalb man ihn heute fuer einen Helden held, aeh, haelt. Die chinesische Haelfte eines chinesisch-langnasigen Paerchens erklaert ihrem Freund, dass er bestimmt total traurig waere, dass heute Taiwan eigentlich schon wieder zurueckerobert werden muesste. Ja dann ...&lt;br&gt; &lt;br&gt;Bald ist es dann schon Zeit zum Abendessen. Fisch und Meeresfruechte seien hier angesagt, aber wir koennen kein ansprechendes Restaurant finden. Alles, was ein bisschen nett aussieht, ist &amp;#39;ne Kaffeebud&amp;#39; (scheint da total in zu sein, es gibt auch bergeweise &amp;quot;coffee hotels&amp;quot;, was auch immer das genau sein mag), und alles, wo es frisches &amp;quot;Seefutter&amp;quot; gibt, sieht seeehr chinesisch aus. Aus lauter Verzweiflung wollen wir dann doch im Restaurant unseres Hotels essen (hatten sie uns beim Einchecken auch explizit angeboten), aber da es nun schon sieben Uhr ist und kein anderer Gast zu bekoestigen ist, ist die Mannschaft schon nach Hause gegangen. O je, da muessen wir ja noch mehr laufen und wieder zurueck in die Restaurantgegend! Wir entscheiden uns schliesslich fuer einen ungemuetlichen Speisesaal, in dem zumindest schon einige Tische belegt und dessen Waende mit eher guten Kalligrafien und chinesischen Malereien geschmueckt sind. Das Essen ist ganz in Ordnung, vor allem der in leichter Sojasauce gedaempfte Seefisch schmeckt wirklich gut. Und dann muss ich auch dringend ins Bett, bin ja sooo muede. Ich habe geschlafen wie ein Stein, scheint mir.  &lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-6718626161956255518?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/6718626161956255518/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=6718626161956255518' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6718626161956255518'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6718626161956255518'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/03/donnerstag-11-maerz-2010-xiamen-fast.html' title='Donnerstag, 11. Maerz 2010: Xiamen - fast ein Sommertor'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-2594506019030075470</id><published>2010-02-28T19:37:00.001+08:00</published><updated>2010-04-06T08:28:46.165+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Neuer Minusrekord</title><content type='html'>O je, jetzt ist Vollmond, d.h. es ist bereits Laternenfest und es hat schon erneuter Dauerbeschuss eingesetzt. Nicht ganz so stark wie am Neujahrsfest, aber doch signifikant. Dann wird wohl morgen im Foyer des Citigroup Tower auch die mittlerweile schon ziemlich angestaubte Styropor-Rentier-Deko verschwunden sein. (Wahrscheinlich vom Tiger gerissen ...)&lt;br&gt; &lt;br&gt;Und es ist ja nicht einmal so, dass es nun so gar nichts zu berichten gegeben haette! Anfang Februar waren wir im Botanischen Garten zur &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pfingstrose"&gt;Paeonien&lt;/a&gt;ausstellung. Irgendwer fing neulich an zu erzaehlen, Paeonien und Pfingstrosen seien nicht dasselbe, sondern nur aehnlich - das glaube ich aber doch ins Reich der Sagen und Maerchen verweisen zu koennen. Allerdings umfasst die Gattung der Pfingstrosengewaechse mehrere Arten, wovon einige in Asien beheimatet sind und daher hier mehr verwendet werden. Im Botanischen Garten standen die Exponate jedenfalls im Konservatorium, wie das grosse klimatisierte Pflanzenhaus genannt wird. In einem kleinen Nebenraum wurden sehr schoene Gestecke mit Pfingstrosen ausgestellt. Recht sehenswert, aber sicher nicht besonders haltbar! Irgendwie haben Pfingstrosen sowas Laszives, finde ich, die Blueten so schwer und immer wie leicht zerzaust - so dass sie fast gemalt noch schoener sind als in natura. In der Zeitung stand zu lesen, dass diese Ausstellung eine &amp;quot;Uebung&amp;quot; fuer die Expo sei - die dann zu zeigenden Exemplare werden alldiweil im Glauben gehalten, es sei noch tiefster Winter. An dem Tag war das Wetter grau und nass, so dass es sich nicht gerade anbot, noch viel im Botanischen Garten herumzugehen. Wir begegneten noch einer &amp;quot;Kiefernmaus&amp;quot; (guck mal, ein Eichhoernchen!) und liessen uns dann lieber in die Moganshan Lu fahren (normalerweise wuerde ich das jetzt zu einem frueheren Artikel verlinken, geht aber nicht ... mangels Zugang  :-((( ). Irgendwie sollte man da viel oefter hingehen, das ist immer wieder gut!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ja, und dann waren wir ja in Deutschland, was soweit alles geklappt hat wie geplant. Wenn nur nicht meine bloeden Verspannungen so schlimm gewesen waeren ... da hatte ich nicht mal im Bloggerparadies Lust zu bloggen, sondern war meist nur auf der (vergeblichen) Suche nach einer schmerzlosen Position. Trotzdem hat mich das natuerlich nicht von einem Besuch im &lt;a href="http://www.grotemeyer.de/"&gt;Café Grotemeyer&lt;/a&gt; abgehalten - da habe ich schliesslich schon in der Oberstufe meine Freistunden verbracht!! Auch ein Besuch auf dem Markt am Paulusdom durfte nicht fehlen, bei strahlend-blauem Himmel ein Tipp fuer jeden Muenster-Besucher. Die astronomische Uhr im Dom schlaegt immer noch treu und brav die Stunden und andere Zeiteinheiten und ist fuer Laien immer noch unentzifferbar. - Am Samstag war die grosse Familienfeier (der 80ste Geburtstag meiner Schwiegermutter), und am Sonntag ging es dann - gerade rechtzeitig vor dem Pilotenstreik der Lufthansa, ouf! - schon wieder zurueck. Wir mussten arg lang in Muenchen herumhaengen, aber der lange Flug war dann viel kuerzer als auf dem Hinweg (fast 12 vs. 9:40 Stunden), und wir sind fast eine ganze Stunde zu frueh gelandet. Das war auch gut so, denn mit verspanntem Ruecken Economy fliegen ist kein Vergnuegen. Immerhin gab es auf dem Rueckflug sogar in der &amp;quot;Holzklasse&amp;quot; einen individuellen Bildschirm, nur leider nicht gerade ein tolles Programm. Habe mir das Remake von &amp;quot;&lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1016075/"&gt;Fame&lt;/a&gt;&amp;quot; angesehen - das ist wirklich zu gar nichts gut ausser bestenfalls zum Zeitvertreib bei allzu langen Fluegen. (Die Zuschauerbewertung mit 4.4/10 auf der verlinkten Seite scheint mir fast noch ein bisschen gut ...). Weil dann noch zuviel Zeit uebrig war, hab&amp;#39; ich mir auch noch &amp;quot;Maennerherzen&amp;quot; reingezogen, oder wie soll ich sagen? Unter den gegebenen Umstaenden immerhin teilweise zum Schmunzeln reizend, aber auch nicht wirklich der Hit.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ja, und jetzt bin ich seit einer Woche wieder normal im Buero, und mittlerweile sind auch die Verspannungen wieder weg. Mit viel Waerme in Form von Thermopflastern, Waermflaschen, heissen Kirschsteinkissen und Bett. Dann kann der Maerz ja jetzt kommen!&lt;br&gt; &lt;div id=":e5" class="ii gt"&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-2594506019030075470?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/2594506019030075470/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=2594506019030075470' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2594506019030075470'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2594506019030075470'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/02/neuer-minusrekord.html' title='Neuer Minusrekord'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-2237953989708816345</id><published>2010-02-15T16:09:00.003+08:00</published><updated>2010-02-15T16:23:12.957+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Bloggerparadies</title><content type='html'>Geheimtipp fuer alle Reisenden: Am chinesischen Neujahrstag selbst fliegen. Keine Schlange am Check-in-Schalter, keine Schlange an der Passkontrolle, keine Schlange an der Sicherheitskontrolle, und nicht mal eine Schlange beim Einsteigen, das schon vor der Zeit angefangen hatte. So gut wie puenktlicher Abflug in Pudong und ueberpuenktliche Ankunft in Frankfurt - nach meinen letzten Deutschlandreiseerlebnissen eine echte Erholung. Der Verbindungsflug nach Muenster war dann aber doch verspaetet, weil der Flieger schon nicht puenktlich angeflogen gekommen war. Dann musste noch enteist werden (das erste Mal, an das ich mich erinnern kann, wenn ich jetzt so drueber nachdenke), so dass wir am Ende 40 Minuten zu spaet landeten. Aber gerade noch rechtzeitig, um das Auto innerhalb der Oeffnungszeiten in Empfang zu nehmen, denn die Abwicklung war superschnell. Das Auto: Einen Punto, bei dem die Winterbereifung fast so viel kostet wie das halbe Auto selbst - Geldschneiderei, wuerde ich mal sagen! Dank mobilem Navigationsgeraet haben wir damit auch in der finsteren Heimat den Weg gefunden, und jetzt bin ich also fuer eine Woche im Bloggerparadies, wo man einfach den Browser anwirft, sich anmeldet und schon gleich losschreiben kann. Aaaah!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-2237953989708816345?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/2237953989708816345/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=2237953989708816345' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2237953989708816345'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2237953989708816345'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/02/bloggerparadies.html' title='Bloggerparadies'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-5732621175034628381</id><published>2010-02-11T19:26:00.001+08:00</published><updated>2010-02-15T16:05:35.106+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Aus dem Sozialressort</title><content type='html'>Und bei dem besagten Minusrekord habe ich dann wohl auch gar nicht ueber unsere vielen &amp;quot;sozialen Abendveranstaltungen&amp;quot; berichtet. Ein &amp;quot;house warming&amp;quot; jwd (bei freier Strasse ca. eine Dreiviertelstunde Fahrt - so schoen es da auch sein mag, ich moechte nicht so weit draussen wohnen - aber zum Glueck ist ja &amp;quot;jede Jeck&amp;quot; anders) und zwei Videoabende bei uns. Das &amp;quot;Format&amp;quot; klingt etwas abstrus, war aber gar nicht so schlecht: zwei der selbstgemachten Shanghai-DVDs gucken (jede ca. 50 Minuten) und dazwischen am Tisch serviertes Buffet-Essen verzehren, inclusive selbst gemachtem Eis. (Einmal Currybirne [nicht uninteressant] und einmal Pina Colada.) Gar nicht uebel, das Format: ich denke, es hat allen gefallen. Interessanterweise reagieren Expats alle ein wenig verwundert ueber die tollen Stadtansichten. Burkhard verwendet natuerlich vorwiegend Schoenwetter-Aufnahmen - und alle staunen darueber, dass es doch nicht immer so grau und truebe ist, wie man nach mehreren trueben Tagen zu denken geneigt ist. Ausserdem gibt es jede Menge Anerkennung fuer die wirklich guten Fotoshows, das ist auch recht so! Ich habe ja immer schon diverse Korrekturversionen gesehen und gehoert, was dem Enthusiasmus leider einen gewissen Abbruch tut - dabei sind die Shows wirklich klasse!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Apropos truebe Tage: Anfang der Woche hatten wir hier fast 20 Grad Celsius (mittags in der Sonne, aber trotzdem ...) und seit gestern ist es wieder nass und grau und - brrrr! - mit nur noch 4 Grad Celsius ungemuetlich kalt. Keine Erleichterung fuer meine schlimmen Hals-Nacken-Schulterverspannungen. Alles tut weh und ich weiss nicht, wie mich setzen oder legen oder bewegen, um den Schmerz zu lindern ... heul ... jammer ... &lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-5732621175034628381?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/5732621175034628381/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=5732621175034628381' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/5732621175034628381'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/5732621175034628381'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/02/aus-dem-sozialressort.html' title='Aus dem Sozialressort'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-575858484281545158</id><published>2010-02-07T20:00:00.001+08:00</published><updated>2010-02-15T16:05:35.108+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Minusrekord :-(</title><content type='html'>Nein, nicht bei der Temperatur ... scheint, dass es in Deutschland solche gibt in diesem Winter. Hier nicht: hier ist es nur &amp;quot;usselig&amp;quot; und z. B. gestern und heute wieder grau und nass, aber nicht seeehr kalt. Eben usselig. Ungemuetlich. Zu-Hause-sitz-und-Blog-schreib-Wetter vielleicht, aber ich stelle fest, dass mit weiterhin keinem Zugriff mir ein wenig die Lust dazu fehlt. So dass ich im Januar 2010 jetzt also wohl, wenn ich das aus den Mails richtig sehe, mit nur fuenf Artikeln einen Negativrekord aufgestellt habe. Schade eigentlich. So habe ich noch nicht einmal ueber die Neujahrsparty von Mandarin House, unserer Sprachschule, berichtet. Mit typisch chinesischem Programm (natuerlich leicht albern) und auch sonst typisch: Grosse runde Tische in einem gemieteten Saal (in diesem Fall im Sofitel Hyland an der Nanjing Lu), reichlich zu essen, koestliche Getraenke (Cola, Sprite, was Quietschorangefarbenes) und viele schmalzige Worte. Und natuerlich Verlosung und Karaoke und ein paar lustige Spielchen. Wir haben auch gelernt, dass Schneewittchen auf Chinesisch &lt;span class="gen"&gt;báixuěgōngzhǔ&lt;/span&gt; heisst, Weiss-Schnee-Prinzessin. Wir verballhornen das immer zu Weiss-Schnee-Arbeitsschwein (mit dem Arbeitsschwein merk&amp;#39; ich mir naemlich das Wort &amp;quot;Prinzessin&amp;quot;, weil das &lt;span class="gen"&gt;gōng&lt;/span&gt;&lt;span class="chdwpyjt" lang="zh-CN"&gt;zhū&lt;/span&gt; heissen wuerde, bloss mit einem anderen Ton fuer das zhu und mit ganz anderen Zeichen - die fuer &amp;quot;Prinzessin&amp;quot; bedeuten woertlich so etwas wie &amp;quot;fuerstliche Herrin&amp;quot; und haben, wenig ueberraschend, mit Schwein nichts zu tun) und haben diesen Ehrentitel jetzt unserem Kalenderblattschwein &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/images/3868521291/sr=8-4/qid=1265542417/ref=dp_otherviews_z_0?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;img=0&amp;amp;qid=1265542417&amp;amp;sr=8-4"&gt;Bettina&lt;/a&gt; (Link zu Bettinas Bild) verliehen, die offensichtlich auch kurz vor der Aufnahme im Schnee gearbeitet, sprich: gegraben hat.  :O))&lt;br&gt; &lt;br&gt;Untypisch war wohl nur, dass am Ende (oder sagen wir mal: als wir gegangen sind, fuer so manch Andere/n mag das erst der eigentliche Anfang gewesen sein?!!) getanzt wurde, na sowas! Aber da hatten wir schon unser Investment wieder herausgeholt (Eintrittskarte pro Person 200 RMB, wir haben einen Gutschein ueber 500 RMB zum Essen im &amp;quot;Simply Thai&amp;quot; gewonnen und ausserdem noch ein Erste-Hilfe-Taeschchen - und das nur mit dem richtigen Beantworten von einfachen Multiple-Choice-Fragen, die allerdings auf Chinesisch gestellt wurden - schliesslich ist das eine Sprachschulenveranstaltung gewesen) ... und konnten also beruhigt heim. Da waren ja auch schon fast drei Stunden um.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Dann musste ich noch im Nachhinein fuer den schoenen Abend arbeiten: Yang XiaoLi bat im Namen von Mandarin House um ein schoenes Feedback zu dieser Party. O je! Und dann auch noch zitierbar, denn das sollte in der Hauszeitung erscheinen! Ich habe, passend zur Veranstaltung und typisch chinesisch, auch ein wenig in den Schmalztopf gegriffen ... Bin mal gespannt, ob Yang XiaoLi uns demnaechst ein Exemplar dieses rein chinesischen Blaettchens mitbringt. ---&lt;br&gt; &lt;br&gt;Ueber die typischen Tiger, die sich jetzt ueberall ausbreiten, habe ich mich also auch noch nicht ausgelassen ... Die sehen zum Beispiel &lt;a href="http://www.goodorient.com/images/P/GCA1197_200.jpg"&gt;so&lt;/a&gt; aus oder &lt;a href="http://www.alibaba.com/product-gs/278462853/embroidery_Chinese_zodiac_toy_tiger/showimage.html"&gt;so&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://hua.umf.maine.edu/China/ModernBeijing/Beijing_Zoo/images/Beijing_Zoo_tiger_4647w.jpg"&gt;so&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://static.squidoo.com/resize/squidoo_images/250/draft_lens5191762module38884252photo_1244533830Cloth_Tiger_Toys_04.jpg"&gt;so&lt;/a&gt; oder oder oder. Muss einem zum Teil gesagt werden, dass das Tiger sind - die Rinder mit den Hoernern oder die Schweine mit der Steckdosennase sind da irgendwie einfacher zu erkennen.  ;-))  Aber jetzt ist es bald so weit: in weniger als einer Woche wird das Jahr des Rindes Vergangenheit sein und der Tiger (chinesisch: laohu, alter Tiger: ein Ehrentitel) wird das Regiment uebernommen haben.&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-575858484281545158?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/575858484281545158/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=575858484281545158' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/575858484281545158'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/575858484281545158'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/02/minusrekord.html' title='Minusrekord :-('/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-5301628480676244399</id><published>2010-01-22T23:47:00.001+08:00</published><updated>2010-02-15T16:05:35.110+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Jingju</title><content type='html'>(sprich ungefaehr: dschingdschü) Noch habe ich gar nicht berichtet, dass wir am letzten Samstag erstmalig &amp;quot;richtige&amp;quot; &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pekingoper" target="_blank"&gt;Pekingoper&lt;/a&gt; gesehen haben! In Beijing hatte man uns ja in eine nicht nur schlechte, sondern auch noch grottenlangweilige Touristenneppveranstaltung gefuehrt. Aergerlich. Seither hatten wir die Veranstaltungshinweise besonders gruendlich studiert, und siehe da! Letzte Woche gab es im Shanghaier Yifu-Theater an der Fuzhou Lu Pekingoper-Auffuehrungen aus Anlass des 115ten Geburtstages von &lt;a href="http://www.zhouxinfang.com/eshengpin.htm" target="_blank"&gt;Zhou Xinfang&lt;/a&gt;, der dieser traditionellen Kunstform im 20sten Jahrhundert eine Renaissance verschafft hatte. In Anbetracht der Tatsache, dass das Publikum mittlerweile auch wohl immer aelter wird, braucht man einen solchen Wiedergaenger ...&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Am Samstagabend um 19:15 Uhr war es dann soweit: Vorhang auf zu fast drei Stunden Auffuehrung, ohne Pause, versteht sich. Das Theater sieht so gut wie ausverkauft aus, und, wie schon gesagt, vertreten wir in diesem Publikum eher die Jugend. Alles ist eben relativ. Uns kommt es so vor, als muessten die Chinesen verstehen koennen, was da gesungen und gesprochen wird, denn selbst wir koennen einen Teil der Untertitel phonetisch mit dem Gehoerten uebereinbringen und einen (kleineren) Teil der Untertitel sogar verstehen. Aber insgesamt ist die Summe der verstandenen Fetzen nicht ausreichend, um zu wissen, worum es genau geht - und ob wir da &lt;i&gt;ein&lt;/i&gt; Stueck gesehen haben (wenn ja, war es der &amp;quot;WuLong-Garten&amp;quot;) oder eine Auswahl aus verschiedenen Stuecken, was wohl nicht unueblich ist. &lt;br&gt;  &lt;br&gt;Jedenfalls sehen die Kostueme nicht so furchtbar nach meiner Schwester aus (&amp;quot;mei-ne Schwes-ter heisst Po-ly-ester ...&amp;quot;), die Schauspieler sind ordentlich geschminkt, und rechts auf der Buehne leicht hinter dem Vorhang spielt die Musik, wenn sie auch fuer untrainierte Ohren oft doch mehr nach Geraeusch klingt. Aber eben live. Das Stueck nimmt ein boeses Ende - die schoene, aber nicht gute Tochter einer alten Mutter reizt den blaubemaentelten Freier (?) mit einer Erpressung, die auf einem offenbar irgendwie kompromittierenden Brief fusst sowie einen kleinen Goldbarren involviert, so lange, bis beide sich am liebsten umbringen wollen. Sie setzt dann auch schon einmal mit ihrer spitzen Handarbeitsschere dazu an, aber irgendwie ist die Gelegenheit nicht richtig. Im Gegenzug findet er die anschliessende Gelegenheit fuer sich gut genug und streckt die schlechte Schoene mit Messerstichen nieder. Der armen alten Mutter bleibt nur ein Geheul, dann schliesst sich der Vorhang. Und wir sitzen da und sehen betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen, sozusagen. Ein zweisprachiges Programmheft waere ein echter Mehrwert gewesen(, jedenfalls wenn eine der Sprachen Englisch, Franzoesisch oder Deutsch gewesen waere). Es gibt nicht sehr viel Applaus - typisch chinesisch halt -, aber anders als sonst stroemen nicht alle nach zweimal Klatschen zu den Ausgaengen: eine ganze Reihe begeisterter Anhaenger eilt nach vorn an die Buehne und applaudiert dem Ensemble doch noch ein bisschen. Und wir sind um eine diesmal positive Erfahrung reicher. Als naechstes muss ich Kunqu gucken!&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-5301628480676244399?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/5301628480676244399/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=5301628480676244399' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/5301628480676244399'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/5301628480676244399'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/01/jingju.html' title='Jingju'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-3448887834319241563</id><published>2010-01-18T22:08:00.001+08:00</published><updated>2010-02-15T16:05:35.111+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Fro-Schlaich</title><content type='html'>Heute waren wir nach dem Mittagessen im Dessert-Restaurant und hatten uns &amp;quot;black pearls in sauce with green tea ice&amp;quot; (oder so aehnlich) bestellt. Ich hatte solche kleinen dunklen Geleekuegelchen erwartet, wie Sago, bloss eben nicht hell. Was uns dann serviert wurde, sah aber aus wie klare Sagoperlen mit einem dunklen Kern in Groesse eines schwarzen Sesamkorns darin. Burkhard schaute etwas nachdenklich in das kleine Schuesselchen, woraufhin ich die Stimmung in dem Satz &amp;quot;Und wann schluepfen die?&amp;quot; zusammenfasste. Dabei schmeckte das gar nicht schlecht, und noch ist aus meinen Innereien kein Froschkonzert zu vernehmen.  ;-))&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-3448887834319241563?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/3448887834319241563/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=3448887834319241563' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/3448887834319241563'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/3448887834319241563'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/01/fro-schlaich.html' title='Fro-Schlaich'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-1255122331609954486</id><published>2010-01-09T13:23:00.001+08:00</published><updated>2010-02-15T16:05:35.113+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Lass uns das Ding drehn?!</title><content type='html'>Das ist &lt;a href="http://www.lyricstime.com/rio-reiser-lass-uns-das-ding-drehen-lyrics.html"&gt;kein Jahr fuer kleine Fische&lt;/a&gt;? Nein, sowieso nicht, bei mir ist ja immer das Jahr des Schweins, und diesmal faengt es mit besonderem Glueck an. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob ich leicht sarkastisch ueber den Firmen-Adventskalender im Intranet gelaestert hatte ... der war ja soooo doooof! Ob die Kommunikationsabteilung die Mitarbeiter/innen fuer Trottel haelt? Langweilige Fragen mit jeweils 1, 2 oder 3 Buchstaben des Loesungssatzes hinter der richtigen Antwort. Und schon in der richtigen Reihenfolge. Am Wochenende keine Tuerchen zum Oeffnen, und ab dem 21sten Dezember standen alle Tueren schon gleich offen, wenn man bloss auf den Kalender klickte, weil wegen allgemeinen Urlaubs der Loesungssatz schon am 18ten Dezember komplettiert werden konnte. Und das Groesste: FAQ zum Adventskalender! Wie auch immer, ich haette ja zu Beginn des Monats beinahe falsch gelegen. Hatte bei &amp;quot;We wi...&amp;quot; auf &amp;quot;We wish you a merry Christmas and a happy new year&amp;quot; getippt, aber das war natuerlich viel zu lang und zu religioes, so dass es am Ende nur &amp;quot;We wish you a happy new year&amp;quot; hiess. In einem Anfall von Wahn habe ich diesen genialen Loesungssatz an die angegebene Adresse gemailt, und vorgestern finde ich ein Glueckwunschmail: Sie haben den 10ten Preis gewonnen, einen Fotokalender - an welche Adresse man mir den bitte schicken duerfe. Buohahahaha!&lt;br&gt; &lt;br&gt;Gestern nach dem Mittagessen fragte man uns, ob wir eine &lt;i&gt;fapiao&lt;/i&gt; wollten, also eine offizielle Rechnung. So ein Rubbellos eben. Und in einem weiteren Anfall von Wahn sagte ich ja, obwohl wir natuerlich keine brauchen. Zu Burkhard sagte ich danach erklaerend: Wir muessen naemlich mal wieder was gewinnen, hatten schon lange nichts mehr. Die Rechnung kommt, ich rubbele das Feld frei: ha! Nix da &amp;quot;xiexie nin&amp;quot;, danke sehr! Statt dessen 5 RMB! Nicht dass es mich seeehr reich macht, aber ich darf mich wohl offensichtlich auf ein glueckbringendes Jahr einstellen. Da sieht man eben, dass auch wenig Geld gluecklich machen kann. Dann mal immer weiter so!&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-1255122331609954486?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/1255122331609954486/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=1255122331609954486' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/1255122331609954486'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/1255122331609954486'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/01/lass-uns-das-ding-drehn.html' title='Lass uns das Ding drehn?!'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-2491803623452561152</id><published>2010-01-06T22:20:00.001+08:00</published><updated>2010-02-15T16:05:35.114+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Supersexy Unterhosen!</title><content type='html'>&lt;p class="mobile-photo"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_3B8UXRm2o6w/S0ScJBmklSI/AAAAAAAACkE/kAGSkCU7te8/s1600-h/Unterhosenschaufensterdeko-720817.JPG"&gt;&lt;img src="http://3.bp.blogspot.com/_3B8UXRm2o6w/S0ScJBmklSI/AAAAAAAACkE/kAGSkCU7te8/s320/Unterhosenschaufensterdeko-720817.JPG"  border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5423631530123892002" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;Heute waren wir zum Mittagessen im &amp;quot;Old Beijing Style Hot Pot&amp;quot;-Restaurant, und man hatte uns einen Tisch angewiesen, von dem aus ich direkt auf das Schaufenster des Socken-und-Unterwaesche-Geschaefts gegenueber schauen konnte. Als ich erst einmal gesehen hatte, was es da zu sehen gab, konnte ich meine Augen kaum von dieser genialen Dekoration abwenden! Und ich krieg&amp;#39; mich immer noch kaum ein.&lt;br&gt; Normalerweise sagt ein Bild bekanntlich mehr als 1000 Worte, aber ich weiss nicht, ob ein Bildanhang beim Mail-in korrekt verarbeitet wird und kann es ja auch nicht pruefen (vielleicht kann mir bitte jemand ein Feedback dazu geben?). Also verbal: eine maennliche und eine weibliche Schaufensterpuppe in roter langer Unterwaesche, die maennliche Puppe mit einer kurzen Unterhose und einer langen darueber - und damit man die kurze darunter auch sehen kann, war die lange halb heruntergezogen, so dass sie irgendwo knapp ueberm Knie herumhing. Wow! Und ich dachte immer, es hiesse &amp;quot;no sex please, we&amp;#39;re Chinese&amp;quot;?!&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-2491803623452561152?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/2491803623452561152/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=2491803623452561152' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2491803623452561152'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2491803623452561152'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/01/supersexy-unterhosen.html' title='Supersexy Unterhosen!'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_3B8UXRm2o6w/S0ScJBmklSI/AAAAAAAACkE/kAGSkCU7te8/s72-c/Unterhosenschaufensterdeko-720817.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-2378534335719085298</id><published>2010-01-01T20:06:00.001+08:00</published><updated>2010-02-15T16:05:35.116+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Silvester 2009</title><content type='html'>So, jetzt hat das neue Jahr begonnen. Die Globalisierung macht sich hier auch insofern breit, als dass gestern Abend sogar &amp;quot;was los&amp;quot; war (oder was los gemacht wurde - nicht nur die Ausflugsboote auf dem Huangpu vom Kai). In der Zeitung waren &amp;quot;count down parties&amp;quot; angekuendigt worden, eine auf der Bund-Seite des Flusses, eine auf &amp;quot;unserer&amp;quot; Seite gegenueber vom Bund und eine in Xintiandi. Wir haben aber erst unser Silvestermenu zubereitet und verzehrt. Es gab Lachstartar (mit Kapern und Dill, lecker!) und dann einen ganzen Fisch, der mit Speck, Zwiebeln, Rosmarin und Knoblauch und in einer Pfuetze Rotwein erst in ein Alufolienmaentelchen und dann in den Ofen geschluepft ist. Ganz fettarm also (anders als der Lachs) und auch ziemlich lecker! Dazu gab es rote Linsen und eine &amp;quot;sesame flute&amp;quot;, also ein Stangenbrot mit Sesam. Die Baguettes waren bei Paul schon aus. (Paul ist die franzoesische Backwarenkette hier.) Zum Nachtisch hatten wir, Asche auf mein Haupt und ernstliche Reue ins Herz!, gekaufte Mousse au chocolat. Die Reue ist seeehr aufrichtig - das schmeckt doch nicht! Demnaechst also wieder richtig (oder gar nicht).&lt;br&gt; &lt;br&gt;Um halb zwoelf haben wir uns dann auf den Weg gemacht, warm eingepackt, denn es war um die null Grad draussen. Aber trocken. Der Himmel hing schon voller Laternen, denn so genannte &amp;quot;sky lanterns - Himmelslaternen&amp;quot; (genau so stand es auf den Plastikhuellen, auf Englisch und Deutsch - natuerlich auch auf Chinesisch) waren gestern &lt;i&gt;der&lt;/i&gt; Verkaufsschlager. Zu Hunderten stiegen sie ueberall auf - wer nicht weiss, wie er/sie sich das vorstellen soll, &lt;a href="http://images.google.de/images?hl=de&amp;amp;source=hp&amp;amp;q=sky+lantern&amp;amp;btnG=Bilder-Suche&amp;amp;gbv=2&amp;amp;aq=f&amp;amp;oq="&gt;googelt Bilder&lt;/a&gt;. Wenige Minuten vor Mitternacht hatten wir uns dann in der Naehe der Super Brand Mall auf der Flusspromenade postiert, den festtagsbeleuchteten Bund im Ruecken, Blick auf den Aurora Tower, auf dessen Projektionsflaeche eine Uhr die verbleibende Zeit anzeigte. Zur Stunde Null ging dann das Feuerwerk los, wie ueblich von drei eigens auf dem Fluss postierten Schiffen, die man nur als duennen schwarzen Strich in der Flusslandschaft wahrnehmen kann. Das Feuerwerk war nicht sooo ausgiebig wie am Nationalfeiertag oder zum chinesischen neuen Jahr, aber immerhin! Wir erinnern uns an Silvester 2006, als wir gerade angekommen waren und noch im Ascott wohnten: da war ungefaehr gar nichts. Ein paar Leute, die privat Feuerwerk zuendeten, ein kleiner Auflauf an der Uferpromenade: nichts Ernstzunehmendes.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Hinter uns auf der Buehne der count down party war eine &amp;quot;Flitterbombe&amp;quot; gezuendet worden, die glitzernde Folienstueckchen vom Himmel regnen liess. Um diese Zeit fingen auch schon die ersten Himmelslaternen an, dunkel und ausgebrannt zur Erde zurueckzukehren. Bald schwammen reichlich welche im Huangpu ... Um halb eins war der Zauber dann vorbei, und das allgemeine Nach-Hause-Stroemen setzte ein. Wir sind auch gestroemt, haben dann noch mit Champagner aufs neue Jahr getrunken, und sind dann gleich schlafen gegangen.&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-2378534335719085298?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/2378534335719085298/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=2378534335719085298' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2378534335719085298'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2378534335719085298'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2010/01/silvester-2009.html' title='Silvester 2009'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-6839268296569386439</id><published>2009-12-28T22:01:00.001+08:00</published><updated>2010-02-15T16:05:35.118+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Beinahe eingefroren</title><content type='html'>Da hat man EINMAL im Jahr einen Tag Urlaub genommen &amp;quot;fuer zu Hause zu verbringen&amp;quot;, da faellt die Heizung aus! Nicht zu fassen. Am Samstag wurde ich schon mit schlechten Nachrichten geweckt: Es ist kalt. Und die Heim-Werker aus unserer Wohnanlage hatten schon geguckt und festgestellt, dass das sozusagen &amp;quot;eine Eskalation zum B-Level-Support&amp;quot; erfordert, der aber erst am Sonntagnachmittag kommen koenne. Brrr. Am Samstagvormittag ging es ja noch, da hat die Sonne ein wenig geschienen und dafuer gesorgt, dass die Temperatur nicht allzu stark sank, aber am Nachmittag wurde es doch schon merklich kuehler. Am Sonntag herrschte um die Mittagszeit mehrere Stunden lang Schneetreiben ... da hat weder vorher noch nachher die Sonne waermen koennen. Die Experten kamen dafuer puenktlich, nur um festzustellen, dass sie es nicht reparieren konnten: ein Ersatzteil muesse her, im Wert von ca. 800 Euro. Oha! Das bedurfte dann doch wohl einer Benachrichtigung des Vermieters, was allerdings nicht so ohne weiteres funktionierte. Da half es nur, hinter diversen Leuten herzutelefonieren und auch persoenlich Druck zu machen - bis wir dann am Abend des zweiten frostigen Tages immerhin die Zusage hatten, dass am Montag um 10 Uhr die Handwerker kaemen, um die Heizung wieder flott zu machen. Gut, dass wir am Computer das Fussheizkissen haben ... ausser dem waren nur noch das Bett von innen und die Badezimmer warm (die immerhin, das war ja schon mal Gold wert!). Jede Menge Lampen, vier noch gefundene Teelichte und der Fernseher wurden zusaetzlich zum Heizen herangezogen, konnten aber nur das Groebste verhindern. &lt;br&gt; &lt;br&gt;Heute waren die Experten sogar schon vor der Zeit da, haben dann aber gut zwei Stunden gebraucht, ihr Werk zu vollbringen. Ich hatte mich nach dem Fruehstueck gleich wieder ins Bett gelegt - und irgendwie hatte Burkhard nicht aufgepasst, dass einer der Handwerker ploetzlich ins Schlafzimmer ging, um dort die Heizung einzuschalten (die wir dort ja nie benutzen). Der hat sich erschreckt und ein entsetztes &amp;quot;oh, sorry ...&amp;quot; gestammelt, schmunzel. Aber jetzt funktioniert alles wieder. Seither heizen wir volle Pulle und so langsam kommt die Wohnung wieder auf Temperatur. Was man so braucht.&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-6839268296569386439?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/6839268296569386439/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=6839268296569386439' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6839268296569386439'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6839268296569386439'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/beinahe-eingefroren.html' title='Beinahe eingefroren'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-5078527640116178859</id><published>2009-12-24T21:30:00.003+08:00</published><updated>2010-06-28T09:31:31.265+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Mit Dank zurueck</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Da bin ich, Jesus, der du alles fuer mich bedeutest,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;hier im Stall an der Futterkrippe, als ob das ein angemessener Ort fuer dich waere.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich bin gekommen, um dir alles zurueckzugeben,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;was ich von dir bekommen habe - ich habe ja nichts anderes.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Bitte nimm es an, mein ganzes Sein, meine Gedanken, &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;meine Ideen, Wuensche, Traeume, alles fuer dich,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;ich gebe es dir und hoffe, dass es vor dir bestehen und dich erfreuen kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse;font-family:arial,sans-serif;font-size:13px;"  &gt;&lt;div&gt; &lt;span style="border-collapse: collapse;font-family:arial,sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Das Original:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich steh an deiner Krippen hier,&lt;br /&gt;o Jesu, du mein Leben;&lt;br /&gt;ich komme, bring und schenke dir,&lt;br /&gt;was du mir hast gegeben.&lt;br /&gt;Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,&lt;br /&gt;Herz, Seel und Mut, nimm alles hin&lt;br /&gt;und lass dir's wohl gefallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse;font-size:100%;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-5078527640116178859?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/5078527640116178859/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=5078527640116178859' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/5078527640116178859'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/5078527640116178859'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/mit-dank-zurueck.html' title='Mit Dank zurueck'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-7406373122034917955</id><published>2009-12-23T23:59:00.003+08:00</published><updated>2010-06-28T09:31:53.740+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Aus gegebenem Anlass</title><content type='html'>&lt;div  id=":zo" class="ii gt" style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse;font-size:100%;" &gt;Ach, du schoene, frohe, beseligende Zeit,&lt;br /&gt;in der wir die Geburt Christi feiern!&lt;br /&gt;Die Erde war praktisch schon untergegangen, da kam Jesus als Mensch zur Welt:&lt;br /&gt;Ihr, die ihr an Jesus glaubt, habt allen Anlass zur Freude!&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Jesus ist Mensch geworden, um fuer unsere Suenden zu buessen:&lt;br /&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse;"&gt;Ihr, die ihr an Jesus glaubt, habt allen Anlass zur Freude!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schar der Engel jubelt in den hoechsten Toenen, um dir Ehre zu erweisen:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse;"&gt;Ihr, die ihr an Jesus glaubt, habt allen Anlass zur Freude!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Das Original:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;O du froehliche, o du selige&lt;br /&gt;gnadenbringende Weihnachtszeit!&lt;br /&gt;Welt ging verloren, Christ ist geboren:&lt;br /&gt;Freue, freue dich, o Christenheit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="border-collapse: collapse;font-size:78%;" &gt;O du froehliche, o du selige&lt;br /&gt;gnadenbringende Weihnachtszeit!&lt;br /&gt;Christ ist erschienen, uns zu versuehnen:&lt;br /&gt;Freue, freue dich, o Christenheit!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="border-collapse: collapse;font-size:78%;" &gt;&lt;br /&gt;O du froehliche, o du selige&lt;br /&gt;gnadenbringende Weihnachtszeit!&lt;br /&gt;Himmlische Heere jauchzen dir Ehre:&lt;br /&gt;Freue, freue dich, o Christenheit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-7406373122034917955?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/7406373122034917955/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=7406373122034917955' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/7406373122034917955'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/7406373122034917955'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/aus-gegebenem-anlass.html' title='Aus gegebenem Anlass'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-2696074059714326151</id><published>2009-12-22T23:22:00.001+08:00</published><updated>2010-02-15T16:05:35.122+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Der neueste Bloedsinn in drei Kapiteln</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;b&gt;Kapitel 1&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;Jetzt geht gar nichts mehr: blogspot nicht (kann meinen Blog nicht mehr lesen ... und tausende andere auch nicht, und nicht bloss auf blogspot) und blogger auch nicht (kann meinen Blog nicht mehr pflegen - das heisst keine Fehlerkorrekturen, keine Labels, kein gar nix). Grrrr! Das nehme ich jetzt langsam aber wirklich persoenlich. Und dazu dieses bloede Gefuehl von Ohnmacht! Nachdem ja zwischendurch mal alles ein bisschen besser war, ist es zuletzt permanent schlimmer geworden. Selbst die Google-Suchseite wird immer mal wieder gestoert und ist dann nicht erreichbar. Was soll das nur???&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Kapitel 2&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;Ich aus dem Schlafzimmer: &amp;quot;Bringst du mal bitte den Walser mit? Liegt noch auf dem Sofa.&amp;quot; Er: &amp;quot;Was fuer&amp;#39;n Balsam?&amp;quot; Buohahaha! Dabei wuerde ich doch nie nach Balsam verlangen! (Ist das was Ansteckendes?)&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Kapitel 3&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;Heute morgen glaubte ich schon, jetzt stuende ein Waldlauf auf dem Programm, stand doch im Foyer des Citigroup Tower ein Schild &amp;quot;... visitor management system ... trail running ...&amp;quot;. Aber dann musste ich bloss doch schon unten meinen Ausweis hervorkramen, der immerhin reibungslos funktionierte, so dass die &amp;quot;Sperrfluegel&amp;quot; sich à la Scylla und Charybdis auseinanderbewegten und mich ungeschoren durchliessen. Den Fehler mit &lt;i&gt;trail &lt;/i&gt;statt &lt;i&gt;trial &lt;/i&gt;habe ich nun schon so oft gesehen, der scheint bei Chinesen genetisch hervorgerufen zu werden ... &lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-2696074059714326151?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/2696074059714326151/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=2696074059714326151' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2696074059714326151'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2696074059714326151'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/der-neueste-bloedsinn-in-drei-kapiteln.html' title='Der neueste Bloedsinn in drei Kapiteln'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-8555887218115564058</id><published>2009-12-22T22:38:00.007+08:00</published><updated>2010-06-28T09:30:04.688+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Hingerissen</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse;font-family:verdana,sans-serif;font-size:13px;"  &gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Jubelt,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;freut euch, stimmt ein Lied an!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Unsere innigste Freude&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;liegt hier in einer Krippe&lt;/span&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;und strahlt taghell&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;aus dem Schoss seiner Mutter.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Du bist unser Ein und Alles.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ach, du kleiner Jesusknabe,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;ich sehne mich ja so nach dir!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Du kannst mich troesten,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;bestes aller Kinder,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;in deiner ganzen Grossherzigkeit&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;eines glanzvollen Fuersten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Reiss mich mit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;In dulci jubilo&lt;/span&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;nun singet und seid froh,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;unsers Herzens Wonne&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;leit in praesepio&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;und leuchtet wie die Sonne&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;matris in gremio.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Alpha es et O.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;O Jesu parvule&lt;/span&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;nach dir ist mir so weh,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;troest' mir mein Gemuete,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;o puer optime,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;durch alle deine Guete,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;o princeps gloriae.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Trahe me post te.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-8555887218115564058?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/8555887218115564058/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=8555887218115564058' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8555887218115564058'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8555887218115564058'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/hingerissen.html' title='Hingerissen'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-7766227344592274076</id><published>2009-12-21T20:57:00.003+08:00</published><updated>2010-06-28T09:32:21.544+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Hoelle, Hoelle, Hoelle, Hoelle</title><content type='html'>Wir wollen Gottes Sohn Ehre bezeigen,&lt;div&gt;uns ihm mit unseren Gedanken und Gefuehlen ganz zuwenden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Frohen Mutes wollen wir singen, stimmt an,&lt;/div&gt;&lt;div&gt;ihr Christen auf der ganzen Welt!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;  Der Stern des Jakob ist erschienen&lt;/div&gt;&lt;div&gt;und erfuellt unseren Herzenswunsch:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;die alten Uebel gehen zugrunde,&lt;/div&gt;&lt;div&gt;und die Herrschaft der Teufel hat ein Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Das Original:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Kommt und lasst und Christum ehren,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Herz und Sinnen zu ihm kehren;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;singet froehlich, lasst euch hoeren,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;wertes Volk der Christenheit.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Jakobs Stern ist aufgegangen,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;stillt das sehnliche Verlangen,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;bricht den Kopf der alten Schlangen&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;und zerstoert der Hoellen Reich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-7766227344592274076?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/7766227344592274076/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=7766227344592274076' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/7766227344592274076'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/7766227344592274076'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/hoelle-hoelle-hoelle-hoelle.html' title='Hoelle, Hoelle, Hoelle, Hoelle'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-8012682580110273397</id><published>2009-12-20T12:00:00.003+08:00</published><updated>2010-06-28T09:32:42.846+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Musikberieselung</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;Kommt mal 'runter, ihr Himmelsboten,&lt;br /&gt;oijoijoi, suseldidei,&lt;br /&gt;singt uns was vor, floetet, blast, klimpert ... und lasst das Schlagzeug auch nicht weg!&lt;br /&gt;Preist Jah(we), lobt den Herrn!&lt;br /&gt;Eure Lieder sollen vom Christuskind und seiner Mutter Maria handeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vergesst mal bloss nicht eure Instrumente,&lt;br /&gt;wir wollen Eure gesammelten Zupf- und Streichinstrumente sehen und hoeren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und fresst vorher Kreide, denn wir wollen sanfte Stimmen hoeren,&lt;br /&gt;rund um die Uhr!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Euer Z&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;upfen und Streichen&lt;br /&gt;oijoijoi, suseldidei,&lt;br /&gt;soll das Wiegenlied fuer das Jesuskind sein, also macht es besonders zart.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Vom Hi&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:78%;"  &gt;mmel hoch, o Engel, kommt!&lt;br /&gt;Eia, eia, susani, susani, susani,&lt;br /&gt;kommt, singt und klingt, kommt, pfeift und trommt!&lt;br /&gt;Halleluja, halleluja!&lt;br /&gt;Von Jesus singt und Maria.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommt ohne Instrumente nit,&lt;br /&gt;bringt Lauten, Harfen, Geigen mit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stimmen muessen lieblich gehn&lt;br /&gt;und Tag und Nacht nicht stille stehn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Saitenspiel muss lauten suess,&lt;br /&gt;Eia, eia, susani, susani, susani,&lt;br /&gt;davon das Kindlein schlafen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-8012682580110273397?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/8012682580110273397/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=8012682580110273397' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8012682580110273397'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8012682580110273397'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/musikberieselung.html' title='Musikberieselung'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-4408337124443018196</id><published>2009-12-19T12:00:00.003+08:00</published><updated>2010-06-28T09:41:53.143+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Sa-gen-haft!</title><content type='html'>Kinners, alle mal herkommen!&lt;br /&gt;Kommt mal rueber hier in den Stall, zur Futterkrippe!&lt;br /&gt;Guckt mal, hier koennt ihr sehen, was Gott&lt;br /&gt;uns Tolles schenkt, heute, in dieser ganz besonderen Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun guckt doch mal!! Hier auf dem Heu in der Krippe, in diesem ollen Stall,&lt;br /&gt;mitten in der Nacht - Licht aus, Spot an! -&lt;br /&gt;liegt der menschgewordene Gott als Neugeborenes, in frischen, weissen Windeln.&lt;br /&gt;Ist das nicht unsagbar schoen? Engel sind doch nichts dagegen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ihr Kinderlein, kommet, o kommet doch all,&lt;br /&gt;zur Krippe her kommet, in Bethlehems Stall,&lt;br /&gt;und seht, was in dieser hochheiligen Nacht&lt;br /&gt;der Vater im Himmel fuer Freude uns macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;O seht in der Krippe im naechtlichen Stall,&lt;br /&gt;seht hier bei des Lichtleins hellglaenzendem Strahl&lt;br /&gt;in reinlichen Windeln das himmlische Kind,&lt;br /&gt;viel schoener und holder, als Engel es sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-4408337124443018196?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/4408337124443018196/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=4408337124443018196' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/4408337124443018196'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/4408337124443018196'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/sa-gen-haft.html' title='Sa-gen-haft!'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-1375443724942715527</id><published>2009-12-18T12:00:00.003+08:00</published><updated>2010-06-28T09:43:22.780+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Oberwasser</title><content type='html'>Ihr, die ihr an Gott glaubt, kommt alle her!&lt;br /&gt;Seid guter Dinge, ihr habt Oberwasser,&lt;br /&gt;eilt nach Bethlehem!&lt;br /&gt;Stattet dem neugeborenen Jesus einen Besuch ab,&lt;br /&gt;der zur Welt gekommen ist, um uns von allem Uebel zu erloesen,&lt;br /&gt;macht ihm eure Aufwartung,&lt;br /&gt;erweist ihm eure Ehrerbietung,&lt;br /&gt;wir wollen diesen Koenig anbeten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Herbei, o ihr Glaeubigen, froehlich triumphieret,&lt;br /&gt;o kommet, o kommet nach Bethlehem!&lt;br /&gt;Sehet das Kindlein, uns zum Heil geboren!&lt;br /&gt;O lasset uns anbeten,&lt;br /&gt;o lasset uns anbeten,&lt;br /&gt;o lasset uns anbeten den Koenig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-1375443724942715527?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/1375443724942715527/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=1375443724942715527' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/1375443724942715527'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/1375443724942715527'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/oberwasser.html' title='Oberwasser'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-6321894875976975285</id><published>2009-12-17T12:00:00.003+08:00</published><updated>2010-06-28T09:44:08.988+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Neueste Nachrichten!</title><content type='html'>Ich bin ein Bote und komme von weit her,&lt;br /&gt;aus dem himmlischen Reich Gottes, von wo ich euch gute Nachrichten bringe.&lt;br /&gt;So viele gute Neuigkeiten habe ich fuer euch,&lt;br /&gt;dass ich sie euch erzaehlen und vorsingen moechte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fuer euch ist naemlich heute ein Kind zur Welt gekommen*,&lt;br /&gt;eine von Gott erwaehlte Jungfrau hat es geboren.&lt;br /&gt;Das Neugeborene ist so zart und verletzlich;&lt;br /&gt;aber wartet's ab: ihr werdet grosse Freude an ihm haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nicht irgendein Baby, sondern unser Gott in der Gestalt seines Sohnes Jesus,&lt;br /&gt;der ist gekommen, um euch aus dem ganzen Elend der Welt herauszuholen.&lt;br /&gt;Er ist als euer Erloeser gekommen&lt;br /&gt;und wird eure Seelen von allem Unrecht, das ihr begangen habt, befreien.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Vom Himmel hoch, da komm ich her,&lt;br /&gt;ich bring euch gute neue Maer;&lt;br /&gt;der guten Maer bring ich so viel,&lt;br /&gt;davon ich singen und sagen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Euch ist ein Kindlein heut geborn,&lt;br /&gt;von einer Jungfrau auserkorn,&lt;br /&gt;ein Kindelein so zart und fein,&lt;br /&gt;das soll eu'r Freud und Wonne sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist der Herr Christ, unser Gott,&lt;br /&gt;der will euch fuehr'n aus aller Not,&lt;br /&gt;er will eu'r Heiland selber sein,&lt;br /&gt;von allen Suenden machen rein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt; *... und wie hiiiieeess das?!&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-6321894875976975285?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/6321894875976975285/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=6321894875976975285' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6321894875976975285'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6321894875976975285'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/neueste-nachrichten.html' title='Neueste Nachrichten!'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-8665928840426000602</id><published>2009-12-16T22:42:00.001+08:00</published><updated>2009-12-16T22:42:39.120+08:00</updated><title type='text'>Schlaue Gaeste</title><content type='html'>Im Citigroup-Gebaeude ist ein Zugangskontrollsystem eingerichtet worden. Vor den Aufzuegen sind jetzt &amp;quot;Zaeune&amp;quot; und selbsttaetig schliessende Durchgaenge aufgebaut worden, die mit einer &amp;quot;Eintrittskarte&amp;quot; (also zum Beispiel unserem Mitarbeiterausweis) geoeffnet werden koennen. Alles mattiertes Glas und Edelstahl, also ein bisschen chic. Seit dem 1. Dezember sollte das System im Pilotbetrieb laufen ... aber weiterhin stehen die Durchgaenge allzeit offen. Dafuer kann man nun jeden Tag im Aufzug folgende Nachricht im Ticker lesen: &amp;quot;Building Intelligent Visitor Management System is going to operate. Thanks for your understanding and cooperation.&amp;quot; Aha! Das soll also keineswegs uns alle kontrollieren, sondern nur die intelligenten Besucher. Wie es die wohl von den anderen unterscheidet?&lt;br&gt; &lt;br&gt;Auch gut - typisch chinesisch, moechte man sagen - ist die Nummer mit der Ausweis-Aktivierung. Nach langen Verhandlungen, so hiess es, haben unsere &amp;quot;allgemeinen Verwalter&amp;quot; das Gebaeudemanagement davon ueberzeugen koennen, dass es ganz unzumutbar waere, wenn nun jeder Mitarbeiter (und auch jede Mitarbeiterin) noch eine Gebaeudezugangskarte bekommen und mit sich fuehren muesse. Da sei es doch besser, den ohnehin erforderlichen Mitarbeiterausweis dafuer zu verwenden - der dann aber aktiviert werden muss. Zuerst war ein kleines Aktivierungsplaetzchen irgendwo so versteckt eingerichtet worden, dass ich es nicht finden konnte und unsere Sekretaerin bitten musste, doch meinen Ausweis &amp;quot;gebaeudetauglich&amp;quot; zu machen. Nachdem dann wohl ungefaehr alle diesen Winkel gefunden hatten, gab es vor ein oder zwei Tagen ein Mail mit der dringenden Nachricht, dass diejenigen, die ihren Ausweis noch nicht aktiviert haetten, sich bitte einfach an die Rezeption in der Lobby wenden moechten. Buohahaha!&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-8665928840426000602?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/8665928840426000602/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=8665928840426000602' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8665928840426000602'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8665928840426000602'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/schlaue-gaeste.html' title='Schlaue Gaeste'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-8228423873589488517</id><published>2009-12-16T12:00:00.002+08:00</published><updated>2010-06-28T09:44:57.138+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Rollentausch</title><content type='html'>Ihr Anhaenger Christi, lobt den Herrn,&lt;br /&gt;der ueber Himmel und Erde gebietet.&lt;br /&gt;Heute eroeffnet er uns sein Reich, das nicht von dieser Welt ist,&lt;br /&gt;und laesst seinen Sohn Jesus zu uns kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er wird ein Diener, ich werde bedient:&lt;br /&gt;ein unerhoerter Rollentausch!&lt;br /&gt;Das ist wohl das allergroesste Geschenk,&lt;br /&gt;das uns Gottes Sohn in Gestalt eines kleinen Kindes machen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Lobt Gott, ihr Christen alle gleich,&lt;br /&gt;in seinem hoechsten Thron,&lt;br /&gt;der heut' schliesst auf sein Himmelreich&lt;br /&gt;und schenkt uns seinen Sohn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er wird ein Knecht und ich ein Herr;&lt;br /&gt;das mag ein Wechsel sein!&lt;br /&gt;Wie koennt es doch sein freundlicher,&lt;br /&gt;das herze Jesulein!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-8228423873589488517?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/8228423873589488517/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=8228423873589488517' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8228423873589488517'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8228423873589488517'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/rollentausch.html' title='Rollentausch'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-6880543721716150877</id><published>2009-12-15T12:00:00.002+08:00</published><updated>2010-06-28T09:45:30.940+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Jubel</title><content type='html'>Mein Herz, sei froh und munter,&lt;br /&gt;wo jetzt die Himmelsboten freudevoll singen.&lt;br /&gt;Hoert nur, wie der ganze Aether vom frohen Gesang erfuellt wird:&lt;br /&gt;Christus ist als Mensch zur Welt gekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist es soweit: der Sendbote Gottes,&lt;br /&gt;ein heldenhafter Retter der Welt, der sie aus ihrem Elend befreien wird,&lt;br /&gt;wird einer von uns Menschen, fuer dich und mich.&lt;br /&gt;Der Sohn des Allmaechtigen wird unser Blutsverwandter.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Froehlich soll mein Herze springen&lt;br /&gt;dieser Zeit, da vor Freud' alle Engel singen.&lt;br /&gt;Hoert, hoert, wie mit vollen Choeren&lt;br /&gt;alle Luft laute ruft: Christus ist geboren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute geht aus seiner Kammer&lt;br /&gt;Gottes Held, der die Welt reisst aus allem Jammer.&lt;br /&gt;Gott wird Mensch, dir Mensch zugute,&lt;br /&gt;Gottes Kind, das verbind't sich mit unserm Blute.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-6880543721716150877?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/6880543721716150877/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=6880543721716150877' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6880543721716150877'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6880543721716150877'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/jubel.html' title='Jubel'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-6118123490240988609</id><published>2009-12-14T12:00:00.002+08:00</published><updated>2010-06-28T09:45:57.577+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Ja, damals ...</title><content type='html'>Koennt ihr euch noch erinnern, wie es damals gewesen ist?&lt;br /&gt;Natuerlich, wir werden nicht muede, davon zu berichten,&lt;br /&gt;wie wir damals ploetzlich diesen hellen Lichtpunkt&lt;br /&gt;am nachtschwarzen Himmel entdeckt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schafe ruhten, und ploetzlich wurde es ganz still,&lt;br /&gt;und dann erschien so ein helles Licht am Himmel,&lt;br /&gt;und wir hoerten, wie ein Chor ueber der Erde sang,&lt;br /&gt;dass Christus zur Welt gekommen sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Wisst ihr noch, wie es geschehen?&lt;br /&gt;Immer werden wir's erzaehlen:&lt;br /&gt;wie wir einst den Stern gesehen&lt;br /&gt;mitten in der dunklen Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stille war es um die Herde.&lt;br /&gt;Und auf einmal war ein Leuchten&lt;br /&gt;und ein Singen ob der Erde,&lt;br /&gt;dass das Kind geboren sei.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-6118123490240988609?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/6118123490240988609/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=6118123490240988609' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6118123490240988609'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6118123490240988609'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/ja-damals.html' title='Ja, damals ...'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-7448361691908564208</id><published>2009-12-13T12:00:00.002+08:00</published><updated>2010-06-28T09:46:52.643+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Uebernatuerliches</title><content type='html'>Mir ist bekannt, dass irgendwann ein Ereignis eintreten wird, an das niemand geglaubt hat.&lt;br /&gt;Viele phantastische Geschichten, die je gedacht worden sind, werden dann Wahrheit.&lt;br /&gt;Mir ist bekannt, dass eine so aussergewoehnliche Zuneigung solchen Ausmasses&lt;br /&gt;sich nicht einfach so in Nichts aufloest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Irgendwann ist jetzt,&lt;br /&gt;mein Kind:&lt;br /&gt;Auf eins folgt drei!&lt;br /&gt;Advent, Advent,&lt;br /&gt;sieh da, das dritte Kerzlein brennt,&lt;br /&gt;Uebersprungen die zwei,&lt;br /&gt;so eilt die Zeit geschwind&lt;br /&gt;vorbei.&lt;br /&gt;Zuletzt.*&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn&lt;br /&gt;und dann werden tausend Märchen wahr.&lt;br /&gt;Ich weiß, so schnell kann keine Liebe vergehn,&lt;br /&gt;die so groß ist und so wunderbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;* Reim dich, oder ich fress dich.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-7448361691908564208?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/7448361691908564208/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=7448361691908564208' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/7448361691908564208'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/7448361691908564208'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/uebernatuerliches.html' title='Uebernatuerliches'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-6311802522727665623</id><published>2009-12-12T12:12:00.002+08:00</published><updated>2010-06-28T09:47:18.223+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Eisblume</title><content type='html'>Eine neue Rosenknospe&lt;br /&gt;hat sich an einem feinen alten Rosenstock geoeffnet,&lt;br /&gt;ganz wie die alten Propheten es uns vorhergesagt haben.&lt;br /&gt;Das ist die Linie Jesse&lt;br /&gt;die uns hier zur Unzeit eine Bluete geschenkt hat:&lt;br /&gt;in der frostigen Wintersaison&lt;br /&gt;zu nachtschlafender Stunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Es ist ein Ros' entsprungen&lt;br /&gt;aus einer Wurzel zart,&lt;br /&gt;wie uns die Alten sungen,&lt;br /&gt;von Jesse kam die Art&lt;br /&gt;und hat ein Bluemlein bracht&lt;br /&gt;mitten im kalten Winter&lt;br /&gt;wohl zu der halben Nacht.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-6311802522727665623?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/6311802522727665623/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=6311802522727665623' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6311802522727665623'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6311802522727665623'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/eisblume.html' title='Eisblume'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-4829359281901570363</id><published>2009-12-11T23:22:00.000+08:00</published><updated>2009-12-12T00:27:56.310+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Schlachtreport</title><content type='html'>So, dann war also heute Abend die grosse Schlacht der Gebote. Es gab einen &amp;quot;offline&amp;quot;-Teil, die &amp;quot;silent auction&amp;quot; - alles war auf Tischen ausgebreitet, neben jedem Stueck lag eine Liste, in der man sich mit Name, Telefonnummer und Gebot eintragen konnte -, und einen &amp;quot;online&amp;quot;-Teil mit den wertvollsten Objekten und Vorfuehrungen dazwischen. Ich habe fuer einen Weihnachtsbaeren und zwei Schachteln mit Suesswaren geboten. Da musste ich wirklich ein bisschen &amp;quot;schlachten&amp;quot;, aber am Ende habe ich alles zusammen fuer 210 RMB bekommen. Was schade ist: das lief alles total undiszipliniert. Nach einer guten Stunde &amp;quot;online&amp;quot;-Versteigerung (sowas wie Joggen mit dem Oberchef fuer 1600 RMB) gab es eine Pause. Da wurden dann ohne klare Ansage schon mal die meisten Gegenstaende abgeraeumt. Sich rasch mit einem Hoechstgebot eintragen, Liste nehmen, zum Kassierer gehen und zahlen, Gegenstand einsacken. Ich denke eigentlich, dass man noch mehr haette herausholen koennen, wenn die Sachen bis zu einem definierten Ende-Zeitpunkt liegen geblieben waeren.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Unsere Werke waren in der stillen Auktion; warum die still hiess, weiss ich allerdings nicht: das war vielleicht ein Geschnatter! Leider hat ein Expat-Kollege fuer meine Kalligraphie geboten, da hab&amp;#39; ich mich nicht getraut, den Preis zu treiben ... sowas Dummes. Am Ende wurde sie dann wohl fuer 200 RMB verkauft. Schaaade! Das Foto ging immerhin fuer 350 RMB weg, das war ja ganz akzeptabel. An einen Chinesen. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Ich weiss ja nicht, wie lange die Kollegen noch weitergemacht haben - wir sind nach der ersten &amp;quot;online&amp;quot;-Runde gegangen. Wie gesagt, die hatte schon eine gute Stunde gedauert und war nun auch nicht sooo amuesant, wenn man mal von so lustigen Sachen absieht, die Gebote der Expats mal als achttausend statt achthundert aufzunehmen, oder nach der Waehrung zu fragen (Euro oder Dollar?). Naja - solange es am Ende hilft - immerhin waren schon im Vorfeld ueber 15.000 RMB zusammengekommen. So weit, so gut ... dann gibt es also noch ein bisschen Budget fuer andere wohltaetige Zwecke.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-4829359281901570363?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/4829359281901570363/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=4829359281901570363' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/4829359281901570363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/4829359281901570363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/schlachtreport.html' title='Schlachtreport'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-8229747979375014703</id><published>2009-12-11T12:00:00.002+08:00</published><updated>2010-06-28T09:47:46.312+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Ding-dong</title><content type='html'>Die Glocken laeuten im Advent&lt;br /&gt;und zu Weihnachten besonders schoen.&lt;br /&gt;Das klingt, wie wenn ein Chor von Engeln&lt;br /&gt;aufs Neue Lieder von Glueck und Frieden anstimmt.&lt;br /&gt;So wie die Glocken in der ganz besonderen Nacht geklungen haben,&lt;br /&gt;so ist ihr heiliges Gelaeute&lt;br /&gt;ueberall auf der Erde zu vernehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Süßer die Glocken nie klingen&lt;br /&gt;Als zu der Weihnachtszeit:&lt;br /&gt;´s ist, als ob Engelein singen&lt;br /&gt;Wieder von Frieden und Freud'.&lt;br /&gt;Wie sie gesungen in seliger Nacht,&lt;br /&gt;Glocken, mit heiligem Klang&lt;br /&gt;Klingen die Erde entlang.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-8229747979375014703?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/8229747979375014703/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=8229747979375014703' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8229747979375014703'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8229747979375014703'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/ding-dong.html' title='Ding-dong'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-3754514179753985572</id><published>2009-12-10T21:53:00.001+08:00</published><updated>2009-12-10T22:11:01.373+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Die Schlacht der Gebote</title><content type='html'>... steht unmittelbar bevor. So der Name der Auktion, auf der die Freiwilligenvereinigung der Firma Geld fuer einen wohltaetigen Zweck einsammeln will. Morgen ist es soweit! Im Vorfeld wurden alle um Gaben gebeten, seien es irgendwelche Sachen oder Dienstleistungen oder Darbietungen. Fuer Darbietungen bin ich zu eitel (alles, was ich darbieten kann, koennte ja hoechstens eine Clownsnummer werden  ;-)), und wahrscheinlich eine unfreiwillige), fuer Dienstleistungen zu faul - blieben nur die Sachleistungen. Burkhard hat sein Jahrhundertfoto schoen gestempelt und gerahmt, und ich habe mich von einer meiner aufgezogenen Kalligraphien eines Tang-Gedichts getrennt. Schweren Herzens. Mindestgebote sind 260 RMB und 150 RMB respektive. Da wollen wir doch mal sehen, was die Kollegen und Kolleginnen wirklich zu zahlen bereit sind. Ich bin jedenfalls wild entschlossen, fuer meine Kalligraphie mitzubieten, denn eigentlich will ich sie gern behalten. Und das ist ja gar nicht so schlecht: da kann ich den Preis treiben (falls denn irgendjemand sonst ueberhaupt dafuer bieten will - ist ja nicht fuer mich, sondern fuer die gute Sache) und habe noch eine reelle Chance, sie mir zu erhalten. Sowas heisst, glaube ich, auf Neudeutsch eine &lt;i&gt;Win-Win-Situation&lt;/i&gt;. Ich werde berichten.&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-3754514179753985572?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/3754514179753985572/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=3754514179753985572' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/3754514179753985572'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/3754514179753985572'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/die-schlacht-der-gebote.html' title='Die Schlacht der Gebote'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-6312149938689143717</id><published>2009-12-10T12:00:00.002+08:00</published><updated>2010-06-28T09:48:15.576+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Der Mann des Tages</title><content type='html'>Herbei, Erloeser der Unglaeubigen,&lt;br /&gt;der von einer unberuehrten Mutter geboren wird.&lt;br /&gt;Alle Menschen sollen staunen,&lt;br /&gt;dass der Allmaechtige ihn so zur Welt kommen laesst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er verliess seine Heimstatt,&lt;br /&gt;seine glaenzende Thronhalle.&lt;br /&gt;Er, ein goettliches Wesen, das zugleich Mensch ist, der Mann des Tages:&lt;br /&gt;er macht sich eilig an sein Werk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Nun komm, der Heiden Heiland,&lt;br /&gt;der Jungfrauen Kind erkannt,&lt;br /&gt;dass sich wunder alle Welt,&lt;br /&gt;Gott solch Geburt ihm bestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er ging aus der Kammer sein,&lt;br /&gt;dem koeniglichen Saal so rein,&lt;br /&gt;Gott von Art und Mensch, ein Held;&lt;br /&gt;sein' Weg er zu laufen eilt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-6312149938689143717?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/6312149938689143717/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=6312149938689143717' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6312149938689143717'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6312149938689143717'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/der-mann-des-tages.html' title='Der Mann des Tages'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-2112809856962650067</id><published>2009-12-09T12:00:00.003+08:00</published><updated>2010-06-28T09:49:25.129+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Und die Muetter?</title><content type='html'>Dem Vater im Himmel wollen wir danken&lt;br /&gt;ueberall auf der Erde,&lt;br /&gt;der seine Versprechen wahr macht&lt;br /&gt;und der uns den geschickt hat,&lt;br /&gt;der allen, die nicht recht gehandelt haben,&lt;br /&gt;Mut zuspricht und ihnen weiterhilft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wovon unsere Vorfahren immer getraeumt,&lt;br /&gt;was sie immer erhofft&lt;br /&gt;und vorhergesagt haben,&lt;br /&gt;das ist jetzt glanzvoll wahr geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Gott sei Dank durch alle Welt,&lt;br /&gt;der sein Wort bestaendig haelt&lt;br /&gt;und der Suender Trost und Rat&lt;br /&gt;zu uns hergesendet hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was der alten Vaeter* Schar&lt;br /&gt;hoechster Wunsch und Sehnen war&lt;br /&gt;und was sie geprophezeit,&lt;br /&gt;ist erfuellt in Herrlichkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;*und der Vaeter Vaeter und der Vaeter Vaeter Vaeter ... danke, es reicht.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-2112809856962650067?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/2112809856962650067/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=2112809856962650067' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2112809856962650067'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2112809856962650067'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/und-die-muetter.html' title='Und die Muetter?'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-5735678187288539854</id><published>2009-12-08T12:00:00.002+08:00</published><updated>2010-06-28T09:49:54.613+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Den Menschen ein Wohlgefallen</title><content type='html'>Aufgepasst: jetzt ist es fast soweit.&lt;br /&gt;Der Allmaechtige begibt sich in die weltlichen Niederungen.&lt;br /&gt;Er kommt zu jedem einzelnen&lt;br /&gt;in der Mission, allen Streit zu schlichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Seht, die gute Zeit ist nah,&lt;br /&gt;Gott kommt auf die Erde,&lt;br /&gt;kommt und ist fuer alle da,&lt;br /&gt;kommt, dass Friede werde.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-5735678187288539854?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/5735678187288539854/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=5735678187288539854' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/5735678187288539854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/5735678187288539854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/den-menschen-ein-wohlgefallen.html' title='Den Menschen ein Wohlgefallen'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-8456473229428573151</id><published>2009-12-07T12:00:00.002+08:00</published><updated>2010-06-28T09:50:14.576+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Ein neuer Tag faengt an</title><content type='html'>Die Nacht ist bereits weit fortgeschritten,&lt;br /&gt;schon daemmert der Morgen.&lt;br /&gt;Wir wollen das Licht preisen,&lt;br /&gt;die Venus, die wir noch als leuchtenden Stern ausmachen koennen.&lt;br /&gt;Auch die, die am Abend noch traurig waren,&lt;br /&gt;moegen freudig mit uns das Loblied singen,&lt;br /&gt;denn der Morgenstern laesst aller Menschen Sorgen und Noete&lt;br /&gt;in einem neuen, troestlicheren Licht erscheinen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die Nacht ist vorgedrungen,&lt;br /&gt;der Tag ist nicht mehr fern.&lt;br /&gt;So sei nun Lob gesungen&lt;br /&gt;dem hellen Morgenstern.&lt;br /&gt;Auch wer zur Nacht geweinet,&lt;br /&gt;der stimme froh mit ein.&lt;br /&gt;Der Morgenstern bescheinet&lt;br /&gt;auch deine Angst und Pein.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-8456473229428573151?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/8456473229428573151/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=8456473229428573151' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8456473229428573151'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8456473229428573151'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/ein-neuer-tag-faengt.html' title='Ein neuer Tag faengt an'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-5181495982533368951</id><published>2009-12-06T23:31:00.001+08:00</published><updated>2009-12-06T23:33:32.960+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Essen'/><title type='text'>In Rot mit Pelz</title><content type='html'>Die Beschreibung trifft eben nicht nur auf den Nikolaus zu, der hier nicht gesichtet wurde - bloss ein Schokoladendouble, welches wir Zheng Hong zwecks Promotion des deutschen Brauchtums ueberreicht haben. Heute blieb naemlich die Kueche kalt, und gegen halb sieben haben wir uns Richtung Xintiandi aufgemacht, um dort im Yè Shanghai zu speisen. Am Mittwoch war ich mit dem Gast aus Singapur dort gewesen und hatte das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wollhandkrabbe"&gt;Wollhandkrabben&lt;/a&gt;menue gesehen; dem Gast sagte es aber nicht zu. Da ich zwei Gutscheine à 100 RMB bekommen hatte, dachte ich, dass das zusammengenommen hinreichend viele gute Anlaesse seien, heute hinzufahren und besagtes &lt;a href="http://www.elite-concepts.com/Promotions/YSPromotions/Crabs2009/ysfreshwatercrabsetmenu.html"&gt;Menu&lt;/a&gt; zu probieren. Das war nicht schlecht, aber beim naechsten Mal wuerde ich doch lieber ein paar Krebsgerichte à la carte nehmen - irgendwie hatten zu viele Speisen zu grosse Aehnlichkeit miteinander. Zwar lecker, aber eben nicht unterschiedlich genug. Die Kroenung des Mahls war also der rote Krebs mit Pelz. Solche kann man bekanntlich nicht nur essen, sondern auch geniessen. Da hat man richtig lange was zu zutzeln. Wer Krebsfleisch lieber in groesseren Bissen mag, sollte nach Singapur fahren und dort die beruehmte &lt;i&gt;black pepper&lt;/i&gt; oder &lt;a href="http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2008/04/permanente-mahlzeit.html"&gt;&lt;i&gt;chili crab&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; essen (zur Not gibt&amp;#39;s die auch in &lt;a href="http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/03/der-555ste.html"&gt;Shanghai&lt;/a&gt;), denn die beruehmten kleinen Krebse aus dem Yangcheng-See sind eben eher klein. Jedenfalls bin ich jetzt immer noch furchtbar satt.&lt;br&gt; P.S.: Zugegebenermassen war der Pelz der Wollhandkrabbe nicht weiss, sondern gruenlichbraun.&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-5181495982533368951?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/5181495982533368951/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=5181495982533368951' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/5181495982533368951'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/5181495982533368951'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/in-rot-mit-pelz.html' title='In Rot mit Pelz'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-6387786380261294845</id><published>2009-12-06T12:00:00.002+08:00</published><updated>2010-06-28T09:51:04.164+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Eine Kerze</title><content type='html'>Wir kuendigen euch die Vorweihnachtszeit an.&lt;br /&gt;Schaut her, das erste Licht auf dem Adventskranz ist angezuendet!&lt;br /&gt;Wir lenken eure Aufmerksamkeit auf diesen beseelten Zeitabschnitt.&lt;br /&gt;Bereitet die Ankunft des menschwerdenden Gottes vor.&lt;br /&gt;Die ihr an Jesus glaubt, seid guter Dinge, frohlockt!&lt;br /&gt;Der Friedefuerst ist nicht mehr fern.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Wir sagen euch an den lieben Advent.&lt;br /&gt;Sehet, die erste Kerze brennt!&lt;br /&gt;Wir sagen euch an eine heilige Zeit.&lt;br /&gt;Machet dem Herrn den Weg bereit.&lt;br /&gt;Freut euch, Ihr Christen, freuet euch sehr!&lt;br /&gt;Schon ist nahe der Herr.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-6387786380261294845?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/6387786380261294845/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=6387786380261294845' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6387786380261294845'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6387786380261294845'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/eine-kerze.html' title='Eine Kerze'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-6834350434226777299</id><published>2009-12-05T22:55:00.001+08:00</published><updated>2009-12-05T22:57:04.770+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Essen'/><title type='text'>Es weihnachtet ein bisschen mehr ...</title><content type='html'>... denn heute waren wir zu einem richtigen Weihnachtsmarkt! Natuerlich recht kommerziell (halt Weihnachtsmarkt), auf dem Gelaende der Paulaner-Filiale an der Fenyang Lu, in der franzoesischen Konzession. Anders als in Deutschland muss man hier sogar Eintritt zahlen! Aber ueberschaubar: mit 10 RMB pro Person ist man dabei. Ich muss aber sagen, dass es netter war als erwartet. Recht professionell aufgezogen. Ich hatte gedacht, es gaebe sicher bloss eine Wuerstchenbude, einen Gluehweinstand und zwei, drei Kramverkaeufer, aber nein: ziemlich viele Buden waren da, bestimmt um die vierzig. Natuerlich Futterbuden, aber gar nicht so viele. An einem Stand gab es sehr schoene Adventskraenze - zu gross, ich haette nicht gewusst, wohin damit. (Ausserdem haben wir ja mittlerweile einen ueberaus praechtigen Weihnachtsstern, der leider nach dem Umzug aus dem kalten Blumenladen in unsere geheizte Stube recht rasch eine betraechtliche Anzahl der gruenen Blaetter abgeworfen hat. Es sieht aber so aus, als haette er sich jetzt akklimatisiert.) Preise standen nicht an den Adventskraenzen, in Anbetracht der Groesse brauchte ich ja auch gar nicht erst zu fragen. Bestimmt nicht billig ...  Dann gab es recht viel &amp;quot;hochwertigen Kram&amp;quot;, der zum Teil auch als Christbaumschmuck durchgehen konnte. Ich fand ja die gestrickten Christbaumkugeln nicht unoriginell - die hatten da auch suesse kleine gestrickte Kuerbisse. Das gestrickte Schwein war aber nicht sooo gut. In Sachen Schwein gab es noch eiserne Schweinebuchstuetzen (nicht so uebel) und eine bemalte Minifliese. Nicht zu vergessen die Marshmallows am Stiel in der Schweinekopfvariante. Weihnachts- und andere Karten gab es auch zu kaufen, Buecher, Bilder, Fotos - ein Stand verkaufte Kuechenartikel. Eine Franzoesin hielt selbstgemachte Marmeladen und Chutneys feil. Wir haben einen steinernen Topfuntersetzer in Form eines chinesischen Glueckssymbols erstanden.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Die Buden waren natuerlich mit Tannengruen und Lichtern geschmueckt, und auch sonst standen noch ein paar als Weihnachtsbaeume hergerichtete Koniferen herum. Die Carrerabahn war fuer Kinder und Vaeter immer noch gut. Einmal selbst den Knopf druecken 10 RMB. Da die Temperaturen auch eher winterlich waren, habe ich eine Ausnahme gemacht und einen Gluehwein aus dem Shanghaier Weihnachtsmarktbecher getrunken. Mal eine Alternative zu den ewigen Domspitzenpoetten! Wenn er nur nicht so arg suess gewesen waere ... &lt;br&gt;  &lt;br&gt;Und dann ging die Rechnung des Paulaner auf - aber nur, weil im Wintergarten des &amp;quot;urbayerischen&amp;quot; Wirtshauses zwei Chinesen vor Tellern mit Sauerkraut, Kartoffelpueree und Wuerstchen sassen. Irgendwie war das gerade passend. Wir haben daraufhin jede/r das Sauerkraut mit gemischten hausgemachten Wuersten bestellt. Die Bedienung wollte uns empfehlen, lieber einen Teller mit 8 Wuerstchen zu bestellen als zwei mit je vier, denn das wuerde dann nur 158 statt 2x98 RMB kosten. Als ob&amp;#39;s auf die Wuerstchen ankaeme! Die waren mir sowieso zuviel, und ausserdem mag ich gar keine Wuerstchen. Aber vier sind schon eine echte Herausforderung, keine Ahnung, wer davon acht essen kann! Ich war auch so pappsatt. Das Sauerkraut haette ruhig noch ein bisschen pikanter sein koennen ... sieht so aus, als muesste ich doch noch mal selber zum Kochloeffel greifen und ein schoenes Weinkraut kochen. Das mach&amp;#39; ich dann naechste Woche.&lt;br&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-6834350434226777299?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/6834350434226777299/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=6834350434226777299' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6834350434226777299'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6834350434226777299'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/es-weihnachtet-ein-bisschen-mehr.html' title='Es weihnachtet ein bisschen mehr ...'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-8057405452569739278</id><published>2009-12-05T12:00:00.005+08:00</published><updated>2010-06-28T09:52:40.112+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Machet die Stiefel bereit!</title><content type='html'>Ey, Klaus, komm doch ma' rein!&lt;br /&gt;Zeig' ma', was d' in deinem Schnappsack hast.&lt;br /&gt;Heiter, froehlich, witzig, schubidubida -&lt;br /&gt;Morgen hat der Nikolaus Namenstag!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Nikolaus komm in unser Haus,&lt;br /&gt;pack die großen Taschen aus.&lt;br /&gt;Lustig, lustig, trallerallala!&lt;br /&gt;Heut' ist Nikolausabend da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-8057405452569739278?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/8057405452569739278/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=8057405452569739278' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8057405452569739278'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8057405452569739278'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/machet-die-stiefel-bereit.html' title='Machet die Stiefel bereit!'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-8245598609006100247</id><published>2009-12-04T23:51:00.002+08:00</published><updated>2009-12-05T00:15:11.842+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Es weihnachtet ein bisschen ...</title><content type='html'>... denn seit letztem Wochenende gibt&amp;#39;s jetzt in der Halle des Citigroup Tower eine Weihnachtsdekoration. Weisse Rentiere - an den Tueren teletubbie-rundliche Exemplare, inmitten der Halle flache, erwachsener aussehende. Alle werden abends blau angestrahlt ... na ja, nicht sooo weihnachtlich. Zu deren Styroporhufen liegen falsche goldbespruehte Weihnachtssternblueten, von der Decke haengen ueberdimensionale Teletubbie-Schneekristalle, an den Aufzuegen haengen fliederfarbene Papierwolken mit aufgedrucktem Schnee und &amp;quot;Season&amp;#39;s greetings&amp;quot;. Aloha. Alldieweil wird ein neues Gebaeudesicherheitssystem installiert, das in Zukunft von jedem, der die Aufzuege betreten will, einen Ausweis verlangt. Eigentlich sollte diese Zukunft schon am vergangenen Dienstag begonnen haben, aber das hat dann nicht geklappt. Neues Zieldatum ist der naechste Montag. Mittlerweile ist sogar schon die Glasverkleidung am &amp;quot;Absperrzaun&amp;quot; angebracht worden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-8245598609006100247?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/8245598609006100247/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=8245598609006100247' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8245598609006100247'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8245598609006100247'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/es-weihnachtet-ein-bisschen.html' title='Es weihnachtet ein bisschen ...'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-6367102732259011273</id><published>2009-12-04T12:00:00.002+08:00</published><updated>2010-06-28T09:53:21.897+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Vorbereitung</title><content type='html'>Jeder moege sich mit Nachdruck und Hingabe&lt;br /&gt;daran machen, seine Gefuehle und Gedanken zu ordnen;&lt;br /&gt;in naher Zukunft schon wird der Retter derer, die Unrecht begangen haben,&lt;br /&gt;ein ganz Grosser mit uebermenschlicher Kraft,&lt;br /&gt;den der Allguetige allein aus seinem Wohlwollen&lt;br /&gt;der Menschheit zu senden beschlossen hat,&lt;br /&gt;auf dass sie erleuchtet und gerettet werde,&lt;br /&gt;zu jedem einzelnen kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Mit Ernst, o Menschenkinder,&lt;br /&gt;das Herz in euch bestellt,&lt;br /&gt;bald wird das Heil der Suender,&lt;br /&gt;der wunderstarke Held,&lt;br /&gt;den Gott aus Gnad' allein&lt;br /&gt;der Welt zum Licht und Leben&lt;br /&gt;versprochen hat zu geben,&lt;br /&gt;bei allen kehren ein.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-6367102732259011273?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/6367102732259011273/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=6367102732259011273' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6367102732259011273'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6367102732259011273'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/vorbereitung.html' title='Vorbereitung'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-7039536075414773669</id><published>2009-12-04T00:19:00.001+08:00</published><updated>2009-12-04T00:19:12.599+08:00</updated><title type='text'>Im Trueben fischen</title><content type='html'>... konnte man vorgestern frueh als &amp;quot;Luftangler&amp;quot;. Dass man die Spitzen der Wolkenkratzer nicht sehen kann, weil sie sich zu tief in die Wolken hineingekratzt haben, kennt man ja schon - aber vorgestern frueh lagen die Spitzen in schoener Morgensonne, waehrend am Boden schwere Wolken hingen (oder heissen die dann zwangslaeufig Nebel?), so dass man die unteren Bereiche der Gebaeude nicht einmal erahnen konnte!&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Seit einigen Tagen war mir auch aufgefallen, dass das Leitungswasser wieder einmal danach aussah, dass der Wasserfilter gereinigt werden muesse. Und seit einem kurzen Stromausfall floss das heisse Wasser auch nicht mehr so richtig. Heute Morgen floss es dann gar nicht mehr, es wurde nur noch lauwarm (oder sollte ich besser laukalt sagen?!) - ich hatte die Duschwassertemperatur schon auf 60 °C gestellt (hoechste Stufe), und trotzdem wurde es nicht warm genug. Jedenfalls nicht fuer mich. (Jaja, Warmduscherin ...) Nachdem Burkhard mir an den Tagen vorher noch nicht so ganz geglaubt hatte, dass Handlungsbedarf bestehe, und daher nach Verstaendigungsschwierigkeiten mit dem Gebaeudemanagement recht rasch &amp;quot;aufgegeben&amp;quot; hatte, musste dann heute aber dringend jemand kommen. Was dann heute Abend nach der Reinigungsaktion spritzsprotz! aus dem Wasserhahn kam, haette dem Gelben Fluss alle Ehre gemacht. Scheusslich! Jetzt sollte, nach einer ausgiebigen Wasser- und Energieverschwendung, hoffentlich wieder alles im Lot sein.&lt;br&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-7039536075414773669?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/7039536075414773669/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=7039536075414773669' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/7039536075414773669'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/7039536075414773669'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/im-trueben-fischen.html' title='Im Trueben fischen'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-227866513809907345</id><published>2009-12-03T12:00:00.002+08:00</published><updated>2010-06-28T09:53:51.396+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Auf und davon</title><content type='html'>O Erloeser, eroeffne das Paradies,&lt;br /&gt;eile von Gottes Thron zu uns herunter,&lt;br /&gt;reisse die Mauern des Himmelreichs ein,&lt;br /&gt;sperr es auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Erde quaelen wir uns in allerhand Schrecknissen&lt;br /&gt;und fuerchten das endgueltige Sterben.&lt;br /&gt;Ach hole du uns ab, geleite uns sicher fort&lt;br /&gt;aus unserer Bedraengnis und fuehre uns in Gottes Reich.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;O Heiland, reiss die Himmel auf,&lt;br /&gt;herab, herab vom Himmel lauf,&lt;br /&gt;reiss ab vom Himmel Tor und Tuer,&lt;br /&gt;reiss ab, wo Schloss und Riegel fuer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier leiden wir die groesste Not,&lt;br /&gt;vor Augen steht der ewig Tod.&lt;br /&gt;Ach komm, fuehr uns mit starker Hand&lt;br /&gt;vom Elend zu dem Vaterland.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-227866513809907345?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/227866513809907345/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=227866513809907345' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/227866513809907345'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/227866513809907345'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/11/auf-und-davon.html' title='Auf und davon'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-824942188366257395</id><published>2009-12-02T12:00:00.002+08:00</published><updated>2010-06-28T09:54:35.257+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Hafeneinfahrt</title><content type='html'>Ein Segelfrachter faehrt in den Hafen ein,&lt;br /&gt;er ist bis oben hin voll beladen:&lt;br /&gt;er befoerdert Jesus,&lt;br /&gt;Gottes immerfort bestehendes Versprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Frachter treibt sacht dahin,&lt;br /&gt;er befoerdert wertvolles Gut;&lt;br /&gt;sein Segel ist das Wohlwollen allen Wesen gegenueber,&lt;br /&gt;sein Mast ist Gottes spirituelle Kraft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Es kommt ein Schiff, geladen&lt;br /&gt;bis an sein' hoechsten Bord,&lt;br /&gt;traegt Gottes Sohn voll Gnaden,&lt;br /&gt;des Vaters ewigs Wort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schiff geht still im Triebe,&lt;br /&gt;es traegt ein' teure Last;&lt;br /&gt;das Segel ist die Liebe,&lt;br /&gt;der Heilig Geist der Mast.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-824942188366257395?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/824942188366257395/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=824942188366257395' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/824942188366257395'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/824942188366257395'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/12/hafeneinfahrt.html' title='Hafeneinfahrt'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-2661539133932513402</id><published>2009-12-01T12:00:00.004+08:00</published><updated>2010-06-28T09:55:02.225+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blog-o-ventskalender 2009'/><title type='text'>Auf Empfang</title><content type='html'>Geht auf Empfang, sperrt die Tueren angelweit auf;&lt;br /&gt;wir erwarten den Gebieter des Grossartigen,&lt;br /&gt;einen Herrscher ueber alle Reiche,&lt;br /&gt;zugleich einen Welterloeser,&lt;br /&gt;der uns Wohlergehen und Leben bringt;&lt;br /&gt;darum jubelt, begeistert euch und singt:&lt;br /&gt;Lob meinem Vater im Himmel,&lt;br /&gt;dem weisen Ursprung meines Lebens.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Das Original:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Macht hoch die Tuer, die Tor macht weit;&lt;br /&gt;es kommt der Herr der Herrlichkeit,&lt;br /&gt;ein Koenig aller Koenigreich.&lt;br /&gt;ein Heiland aller Welt zugleich,&lt;br /&gt;der Heil und Leben mit sich bringt;&lt;br /&gt;derhalben jauchzt, mit Freuden singt:&lt;br /&gt;Gelobet sei mein Gott,&lt;br /&gt;mein Schoepfer reich von Rat.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-2661539133932513402?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/2661539133932513402/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=2661539133932513402' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2661539133932513402'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2661539133932513402'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/11/auf-empfang.html' title='Auf Empfang'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-4964422018076039462</id><published>2009-11-30T22:28:00.001+08:00</published><updated>2009-11-30T22:32:50.289+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kalligraphie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Wie man Sutras schreibt</title><content type='html'>Nachdem ich die tangzeitliche Poesie kalligraphisch abgegrast habe, habe ich mich zuletzt buddhistischen Texten zugewandt. Und was laege da naeher, als &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sutra"&gt;Sutra&lt;/a&gt;s zu schreiben? Das erste Problem besteht darin, die Textvorlagen zu bekommen (jedenfalls fuer mich) - das zweite, dass die meisten recht lang sind. Aber jetzt habe ich zum Glueck das Herz-Sutra gefunden, das ist kurz: ca. 240 Zeichen. Also ueberschaubar. Auch hier wird aber Zheng Hong nicht muede zu betonen, dass er das nicht verstehe. Man kann zwar Uebersetzungen davon finden, aber ich gebe ihm nicht unrecht (siehe zum Beispiel &lt;a href="http://de.wikisource.org/wiki/Herz-Sutra"&gt;eine deutsche Fassung&lt;/a&gt;)  ... &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;In dem von mir sehr geschaetzten Buch &lt;a href="http://www.amazon.de/Sacred-Calligraphy-East-John-Stevens/dp/1570621225/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books-intl-de&amp;amp;qid=1259588919&amp;amp;sr=8-1"&gt;Sacred calligraphy of the East&lt;/a&gt; steht auch ein ganzes Kapitel darueber, wie man Sutras schreibt. Kurz zusammengefasst geht das wie folgt:&lt;br /&gt; &lt;ul&gt;&lt;li&gt;Zuerst den ganzen Raum und den Tisch, in bzw. auf dem man sein Sutra schreiben will, reinigen und scheuern. (Davon abgesehen, dass mindestens der Tisch davon bescheuert wird, moechte ich das gern Qian Ayi ueberlassen.)&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Damit der Geist durch den Koerper in die Tinte fliesst, moeglichst ein Schreibgeraet benutzen, bei dem man mit einer Schreibfluessigkeit schreibt. (Na gut, dies ist weniger schwierig zu erfuellen.)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Dann frisches Papier vorbereiten und die Schreibgeraete ordentlich auf dem Tisch arrangieren. (Meine persoenliche Erfahrung ist, dass das Schreiben die Schreibgeraete leicht in Unordnung bringt - ob es also besser waere, sie danach nicht mehr anzuruehren?)&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Vor dem Schreiben nichts essen und trinken und beim Schreiben weder essen noch trinken noch rauchen. (Genauso steht es da - darf ich daraus ableiten, dass man vor dem Schreiben noch schnell eine rauchen muss? Plutperaujcht!) (Und warum soll man denn kein Wasser trinken? Das ist immer gesund, und meines Erachtens stoert es auch das Schreiben nicht. Man muss es ja nicht wie ein Kamel machen und gleich 40 Liter auf einmal saufen.)&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Nach Moeglichkeit eine gruendliche Waschung vornehmen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Frische Kleidung anziehen.  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Raeucherwerk anzuenden.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Einige Minuten meditieren.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;In klassischer Manier dreimal niederwerfen (d.h. mit der Stirn den Boden beruehren - chmettert tehn Purchen zu Poten!), aber grosszuegigerweise genuegt auch einmal verbeugen.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Das Sutra einmal lesen oder singen (koennen vor Lachen!).&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ein formalisiertes Bittgebet sprechen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Und dann kann es auch schon so gut wie losgehen: Ruecken gerade, Schultern locker, aus dem physischen und spirituellen Zentrum des Koerpers (gleich unter dem Nabel) atmen und den Pinsel (so man denn mit einem schreibt) sicher, aber nicht allzu fest halten. Jeden Strich mit voller Konzentration von Koerper und Geist (was genau ist Konzentration des Koerpers?) ausfuehren, als ob man ein schweres hoelzernes Schwert schwinge. Das Sutra mit dem Koerper schreiben. Jedes einzelne Zeichen mit einem Gefuehl der Dankbarkeit fuer die Lehre schreiben. Nicht hasten oder in Gedanken abschweifen.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Das Sutra ohne Pause zu Ende schreiben. (Na prima - beim Herzsutra mag das ja gehen, aber andere Sutras sind laaaaang ...)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Schreibarbeit mit einer weiteren Gebetsformel abschliessen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Sich in Dankbarkeit verneigen.&lt;/li&gt; &lt;li&gt;Das fertiggeschriebene Sutra an einem angemessenen Ort aufbewahren, etwa in einem Altar oder einem Stupa. Niemals wegwerfen oder fuer irgendwas anderes gebrauchen!&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Ja dann. Ich bin spaetestens nach dem Wechsel der Kleider erschoepft. Was heisst bin ... waere. Ob daraufhin die ganze Arbeit wertlos ist? Das glaube ich eigentlich nicht, weshalb ich die Prozedur nach Informatikermanier signifikant vereinfacht habe:&lt;br /&gt; &lt;ul&gt;&lt;li&gt;Beginn.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bereite Schreib-Tisch vor (samt Pinsel, Tusche, Wasser).&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bereite Papier vor.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Schreibe.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wenn Zeit um, raeume Tisch ab.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wenn fertig, gehe zu Ende.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; Solange nicht fertig und Zeit, gehe zurueck zu Beginn.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ende.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Ich geb&amp;#39; ja zu, dass das deutlich prosaischer ist - aber sonst kann ich gar nie ein Sutra schreiben, und das waere doch auch schade!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-4964422018076039462?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/4964422018076039462/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=4964422018076039462' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/4964422018076039462'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/4964422018076039462'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/11/wie-man-sutras-schreibt.html' title='Wie man Sutras schreibt'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-8257764467840968013</id><published>2009-11-28T23:32:00.002+08:00</published><updated>2009-11-28T23:35:11.292+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Essen'/><title type='text'>Kochinspirationen</title><content type='html'>Zuletzt bin ich doch wieder etwas inspirierter, was das Kochen (und Backen) betrifft. Letzte Woche gab es mal wieder Muffins, und dann abends ganzen Fisch aus der Alufolie mit zweierlei Linsen (die allerdings aus dem Topf) und Baguette. Aus den Fischresten (Resten, nicht Abfaellen!) habe ich einen sehr gelungenen Salat gemacht: roten Paprika mit Speck- und Zwiebelwuerfelchen braten, den Fisch dazu, das Ganze mit etwas Essig und Oel angemacht und, als besonderen Clou, mit Ziegenfrischkaese vermischt: gar nicht uebel! Bloss schade, dass es nur so ein kleiner Fischrest war ...&lt;div&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Heute gab es keine Muffins, denn - Advent verpflichtet! - Marzipanstollen aus der Baeckerei Abendbrot. Am Abend hatten wir dann Schmortopf &amp;quot;Mont Ventoux&amp;quot; nach Onkel Alfred B.s Rezept, mit Lamm-, Rinder- und (&amp;#39;tschuldigung!) Schweinefilet und Oliven und Rosinen. Dazu gab&amp;#39;s &amp;quot;Erdbohnenschlamm&amp;quot; (also Kartoffelpueree) und selbstgemachtes Apfelkompott mit Ingwer und Sternanis. Da wird Yang XiaoLi am Montag ja wieder Interessantes zu kosten haben.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-8257764467840968013?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/8257764467840968013/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=8257764467840968013' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8257764467840968013'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8257764467840968013'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/11/kochinspirationen.html' title='Kochinspirationen'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-98286999242216304</id><published>2009-11-27T14:30:00.002+08:00</published><updated>2009-11-27T14:48:11.326+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Japan'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Essen'/><title type='text'>Abflug</title><content type='html'>Ich sitze bei allerschoenstem Wetter mit blauem Himmel und Sonnenschein und Blick aufs Meer im Flughafen Kansai am Ausgang 28 und warte auf den Abflug in einer guten Stunde. Die Temperaturen draussen sind so, dass mir auf der Fahrt hierher in der Flanellbluse schon zu warm geworden ist. So ein Pech, dass bei diesem Wetter keine Gelegenheit zu einer Besichtigungstour ist!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Morgen waren einige der Kollegen noch etwas "knautschig" ... wie man hoeren konnte, gab es noch mindestens eine &lt;em&gt;second party&lt;/em&gt; und vielleicht auch noch eine &lt;em&gt;third party&lt;/em&gt; ... Die muessen es ja wissen. Ich war lieber mal halbwegs beizeiten ins Bett gegangen. - Zum Fruehstueck habe ich die Spezialitaet "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/takoyaki"&gt;takoyaki&lt;/a&gt;" probiert, mit Fischflocken drauf, die sich die ganze Zeit bewegen wie etwas Lebendiges. Kann man essen, ist aber kein Muss - und schon gar nicht zum Fruehstueck. - Zum Mittagessen gab es dann ein geschirrintensives Mahl mit 9 Haeppchen aus individuellen Schuesselchen, etwas Sashimi, Tempura, Reis, Suppe und Tofu - auch nicht uebel. Und das Gute: die Kollegen waren alle &lt;em&gt;halbwegs&lt;/em&gt; zufrieden, weil die Qualitaet der Sashimi o.k. war - ich hingegen, die ich Sashimi in 1A-Qualitaet vielleicht noch nie gegessen habe, war &lt;em&gt;ganz&lt;/em&gt; zufrieden. Manchmal ist es auch von Vorteil, wenn man nicht alles kennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum ich das alles hier blogge? Vor allem, weil Japan auch eines der Laender ist, in denen ich einfach so meinen eigenen Blog bearbeiten kann, ohne Hampelei und Einschraenkungen. Seufz!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-98286999242216304?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/98286999242216304/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=98286999242216304' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/98286999242216304'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/98286999242216304'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/11/abflug.html' title='Abflug'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-8843971696258623492</id><published>2009-11-26T22:59:00.000+08:00</published><updated>2009-11-28T23:37:18.550+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Japan'/><title type='text'>Abschiedsparty</title><content type='html'>Gestern Abend bin ich ohne besondere Vorkommnisse, Verspaetungen oder sonstwie Erwaehnenswertes nach Osaka geflogen. Als ich die Passkontrolle endlich hinter mich gebracht hatte (samt Fingerabdruck beider Zeigefinger und Grinsefoto), war mein Gepaeck nicht nur schon laengst da, sondern das Band lief schon nicht mehr und die meisten Stuecke waren schon weg. Gut, dass mein olles weitgereistes Koefferchen nicht mehr sooo attraktiv ist! - Diesmal wollte auch der Zollbeamte nicht unbedingt in meinen Sachen wuehlen, so dass ich unbehelligt zum Bussteig gehen konnte. Der Bus heisst in diesem Fall Airport Limousine (ich denke, ich berichtete schon einmal), was sicher netter klingt ... aber Bus bleibt Bus. Die Fahrt soll, je nach Verkehr, 50-90 Minuten dauern, und es war so leer gestern Abend, dass ich schon nach gut 40 Minuten am Ziel war. Umso besser! Ein paar Meter sind es nur von der Bushaltestelle zum Hilton, wo ich rasch eingecheckt habe. Gegen elf im Zimmer habe ich zuerst geprueft, ob es wohl ein Kissenmenu gebe - und ja, zu meiner grossen Freude gibt es eins! Da stand zwar, dass man Kissen und andere &amp;nbsp;Artikel zwischen 7 und 22 Uhr anfordern koenne, aber das habe ich einfach geflissentlich ueberlesen ... was soll ich machen, wenn ich doch eben erst angekommen bin?! Ein freundlicher Herr hat mir dann auch bald darauf ein hier &amp;quot;sobagara&amp;quot; genanntes Kissen gebracht, ohne mit der Wimper zu zucken. Das hat eine Buchweizenfuellung und sei ein traditionelles japanisches Kissen, Klasse! Ein bisschen wollte ich mich noch fuer heute vorbereiten, so dass ich leider erst um 0:25 Uhr schlafen gehen konnte. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Heute war dann tagsueber volles Programm. Anders als im letzten Jahr gab es keinen Simultandolmetscher fuer mich - die Japaner haben sich alle Muehe gegeben und Englisch geredet. Ich kann also immer noch als Uebungsanlass dienen ... hoffe allerdings, dass das nicht der einzige Wert meiner Reise ist. &amp;nbsp;;-)) &amp;nbsp;Und am Abend war dann Abschiedsparty angesagt, fuer zwei Kollegen, die sich langjaehrig verdient gemacht hatten und nun die Fruechte ihres wohlverdienten Ruhestands ... oder wie hiess das noch bei Herrn Lohse?! Vorher hatte es schon eine Ermahnung per Mail an alle gegeben, man moege gefaelligst bitte puenktlich sein, die Veranstaltung beginne um Punkt sieben Uhr. Auf der Tagesordnung stand im japanischen Text 120 min und im englischen 19-21 Uhr, und das wurde auch auf den Punkt genau eingehalten. Von diesem punktgenauen Zeitmanagement war ich zunaechst sehr beeindruckt, bis ich von den Kollegen erfahren habe, dass das nichts Besonderes sei. Ja dann! Da einer der beiden frischgebackenen Ruhestaendler &amp;quot;mein&amp;quot; Laendervertreter fuer Japan war, durfte ich auch eine kleine Rede reden. Ich habe ein bisschen launig ueber sein &amp;quot;geheimes Leben&amp;quot; in meinem regionalen Team berichtet und musste doch ein wenig schmunzeln, als er mir hinterher sagte, dass er ein wenig nervoes geworden sei, als er diesen Titel gehoert habe. Vom Schmunzeln mal abgesehen, frage ich mich halb-ernst aber doch, woher das offenbar schlechte Gewissen kommt - nun werd' ich's wohl nie erfahren, und das echte &amp;quot;secret life&amp;quot; bleibt ein echtes Geheimnis.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-8843971696258623492?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/8843971696258623492/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=8843971696258623492' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8843971696258623492'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8843971696258623492'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/11/abschiedsparty.html' title='Abschiedsparty'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-3256626748729153103</id><published>2009-11-24T23:26:00.001+08:00</published><updated>2009-11-24T23:50:00.200+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Sonnenbad</title><content type='html'>&lt;div&gt;Sollte es letzte Woche gewesen sein, dass ich vom ersten Schnee schrieb? Komisch ... in dieser Woche ist es warm und sonnig, mit blauem Himmel und wenig Dunst. Heute haben wir an der Bund-Promenade draussen gesessen und zu Mittag gegessen - und da musste ich nicht nur das schweinsfarbene Cape ablegen, sondern auch noch die Kostuemjacke: zu heiss! Das war wieder einer der Tage, an denen man keine Lust hat, nach der Mittagspause wieder ins Buero zurueckzukehren. Was heisst man ... ich!&lt;/div&gt;  &lt;div&gt; &lt;/div&gt; &lt;div&gt;Auf dem Huangpu sind nicht nur reihenweise Schiffe vorbeigefahren, sondern auch teppichweise Wasserhyazinthen Richtung Meer -geschwommen. Einige offenbar dazu Abkommandierte haben halbherzig kleine Loecher in den Teppich gefischt, was insgesamt sicher nicht viel hilft. Es waer&amp;#39; ja mal eine Massnahme, in der Wachstumsphase einige Leute abzukommandieren, die das Uebel etwas naeher an der nicht vorhandenen Wurzel packen - andererseits kann man mehr Leute beschaeftigen, wenn man die Hyazinthen erst einmal wachsen und gedeihen und sich vermehren laesst. Wenn man es sich recht ueberlegt, sind die Wasserhyazinthen ein echter Segen! Man kann mit ihrer Hilfe gerade soviel Arbeitsplaetze generieren, wie man braucht. Wertschoepfung? Also, ganz viel Schoepfung war auf jeden Fall dabei, das habe ich genau gesehen ...!&lt;/div&gt;  &lt;div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-3256626748729153103?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/3256626748729153103/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=3256626748729153103' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/3256626748729153103'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/3256626748729153103'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/11/sonnenbad.html' title='Sonnenbad'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-3014590807213118018</id><published>2009-11-23T10:24:00.001+08:00</published><updated>2009-11-24T23:50:00.201+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Suedlich des Yangzi</title><content type='html'>&lt;div&gt;Hier in China moegen ja die meisten Menschen Anhaenger des Yin&amp;amp;Yang-Prinzips sein und folglich dazu neigen, eine grosse Meinungsvielfalt und sogar Widerspruechliches nebeneinander gelten zu lassen. Hier wie ueberall auf der Welt gibt es aber auch eine Ausnahme, die diese Regel bestaetigt: ein Dogma. Laut Woerterbuch ist Dogma ein Glaubenssatz mit dem Anspruch unbedingter Gueltigkeit. Folglich glaubt man einem Dogma, hinterfragt es nicht und laesst schon gar nicht gegenteilige Meinungen gelten. Die werte Leserschaft mag es schon ahnen: Das Dogma, das ich meine, lautet: &amp;quot;Suedlich des Yangzi ist es warm.&amp;quot; Ich denke, ich erwaehnte das schon mal am Rande.&lt;/div&gt;  &lt;div&gt; &lt;/div&gt; &lt;div&gt;Am Samstag wurde es noch einmal wunderbar augenfaellig oder vielmehr fingerfuehlbar. Burkhard ging zu einem Kurzbesuch beim &amp;quot;Mineralienprofessor&amp;quot; im Nachbarhaus - und kam nach einer Weile tiefgefroren wieder. Schattig sei&amp;#39;s da gewesen, ganz ohne Heizung, so wusste er zu berichten. Man habe nicht einmal darauf bestanden, dass er seine Schuhe ausziehe. Immerhin ist es nun schon seit einer guten Woche ziemlich kalt, ich erwaehnte den ersten Schnee (auch wenn das zugleich der vorerst letzte war). Aber der Professor hatte noch nicht einmal seine Klimaanlage auf den Heizmodus umgestellt! Kein Wunder, ich hab&amp;#39;s schon immer gewusst: Maenner sind eben dogmatischer, und wenn man in Shanghai, also suedlich des Yangzi wohnt, braucht man bekanntlich gar keine Heizung (und insofern auch nicht zu wissen, wie man sie anschaltet, wenn voellig unnoetigerweise doch eine vorhanden sein sollte). Gut, dass Frauen etwas pragmatischer sind: die Frau des Professors wusste zumindest, wie das Umschalten funktioniert. Andererseits hatte auch der Zustand, dass sie alle dagesessen haben und festgestellt, dass es doch nicht gerade wohltemperiert sei, noch keine Aktion ausgeloest. So dass am Ende Burkhard die Umstellung vorgenommen hat. Nicht zu fassen!&lt;/div&gt;  &lt;div&gt; &lt;/div&gt; &lt;div&gt;Dass Frauen weniger dogmatisch sind, konnte man auch damals sehen, als Burkhard zur Mineralienexpedition nach Hunan &amp;amp; Co. aufbrach. Sein Freund John hatte ihm vor der Reise gesagt, dass er nichts Besonderes mitnehmen muesse. Es sei warm dort ... man fahre ja in eine Gegend suedlich des Yangzi. Nichtsdestotrotz hatte ihm seine Frau die warme, Harbin-taugliche Unterwaesche eingepackt ...&lt;/div&gt;  &lt;div&gt; &lt;/div&gt; &lt;div&gt;Hier ein konstruktiver Vorschlag: vielleicht kann man es statt mit einem Dogma mal mit einem Mantra versuchen! Wenn man in einer kalten Wohnung sitzt, mit eisigen Haenden und Fuessen und klappernden Zaehnen in unbequem dick wattierten Jacken, hilft es vielleicht, wenn man es nur oft genug vor sich hin murmelt: OM SUEDLICH DES YANGZI IST ES WARM ||: OM SUEDLICH DES YANGZI IST ES WARM :|| OMMMMMMMMMMMmmmmmmmm............&lt;/div&gt;  &lt;div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-3014590807213118018?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/3014590807213118018/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=3014590807213118018' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/3014590807213118018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/3014590807213118018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/11/suedlich-des-yangzi.html' title='Suedlich des Yangzi'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-279923164875432339</id><published>2009-11-19T22:57:00.001+08:00</published><updated>2009-11-19T23:04:53.847+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Haiku'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Der erste Schnee</title><content type='html'>Die werten Leser und Leserinnen moegen es kaum glauben, aber ich lebe noch ... so gerade. Es war zuletzt doch etwas hektisch. Aus dem Urlaub wiedergekommen, eine Woche im Buero gewesen - die war natuerlich schon erstens halb verplant mit all den eiligen Sachen, die man gleich nach der Rueckkehr veranstalten musste, zweitens reichten die 487 ungelesenen Mails durchaus fuer mehr als eine halbe Woche, und drittens musste ich in der dritten Haelfte ;-( noch &amp;quot;Reisevorbereitungen&amp;quot; treffen, denn am Sonntag ging es ja gleich wieder nach Hong Kong. In Hong Kong gab es volles Programm, jeden Tag von 8 Uhr morgens bis 10 oder 11 Uhr abends - uff! Erst Konferenz, dann &amp;quot;mein&amp;quot; Workshop. Zumindest war ich mit letzterem halbwegs zufrieden, obwohl nicht alles so gut vorbereitet war, wie ich es mir gewuenscht hatte. Letzten Freitag bin ich nachts wohlbehalten, aber doch etwas erschoepft wieder in Shanghai gelandet. Und habe mitgenommen, dass es in Hong Kong schon gar sehr weihnachtet! In Shanghai habe ich noch nichts gesehen, aber das mag wohl auch daran liegen, dass ich noch nicht wirklich irgendwo hingegangen bin seither. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Am Wochenende musste ich mich beeilen, die zweite Haelfte unserer &amp;quot;Kamele&amp;quot; auf die Betten zu bringen, denn die leichten Sommerhaelften der Oberbetten waren jetzt wirklich nicht mehr ausreichend. Burkhard wusste von einem rechten Temperatursturz zu berichten: am Donnerstag noch geschwitzt, am Freitag schon gefroren. Brrr! Statt zu kuehlen versucht die Klimaanlage jetzt zu waermen. (Was auch leidlich klappt.) &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;In dieser Woche haette ich eigentlich nach Korea reisen sollen, habe mich aber geweigert. Das hat mir wahrscheinlich keine Pluspunkte gebracht, aber enorm Kosten und Reisezeit gespart. Arbeitszeit und Nerven nicht, denn so musste ich telefonisch teilnehmen. Das spezielle Team, um das es da in Korea geht, arbeitet nicht gern besonders strukturiert, so dass folglich nicht planbar war, zu welchen Zeiten ich &lt;i&gt;wirklich &lt;/i&gt;dabeisein musste. Ein paar kleine Erfolge habe ich dann heute aber doch gesehen ... schau&amp;#39;n mer mal, wie lange die vorhalten. Fuer den vorhergehenden Termin Anfang Oktober hatte ich eine Agenda vorbereitet, die dann aber mit dem Hinweis &amp;quot;das ist zu strukturiert&amp;quot; ueber den Haufen geworfen wurde. Seither benoetige ich psychologische Betreuung, denn meine Ansichten ueber effektives und effizientes Arbeiten sind in den Grundfesten erschuettert. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Und dann ist heute ganz sachte der erste Schnee gefallen. Klingt nach Haiku ... habe eins &lt;a href="http://www.haiku-steg.de/pdf-Dateien/Ma%DFhalten.pdf"&gt;gefunden&lt;/a&gt;, das ganz anders ist als die letzten zweieinhalb Wochen:&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;div style="margin-left: 40px;"&gt;erster schnee&lt;br /&gt;den ganzen morgen&lt;br /&gt;kein wort&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ah! Tief durchatmen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-279923164875432339?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/279923164875432339/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=279923164875432339' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/279923164875432339'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/279923164875432339'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/11/der-erste-schnee.html' title='Der erste Schnee'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-5668498078649122284</id><published>2009-10-31T16:43:00.001+08:00</published><updated>2009-10-31T16:58:17.901+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China'/><title type='text'>Mittwoch, 21. Oktober 2009: Beijing zweite Wahl - Tour der Religionen</title><content type='html'>So ein Mist! Heute lieg&amp;#39; ich flach, das Fruehstueck gestern war doch wohl sehr unkoscher. Ich werde mit Wasser, Schokolade und Bananen ausgestattet, und Burkhard besichtigt alles das, was nicht sooo wichtig ist. Den ersten Rundgang im Central Business District macht er schon vor der Schokoladen-Bananen-Einkaufstour im benachbarten Walmart. In Beijings Bueroturmviertel ragen die Glaspalaeste einer hoeher als der andere in den heute sogar hier blauen Himmel. Aber nicht hoeher als 330 Meter, das ist die Grenze hier wegen des Weltkulturerbe-Status der Verbotenen Stadt! In schoenstem Morgenlicht hat Burkhard schoene Architekturfotos gemacht. Danach faehrt er zur St Joseph&amp;#39;s Church, einer katholischen Kirche, wohl der aeltesten hier. Der aktuelle Bau stammt zwar nur von 1905, aber Vorgaengerbauten gab es schon seit etwa 1650.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der naechste Programmpunkt ist ein Bummel ueber die Wangfujing Dajie, an der die grossen Einkaufspalaeste liegen. Ich bekomme das kurz als &amp;quot;die Nanjing Lu von Beijing&amp;quot; beschrieben und weiss Bescheid. Eine riesenhafte Darstellung des bekanntlich nicht kleinen Yao Ming, des beruehmten Shanghaier Basketball-Spielers, wirbt fuer die Artikel eines Sportausstatters.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil der Weg am Platz des Himmlischen Friedens vorbeifuehrt und das Licht gut ist, macht Burkhard auch hier schon mal ein paar Fotos. Eigentlich steht jetzt der aelteste Tempel Beijings auf dem Programm, der buddhistische FaYuan Si. Der ist urspruenglich den Soldaten gewidmet gewesen, die auf Expeditionen zu den Staemmen im Norden ums Leben kamen. Von diesen Tatsachen mal abgesehen, ist es eher ein Tempel wie jeder andere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann gibt es einen interessanten Programmpunkt: die NiuJie-Moschee, die einem wie die grosse Moschee in Xi&amp;#39;an recht chinesisch vorkommt. Der Muezzin ruft hier auf dem Hof zum Gebet, obwohl er doch auch auf einen als Minarett deklarierten zweistoeckigen chinesischen Pavillon steigen koennte. Diese aelteste und groesste Moschee Beijings geht auf das 10. Jahrhundert zurueck und wird noch heute vor allem von Angehoerigen der Hui-Minderheit besucht. Aussen Hui, innen auch Hui. Auch unser Fahrer gehoert dieser Bevoelkerungsgruppe an, laesst das aber nicht &amp;quot;&amp;#39;raushaengen&amp;quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das naechste Ziel ist der BaiYun Guan, der Tempel der weissen Wolke und Sitz des chinesischen Daoistenverbands. Auch er blickt auf eine lange Geschichte zurueck: Seit 739 gibt es hier einen Tempel, der mehrfach abgebrannt ist und wiederaufgebaut wurde. Die heutigen Gebaeude stammen aus der Ming- und Qing-Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Miao Ying Si ist der letzte Tempel fuer heute. Die im Reisefuehrer erwaehnte 51 Meter hohe weisse tibetische Dagoba uebersieht Burkhard aber, so dass nun Zweifel aufkommen, ob er wirklich da war. Vielleicht war das der GuangJi-Tempel??&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach ist Burkhard noch einmal zur Sankt-Josefs-Kirche gefahren, um deren Westfassade im Licht sehen zu koennen, und dann gab es Essen. Nach dem Essen war blaue Stunde an der Wangfujing Dajie angesagt, und dann hiess es ein Taxi angeln. 15 Minuten fuers Angeln und 50 Minuten fuer 7 Kilometer - dann war er um viertel nach sieben zurueck im Hotel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe mir abends die Fotos an - na gut, einiges haette ich auch gern gesehen, aber sooo schlimm ist es nicht, dass ich es verpasst habe. Trotz eifrigen Bloggens (o.k., am Vormittag bin ich noch einige Male eingeschlafen, aber am Nachmittag habe ich relativ konsequent geschrieben) ist es mir nicht gelungen, den Rueckstand komplett aufzuholen - ich konnte ihn nur auf knapp zwei Tage verkleinern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-5668498078649122284?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/5668498078649122284/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=5668498078649122284' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/5668498078649122284'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/5668498078649122284'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/10/mittwoch-21-oktober-2009-beijing-zweite.html' title='Mittwoch, 21. Oktober 2009: Beijing zweite Wahl - Tour der Religionen'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-1107188786669607454</id><published>2009-10-31T12:44:00.003+08:00</published><updated>2009-10-31T17:48:26.968+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China'/><title type='text'>Dienstag, 20. Oktober 2009: Badaling-Ming-Jing</title><content type='html'>Heute sollten wir um 7:15 Uhr auschecken, damit wir um 7:30 Uhr abfahren koennten … eigentlich wollte Sue ja, dass wir um 7 Uhr abfahren. So musste ich mich beim Fruehstueck schon hetzen, denn das gab es erst ab 6:30 Uhr. Wir waren denn auch die ersten da. Das Buffet ist hier in der Lobby angerichtet, und zwar unter einer leicht grotesken Riesendekoration mit einer Styropor-GuanYin und allerhand Sachen, die ich kaum visuell auseinanderklamuesert bekomme. Eins scheint ein riesiges Huhn zu sein, was ich komisch finde, denn wir haben ja nicht das Jahr des Huhns, sondern des Rinds (und ich natuerlich permanent das Jahr des Schweins). Ich mache Burkhard gegenueber eine Bemerkung darueber. Was fuer ein Huhn? Das ist doch ein Phoenix!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 7:20 Uhr waren wir jedenfalls ausgecheckt, aber der Fahrer und Sue trudelten dann doch erst um kurz vor halb ein - das hab&amp;#39; ich schon gerne. Die Idee war, uns gegen elf in Badaling der Fuehrerin fuer Beijing zu ueberantworten. Um 10:40 Uhr waren wir dann auch schon in der Naehe, aber unser Fahrer hat die Ausfahrt verpasst, und die naechste war auch gesperrt. Grrr! Mittlerweile bemerke ich auch, dass irgendwas am Fruehstueck nicht &amp;quot;koscher&amp;quot; war. Gut, dass ich den Bewertungsbogen schon vorher ausgefuellt hatte, sonst haette es fuer das Fruehstueck im Hotel und fuer den letzten Transfer schlechte Bewertungen gegeben. - Schliesslich haben wir um 11:40 Uhr das neue Team ausgemacht. Ab sofort sind wir nicht mehr im Minibus unterwegs, sondern mit einem normalen PKW. Ivy heisst die etwas (wind-)pockennarbige Fuehrerin, und da sie im Zeichen der Ratte geboren ist, muss sie wohl 25 sein. Schau&amp;#39;n mer mal, wie die sich macht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun stehen wir also mitten im Rummel von Badaling, der klassischen Stelle, um die grosse Mauer zu besichtigen. Der Himmel ist blau und der Wind blaest heftig, aber laengst nicht so kalt wie am Wutaishan. Wie nun am schnellsten hinauf- und wieder herunterkommen? Wir beschliessen, dass die Kabinenbahn das Mittel der Wahl sei. Auf dem Hinweg ist sie auch flott. Allerdings durchzuckt mich kurz nach dem Einsteigen ein heftiger, unerklaerlicher Schmerz am Unterkiefer. Burkhard meint, er habe etwas Gelbes zu Boden fallen sehen, aber der Uebeltaeter kann nicht mehr ausgemacht werden. Offenbar ein Insektenstich, den ich immer noch spuere. Hm. Heute scheint nicht mein Tag zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schlange, die wir bei unserer Ankunft oben fuer die Rueckfahrt sehen, sieht nicht ermutigend aus. Ooch, das wuerde nur 20 Minuten dauern, meint Ivy - und zu Fuss vom achten zum ersten Wachtturm gehen, wo sich der Ausgang befindet, wuerde 40-60 Minuten in Anspruch nehmen. Aber erst wollen wir ja mal besichtigen. Der achte Wachturm ist hier der hoechstgelegene, und mit den Massen waelzen wir uns auch hinauf. Auf dem ersten Stueck sind keine Treppen, und man nimmt eine seltsame Schieflage ein. Wenigstens hilft uns der Wind ein bisschen und schiebt. Am Wachturm, an dem man dann nicht weiter kommt (und den man nicht einmal besteigen kann), geraten wir in die grosse Heldenfotografie. Man sei naemlich kein Held, solange man noch nicht die grosse Mauer bestiegen habe. Wir sind Helden. Ab sofort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Badaling hat seinen Namen davon, dass man hier in acht (= ba) Himmelsrichtungen (die Klassiker und Nordost, Suedost etc.) gehen kann, so jedenfalls habe ich Ivys Erklaerung verstanden. Gefuehlt die meisten Richtungen liegen jetzt im Gegenlicht, und das bunte Herbstlaub ist auch nur noch fleckenweise vorhanden, meist hat es schon dem Silbergrau kahler Aeste Platz gemacht. Und so richtig ueberraschend ist der Anblick der Mauer ja nun auch nicht mehr, hat doch jede/r schon dutzendweise Bilder gesehen, wie sich das Ziegelsteinband &amp;quot;wie ein Drachen&amp;quot; ueber die Berggrate schlaengelt. Jaja, es ist schon toll - aber als Hoehepunkt kann es hoechstens im Hinblick auf die Meter ueber NN gelten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben das Gefuehl, ein bisschen in Eile zu sein. Heute wollen wir ja noch die Ming-Graeber sehen! Deshalb stellen wir uns jetzt gleich in der Schlange an und warten in einem dunklen, zugigen &amp;quot;Schlangentunnel&amp;quot; etwa 45 Minuten - na, da waeren wir besser zu Fuss gegangen! Wenn man Chinesen schon glaubt … Die Gondel schwankt doch schon relativ heftig im Wind, aber wir kommen heil und sicher unten an. Unser Fahrer wartet schon direkt am Ausgang auf uns. Wir beschliessen, das Mittagessen ausfallen zu lassen, so dass es gleich zum Berg der himmlischen Langlebigkeit, tianshou shan, losgeht. Der bildet die &amp;quot;Rueckseite&amp;quot; des Tals, das sich die Ming-Kaiser fuer ihre letzten Ruhestaetten ausgesucht haben. Hier liegen 13 der 16 Sproesslinge der Ming-Dynastie. Der erste liegt in Nanjing, weil das zu seiner Zeit noch die Reichshauptstadt war. Der zweite ist an einem unbekannten Ort begraben, da gab es irgendwelche schwarzen Flecken auf der ansonsten makellos gelben Weste des Kaiserhauses. Und auch mit dem verflixten siebten gab es Familienstreitigkeiten - alle anderen haben hier in diesem sich hufeisenfoermig nach Sueden oeffnenden Tal ihre letzte aufwaendige Ruhestaette gefunden, mitsamt ihren Frauen, Nebenfrauen und (ausgewaehlten) Konkubinen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fahren gleich an der ganzen Folge der Tore und Prozessionswege vorbei schnurstracks zum Chang Ling, dem Grab des YongLe-Kaisers (das war der, in dessen Regierungszeit Zheng He auf seine beruehmten grossen Fahrten ging). Das ist das aelteste und groesste Grab, und eines der wenigen renovierten. Allerdings kann man nur die oberirdischen Gebaeude besichtigen. Nach dem ersten grossen und breiten Tor kommt man, o Wunder, in den ersten Hof. Rechts und links stehen grosse Kacheloefen, die aber nicht mit einer kuscheligen Ofenbank versehen sind. Hier konnten Opfergaben (sozusagen Ofengaben) verbrannt werden. Dann geht es durch das zweite Tor, o Wunder, in den zweiten Hof. Nun blickt man auf die Ling&amp;#39;en Dian, die ziemlich grosse und hohe Halle der Gnade, die auf einer dreifachen Terrasse steht. Frueher diente sie dazu, Opfer darzubringen, heute ist es eine Ausstellungshalle. Ihr Dach wird von riesigen Edelholzsaeulen aus &amp;quot;nanmu&amp;quot;, also woertlich Suedholz, getragen. Ich habe bisher noch nicht ergruendet, ob nanmu nun Sandelholz ist oder Zedernholz oder keins von beiden. Jedenfalls sind diese massiven Edelholzstaemme damals ueber 4000 km aus Yunnan herbeigeschafft worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dieser Haupthalle betritt man den dritten Hof, in dem der Prozessionsweg durch ein Tor fuehrt, das sozusagen den Eingang in die jenseitige Welt bildet. Dahinter steht noch ein Altar mit den &amp;quot;fuenf Opfergaben&amp;quot; (zwei Vasen, zwei Kerzenstaender, ein Raeuchergefaess), und dann betritt man den Geisterturm, der den Eingang zur Grabkammer markiert. Die Mauern rechts und links, die Teil der rechteckigen Umfriedung sind, schliessen hier vorn an die runde Mauer an, die den ziemlich riesigen Tumulus umgibt, einen grossen bewaldeten kuenstlichen Huegel. Zum ca. 768sten Mal erfahren wir, dass in der alten chinesischen Weltanschauung rechteckig oder quadratisch fuer das Irdische steht, rund aber fuer das Himmlische. Vom Obergeschoss des Geisterturms, in dem eine grosse Stele steht, kann man ganz schoen ueber die Baumwipfel ins Tal schauen und hier und dort weitere Gnadenhallen- und Geisterturmdaecher aus dem Gruen herauslugen sehen. - Der Weg in die Unterwelt ist hier nicht frei, also machen wir uns auf den Rueckweg. Ich gehe zurueck durch das Geisterwelt-Tor, ohne mir die Kleider abzuklopfen (es koennten Geisterfetzen daran haften) und ohne laut zu rufen, dass ich nun in die Welt zurueckkomme. Chinesen tun das, vor allem, wenn ihr Fremdenfuehrer ihnen diese alten Verhaltensweisen nahelegt. Bruellen ist ja immer beliebt!  ;-))&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Chang Ling fahren wir ein paar hundert Meter zum Ding Ling, dem Grab des Wanli-Kaisers, der einer der letzten Ming-Sproesslinge war (Regierungszeit 1573-1620, waehrend die YongLe-Zeit von 1403-1424 dauerte). Die oberirdischen Anlagen aehneln denen im Chang Ling, jedenfalls soweit sie noch vorhanden sind: von mehreren Bauwerken sind nur mehr die Fundamente sichtbar. Hier geht man aber wegen des unterirdischen &amp;quot;Palastes&amp;quot; hin, denn dieses Grab ist das einzige hier, das bislang geoeffnet wurde. Man wird aber nicht ueber den urspruenglichen Weg hineingefuehrt, sondern steigt ueber oede Waschbetontreppen in die Tiefe - etwa 27 Meter, also irgendetwas wie das achte Untergeschoss. Man kommt, etwas abwegig, am hinteren Ende der rechten Seitenkammer an. Der Palast besteht aus fuenf langen, vergleichsweise schmalen Raeumen, die in relativ grosser Hoehe mit Tonnengewoelben ueberspannt sind: zwei Vorraeume und zwei Seitenkammern in Laengsrichtung und die Hauptkammer als Querriegel. Darin waren der Kaiser, seine Kaiserin und die erste Nebenfrau beigesetzt. Heute stehen dort rotlackierte Riesensargkisten und 26 kleinere Kisten mit Traggriffen, alles Platzhalter fuer die Saerge bzw. die Grabbeigaben, von denen ein groesserer Teil in der Ausstellung in der Ling&amp;#39;en-Halle im Grab des Yongle-Kaisers gezeigt wird. - Im Vorraum stehen drei Throne, einer fuer jeden Toten. Vor jedem Thron steht eine grosse Porzellanvase. Die seien mit Oel gefuellt gewesen; man habe diese als Oellampen genutzt, als man den unterirdischen Palast verschlossen habe, um den Sauerstoff loszuwerden. - Die Raeume selbst wirken wie aus grauem Beton, Ivy sagt aber, das sei alles original. Sie sind weitgehend schmucklos, nur die Tore sind ein wenig verziert, teilweise mit einem Diamantmuster aus Ziegelzickzack. Offenbar kannten die Mings noch keinen horror vacui. Bemerkenswert sind noch die Torfluegel: massiver weisser Marmor, die neun mal neun kaiserlichen Tuerknoepfe gleich angearbeitet, ebenso der Loewenkopf mit dem Tuerring. Gross und breit und ziemlich schwer, aber dafuer wohl mit einem guten Mechanismus ausgestattet, der dafuer sorgt, dass sie sich ganz leichtgaengig oeffnen lassen. Wenn ich es richtig verstanden habe, schwingen sie um eine Drehachse, die gewissermassen ein &amp;quot;Kugellager&amp;quot; hat: ein halbkugelfoermiges Ende, das sich in einer halbkugelfoermigen Vertiefung bewegt. Jetzt schwingt hier natuerlich gar nichts: die Tore stehen offen und sind durch Glasplatten vor den Patschefingern des gemeinen Besuchervolks geschuetzt. Der fruehere Eingang ist jetzt der Ausgang, und wir finden uns unter dem Geisterturm wieder. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt wollen wir unbedingt noch die Allee mit den steinernen Waechterfiguren sehen und begehen, den Seelenweg (shen dao). Wir gehen natuerlich jetzt falsch herum, weil wir vom Grab kommen - sei&amp;#39;s drum. Beginnend am Drachen- und Phoenixtor (ja, stellt Euch vor: der Drache symbolisiert den Kaiser und der Phoenix die Kaiserin, das ist ja das Allerneueste!) schreiten wir auf einem von Weiden schoen gesaeumten Weg im sonnigen Spaetnachmittagslicht entlang. Schoene Stimmung hier, und es ist auch nicht allzu voll. Paarweise gegenueber stehen sich zuerst die Tiere: Loewe, Xiezhi (ein mythisches Einhorn), Kamel, Elefant, Qilin (sprich: tschilin) und Pferd, dann sechs militaerische und zivile Beamte (das ist die richtige Reihenfolge, nicht die, in der wir gehen). Von den Tieren gibt es je vier, ein sitzendes Paar (hat Pause) und ein stehendes (haelt Wache). Jeden Tag um Mitternacht ist Wachabloesung. Das waer&amp;#39;s ueberhaupt: Ueber Nacht die sitzenden und stehenden Paare vertauschen …&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Prozessionsweg liegen dann noch der Stelenpavillon, das grosse rote Tor und das marmorne Ehrentor, welches den Anfang des ueber 7 Kilometer langen Weges markiert. Wenn man bedenkt, dass die Kaiser sonst ueberall hingetragen wurden, sei es von ihrem Pferd oder von ihren Saenftentraegern, wird so erst klar, was es bedeutete, dass selbst sie spaetestens ab dem grossen roten Tor zu Fuss gehen mussten … und das mindestens einmal im Jahr, bei Bedarf oefter, wenn es hiess, die Ahnen zu verehren und um Hilfe zu bitten. So eine Strapaze aber auch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fuer uns sind die Strapazen jetzt fuer heute zu Ende, wir brauchen nur noch etwas Geduld fuer den Verkehr in Beijing. Es sind zwar nur knapp 50 km, aber es dauert … Am Ende kommen wir aber doch heil am Hotel an. Wir wohnen hier im Sofitel im CBD, dem Central Business District. Ganz in der Naehe der Brandruine des neuen CCTV-Gebaeudes, das bei den letzten Neujahrsfeierlichkeiten durch fahrlaessigen Umgang mit Feuerwerk spektakulaer abgefackelt war, als es sich eigentlich der Fertigstellung naeherte. Die Brandschutzeinrichtungen waren damals leider noch nicht in Betrieb. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Hotel sind fuenf Sterne ganz (wohltuend) anders als in Pingyao. Leider kaempfe ich immer noch mit den unkoscheren Elementen des Fruehstuecks, welche bedauerlicherweise im Moment im Vorteil sind. Wir gehen also lieber nirgendwo mehr hin, Burkhard isst einen Snack in der Hotelbar, und dann geht&amp;#39;s gleich ins Bett.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-1107188786669607454?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/1107188786669607454/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=1107188786669607454' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/1107188786669607454'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/1107188786669607454'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/10/dienstag-20-oktober-2009-badaling-ming.html' title='Dienstag, 20. Oktober 2009: Badaling-Ming-Jing'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-8722643658679464203</id><published>2009-10-29T15:04:00.002+08:00</published><updated>2009-10-31T18:07:57.350+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China'/><title type='text'>Montag, 19. Oktober 2009: Wolkengrat-Grotten und die Beine von Dolores</title><content type='html'>Heute ist unser Programm nicht allzu voll, zumal der grosse und sehenswerte Huayan-Tempel nach den Nationalfeiertagsfeierlichkeiten zur Renovierung geschlossen wurde. Von unserem Hotelzimmer im 11. Stock des Yungang International Hotel koennen wir uns schon im ersten Licht des Tages mit eigenen Augen davon ueberzeugen: die ganze Anlage ist eine einzige Baustelle. Die Hoefe sind komplett aufgerissen, die meisten Gebaeude sind eingeruestet, einige Tuerme &amp;quot;skelettiert&amp;quot; - das kann man jetzt wirklich nicht besichtigen. Auf einem der Tuerme soll die neue Turmspitze angebracht werden - die schwebt jetzt am Morgen ein wenig ueber ihrem &amp;quot;Landeplatz&amp;quot; - heute Abend wird sie immer noch dort schweben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir starten also heute erst um neun Uhr. Wir muessen 16 Kilometer hinausfahren, dort liegen die Wolkengrat-Grotten, Yungang Shiku, die den Hauptpunkt fuer heute bilden. Auch auf der Liste des Weltkulturerbes, neben den Grotten von Mogao und Longmen die dritte grosse Ansammlung buddhistischer Hoehlen in China. - Auch auf dieser Seite von Datong sind die Strassen in eine Baustelle verwandelt, wieder muessen Fahrer und Fuehrerin sich durchfragen. Unterwegs kommen wir an Kohleminen vorbei, samt riesigen Wohnblocks, wohl fuer die Bergarbeiter. Schliesslich sehen wir die &amp;quot;durchloecherte&amp;quot; Felswand, in der die buddhistischen Grotten aus der Wei-Dynastie unter den Mauerresten eines alten Forts liegen. Die Flaeche davor ist auch weitgend eine Baustelle. Die irgendwie betonierte Zugangsstrasse wird von Souvenirverkaeuferstaenden gesaeumt. Der Eingang liegt gleich gegenueber den Hoehlen 16-20 (von insgesamt 53, die einfach von Osten nach Westen durchnummeriert sind). Dies sind mit die groessten Hoehlen, vor allem aber die aeltesten. Sie stammen aus den Jahren um 460. In einer jetzt offenen Nische (der Hoehlenvorbau ist irgendwann mal eingestuerzt) sitzt der grosse Buddha und begruesst die Besucher mit einem milden Beinahe-Laecheln. Uns begruesst er in zwar kaltem Wind, aber in voller Sonne und unter blauem Himmel. Vor der Hoehlenwand liegt ein recht breiter Platz, und man kann sich frei bewegen. Klasse! Wir gehen zunaechst nach Osten und bestaunen jede einzelne Grotte. Manche sind so gearbeitet worden, dass innerhalb der Felswand ein Buddha aus dem Stein geschlagen und dann vor ihm Hoehlenraum ausgehoehlt wurde. Nach vorn hin hat man dann ein (tendenziell grosses, meist flach rundbogiges) Fenster und eine (tendenziell relativ kleine) Tuer geoeffnet, fertig ist eine schoen geschuetzte Hoehle. Dabei faellt es dann auch nicht so auf, wenn die Proportionen der Buddhafigur darin etwas missraten sind. Wenn man drinnen steht und ehrfuerchtig hochschaut, merkt man gar nicht, dass der Unterleib stark verkuerzt ist, und wenn man von aussen schaut, faellt es auch nicht auf, weil man sich auf das &amp;quot;Brustbild&amp;quot; im grossen Fenster konzentriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderes Hoehlen-&amp;quot;Modell&amp;quot; ist, vorn zwei oder drei Saeulen stehenzulassen und so eine halboffene Nische zu kreieren. Manche Hoehlen bestehen auch aus zwei, also einer Vorhoelle (sozusagen. ;-)) ) und einer Haupthoehle. Die Themen sind aber durchweg erfreulicher als Hoelle, es geht meist eher um Himmlisches, gern auch mit Musik und Tanz. Eine der Hoehlen wird in jedem Reisefuehrer extra hervorgehoben, weil dort so viele Musikanten mit einer grossen Fuelle von Instrumenten dargestellt sind. Und fuer den Tanz sorgen die Apsaras, die bei Burkhard jetzt unter dem chinesischen Ausdruck &amp;quot;fei lai fei qu&amp;quot; laufen, was eigentlich hin- und herfliegen heisst, aber wohl auch mit umherschwirren uebersetzt werden koennte. Je weiter wir nach Osten kommen, umso bunter werden die Hoehlen. Hoehepunkte sind die Hoehlen 5 und 6, die mit einem halben Gebaeude vor der Felswand versehen sind. In der Vorhoehle wachen grimmige Waechter, in der Haupthoehle 5 sitzt ein grosser Buddha; in der Haupthoehle 6 laecheln Buddhas und Bodhisattvas von den vier Seiten eines massiven Pagodenpfeilers, um den man herumgehen kann. Die Waende und Decken sind ueber und ueber behauen (klingt groeber, als es ist) und bemalt. Die Leute hatten damals wohl auch schon horror vacui. Leider darf man nicht fotografieren, obwohl das Piktogramm nach meiner Ansicht &amp;quot;Fotografieren mit Blitz verboten&amp;quot; besagt. Darueberhinaus sind die Hoehlen nicht gut beleuchtet - dass das Licht sein soll, das den Farben nicht schadet, bezweifle ich, und ausserdem blendet es vielfach. Schade!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bereich noch weiter oestlich (Hoehlen 1-4) ist gesperrt; angeblich sind hier kuerzlich Zacken aus der Krone (der Felswand) gefallen. Hm. Ich sehe ja ein, dass das dann ein Risiko ist; allerdings wuerde ich dann den Bereich so absperren, dass das fuer jedermann ersichtlich ist. Jetzt wird man bloss von einem Uniformierten daran gehindert, durch ein offen stehendes Tor zu gehen. Komisch. Wir wandern also langsam zurueck, erreichen wieder den grossen Buddha aus Hoehle 20 und gehen nun noch nach Westen. Das sind die juengsten Hoehlen, auch nicht mehr besonders spektakulaer. Sie entstanden bis 494 - dann war Schluss, denn die Herrscher haben in diesem Jahr die Hauptstadt von Datong nach Luoyang verlegt und dann begonnen, die Longmen-Grotten zu bauen. Da waren die Yungang-Grotten mit einem Schlag &amp;quot;out&amp;quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apropos Longmen-Grotten: wie dort auch soll frueher mal hier ein Fluss vor den Hoehlen geflossen sein. Einer der alten Kaiser hielt das fuer ein Risiko und ordnete an, den Fluss vierhundert Meter weiter weg zu verlegen. Nichts ist unmoeglich?! Koste es, was es wolle …&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Waehrend wir zurueckgehen zum Ein- und Ausgang vor dem Monumentalbuddha, zieht sich der Himmel endgueltig zu. Jetzt sieht es grau aus, und waehrend die Fotografen nicht mehr mit den harten Schlagschatten zu kaempfen haben, hat der Stein auch seine Strahlkraft verloren und wirkt matt. Was haben wir fuer ein Glueck gehabt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Rueckweg legen wir einen Halt an der GuanYin Tang ein. Das ist eine der GuanYin geweihte Tempelhalle aus der Liao-Dynastie. Wenn man ankommt, prangt erst einmal eine mit gelb und gruen glasierten Fliesen geschmueckte Drachenwand. Auf der tempelzugewandten Seite spielen drei Drachen mit zwei Perlen - ob das Streit gibt? Der Tempel besteht im Wesentlichen nur aus einer Halle, rechts und links stehen ein Trommel- und ein Glockenpavillon und hinter der Halle ein weiteres Gebaeude, das jetzt offenbar als eine Art Wohnhaus fuer die &amp;quot;Tempelwaerterfamilie&amp;quot; genutzt wird. Zwei Kettenhunde bellen uns aus, koennen aber nichts ausrichten. Die Halle ist eine Art Schatzkaestlein, so aehnlich wie die Hallen vom Nanchan oder Foguang Si: Um die zentrale Figur der GuanYin herum sind weitere Figuren in verschiedenen Groessen angeordnet. Vor GuanYin vier huebsche weisse halb-lebensgrosse Maedchen mit verschiedenen Haartrachten, wohl aus der Song-Zeit, an den Seiten erschroecklicheres Personal, darunter vier Geister mit je einem zweiten Gesicht. Wirklich schoen fuer so einen kleinen &amp;quot;Beifang&amp;quot; am Wegesrand!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach fahren wir in die Stadt zurueck und essen in einem Ketten-Schnellimbiss eine Nudelsuppe. Dazu nehmen wir noch einen Auberginensalat: gar nicht uebel, es ist aber doch verdorri (oder wie schreibt man das?) viel Knoblauch darin. Hhaaccchhhh!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleich auf der anderen Seite liegt der Shanhua Si, dessen Vorplatz auch eine einzige Baustelle ist. Wenn man sich da irgendwie durchgemogelt hat, kann man den grossen Tang-zeitlichen Tempel, dessen Eingang eine weitere Drachenwand aus gruen-bunt glasierten Ziegeln vor Geistern schuetzt, ohne weitere Beeintraechtigung betreten. Hier ist alles kaiserlich-majestaetisch gross. Ueber rotbraunen Waenden kann man die typischen Balkenauskragungen der alten Dachkonstruktion bewundern, und in der letzten und groessten Halle meditieren, weniger kaiserlich, aber auch sehr majestaetisch, fuenf grosse Buddhas vor sich hin. Die Waechterfiguren rechts und links tragen ganz klar Adidas-Kampfsportschuhe mit dem typischen Streifenmuster. Und wo wir schon fast beim Thema Beinkleid sind: hier beginnt die bisher mehr schlecht als recht verhohlene Aufmerksamkeit fuer meine nylonbestrumpften Beine (samt dicken Socken und Wanderschuhen) in offene Neugier umzuschlagen. Einem aelteren Herrn genuegt es nicht, dass ich ihm versichere, dass es nicht zu kalt sei. Er muss mal rasch fuehlen. Und eine der Tempelhallenbewacherinnen fuehlt gruendlich vom Knie das ganze Bein herunter. Nein sowas!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir die Besichtigung groesstenteils abgeschlossen haben, kommt sogar die Sonne wieder ein bisschen hervor, und die rotbraunen Waende fangen an, warm zu leuchten. Wir steigen aber wieder ueber den Vorplatz weg und machen uns nun zu Fuss auf zum Trommelturm. Den hatten wir schon im Vorbeifahren gesehen - halt so ein chinesisches Gebaeude mit wohl quadratischem Grundriss, das die Altvorderen in der Absicht aufgestellt haben, den modernen Strassenverkehr zu behindern. Jetzt muessen alle irgendwie drumherum - &amp;quot;drum&amp;quot;-herum, deshalb auch Trommelturm, Gruss aus Kalau! Aus matter Rache wird der Turm daher auch ziemlich stiefmuetterlich behandelt, oder eigentlich nicht einmal: man hat ihn eingezaeunt und straft ihn mit Nichtbeachtung. Das kann man von meinen Beinen nicht sagen - da guckt wirklich jeder und jede hin, als haette man hier noch nie &amp;quot;nackte&amp;quot; Beine gesehen. Ich fuehl&amp;#39; mich wie Dolores! Nur einmal stiehlt mir ein Bus die Show - mit einem Unfall, bei dem man sich fragt, wie er es geschafft hat. Irgendwie muss er mitten in den halbhohen, aber eigentlich gut sichtbaren Drahtzaun eingebogen sein, der hier den Radweg von den Auto-Fahrstreifen trennt. Der ist dann wahrscheinlich hochgerissen worden und hat eine der Scheiben zertruemmert … oder so. Da will man jedenfalls von meinen Beinen nichs mehr wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bald darauf erreichen wir Jiulong Bi, die Neun-Drachen-Wand, eine weitere Sehenswuerdigkeit, auf die die Leute von Datong wohl sehr stolz sind, denn mit 45 Metern Laenge ist sie etwa anderthalb mal so lang wie das Gegenstueck in der Verbotenen Stadt. Die Hemden der Stadtvaeter sind bestimmt standardmaessig in Brusthoehe etwas weiter geschnitten. - Die Mauer steht im Gegenlicht, aber die Sonne steht auch schon ziemlich tief. Die blonden, bruenetten und schwarzen Drachen auf blaugruenem Fliesengrund spielen aber auch im Spaetnachmittagslicht unbeirrt weiter mit ihren Perlen. Den Wohnsitz eines verdienten Beamten, dessen Eingang die Mauer frueher gegen das Eindringen von Geistern schuetzte, hat die Zeit mittlerweile trotz seiner offensichtlichen Groesse weggefegt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends essen wir Feuertopf im KaiGe FeiNiu HuoGuo - das ist ein super Tipp des Hoteliers. Ein Fahrer des Hotels faehrt uns (theoretisch umsonst) hin. Das Restaurant ist schon gut besucht, wir bekommen trotzdem gleich einen Tisch - den letzten freien auf dieser Seite des Restaurants. Nur dass es keine englische Karte gibt und auch keine englischsprachige Bedienung. Das Aufgeben der Bestellung unter besonderer Beachtung der Herrschaften am Nebentisch ist deshalb ein lustiges kleines Abenteuer. Wir bestellen Schaf- und Rindfleisch, zwei Sorten Tofu (wobei uns der geraeucherte dann nicht besonders zusagt), zwei Sorten fettes Brot, darunter die &amp;quot;Ruesselkuchen&amp;quot; (rund mit zwei Loechern drin: ein Schluesselreiz), Kartoffeln und Pilze und Oktopus. Puh! Zuviel! Viel zuviel! Und dabei haben wir noch nicht einmal Fischbaellchen dabei. Wir trinken einen Krug Sanddornsaft - scheint hier eine Spezialitaet zu sein. Der Sanddorn waechst hier in der Gegend gut und reichlich, auch am Wutaishan hatten wir jede Menge Exemplare stehen sehen, die dick mit den leuchtend orangefarbenen Beeren voll sitzen. - Uebrigens kocht hier jeder sein eigenes Feuertopfsueppchen in einem kleinen, sehr geradlinigen, schweren Edelstahltopf. Der wird einem sozusagen vor die Nase gestellt. Auf eine normale cremefarbene Stofftischdecke, bemerken wir ploetzlich. Und das Feuer fuer den Topf? Kommt hier total innovativ aus Induktionskochplatten! Als wir fertig sind, ist die Tischdecke um den Topf herum gar nicht mehr cremefarben, sondern braeunlich - aber das liegt an den Suppenspritzern. Dabei faellt mir auch auf, dass dies ein hautfreundlicher Ort ist. Waehrend es draussen furchtbar trocken ist und vor allem Lippen, Gesicht und Haende darunter leiden, steigen hier aus unzaehligen Toepfen die Dampfschwaden auf - die Maedels vom Personal brauchen sich keine Sorgen um ihre Hautfeuchtigkeit zu machen.  ;-))&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Taxi bringt uns zurueck zum Hotel, wo wir in der Bar lieber noch etwas trinken, was hoffentlich bei der Verdauung hilft. Ich bin ja soooo satt! Aber lecker war&amp;#39;s.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-8722643658679464203?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/8722643658679464203/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=8722643658679464203' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8722643658679464203'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/8722643658679464203'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/10/montag-19-oktober-2009-wolkengrat.html' title='Montag, 19. Oktober 2009: Wolkengrat-Grotten und die Beine von Dolores'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-6391240411496480676</id><published>2009-10-21T21:16:00.009+08:00</published><updated>2009-11-01T21:50:53.142+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China'/><title type='text'>Samstag, 17. Oktober 2009: Vier weitere Tempel (die beiden suedlich des Wutaishan)</title><content type='html'>In aller Herrgottsfruehe sollen wir auschecken, naemlich um 7:30 Uhr, aber hier scheint irgendwo eine natuerliche Grenze zu sein; jedenfalls sind wir 10 Minuten zu spaet. Vielleicht ja auch, weil das Hotel, von seiner allzu trockenen Raumluft abgesehen, recht gut war. Als Sahnehaeubchen gab es zwar nicht standardmaessig, aber immerhin auf Wunsch ein Buchweizenkissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann heisst es erst einmal fahr&amp;#39;n, fahr&amp;#39;n, fahr&amp;#39;n, aber nicht auf der Autobahn, sondern ueber Land. Eigentlich schade, dass man nicht abends im Dunkeln fahren kann, sondern &amp;quot;mitten&amp;quot; in der Nacht aufstehen muss und, wenn man das schon macht, die schoenen Morgenstunden nicht einmal zum Besichtigen nutzen kann - in Anbetracht der Strassenzustaende hat es andererseits ja auch seine Vorzuege und erhoeht garantiert die Sicherheit. Immerhin erreichen wir gegen zehn Uhr unser erstes Ziel, den Nanchan Si (das scheint so etwas wie &amp;quot;Suedlicher Meditationstempel&amp;quot; zu heissen). Hinter roten Klostermauern sind keine Moenche mehr zugegen; ein alter Mann huetet das Anwesen, nimmt die Eintrittsgelder ein und schliesst uns jetzt die Tuer auf. Schon vorher sehen wir einen archaisch wirkenden stilisierten Pferdekopf auf dem Dachfirst ueber die Mauer gucken. Dann stehen wir im Hof vor der Haupthalle. Auf deren Terrasse liegen Birnen und chinesische Datteln in der Sonne zum Trocknen aus: sie fallen mir als erstes ins Auge. Es sieht nicht so aus, als ob viele Besucher kaemen. Die beiden kleinen &amp;quot;Hallen&amp;quot; rechts und links machen eher den Eindruck von leicht verlotterten Geraeteschuppen - wenn auch unter den Vordaechern oben an den Seitenwaenden noch Reste von Bemalungen zu sehen sind. Die Haupthalle stammt noch aus dem 8. Jahrhundert und ist damit die aelteste noch erhaltene Holzhallenkonstruktion in China. Insgesamt gibt es nur noch vier Tang-zeitliche Hallen aus Holz. Nun schliesst der alte Herr uns das Tor der Halle auf, und es ist, wie wenn man in ein Schatzkaestlein blickt - und zugleich wie ein Blick in einen Schaukasten. Es sieht naemlich nicht so aus, als waere hier Raum fuer Betende; hier stehen auch keine Altaere oder sonstige Gegenstaende, die auf irgendeine Nutzung hindeuten wuerden, wenn man mal von einem Kniekissen und einer Spendenbox absieht, die, so scheint es mir, vor jedem zentral aufgestellten Buddhabildnis automatisch aus dem Boden spriessen. Die Halle scheint ausschliesslich dazu zu dienen, die hier stehenden oder sitzenden ueberlebensgrossen Figuren vor der Witterung zu schuetzen. Es ist wohl nur etwa ein Dutzend, das sich um eine zentrale Buddhafigur gruppiert, darunter zwei Bodhisattvas auf ihren typischen Reittieren: Manjushri, der in China WenShu heisst, links auf seinem Loewen, und rechts einer, dessen Namen ich vergessen habe, auf seinem weissen Elefanten. Weshalb ich mir Manjushri merken konnte? Weil dem der ganze Wutaishan geweiht ist. Er ist der Bodhisattva der Weisheit, der die Dummheit auszurotten versucht. Hm, scheint noch nicht sehr erfolgreich gewesen zu sein … Die Figuren stammen aus der Tang-Zeit - dafuer finde ich sie aber vergleichsweise schlank. Sie haben weisse Haut und kraeftig-bunte Kleider in Rot, Malachitgruen und kraeftigem Blau (Lapislazuli?). Vorn stehen zwei Lotusblueten - und niemand darauf: die exquisit gearbeiteten kleinen Figuren, die hierauf gestanden haben, sind irgendwann gestohlen worden. Das sei der Grund, weshalb die Besucher jetzt in einem Kaefig stehen. Es ist sogar oben vergittert, worueber ich mich schon gewundert hatte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir koennen uns gar nicht so leicht sattsehen, zumal man alles mit den Augen einsaugen muss: Fotografieren ist aus unbekannten Gruenden verboten. Wir wuerden natuerlich OHNE Blitz fotografieren. - Wenn es dann wenigstens gute Bilder zu kaufen gaebe! Der alte Herr erklaert Sue, dass die Regierung fuer naechstes Jahr ein Fotodokumentationsprojekt plant. Das hilft uns auch nicht. - Ausserdem muss ich dieses Gefuehl noch ein bisschen geniessen, hier etwas ganz Besonderes vor Augen zu haben, das nicht jeder zu sehen bekommt. Hier verfolgt man die Strategie, Leute nicht herzulocken, aber die, die kommen, auch nicht abzuweisen. Im Moment funktioniert das noch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten herrscht jetzt rege Geschaeftigkeit draussen im ersten Hof: Es sind Kohlen angeliefert worden, die nun eingekellert werden muessen. An der Strasse hierher hatten wir schon jede Menge Kohlenverkaufslager gesehen: es gibt grosse Brocken, aber auch diese zylinderfoermigen Briketts mit den Laengsloechern fuer die gleichmaessige Belueftung, die ueberall in China gern von den Besitzern mobiler Imbisswagen genutzt werden. Und natuerlich jede Menge Kohlengebroesel von fein bis grob.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann fahren wir wieder ein Stueck. Unser naechstes Ziel ist der FoGuang Si, &amp;quot;dem Buddha (Fo) sein Licht (Guang) sein Tempel (Si)&amp;quot;, so die Wortkonstruktion. Die Urspruenge der Anlage stammen aus der Noerdlichen Wei-Dynastie, der Platz blickt somit auf eine mehr als 1500jaehrige Geschichte zurueck. Was wir jetzt sehen, wurde nach einer Zerstoerung im neunten Jahrhundert neu gebaut und ist somit nur wenig juenger als der Nanchan Si, aber viel groesser. Die Anlage schmiegt sich sozusagen mit dem Ruecken an einen steilen Hang, der jetzt in voller Sonne in warmen Herbstfarben unter einem tiefblauen Himmel aufleuchtet. (Oder ist das Buddhas Licht?) Aufgrund dieser Lage verteilen sich die Hoefe und Gebaeude auf drei Ebenen. Unterhalb des Eingangs steht eine einfache &amp;quot;Geisterschutzwand&amp;quot; aus Ziegeln, nach ein paar Stufen und der Himmelskoenigehalle steht man in einem ersten, sehr grossen Hof. Rechts auf dem Hauptweg faellt ein achteckiger Sutra-Pfeiler ins Auge. Daneben hockt ein junger Mann, der hier offenbar mit irgendwelchen Studien beschaeftigt ist, denn vor ihm liegt ein Buch mit detaillierten Architekturzeichnungen dieses Tempels. Sue erklaert mir spaeter, dass vor etwa 100 Jahren ein beruehmtes chinesisches Architekten- und Kuenstlerpaar hierher gekommen sei und die Konstruktion ausgiebig studiert und dokumentiert habe. Wahrscheinlich arbeitet der junge Mann jetzt damit. Sue bekommt mit, wie die aeltere Frau, die vor dem Eingang einige Hand- und Bastelarbeiten zum Verkauf angeboten hatte, dem jungen Mann Mittagessen anbietet. Da will sie ihr mehr Gaeste verschaffen: ob sie nicht uns vier bekochen koenne? Nachdem wir die Idee auch fuer gut befunden haben, stimmen alle Seiten zu, und die Frau trollt sich, um das Essen vorzubereiten. Wir haben jetzt erst noch Zeit zur Besichtigung. Ich steige ein paar Stufen in den zweiten Hof; ungewoehnlicherweise liegt kein Gebaeude dazwischen. Dieser Hof ist ein alter baumbestandener Garten, mit Gras in den Fugen der alten Steinplattenwege, flankiert von zwei Seitengebaeuden. Links waere vielleicht eine Ausstellung, aber die Tueren sind verschlossen. An der Rueckwand des Hofes gibt in der Mitte ein Rundbogen den Blick auf eine schmucklose Wand frei. So scheint es jedenfalls im ersten Augenblick, bei genauerem Hinsehen entpuppt sich die Wand als eine extrem steile Treppe aus Ziegeln. Hierueber gelangt man auf die obere Plattform, auf der die Haupthalle steht, nicht die aelteste Holzkonstruktion aus der Tang-Dynastie (die haben wir ja vorher schon gesehen), aber die groesste. Rechts vor dem Eingang steht ein weiterer Sutra-Pfeiler.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Tat ist die Halle riesig (34 x 17.6 Meter). Sie beherbergt fuenf grosse Buddhas und ein ganzes Panoptikum von Dienern, Waechterfiguren, Bodhisattvas und sonstigen Personnagen aus der Tang- und Song-Zeit. Hier sind auch die kleinen dienstbaren Geister (so wirken sie), die auf ihren Lotusblueten knien, nicht gestohlen worden - so muss man sie sich wohl auch im Nanchan Si vorgestellt haben. Es ist auch die Rede von Fresken; ich kann aber keine ausmachen. Vermutlich befinden sie sich an der anderen Seite der Trennwand, vor der die Buddhas sitzen. Auch hier werden die Besucher im Kaefig gehalten. An den Seiten sitzen fast lebensgrosse Arhats, die allerdings &amp;quot;erst&amp;quot; in der Ming-Zeit, also im 14.-17. Jahrhundert, hinzugefuegt wurden. Von den urspruenglich 500 - wie sich das gehoert - sind mit 296 nur noch knapp 60% erhalten. Komisch. Was wohl mit den anderen passiert ist? Denn leere Plaetze kann ich nicht entdecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinten rechts neben der Halle steht eine kleine weisse Pagode, die den Ahnen gewidmet ist. Sie ist wohl das aelteste Bauwerk der Anlage und damit noch aus der Zeit der Noerdlichen Wei, denn sie hat als einzige die Zerstoerung des urspruenglichen Klosters ueberstanden. Jedenfalls macht sie sich gut hier und strahlt inmitten der Herbstfarben eine fast heitere Stimmung aus. Sie habe einen unverzierten &amp;quot;flammenfoermigen&amp;quot; Eingang, heisst es. Mich erinnert er eher an einen nur ganz leicht oben angespitzten Heiligenschein. - Wir bewundern noch ausgiebig die hoelzerne Dachkonstruktion der Haupthalle. Unter den Ziegeln sieht man ja diese &amp;quot;Balkengewusel&amp;quot;, deren Konstruktion fuer einen Laien kaum zu durchschauen ist. Offenbar ist sie etwas beweglich und kann so Anfechtungen wie Sturm und Erdbeben gut aushalten, andererseits natuerlich stark und fest, um ihr eigenes Gewicht gut verteilt tragen zu koennen. Und nun versteht man auch endlich die Tang-zeitlichen Zeichnungen von Dachbalken: hier kann man sie in 3D studieren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach steigen wir wieder die supersteile Treppe hinunter. Auf der mittleren Ebene gibt es rechts in einem Seitenhof einen kleinen Raum, der den Namen &amp;quot;Halle&amp;quot; kaum verdient, in dem aber wohl aktuell Buddha verehrt wird. Davor befindet sich ein Gemuesegarten, in dem eine Art Kohl angebaut wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der unteren Ebene gilt es noch die Halle links zu besuchen. Die ist auch ziemlich gross und fast leer, sieht man mal von einem grossen Manjushri alias WenShu ab, der hier auf seinem Loewen sitzt und weiterhin der Dummheit Uebles will. An den Waenden sieht man verblichene Fresken aus der Ming-Zeit. Und wenigstens kann man hier ein Buch mit mehrsprachigem Text und guten Fotos kaufen. Burkhard ist schon sehr frustriert, dass hier ueberall Fotografierverbot herrscht. In dem Buch wird auch erklaert, dass Bilder dieses Klosters in den Wandgemaelden von Dunhuang zu finden sind. Interessant! Und der Stil der kleinen weissen Pagode sei auch so einmalig, dass man Vergleichbares nur in den dortigen Bildern finden koenne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der FoGuang-Tempel ist definitiv einer der Hoehepunkte dieser Reise, und der Nanchan-Tempel auch! Nun ist aber Zeit fuer das laendliche Mittagessen. Wir nehmen einen aelteren Herrn die paar Meter im Auto mit - bestimmt hat er nicht oft Gelegenheit, Auto zu fahren. Auf der Zugangsstrasse zu dem kleinen Dorf neben dem Kloster, dass ich vorher gar nicht bemerkt hatte, wird die Ernte sortiert, und einige Eselchen, von denen hier in der Gegend noch viele in Gebrauch sind, duerfen auf einem kleinen grasbewachsenen Stueck Mittagspause machen. Wir gehen durch eine Gasse, in der ein paar Huehner herumlaufen (aha! Huehnchen wird es also schon mal nicht geben!) und uns ein Hund ausbellt. Dann stehen wir in einem Hof, in dem Gemuese und Getreide (Karotten, Rettich, Mais, Sojabohnen) lagern bzw. zum Trocknen ausgebreitet sind. Ausserdem liegt Kartoffelstaerke in dicken Brocken zum Trocknen auf einer Lage Zeitungspapier. Wir werden in die gute Stube gebeten. Der niedrige Tisch wird auf der gemauerten Bettstatt aufgestellt, und wir duerfen im Schneider- oder sonstigem Sitz darum herum Platz nehmen. Es gibt auf jeden Fall reichlich: das Hauptgericht ist eine Schuessel mit breiten glasigen Nudeln und Kartoffeln, dazu gibt es sehr saure Pickles (Pilze??) und ebenfalls leicht saeuerlich angemachten Kohl. Zum Sattwerden kommen dicke gedaempfte Broetchen auf den Tisch und braune, spaghettifoermige Nudeln. Zum Wuerzen gibt es Essig, und bald bringt die Dame des Hauses noch eine Schuessel mit gestampftem rohem Knoblauch. Oha! Auf das heisse Wasser zum Trinken und auf die Moehren zum Nachtisch verzichten wir lieber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gute Stube wird uebrigens vom Bett dominiert. Hart ist das … im Vergleich dazu sind selbst die haertesten Hotelbetten ja noch wolkenweich. Am Kopfende liegt eine nicht sehr dicke Rolle - wenn das die Unterlage ist … ich seh&amp;#39; schon, ich bin wohl total verweichlicht. An einer Wand haengt ein riesiges Poster mit einem gespiegelten Krabbelbaby. Ich erkundige mich, ob das der juengste Spross der Familie sei - nein, nur ein Bild. Immerhin bringt es Farbe in den Raum. Die Familienfotos haengen in einem Rahmen gegenueber vom Bett. Ausserdem gibt es noch zwei oder drei Holzkisten oder halbhohe, aber ziemlich tiefe Schraenke und Mini-Schemelchen, deren Sitzflaeche bestimmt nicht groesser ist als ein DIN A5-Blatt, sowie eine Tischuhr - das war&amp;#39;s dann ungefaehr mit dem Mobiliar. Sue erklaert, die Leute seien zufrieden mit ihrem Auskommen: es gebe satt zu essen und sie haetten genug, um sich Kleidung zu kaufen. Man ueberlaesst es uns, den Preis des Essens festzusetzen. Wir zahlen 50 RMB fuer die vier Esser.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-6391240411496480676?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/6391240411496480676/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=6391240411496480676' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6391240411496480676'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/6391240411496480676'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/10/samstag-17-oktober-2009-vier-weitere.html' title='Samstag, 17. Oktober 2009: Vier weitere Tempel (die beiden suedlich des Wutaishan)'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-7566470012976437985</id><published>2009-10-21T21:16:00.008+08:00</published><updated>2009-10-31T19:21:35.603+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China'/><title type='text'>Samstag, 17. Oktober 2009: Vier weitere Tempel (die beiden auf dem Wutaishan)</title><content type='html'>Nach dem Mittagessen fahren wir weiter, jetzt zum &amp;quot;Fuenf-Plattform-Gebirge&amp;quot;, dem Wutaishan. Das hat seinen Namen davon, dass die fuenf Hauptberge, die es ausmachen, keine spitzigen Spitzen haben, sondern eher wie rundliche Buckel sind, wenn auch der Nordgipfel mit 3058 Metern Hoehe durchaus ein ernstzunehmender Berg ist. Sue erzaehlt, dass er frueher ganzjaehrig schneebedeckt war - jetzt nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz frueher war der Wutaishan eher eine &amp;quot;Hochburg&amp;quot; der Daoisten, mittlerweile haben die Buddhisten schon laengst Ueberhand genommen. Zuerst steigt die Strasse sanft an, dann beginnen weit gezogene Serpentinen. Wir naehern uns von Sueden, und hier stehen viele Laerchen noch in Maisgelb, was unter dem blauen Himmel sehr schoen aussieht. Finden wir jedenfalls. Sue, die natuerlich weiss, wie es hier im Herbst auszusehen hat, findet, dass der Winter jetzt schon Einzug gehalten hat und der Wutaishan recht kahl aussieht. Vor zwei Wochen war es wohl noch wesentlich bunter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fahren jetzt auf der &amp;quot;Innenseite&amp;quot; des Gebirges wieder etwas abwaerts, zum Longquan Si, dem Drachenquelltempel. Waehrend seine Urspruenge aus der Song-Zeit stammen (also 10. - 13. Jhdt.), ist das, was wir heute sehen, wohl alles &amp;quot;neu&amp;quot;, das heisst aus der spaeteren Qing-Zeit. Das Glanzstueck des Ortes steht draussen vor der Tuer, wo es die Besucher empfaengt, wenn sie die Treppe mit den 108 Stufen bezwungen haben: ein reichstverzierter dreiteiliger Marmorbogen mit detailreichen Drachen, Loewen und Granataepfeln und Rankwerk und kleinen Szenen in Medaillons. - Hier sind zwar viele Besucher, aber besonders viel Atmosphaere ist nicht zu spueren. Alles ist irgendwie reich und praechtig. In einem der Hoefe macht sich als Grabdenkmal fuer einen Moench namens Puji eine dicke Pagode breit, weiss mit einer goldenen Spitze, was vor dem immer noch tiefblauen Himmel natuerlich sehr dekorativ aussieht. Irgendwie ist sie zu gross fuer den Hof, aber in dem am Hang gelegenen Tempel gab es vermutlich keine rechte Alternative, wenn man die Pagode innerhalb bauen wollte und sie nicht auf den Moenchsfriedhof auslagern wollte, der in einiger Entfernung am Hang zu sehen ist: eine Ansammlung kleiner bis mittelgrosser Pagoden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, nun haben wir nur noch einen weiteren Tempel vor uns fuer heute, den Suedberg-Tempel: Nanshan Si. (Nicht mit dem Nanchan Si von heute Vormittag verwechseln!) Der Fahrer fragt ein paar alte Maenner nach dem Weg, die auf einer Bruecke sitzen und zigarrengrosse und -dicke Zigaretten rauchen. Die koennen nicht &amp;quot;hasse ma&amp;#39;n Blaettchen?&amp;quot; fragen, wenn sie sich so ein Ding drehen wollen, das kann nur &amp;quot;hasse ma&amp;#39;n Blatt?&amp;quot; heissen! Wer weiss, was fuer Kraut oder Kraeuter das sind …&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann erreichen wir den Nanshan Si, einen ziemlich grossen Komplex, der (gefuehlt) einen ganzen Berghang einnimmt. Und noch ein Hof, eine Halle, ein Gang, eine Treppe, eine Terrasse, und noch einer. Burkhard ist auf der Suche nach der schoenen Aussicht ins Tal, die einer unserer Reisefuehrer versprochen hatte, kann aber nicht so recht fuendig werden. Unterhalb einer Milefo-Halle liegt eine Terrasse mit schoen reliefierten Mauerplatten, ueber einem Seitenraum ist der Name mal nicht kalligraphiert, sondern aus lackierten Wurzelholzstuecken gestaltet, die auf einem weissen Hintergrund montiert sind, auf den Firsten leuchten goldene Dachaufsaetze in Form dreier uebereinandergesetzter, leicht flachgedrueckter Kugeln in der Abendsonne - das sind die Dinge, die mir hier ins Auge fallen. Die Sonne geht hier schon gegen fuenf Uhr unter, dann wird es gleich kalt. Gegen die Kaelte wurden auch hier heute Kohlen eingelagert. Man konnte sehen, wie vielleicht ein halbes Dutzend Maenner sie im Schweisse ihres Angesichts von der Anlieferebene zu den hoeher gelegenen Gebaeuden brachte. Schleppte. Je nach Gusto mit flachen Koerben an Tragjochen, einem Sack oder einem Plastikkorb (der sah besonders unbequem aus). Viele Treppen hinauf - den Weg konnte man wegen der verlorenen Kohlestuecke und wegen der Kohlenstaubspuren problemlos nachvollziehen. Hm - alle scheinen heute Kohlen einzukellern, unterwegs hatten wir das auch schon einige Male gesehen, und am Nanchan Si heute Morgen ja auch. Sue weiss zu berichten, dass fuer uebermorgen ein Temperatursturz angekuendigt sei. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, da die Sonne ubtergegangen ist, fahren wir zu unserem Hotel. Zum Glueck ist es nicht das neben einer Tankstelle gelegene Petroleum-Hotel - das heisst wirklich so! Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand in einem Hotel dieses Namens einkehren moechte … zumindest keine Langnase. Insofern ist es mir recht, dass fuer uns im WuFeng-Hotel gebucht ist, einer der zahllosen Staetten des Gastgewerbes, die hier mindestens 90% des Ortes auszumachen scheinen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das WuFeng-Hotel (&amp;quot;fuenf Gipfel&amp;quot;) hatte auch mal fuer jeden Gipfel einen Stern, wie zum Beispiel noch auf den Handtuechern verewigt, die mittlerweile schon keinen Grauschleier mehr haben, sondern eher durch und durch ergraut sind. Auf dem offiziellen Schild an der Rezeption kann man jetzt aber nur noch vier Sterne zaehlen. Das Einchecken dauert lange, aber immerhin hat uns ein Mensch in Polizeiuniform die Koffer getragen. - Das Zimmer ist ziemlich geraeumig, fuehlt sich nur leider etwas kalt an. Eine Pruefung der Sachlage ergibt aber, dass die Heizung froehlich vor sich hin heizt. Na ja - zum Schlafen ist es auch besser, wenn es nicht zu warm ist. Als wir zum Abendessen gehen und nur auf den Korridor treten (nicht nach draussen), merken wir erst, was ungeheizt ist: Brrrr! Ist das kalt! Uebrigens merkt man am Toilettenpapier, dass wir auf dem Land sind: hier gibt es dieses furchtbar zaehe Krepppapier. Nach meiner Ansicht kann man das besser dazu benutzen, Papierroeschen fuer Hochzeitstuerkraenze zu machen - aber weil Chinesen das nicht tun, mussten sie sich eine andere Verwendung einfallen lassen. Soweit meine Theorie.  ;-)  Und die Englischkenntnisse sorgen fuer eine kleine Bluete der Heiterkeit, oder wie soll ich sagen? Der Tueranhaenger &amp;quot;Bitte nicht stoeren&amp;quot; heisst hier auf Englisch &amp;quot;Do not interrupt!&amp;quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Abendessen ist auch eine Geschichte fuer sich. Die Fleischgerichte scheinen alle ausgegangen zu sein. Mit Muehe und Not koennen wir mit (oder trotz?) der Bedienung Sellerie mit Walnuessen, gebratenen Tofu und &amp;quot;roast potato&amp;quot; identifizieren: das gebe es noch. Erst kommt der Sellerie; der ist noch recht erwartungskonform. Dann kommen braune Baellchen, bei denen ich spontan nach den bekannten Pillendreher-Kaefern Ausschau halte. Das sieht wirklich aus wie Mistbaellchen - nur dass eine Orchideenbluete zur Dekoration daneben liegt. Hm. Das ist der Tofu. Geschmacklich ist der auch nicht gerade ein Genuss. Essbar, wuerde ich sagen. Und dann kommt ein Teller mit 12 dicken, schrumpeligen Kartoffeln, offenbar aus dem Ofen. Oha! Nun, das sind also Ofenkartoffeln, nur leider gibt es nichts dazu. Keinen Quark, keinen Sauerrahm - eben nichts. Ich frage nach Butter: mei you. Da bleibt uns nichts uebrig, als sie &amp;quot;trocken&amp;quot; zu essen. Mit Getraenken kostet uns dieses sagenhafte Mahl 117 RMB: (allzu) stattlich fuer den Lustgewinn, scheint mir.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-7566470012976437985?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/7566470012976437985/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=7566470012976437985' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/7566470012976437985'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/7566470012976437985'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/10/samstag-17-oktober-2009-vier-weitere_21.html' title='Samstag, 17. Oktober 2009: Vier weitere Tempel (die beiden auf dem Wutaishan)'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-5283432947018192240</id><published>2009-10-21T21:16:00.007+08:00</published><updated>2009-10-31T18:59:43.027+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China'/><title type='text'>Sonntag, 18. Oktober 2009: Vom Wutaishan nach Datong</title><content type='html'>Ach ja, fruehstuecken im sehr chinesischen Vier-Sterne-Hotel: es gibt keinen Saft, statt Tee nur einen undefinierbaren Blumenaufguss, und spaeter wird noch eine mattgraubraune Fluessigkeit ans Buffet gebracht, von der ich vorsichtshalber nur einen Loeffel voll probiere: aha, ein kaffeegeschmackhaltiges Getraenk. Da muss ich wohl heisse Milch trinken. Das sind die Momente, in denen ich gegen eine unbeschraenkte Expansion von &amp;quot;Schingbacke&amp;quot; an alle auch nur halbwegs zivilisierten Orte absolut nichts einzuwenden habe. Ueber das Essen schweige ich auch lieber, allerdings koennen sie hier ganz leckeres suesses Gebaeck machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abfahrt ist um acht Uhr; fuer den Vormittag stehen die drei wichtigsten Tempel am Wutaishan auf unserem Programm, der Pusa Ding (&amp;quot;Boddhisattva-Spitze&amp;quot;), das Xiantong Si und das Tayuan Si. Sue gestaltet uns den Besuch bequem, aber auch irgendwie verkehrt: wir betreten die Boddhisattva-Spitze, den hoechstgelegenen Tempel, quasi durch die Hintertuer und gehen dann stetig bergab, bis wir alle drei Tempel durchwandert haben. Die verschiedenen Gebaeude und Hallen dieser recht grossen Tempelanlagen bedecken einen ganzen Berg. Halbwegs im Tal liegt eine angeblich 50 Meter hohe weisse Dagoba (im tibetischen Stil, heisst es), die als Wahrzeichen des Ortes taugt: der weisse Turm inmitten roter Mauern sorgt fuer eine recht einmalige Ansicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der/die/das Pusa Ding ist ein kaiserlicher Tempel, mit Drachenmotiven und strahlenden Daechern aus gelb glasierten Ziegeln. Vor der Manjushri-Halle, die hier die Haupthalle ist, sieht man eine loechrige Steinplatte. Sue erzaehlt, dass hier frueher bei jedem Wetter Wasser vom Dach getropft sei (und steter Tropfen hoehlt den Stein eben ueberall auf der Welt - obwohl er ihn hier auch mit Sinter aufgebaut hat), was besonders im Sonnenlicht wunderschoen ausgesehen habe. Und hier braucht man nun gar nicht auf die Klimaveraenderung zu schimpfen: hier ist bloss irgendwann das Dach repariert worden, da hat es sich ausgetropft. Schade eigentlich! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der naechste Hof birgt einen Raum mit drei riesigen Toepfen, in denen anno dunnemals fuer die zahlreichen Moenche gekocht wurde. Die haben bestimmt 1,5 Meter Durchmesser und sind 1 Meter tief, da passt schon viel Brei und Suppe hinein. Jetzt werfen die Leute Geld hinein - irgendwie scheinen Chinesen noch lieber als andere Nationalitaeten mit Geld herumzuwerfen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine der naechsten Sehenswuerdigkeiten hier ist eine Stele mit quadratischem Grundriss (allein das ist schon bemerkenswert), auf der, wenn ich mich recht erinnere, ein kaiserliches Gebot in vier Sprachen niedergeschrieben ist. Chinesisch, tibetisch, mongolisch - aber was war die vierte Sprache? Uigurisch? Es gibt der Stelen sogar zwei, eine steht draussen unter einem Schutzdach, die andere in einem Gebaeude. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bald darauf erreichen wir den Eingang des Pusa Ding (wie gesagt, wir besichtigen verkehrt herum) mit dem Ehrenbogen davor, und nun steigen wir wieder 108 Stufen hinunter. Es ist wie verhext: schon gestern am Longquan Si habe ich sowohl beim Hinauf- wie beim Heruntergehen 109 Stufen gezaehlt, und hier schon wieder! Am Fuss dieser Treppe steht ein grosses &amp;quot;Fo&amp;quot; (Buddha) an die Wand geschrieben, und es herrscht ein grosses Gedraenge. Wenn man hier die &amp;quot;Unterlaenge&amp;quot; des Schriftzeichens beruehrt, kann einem das irgendetwas Gutes bescheren - eine Gelegenheit, die sich viele Besucher nicht entgehen lassen wollen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alsbald betreten wir das Xiantong Si. Rechts und links des Eingangs stehen die Drachen- und Tigerstelen, die das Zeichen long (Drache) und hu (Tiger) respektive in besonders schwung- und kraftvoller Kalligraphie zeigen. Ja, was gibt es hier Besonderes? Zwei Gebaeude aus ungewoehnlichen Materialien. Da ist zunaechst ein zweistoeckiger, massiver rundbogiger Steinbau, der grob betrachtet auch als romanische Basilika durchgehen koennte. In drei Abschnitten sitzen drei grosse Buddhafiguren. Das ist mal ein ganz anderer Eindruck mit dem hohen Steingewoelbe! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oberhalb dieses grossen Steinbaus befindet sich ein kleiner Bronzetempel mit quadratischem Grundriss, der weniger wie ein Gebaeude, mehr wie ein etwas zu grosses Reliquiar wirkt. Er ist vergoldet, hat einen Fussboden aus gruenem Edelstein (sieht jedenfalls sehr edel aus, auch wenn es vielleicht nur polierter Serpentinit ist) und birgt tausend oder zehntausend kleine Buddhas, die die Waende ueber und ueber bedecken. Mit mehreren kleinen vergoldeten Pagoden, dem weissen Marmorsockel und den zwei kleinen weiss gestrichenen Hallen rechts und links wird ein Eindruck exquisiter Kostbarkeit erzeugt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hatte ich eigentlich schon berichtet, warum der Wutaishan dem Manjushri gewidmet ist? Das liegt daran, dass just hier ein indischer Moench in einer Vision ebendiesem Manjushri begegnete. Und weil der im tibetischen und mongolischen Buddhismus eine besonders wichtige Rolle spielt, kamen dann im Verlauf der Zeit besonders viele Pilger aus diesen Gegenden der Welt, weshalb es hier (weit weg von Tibet, aber immerhin nahe der Mongolei, an die Shanxi im Norden angrenzt) Lama-Kloester gibt. Am besten kann man die tibetischen Einfluesse im naechsten Tempel sehen, dem Tayuan Si. Das ist derjenige, der die besagte weisse Dagoba beherbergt. Am Eingang liegen mehrere Bretter am Boden, auf denen &amp;quot;Sich-Hinwerf-Anbetung&amp;quot; betrieben wird: aus dem Stand auf die Knie (es gibt ein Kniekissen), sich lang ausstrecken (es gibt zwei kleine Handkissen, mit denen es sich auf dem glatten Brett leicht nach vorn rutschen laesst), Stirn auf den Boden, die Haende erst lang nach vorn ausstrecken, dann ueber dem Kopf falten - und zurueck in den Stand. Ich weiss nicht, wie oft man sich so niederwerfen muss oder soll; jedenfalls sieht man sowohl Laien als auch Moenche bei dieser Taetigkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der ersten Halle bereitet sich ein alter Moench in einem kardinalsroten Gewand mit weissem Pelzfutter auf den Aufbruch vor. - Hinter der ersten Halle steht die Dagoba. Es gibt an den vier Ecken der Plattform, auf der sie steht, mannshohe Gebetsmuehlen, und ausserdem eine Reihe von normal grossen um die Dagoba herum. Sie werden so fleissig in Bewegung gehalten und drehen sich so schnell, dass man der Griffe (es gibt nur je zwei) nicht habhaft werden kann. Also gibt man nur dem Messingzylinder noch einen weiteren Schwung. - Das naechste Gebaeude ist die Sutra-Aufbewahrungshalle, aber ich kann keine Buecher ausmachen. Die sind wohl fernab vom gemeinen Volk im Obergeschoss untergebracht. Rechts der Sutra-Halle befindet sich noch ein interessanter Raum: der Gebetsraum. Vor dem Eingang steht eine Ansammlung dunkelgelber Moenchsschuhe. Hier hocken zahlreiche Moenche am Boden vor niedrigen Tischen, und zwar in zwei sich gegenueber sitzenden Gruppen. Die meisten haben ein aufgeschlagenes Buch vor sich, und soweit es sich mir erschliesst, liest jeder laut aus seinem Buch vorbei (und nicht den gleichen Text). Das ergibt ein lautes Brouhaha (wie heisst noch gleich das deutsche Wort dafuer?). Ploetzlich schlaegt einer der Moenche einen Gong, woraufhin jeder zu einem Instrument greift, der eins hat, und dann wird kurzzeitig das Woerter-Brouhaha durch ein Toene-Brouhaha ersetzt. Zum Einsatz kommen Alphorn, Kaurimuschel, Klappertroemmelchen, Gong, Becken - zumindest an diese kann ich mich erinnern, vielleicht waren es noch weitere. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann haben wir genug gesehen und wollen aufbrechen, zumal Sue wieder in Sorge ist, dass wir das Programm nicht schaffen wuerden. Mittlerweile hat sich der Himmel dunkelgrau bezogen, und nun fallen gar ein paar schmutzige Schneeflocken! Jede einzelne hinterlaesst auf Kleidung und Scheiben einen kleinen Schmutzfleck, wohl weil sie auf ihrem Weg zur Erde Partikel aus dem Rauch der Kohleoefen aufsammelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich steht noch der/die/das Dailuo Ding auf dem Programm. Das ist der Tempel fuer die bequeme Pilgerreise. Ein chinesischer Buddhist soll naemlich moeglichst in seinem Leben einmal die grosse Pilgerreise zum Wutaishan machen. Die beinhaltet, dass man jeden der fuenf Gipfel (Nord, Sued, West, Ost, Haupt) besuchen muss. Das ist natuerlich beschwerlich und langwierig, denn wie gesagt ist dieses Massiv ein ernstzunehmendes Gebirge, und wenn man sich noch in Erinnerung ruft, dass der Nordgipfel mit ueber 3000 Metern Hoehe frueher ganzjaehrig eine Schneemuetze trug, kann man sich das Ausmass des Unterfangens vor Augen fuehren. Auch einer der Kaiser hatte es auf mehreren Reisen zum Wutaishan nie geschafft, alle Gipfel zu bezwingen. Daher kam er auf die Idee, Dailuo Ding zu bauen. Hier brauchte man nur eine Spitze zu erklimmen, und oben waren fuenf heilige Buddhas aufgestellt, fuer jeden Gipfel einer. Und das Schoene: &amp;quot;das gildet auch&amp;quot;! Das ist dann zwar nicht die grosse Pilgerreise, sondern die bequeme, aber sie verspricht den Eiligen oder Unsportlicheren dieselben Resultate. Ja, so sind sie, die Chinesen …!  ;-)) Wahrscheinlich war das der Grund, weshalb Dailuo Ding auch auf unserem Reiseplan stand - aber mit den aktuellen Wetterbedingungen bekraeftigen wir die Entscheidung, es auszulassen. Wir haben ja noch die Fahrt nach Datong vor uns und unterwegs den Besuch des haengenden Klosters, das ein absolutes Muss ist. Ich meine zwar, dass wir beides haetten bequem schaffen koennen, aber sei&amp;#39;s drum: die Tempel hier auf dem Wutaishan haben mich sowieso nicht vom Hocker gerissen. Alles ziemlich voll, was die Stimmung schon mal leicht ins Profane kippen lassen kann. Also ist jetzt sofort Abfahrt. Zwar gaebe es hier noch ein paar ordentliche Restaurants und unterwegs keine, aber halb zwoelf ist definitiv zu frueh zum Mittagessen. Nun geht es also ueber den ziemlich kahlen Nordberg - da ist von herbstlicher Farbenpracht wirklich nichts zu sehen, und das liegt nicht nur am Grau des Himmels. Hier ist einfach kein buntes Laub! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jenseits des Berges halten wir in einem oeden Ort und essen eine Schuessel Nudelsuppe bzw. Suppennudeln. Das muss reichen. Dann geht es weiter durchs Gebirg&amp;#39; und durch die Ebene. An einigen Stellen sieht man zwar Terrassen, aber insgesamt wirkt die Landschaft recht kahl und oede und auch eher duenn besiedelt. - Kurz nach zwei Uhr legen wir noch einen Zwischenstopp an der Yingxianmuta ein, einer fuenfstoeckigen, fast tausend Jahre alten Holzpagode. Sie wurde 1056 in der Liao-Dynastie gebaut, ist 67 Meter hoch und wiegt ueber 7000 Tonnen. Es gibt den Ausdruck &amp;quot;ein Wald fuer eine Pagode&amp;quot;, sagt Sue. Aus einem mir nicht ganz erklaerlichen Grund wird diese Pagode mit dem Eiffelturm und dem schiefen Turm von Pisa zu einer Gruppe der &amp;quot;drei schoensten Tuerme der Welt&amp;quot; zusammengefasst. Meinetwegen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wind pfeift allerdings sehr stark und ist eisig. Wegen des Windes darf man nur in den zweiten Stock (das erste Obergeschoss), normalerweise kann auch der dritte Stock besichtigt werden. Da die Treppe zwar nicht sehr hell, aber breit und luftig (um nicht zu sagen: zugig) ist und ein Gelaender hat, bleibe ich trotz der alten Planken von Pagodaphobie verschont. Im Erdgeschoss befindet sich eine elf Meter hohe Statue eines goldenen Sakyamuni; die Waende sind bemalt. Oben sitzen ein Buddha und vier Bodhisattvas jeder auf seiner Lotusbluete. Der Ausblick laesst uns rundherum ins flache Land schauen; es ist, als gaebe es weit und breit keinen Berg. - Die Tempelhallen hinter dem alten Turm sind nicht der Rede wert; jenseits dieser kleineren Gebaeude steht eine grosse, brandneue Halle, die offenbar noch geschlossen ist. Vermutlich ist der Aussenbau jetzt fertig, aber die Innenausstattung noch nicht. Nachdem wir hier etwa eine Dreiviertelstunde verbracht haben, geht die Fahrt weiter zum Xuankong Si, dem haengenden Tempel. Unterwegs saeumen Blumenfelder die Strasse: orangefarbene Blueten leuchten noch auf schon vertrockneten braunen Stengeln. Was das wohl ist? Astern? Strohblumen? Im Vorbeifahren koennen wir das nicht ausmachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der haengende Tempel liegt - oder eben haengt - gut 60 km suedoestlich von Datong an einer Felswand gegenueber dem heiligen Berg Hengshan. Zunaechst hatte man wohl im Tal gebaut, aber der Drachenfluss dort hat die Gebaeude immer wieder weggerissen. Vor 1500 Jahren, in der Zeit der noerdlichen Wei, begann man also, das Kloster in die Felswand zu haengen. Dazu wurden Tragbalken ins Gestein getrieben und mit einer Art Duebeltechnik fest verankert. Zusaetzlich stuetzen vergleichsweise duenne Balken die Gebaeude. Sue erklaert, dass sie das nur bei Bedarf tun, wenn naemlich viele Menschen darin sind - unter normalen Umstaenden wuerden die waagerechten Tragbalken ihr Werk allein tun. Der Tempel ist klein: zehn Raeume gebe es, sagt der Reisefuehrer, in denen etwa 80 Statuen aus verschiedenen Materialien untergebracht seien. Die Feldwand ist hinten ein bisschen ausgehoehlt, und davor sind halbe Holzgebaeude gesetzt worden. Die Besucher werden auf einer &amp;quot;Einbahnstrasse&amp;quot; hindurchgeschleust, und ich verliere in den schmalen Gaengen (an einigen kommt Burkhard mit dem dicken Fotorucksack nur gerade noch so durch) und Treppen und leitersteilen Stiegen schon sofort das Gefuehl dafuer, in welchem Teil ich mich befinde, obwohl man nie in Innenraeumen geht, sondern immer nur &amp;quot;auf dem Balkon&amp;quot;. Neben dem Eingangsbereich, der auf einem Sockel von roten Ziegeln steht, gibt es zwei dreigeschossige Gebaeudeteile und dazwischen einen Gang mit einem kleineren Gebaeude. - Die Statuen machen auf mich keinen besonderen Eindruck; erwaehnenswert ist vor allem, dass diese heilige Staette &amp;quot;eine fuer alle&amp;quot; ist: in der Sanjiao-&amp;quot;Halle&amp;quot; (Kammer!), also der Halle der drei Religionen, sitzen friedlich vereint Laozi, der Begruender des Daoismus, Buddha und Konfuzius. - Unten im Tal prangen auf einem riesigen Felsbrocken die zwei Zeichen zhangguan, grossartig, was ein &amp;quot;Zitat&amp;quot; des beruehmten Tang-Dichters Li Bai sein soll. Der scheint ja viel im Lande herumgereist zu sein, wir erinnern uns an die Jadeperlen am blauen Band (oder so aehnlich), mit denen er die Landschaft am Li-Fluss zwischen Guilin und Yangshuo verglichen hat. Das ist jedenfalls typisch chinesisch: die Schoenheit des Ortes wird mit einer Kalligraphie betont und ueberhoeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann beginnt die letzte Etappe nach Datong. Hier in der Drachenflussschlucht waehnen wir die Sonne schon untergegangen - als wir aus der Schlucht herausfahren, geht sie wieder auf. Aber sie steht schon nicht mehr sehr weit ueber dem Horizont, und irgendwann zwischen halb und viertel vor sechs ist sie schliesslich doch hinter den Bergen in der Ferne verschwunden. In der Daemmerung erreichen wir eine Kreuzung, an der der Fahrer wohl normalerweise geradeaus gefahren waere - aber das geht jetzt nicht. Hm. Da heisst es sich durchfragen, denn kein einziges Schild weist den Weg. Schliesslich kommen wir aber doch in Datong an, mit 3 Millionen Einwohnern die zweitgroesste Stadt in Shanxi nach der Hauptstadt Taiyuan.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-5283432947018192240?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/5283432947018192240/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=5283432947018192240' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/5283432947018192240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/5283432947018192240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/10/sonntag-18-oktober-2009-vom-wutaishan.html' title='Sonntag, 18. Oktober 2009: Vom Wutaishan nach Datong'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-2951248913820114111</id><published>2009-10-21T21:16:00.005+08:00</published><updated>2009-10-31T18:30:42.243+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China'/><title type='text'>Sonntag, 18. Oktober 2009: Kulinarische Hoehenfluege in Datong</title><content type='html'>Sue erzaehlt uns, dass Hotpot hier in Datong eine Spezialitaet sei, gern mit Hammel- oder Lammfleisch, die mongolische Variante, denn die Mongolei ist ja nicht weit. Ja prima, dann essen wir das! Aber dann finden die beiden kein Hotpot-Restaurant, oder wollen keins finden, sondern uns lieber am Hotel abliefern und Feierabend machen. Im Hotel gebe es auch gutes Essen, ein Buffet. Ach ja, so haetten wir uns nicht abspeisen lassen sollen. Buffet ist erstens nicht toll, und zweitens gab es keins. Das chinesische Restaurant des Hotels serviert angeblich kantonesische Kost und Sichuan-Speisen, aber als wir im dritten Geschoss am Restaurant ankommen, fuehrt man uns in den Ballsaal im vierten Stock. Der ist eisig kalt, hat natuerlich nur die typischen grossen, runden Tische fuer 10 bis 12 Personen und ist so gut wie leer. Was?! Hier soll ich essen?! Im L&amp;#228;&amp;#228;ve nit! Dann bleibt wohl nur noch die Xi Canting, das Westfutter-Restaurant. Da ist auch niemand, aber der Raum ist kleiner und waermer und hat kleine quadratische Tische. Man macht sogar fuer uns das Licht an. Im Gedanken an etwas Heisses bestellen wir Suppe, ich eine Kuerbissuppe, Burkhard eine Meeresfruechtesuppe. Bald darauf kommt die Bedienung wieder: es gibt keine Kuerbissuppe. Haeh? Auf jedem chinesischen Fruehstuecksbuffet gibt es gedaempften Kuerbis: zerkleinern, mit Bruehe auffuellen: fertig ist die Kuerbissuppe! Aber das wollen sie wohl nicht - gut, dann eben fuer mich keine Suppe. Als Hautgericht habe ich einen &amp;quot;pan-fried Mexican burger&amp;quot; bestellt. Der entpuppt sich als eine Mischung aus Pfannkuchen und Pizza Calzone, gefuellt mit Haehnchenfleischwuerfelchen, Paprika und Kaese. Fehlt bloss die Tomatensauce … Burkhard hat sich fuer &amp;quot;das franzoesische Nationalgericht&amp;quot; entschieden: steack-frites. Zwar hat er&amp;#39;s medium bestellt, aber es kommt rare: das hat gerade mal das heisse Fett in der Pfanne gesehen. Gut, dass er das auch mag … Dekoriert war das Ganze mit einem fritierten &amp;quot;Nudelbuendelbesen&amp;quot; mit Tempurateigflocken (eine typisch japanische Dekoration), der in einem Klacks eiskalten Erdbohnenschlamms steckte. Auf den Kaffee haben wir dann lieber verzichtet …&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-2951248913820114111?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/2951248913820114111/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=2951248913820114111' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2951248913820114111'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2951248913820114111'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/10/sonntag-18-oktober-2009-kulinarische.html' title='Sonntag, 18. Oktober 2009: Kulinarische Hoehenfluege in Datong'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-9031462483884252668</id><published>2009-10-21T21:16:00.000+08:00</published><updated>2009-10-31T16:52:35.934+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China'/><title type='text'>Freitag, 16. Oktober 2009: Vier Tempel (die anderen beiden)</title><content type='html'>Danach nehmen wir das letzte Stueck Fahrt nach Taiyuan in Angriff, denn die&lt;br&gt;beiden verbleibenden Tempel liegen beide innerhalb der Provinzhauptstadt. Die&lt;br&gt;hat etwa 3,4 Millionen Einwohner, die alle auf den Strassen unterwegs zu sein&lt;br&gt;scheinen. Hier kommt&amp;#39;s mir voller vor als in Shanghai, oder liegt das nur daran,&lt;br&gt;dass es in Pingyao relativ leer war?? Der Verkehr ist auch &amp;#39;ne Katastrophe - wie&lt;br&gt;eben in chinesischen Grossstaedten gefahren wird. Burkhard findet es noch&lt;br&gt;chaotischer als anderswo … mag sein. Sue und der Fahrer nehmen uns mit in ein&lt;br&gt;lokales Nudelrestaurant, in dem wir vielleicht die ersten langnasigen Gaeste&lt;br&gt;ueberhaupt sind … aber wer weiss. Es gibt verschiedene Sorten Nudeln mit&lt;br&gt;verschiedenen Saucen. Nur leider kalt (nicht lauwarm, schlichtweg kalt)! Ich&lt;br&gt;haette sie lieber heiss gehabt, Burkhard erst recht. Na ja. Ansonsten schmecken&lt;br&gt;sie gut. Dazu gibt es eine Art flaches Broetchen, das mit Fleischstueckchen in&lt;br&gt;Sauce gefuellt ist - im Gegensatz zu den Nudeln ist das heiss und schmeckt&lt;br&gt;ziemlich ganz genau wie Gulasch. Wer haette das gedacht! Da sich kalte Nudeln&lt;br&gt;mit Staebchen gar nicht anders essen lassen, als dass man sie hinunterschlingt,&lt;br&gt;und da zwei Personen an einem Broetchen auch nicht lange herumzunagen brauchen&lt;br&gt;(fuers Protokoll: das Broetchen konnte man naemlich nur essen, nicht geniessen,&lt;br&gt;denn es waren gar keine Knochen drin und nicht mal Knorpel), haben wir mit&lt;br&gt;diesem Schnellimbiss recht viel Zeit gespart, so dass Sues Sorgen wegen des&lt;br&gt;Programms ploetzlich wie weggeblasen waren. Also konnten wir nun in Ruhe zu den&lt;br&gt;zwei Pagoden - shuang ta - fahren, die angeblich ein Wahrzeichen Taiyuans sind.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die beiden Tuerme liegen in einem speziell umfriedeten Areal mit Torbogen und&lt;br&gt;einem Park mit zum Teil alten Paeonien noch aus der Ming-Zeit (also vor 1644).&lt;br&gt;Neulich habe ich von der aeltesten Pflanze der Welt gehoert, einer 44.000 Jahre&lt;br&gt;alten Stechpalme, die sich mit Auslaeufern vermehrt und ganz allein ein riesiges&lt;br&gt;Areal einnimmt (ich habe nur vergessen wo). Da sind diese Pfingstroeschen ja&lt;br&gt;noch taufrisch. Laut dem Erklaerungsschild stammen sie aus &amp;quot;China&amp;#39;s Accident&lt;br&gt;Times&amp;quot;, schmunzel. Ich glaube aber nicht, dass Unfallzeiten gemeint waren,&lt;br&gt;sondern einfach nur alte (ancient) Zeiten. - Das Kloster bei den Pagoden wurde&lt;br&gt;zwar als ShuangTa Si angekuendigt, heisst aber offiziell YongZun Si. Die&lt;br&gt;Tempelhalle selbst hinterlaesst keinen besonderen Eindruck bei mir, aber der Hof&lt;br&gt;ist schon bemerkenswert, laesst er doch an einen europaeischen Kreuzgang denken.&lt;br&gt;Die Gebaeude ringsum haben graue Steinfronten und keine bunten Balken oder&lt;br&gt;Dachkonstruktionen. Das Hauptgebaeude ist zweistoeckig und mit Reihen von&lt;br&gt;rundbogigen Fenstern ausgestattet. Im Hof, den zwei Wege kreuzen, stehen die&lt;br&gt;besagten Paeonien unter alten Baeumen. Im Nachmittagslicht sieht alles sehr&lt;br&gt;friedlich aus.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wir halten uns nicht lange auf und gehen gleich zu den Pagoden hinueber. Zu&lt;br&gt;Zeiten des Buergerkriegs haetten sich die Guomindang-Truppen in den Pagoden&lt;br&gt;eingenistet und die gute Uebersicht dazu genutzt, die Kommunisten auszuspaehen,&lt;br&gt;so dass ihre Kumpanen sie bequem ausfindig machen und umbringen konnten.&lt;br&gt;Jenseits des Parks befinde sich daher ein Maertyrerfriedhof, erklaert Sue.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Auf der Pagodenplattform pfeift der Wind so heftig wie schon den ganzen Tag. Die&lt;br&gt;zahlreichen Gloeckchen an den je 8 Dachecken auf den je 13 Etagen der ueber 50&lt;br&gt;Meter hohen Tuerme laeuten buchstaeblich Sturm, auch wenn die Nachmittagssonne&lt;br&gt;und der superblaue Himmel rein optisch eher zur Gemaechlichkeit einladen. Auf&lt;br&gt;dem Platz sehe ich mehrere goldene Kroenchen liegen und frage mich schon, wo die&lt;br&gt;herkommen, als der Wind einen der kleinen roten Lampions aus einem Baum reisst:&lt;br&gt;aha, die &amp;quot;Kroenchen&amp;quot; sind gar keine, sondern verzieren die Oeffnungen der&lt;br&gt;Lampions. Zu dem Zeitpunkt hat meine kuerzlich entwickelte Pagodaphobie schon&lt;br&gt;wieder zugeschlagen. Sue berichtet, sie habe sich wegen des starken Winds nicht&lt;br&gt;weiter als bis ins dritte Geschoss getraut. Das Argument gilt bei mir gar nicht,&lt;br&gt;ich glaube auch nicht, dass der Wind mich hier beeinflusst - das Schlimme sind&lt;br&gt;die sehr schmalen Treppen mit hohen Stufen ohne Gelaender und im Dunkeln; oft&lt;br&gt;sind die Gaenge ja auch noch recht niedrig. Scheint eine spezifische Auspraegung&lt;br&gt;von Klaustrophobie zu sein. Burkhard hingegen traut sich, berichtet aber, die&lt;br&gt;obersten Etagen doch nicht besucht zu haben, denn da muss man auf dem Bauch zu&lt;br&gt;den Fenstern robben … - Ich beschraenke mich also darauf, die Aussenansicht der&lt;br&gt;um die vierhundert Jahre alten Tuerme aus der Ming-Zeit in dem wunderbaren Licht&lt;br&gt;zu geniessen. Von der Spitzenbekroenung abgesehen erscheinen sie weitgehend&lt;br&gt;identisch.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zwischen den Pagoden befindet sich ein Pavillon, in dem heute allerlei Kram&lt;br&gt;verkauft wird und aus dem heraus der Platz mit chinesischer Bass-Zupfmusik&lt;br&gt;beschallt wird. Dahinter liegt eine weitere unbedeutende Buddha-Halle, und der&lt;br&gt;Platz wird insgesamt von Wandelgaengen eingerahmt. Hier brauchen wir auch nicht&lt;br&gt;sehr lange, so dass Sues Sorgen nun eher ins Gegenteil umschlagen: Wie soll man&lt;br&gt;diese Langnasen den Rest des Tages beschaeftigen??&lt;br&gt;&lt;br&gt;Einen Programmpunkt haben wir ja wenigstens noch, das (oder den?) Chongshan Si,&lt;br&gt;auch irgendwo mitten in der Stadt gelegen. Vor dem Tor wachen ungewoehnliche&lt;br&gt;Bronzeloewen, rechts neben dem einzigen Hof ist eine riesige Baustelle. Das&lt;br&gt;&amp;quot;Leckerli&amp;quot; an diesem Tempel ist eine Statue der tausendarmigen GuanYin in der&lt;br&gt;Haupthalle namens DaBei Dian, die hinter einer wohl weniger bedeutenden, aber&lt;br&gt;sehr hellen Jade(?)buddhafigur im quasi mystischen Halbdunkel liegt. - Zwar war&lt;br&gt;der Tempel zuerst 1381 erbaut worden, aber jetzt sehen wir hier, was nach einem&lt;br&gt;verheerenden Brand im 19. Jahrhundert wiederhergestellt wurde. Zum Brandschutz&lt;br&gt;sieht man in chinesischen Tempeln ja allerhand. Schaufeln fuer Loeschsand, ganze&lt;br&gt;oder auch halbe Eimer (die klappern nicht so schrecklich im Wind, wenn sie an&lt;br&gt;einer Wand haengen), moderne Schaum- oder CO2-Loescher, riesige Keramikbottiche&lt;br&gt;als Mini-Loeschteiche oder, was hier in der Gegend gebraeuchlich ist, Gruppen&lt;br&gt;von drei oder mehr kleinen Packpapiertueten, die irgendwo auf einem Fenstersims&lt;br&gt;stehen. Zuerst hab&amp;#39; ich mich ja immer gefragt, ob das Vogelfutter ist - es ist&lt;br&gt;aber Loeschsand. Ob schon irgendwann irgendwer mit diesen Mengen irgendetwas&lt;br&gt;gegen ein Feuer ausgerichtet hat? Damit kann man vermutlich bloss ein&lt;br&gt;Raeucherstaebchen loeschen. -&lt;br&gt;&lt;br&gt;Auch hier im Chongshan Si sind wir jedenfalls bald fertig, und es ist erst kurz&lt;br&gt;nach fuenf Uhr. Wir fahren in Ermangelung besserer Ideen dennoch gleich zu&lt;br&gt;unserem Zehntausend-Loewen-Hotel irgendwo in den suedlichen, neuen Vierteln der&lt;br&gt;Stadt, unweit vom Fluss, der jetzt schon aufgestaut werden muss, um ueberhaupt&lt;br&gt;als Reservoir dienen zu koennen. Wir verabreden, dass es morgen schon um 7:30&lt;br&gt;Uhr losgehen soll (o je!). Dann muessen wir ja auch heute beizeiten schlafen&lt;br&gt;gehen. Vorher besuchen wir noch das &amp;quot;Ocean Breeze&amp;quot; genannte Restaurant, in dem&lt;br&gt;es in Unterwasseratmosphaere westliche und chinesische Speisen geben soll.&lt;br&gt;Unterwasseratmosphaere: an den wie Sandstrand aussehenden Waenden kleben Krebse,&lt;br&gt;Muscheln und Schnecken, die Lampen sehen aus wie fiese, dicke Quallen, der Boden&lt;br&gt;ist ausgehoben und gewaehrt unter dickem Glas Blicke ins Blaue. Schwimmender&lt;br&gt;Seetang haengt unter der Decke, vereinzelt schweben dort mondrunde Fugu. An der&lt;br&gt;Seite ist ein Buffet aufgebaut. Hm. Eigentlich wollen wir lieber &amp;#224; la carte&lt;br&gt;essen, aber nach einem Blick auf die Karte entscheiden wir uns doch fuers&lt;br&gt;Buffet, zumal hier Fleisch und Gemuese auf Wunsch frisch gebraten werden.&lt;br&gt;Geschmacklich sind die Sachen gar nicht so schlecht. Leider ist aber alles lau,&lt;br&gt;auch das, was heiss sein sollte. Und auch die Cola, aber da kann man wenigstens&lt;br&gt;mit Eis noch etwas fuer die richtige Temperatur tun.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Danach sind wir zu allem zu faul und gehen fast sofort zu Bett. Ich arbeite an&lt;br&gt;diesen Notizen, aber schon bald wollen mir die Augen zufallen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-9031462483884252668?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/9031462483884252668/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=9031462483884252668' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/9031462483884252668'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/9031462483884252668'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/10/freitag-16-oktober-2009-vier-tempel-die_21.html' title='Freitag, 16. Oktober 2009: Vier Tempel (die anderen beiden)'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-425952126440847211</id><published>2009-10-17T21:55:00.002+08:00</published><updated>2009-11-01T21:58:29.184+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China'/><title type='text'>Freitag, 16. Oktober 2009: Vier Tempel (die ersten zwei)</title><content type='html'>Heute hiess es eine Stunde frueher aufstehen als gestern, denn um 8 Uhr morgens sollten wir schon auschecken. Dann dauert es ja noch 10 oder 15 Minuten, bis wir mit unserem Gepaeck diesmal am Westtor ankommen. Der Fahrer erwartet uns dort schon - Koffer hinten in den Minibus, und schon sind wir &amp;quot;on the road again&amp;quot;: auf der Strasse zum Himmelsdrachenberg (tianlongshan). Zunaechst fahren wir ein ganzes Stueck auf einer schoenen, heilen Autobahn. Als wir aber den Fuss des Berges erreicht haben, heisst es auf eine ziemlich holprige Serpentinenstrasse einbiegen, die uns 14 km weit und ich weiss nicht wie hoch bis zu einem Haltepunkt fuehrt, von dem aus wir dann Treppen hinuntersteigen muessen. Bald stossen wir auf einen Pavillon, der aber ausser einem Blick ins Tal nichts Besonderes zu bieten hat. Unten im Tal sieht man eine Reihe &amp;quot;stationaerer Buden&amp;quot; mit blauen Daechern, vor allem aber dringt von dort ziemlich laute Musik an unsere Ohren. Nicht mal Buddha-Musik! Als naechstes erreichen wir einen kleinen Hof, in dem ein gelb gekleideter buddhistischer Moench &amp;quot;einsiedelt&amp;quot; und die Weisse-Drachen-Grotte bewacht. Da gibt es aber keinen weissen Drachen, und eine Grotte ist das auch nicht: ein Tonnengewoelbe ueberspannt einen finsteren Raum, der nicht mal toll ausgestattet ist. Insofern halten wir uns nicht lange auf und gehen gleich zur Haupthoehle. Das ist auch gar keine richtige Hoehle und nicht mal ein Abri (Felsueberhang, mir gefaellt in diesem Fall das franzoesische Wort am besten); man hat vielmehr eine Haeuserecke vor den Fels gebaut, um den grossen sitzenden Tang-Buddha und die drei kleineren Buddhas (einer von ihnen mit 11 Koepfen) vor seinen Unterschenkeln vor unguenstigen Einfluessen der Aussenwelt zu schuetzen. Die weit ausladenden Dachspitzen der verschiedenen Ebenen hatten wir schon von besagtem Pavillon aus gesehen; mit den gruen glasierten Dachziegeln hatten sie mich an Tannebaum-Aeste aus Kinderzeichnungen erinnert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Mensch in blaugrauem Tarnanzug bewacht die Hoehle. Innen fuehrt eine s-teile S-tiege nach oben, &amp;quot;beruehmte Kultur, nicht hineingehen&amp;quot; steht auf einem Schild an den unteren Stufen. Ich bin etwas befremdet. Wer lesen kann, ist nicht immer im Vorteil - nach ein paar Worten, die sie mit dem Getarnten gewechselt hat, erklaert uns Sue, gegen Geld koennten wir sowohl hinaufgehen als auch (blitzlos) fotografieren. Wieviel? Das moegen wir selbst entscheiden, schliesslich sei das ein buddhistischer Ort. - Ich bin etwas nervoes wegen der steilen Treppe, die wirklich eher wie eine Leiter ist, raffe aber meinen Mut zusammen, schliesslich will ich dem Buddha geradeheraus ins Gesicht schauen. Er hat allerdings Glubschaugen und auch ein etwas seltsames Profil, aber insgesamt hat dieser Ort eine tolle Stimmung. Unten faehrt der kraeftig wehende Wind in die offene Tuer hinein und laesst die roten und gelben Fahnen und Buddha-Maentel flattern. Neben diesen vier grossen, noch gut erhaltenen (oder gut restaurierten?) Statuen gibt es eine Reihe von weiteren kleinen Hoehlen und Nischen, die aber weitestgehend zerstoert sind. In einer sieht man noch eine gemalte Lotusbluete an der Decke, hier und da sitzen Kopflose herum. Diese Grotten seien von den Japanern gepluendert worden, heisst es. Schade - aber trotzdem ist es noch schoen hier. Jetzt gehen wir hinueber auf die andere Seite, an der weitere, fast alle vollstaendig gepluenderte Hoehlen liegen. Die letzte, vergleichsweise grosse, in die man sogar hineinklettern kann, hat noch einige (wieder kopflose) Statuen, liegt aber so, dass ich mir sogar das Hinklettern lieber erspare. Bin ich &amp;#39;ne Bergziege?! Dann heisst es wieder Treppen(ab)steigen, und noch mehr Treppen, bis wir fast auf Hoehe der blaubedachten Buden sind. Von hier kann man zurueckschauen auf die &amp;quot;durchloecherte&amp;quot; sandfarbene Felswand, eingerahmt von gruenem Wald und unter lanlan de tian, blauem Himmel also, das sieht schon toll aus. Ausserdem sieht man noch die ebenfalls gruenglasiertem Daecher des Shengshou-Tempels, des Tempels zur kaiserlichen Langlebigkeit. Oder so. Heute ist hier &amp;quot;kaiguang&amp;quot;, ein Tempelfest. Das scheint ein ziemlich grosses Ereignis zu sein, und nur aus diesem Anlass wird hier auch der musikalische Laerm gemacht. &amp;quot;Local opera&amp;quot; sei das, erklaert Sue uns, o je! Wir erinnern uns noch an Shaanxi-Oper: wer am schrillsten schreit, gewinnt … jedenfalls fuer unsere Ohren. Als wir das Tempeltor erreichen, sehen wir eine vergleichsweise kleine Gruppe ziemlich betagter Schauspieler/Saenger und Musikanten, die sich hier ohne Kostuem, Maske oder Schminke, aber mit grosser Begeisterung und grossen Lautsprechern produzieren. Ansonsten wird Raeucherwerk in allen Groessen verkauft, und es herrscht geschaeftiges Treiben. Im Innenhof des Tempels wird es noch geschaeftiger, und gerade sind zahlreiche buddhistische Moenche in braunen Kutten ueber ihrer safrangelben Tracht mit einer Zeremonie in der linken Halle beschaeftigt. Wir sehen uns also erst einmal den rechten hinteren Teil des Tempels an. Hier liegen fuenf &amp;quot;kuenstliche Grotten&amp;quot; (kleine, laengstonnengewoelbte Raeume), die offenbar daoistisch sind. Es wimmelt hier ploetzlich von Bagua, Yin und Yang, und richtig: da taucht jetzt auch ein alter Priester im blauschwarzen &amp;quot;Dao-Outfit&amp;quot; und mit langem, weissem Fusselbart auf. Den Boden vor den fuenf Toennchen schmuecken hochglanzpolierte marmorne Yin-Yang-Intarsien, mit einigen Schriftzeichen drumherum, und hier sieht man bald darauf einen buddhistischen Moench und den Dao-Priester in ein angeregtes Gespraech vertieft. Offenbar stellt der Buddhist interessierte Fragen. Ein alter Laie nimmt auch gleich an dieser &amp;quot;Vorlesung&amp;quot; teil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wollen/sollen wir weiter; Sue ist in Sorge, dass wir das Tagesprogramm nicht abarbeiten koennen … Vorher noch zur Toilette. Hier ist eigentlich alles ziemlich neu, auch der Tempel (ein alter neu gemacht, versteht sich), aber diese schreckliche Toilette ist nicht mal ein W-Zee. Hat ja gerade noch gefehlt, dass ein Schild den Weg zum &amp;quot;Handwaschraum&amp;quot; weist … was Hygiene betrifft, koennen sich die &amp;quot;Mutterlandchinesen&amp;quot; bei den Leuten in Hong Kong noch viel abschauen. Brrr, lieber gleich wieder verdraengen, die Gedanken daran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun geht es die Serpentinen wieder hinunter, unten liegt gleich das Jin Ci-Tempelareal, das ein grosser Park mit verschiedenen Gebaeuden und Tempeln und Hoefen mit einer mehr als 1500jaehrigen Geschichte ist. Ausserdem gibt es eine &amp;quot;niemals versiegende Quelle&amp;quot; und jahrtausendealte Baeume. Der aelteste soll schon dreitausend Jahre alt sein - allerdings ist das jetzt wirklich ein Baumgreis mit nur noch reduzierter Lebenskraft. Drei Nationalschaetze berge dieser Park auch: einen offenen Pavillon zum Darbringen von Opfergaben, eine Kreuzbruecke ueber einem kleinen Teich (ich wuerde es eher ein Wasserloch nennen), bei der vier breite Brueckenteile aus den vier Himmelsrichtungen zu einer quadratischen Plattform mitten ueber dem Wasser hinauffuehren, und eine Drachenhalle, die &amp;quot;der heiligen Mutter&amp;quot; gewidmet ist. Diese Halle ist allerdings ungewoehnlich gestaltet, mit grimmigen, duennen, fast schlangenartigen Drachen, die sich um die hoelzernen Saeulen auf ihrer Vorderseite winden und den Betrachter boese anzufauchen scheinen. Sie sind auch nicht bunt lackiert, sondern hell holzfarben vor den dunkelroten Saeulen. Die Halle ist weitgehend offen und birgt Statuen aus der Song-Dynastie, darunter vor allem 33 (fast) lebensgrosse bildhuebsche Maedels - so fanden jedenfalls die Leute damals. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor man noch zu dieser Halle kommt, passiert man einen Ehrenbogen mit den Worten &amp;quot;Dui Yue&amp;quot;, die ein beruehmter Kalligraph geschrieben hat, welcher seine Mutter durch das Erbauen dieses Ehrenbogens von einer langwierigen und von allen Aerzten zuvor als unheilbar eingestuften Migraene kuriert hatte. Und noch davor stehen vier Eisenkerle mit grimmigem Blick, die hier schon etwa tausend Jahre lang den Fluss in Schach halten sollen, der frueher wohl recht haeufig ueber die Ufer zu treten und Zerstoerungen anzurichten pflegte. Noch davor steht ein Theater, das einen auf der buehnenabgewandten Seite mit zwei grossen, runden, hell umrahmten Fenster-Augen aufmerksam anblickt … ob man auch dem aeltesten gusseisernen Loewenpaar Chinas nichts zu Leide tut. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ganze Komplex ist fast wie ein Vergnuegungspark, mit noch einer und noch einer und noch einer Attraktion. Der kleine Pavillon weiter oben rechts am Berg, die Reihen von Tempelhallen oberhalb des Baumgreises, die jetzt alle geschlossen sind und in denen einige Figuren langsam vor sich hin verstauben und verfallen. Eine Szenerie, durch den Tuerspalt erspaeht, erinnert mich an eine Maerchenbuchillustration: irgendwie wirkt das wie Dornroeschens im Schlaf erstarrter Hofstaat. Eine auf einem Schutthaufen ins Nichts hinein betende Figur sieht auch ueberraschend europaeisch aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der linken Seite der Drachenhalle ueberdacht ein Rundpavillon die kraeftig strudelnde, allzeit lebendige Quelle, stets ueberwacht von einer Flussgoettin in einer kleinen Tempelhalle gleich oberhalb. Unterhalb liegt das Flussbett mit recht klarem Wasser. Nicht sehr hoch ueber dem aktuellen Wasserspiegel fuehrt eine Zickzackbruecke auf die andere Seite, von der aus man gut auf ein Marmorboot gleich neben dem Drachenkopf gucken kann, der hier das Quellwasser in den Fluss speit. Einem Marmormann auf den Kopf - wer das wohl ist? Die geneigten Leser moegen sich erinnern, dass longtou - Drachenkopf - ja auch das ganz normale Wort fuer ganz normale Wasserhaehne ist. Nur dass man bei diesem Drachenkopf wohl kaum das Wasser wird abstellen koennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter zwei in der Herbstsonne herrlich gelb leuchtenden riesigen Ginkgos steht eine grosse Ahnenhalle mit einer ungewoehnlichen Anzahl von Kalligraphien auf den typischen grossen, querformatigen Tafeln. Das ist eigentlich das Herzstueck der Anlage, denn diese Ahnenhalle gehoert der Familie Jin. Geht man hier weiter, kommt man an einem um diese Jahreszeit etwas trostlosen Lotusteich vorbei, um bald darauf noch einen buddhistischen Tempel zu erreichen, neben dem eine siebenstoeckige Pagode in warmem Sandsteingelb aufleuchtet. In einer Seitenhalle darf man SongZi GuanYin seinen Kinderwunsch anvertrauen. Den Garten schmuecken hier zahlreiche Pfingstrosenstraeucher. Hier ist es auch ziemlich leer - ich glaube, ausser uns ist gar niemand da - und wunderbar friedlich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-425952126440847211?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/425952126440847211/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=425952126440847211' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/425952126440847211'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/425952126440847211'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/10/freitag-16-oktober-2009-vier-tempel-die.html' title='Freitag, 16. Oktober 2009: Vier Tempel (die ersten zwei)'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-1147070715428633310</id><published>2009-10-16T09:39:00.002+08:00</published><updated>2009-11-01T22:08:16.238+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China'/><title type='text'>Donnerstag, 15. Oktober 2009: Pingyao und Umgebung</title><content type='html'>Die Betten in unserer Herberge sind wieder mal typisch chinesisch: die Haerte. Eine feste Latex-Matratze auf einem Brett, wuerde ich sagen; da federt nichts. Aber dafuer sind die Oberbetten recht gut und warm, und zu meinem grossen Entzuecken gibt es standardmaessig ein Koernerkopfkissen (und zusaetzlich ein normales). Insofern habe ich jedenfalls gut geschlafen, und Burkhard auch, sagt er. Am Morgen haben wir uns warm eingepackt, mit Pullover und Daunenjacke, denn die Luft ist empfindlich kuehl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Passend zu den Betten war auch das Fruehstuecksbuffet ziemlich chinesisch. Kurz zusammengefasst moechte ich eine der Damen aus der deutschen Reisegruppe zitieren, die schon am ganzen Buffet entlanggegangen war und folgende Statusmeldung an ihre Mitreisenden gab: &amp;quot;Hier ist gar nichts, das mich anspringt. Mein Teller ist noch leer!&amp;quot; Aber wir haben doch noch genuegend zum Sattwerden gefunden, nachdem wir gestern Abend ja schon das Abendessen hatten ausfallen lassen, da unser Schlafbeduerfnis groesser als das Essbeduerfnis war. Ausser warmem Orangensaft-Surrogat gab es hier wenigstens auch richtigen Kaffee (und sogar Toast, aber die Toasterschlange war wegen der besagten deutschen Reisegruppe zu lang).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um kurz vor neun sind wir losgegangen. Die Strassen rund um das Hotel sind ueberraschend untouristisch. Nachdem wir den Pfann- und Mondkuchenbackstand passiert haben, der ein bisschen unangenehm nach nicht mehr ganz frischem Fritieroel riecht, hoeren wir ein Lautsprechergetoese aus einer Seitengasse. Wir biegen ein: aha, der Eiermann! Da fand ich die Musikinstrumente gestern in der Ausstellung im Qiao Jia Da Yuan aber besser; da hatte jeder fahrende Haendler ein Schlag- oder Blasinstrument, je nach seiner Ware. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst ab der Kreuzung von Nord-Sued- und Ost-West-Achse wird es touristischer. Hier gibt es auch die verschiedenen Fruehstuecksimbisse fuer Chinesen, mit dampfenden Daempfkoerben, Maiskolbenstueckekochkesseln, einer herrlichen gusseisernen Teekanne auf einer &amp;quot;antiken&amp;quot; Feuerstelle udglm. Am Nordtor herrscht geschaeftiges Treiben, und hier wartet auch unser Fahrer auf uns, denn am Vormittag wollen wir zwei Tempel in der Umgebung besichtigen, den Zhenguo Si und den Shuanglin Si.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bald erreichen wir den Zhenguo-Tempel. Kein Mensch da! Also ist das ein echter Geheimtipp. Man passiert das Eingangstor und findet sich in einem Rosengarten. Die erste Halle beherbergt, wie ueblich, die vier Himmelskoenige. Danach kommt die Haupthalle mit mehr als einem halben Dutzend ueberlebensgrosser Figuren aus der Tang-Dynastie. Youdian pang, ein bisschen fett sind sie, wie sich das gehoert fuer schoene Menschen dieser Zeit. Sie haben weisse &amp;quot;Haut&amp;quot; und lebhaft bunte Gewaender. So langsam nagt aber der Zahn der Zeit, und das Lehmfleisch faellt an einigen Stellen schon vom Holzgerippe … hoechste Zeit fuer eine Restaurierung. Die Waende zieren zahlreiche gemalte Buddhas, weshalb diese Halle eine der zahlreichen Zehntausend-Buddha-Hallen ist. (Oder waren es hier nur Eintausend? Das waere zumindest realistischer.) Die letzte Halle ist zweistoeckig, so dass man auch noch von oben in den friedlichen, morgensonnigen und von Vogelgezwitscher erfuellten Tempelhof schauen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausser uns ist nur noch ein weiterer Besucher da, ein junger Mann, Chinese wohl, der recht kulturinteressiert wirkt und auch viele Fotos macht. Ansonsten &amp;quot;kein Schwein&amp;quot;! Jenseits des Rosengartens liege der Blumengarten, sagt ein Schild - aber da ist ein grosses Kohlrabifeld! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach fahren wir auf leichten Umwegen zum Shuanglin Si, zu Deutsch Zwei-Waelder-Tempel. Ich sehe nicht mal einen, statt dessen entdecken wir, dass dieser Tempel recht wehrhaft wirkt, mit einer eigenen zinnenbekroenten &amp;quot;Stadt&amp;quot;mauer. Er blickt auch schon auf eine 1500jaehrige Geschichte zurueck, die sicher wechselvoll war. Die Himmelskoenige stehen hier nur unter einem Dach, ansonsten an der frischen Luft. Hinter Gittern allerdings, sie gucken auch furchtbar grimmig … In diesem Tempel sind heute Morgen Scharen von Kunststudenten unterwegs, die sich hier verschiedenen Themen widmen koennen, speziell der Architektur- oder der Portraitzeichnung. In den weiteren Hallen sind diverse Statuen aufgestellt, die meist in keinem besonders guten Zustand sind. Hier muessten auch mal Restauratoren ran. Immerhin gehoeren diese Tempel zum Weltkulturerbe von Pingyao dazu, da muesste doch ein bisschen Geld fuer die Pflege da sein?! Wenn das allerdings nur auf Basis von Besucherzahlen zugeteilt wuerde, bekaeme dieser Tempel zwar mehr als der Zhenguo-Tempel, aber auch nicht sehr viel. Ganz interessant finde ich die Figuren, der umgebende Heiligenschein (oder wie auch immer man das nennen mag) ist mit viel &amp;quot;Drahtgewirr&amp;quot; und Blechbuchstaben verziert. Eine Halle ist Ksitigarbha gewidmet, dem lokalen Buddha des Jiuhuashan, den wir dort schon kennengelernt hatten. Ausserdem gibt es eine vielarmige Guan Yin und sonst noch diverse Buddhas und Bodhisattvas. Auch 18 Arhats sind zugegen. Eine Besonderheit sind einige Reihen von vielleicht vierzig Zentimeter hohen Figuren normaler Menschen aus der Song-Zeit, einige eher hoehergestellt, einige eher einfache Leute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben der letzten Halle leuchten rote Dahlien aus einem grossen Beet. Viele Insekten werden davon angezogen, unter anderem Taubenschwaenzchen. So, die gibt es also auch in China, diese &amp;quot;Kolibris unter den Schmetterlingen&amp;quot;. Ausserdem sieht man vor allem Bienen mit dicken Pollenballen an den Beinen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite liegt noch eine kleine Seitenhalle, in der die gegenseitige Loyalitaet verherrlicht wird. Eine alte Frau pflegt eine kranke junge, die hier steinern unter einer echten roten Decke liegt. Ein bisschen wie Dornroeschen … ob es schon mal jemand mit Wachkuessen versucht hat? Es gibt auch ein paar huebsche Wandmalereien hinter der Szene mit den beiden Frauen: hier servieren Bedienstete Tee und Gebaeck - ja, meine Frau nimmt nach dem Aufwachen auch gern Tee und Gebaeck, wie wir aus Loriots Bettenverkauf wissen. Scheint eine universale Vorliebe zu sein. - Auf dieser Seite des Tempelareals liegt auch die Halle mit der Figur eines sehr beruehmten und sehr lebendig dargestellten Generals, dessen Kopf sich ein Kunststudent nachzumodellieren vorgenommen hat. Soweit ich den Stand der Dinge beurteilen kann, wuerde mein Urteil &amp;quot;Dat wierd nix&amp;quot; lauten … aber sein Modellierton scheint geduldig zu sein, wer weiss …&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Besuch dieses Tempels fahren wir zurueck nach Pingyao. Wir gehen jetzt die ziemlich touristische Weststrasse entlang. Am Wegesrand zeigt uns Sue eine verblichene Inschrift auf einer alten Ziegel-Fabrikhalle: das ist einer der zwei besonders beruehmten Slogans noch aus Maos Zeiten. Die Industrie nehme sich ein Vorbild an … (und dann kommt der Name eines erfolgreichen Unternehmens). Das Pendant sehen wir hier nicht: Die Bauernschaft nehme sich ein Vorbild an … (einem Modelldorf). - Es ist schon Zeit fuers Mittagessen: wir bestellen natuerlich Pingyao-Rindfleisch, eine Spezialitaet des Ortes. Offenbar gepoekelt. Kann man essen, aber dass das landesweit beruehmt sein soll … Ausserdem haben wir Auberginen in Tomatensauce und suesse Kartoffelbaellchen nach Shanxi-Art bestellt sowie lokale Nudeln in Spezialsauce. Die Auberginen sind hier keine Spezialitaet, aber seeehr lecker. Die Kartoffelbaellchen kommen zum Nachtisch, was auch sehr richtig ist: mirabellengrosse und -farbene Kuegelchen, die wie gekochte Reibeplaetzchen schmecken und in einer suessen Sauce vermutlich auf Orangensaftbasis serviert werden, in der zu Dekorationszwecken quietschrote und -gruene Kompottkirschen schwimmen. Die groesste Ueberraschung sind aber die lokalen Nudeln. Ich hatte so eine Schuessel mit Nudeln in Suppe erwartet, aber statt dessen kommt ein grosser Teller mit tomatenbasierter Sauce mit Fruehlingszwiebel- und Karottenbrunoise sowie Zwiebelstreifen und kleinen Pingyao-Beef-Schnipseln. Diese Sauce &amp;quot;umspielt&amp;quot; (oder -spuelt?  ;-)) ) eine Nudelteigwabe, die offenbar dadurch entsteht, dass in der Mitte durchgeschnittene Nudelroehren (wie Cannelloni, bloss mit unbeschnittenen Kanten) aufrecht nebeneinander gesetzt werden. Sue erklaert uns, die seien aus Hafermehl und wirklich &amp;quot;very local&amp;quot;. Dazu trinken wir Ingwertee mit Honig. Alles gut! Eigentlich hatten wir ja nur einen kleinen Snack gewollt, jetzt sind wir ziemlich satt. Aber ich bin&amp;#39;s zufrieden, das alles probiert zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solcherart gestaerkt brechen wir zur Besichtigung der Sehenswuerdigkeiten von Pingyao auf. Diese Stadt war frueher mal das Finanzzentrum des chinesischen Reiches, im 19. Jahrhundert gab es mal 56 Banken, von denen 43 in Shanxi lagen und 22 in Pingyao. Mittlerweile duerften die meisten nach Lujiazui umgezogen sein?!  ;-)). Die beruehmteste Bank, in der der erste Wechsel ausgestellt wurde, heisst Rishenchang. Sie bildet heute zusammen mit einem benachbarten Bankhaus ein Bankenmuseum. Gegen Faelschungen wurden dreifache Sicherheitsmassnahmen ergriffen, erklaert uns Sue: ein spezieller Schreibstil, Siegel und ein Code-System, in dem die Zahlen durch regelmaessig wechselnde Schriftzeichen ersetzt wurden. In mehr als hundertfuenfzig Jahren Bankgeschichte sei kein Fall von Faelschung aufgetreten. Wir sehen Schreibstuben aus alten Zeiten, die Wohn- und Arbeitsraeume verschiedener Hierarchielevel von Managern, den Empfangsraum, in dem mit wichtigen Kunden ueber wichtige Geschaefte diskutiert wurde, die Wechseltafeln, anhand derer die Gold- und Silberbarren verschiedener Herkuenfte und verschiedenen Edelmetallgehalts gegeneinander aufgerechnet werden konnten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als naechstes besichtigen wir das Quartier eines Sicherheitsdienstes. Die waren vor allem vor der Erfindung von Wechseln wichtig, wenn es galt, Geld und Gold durchs Land zu transportieren. Da nahm man sich dann eine Eskorte von erfahrenen Wushu-Juengern, die vor allem dann, wenn sie fuer einen der beruehmten zwoelf Sicherheitsdienste arbeiteten, potentielle Raeuber schon gleich von ihrem Vorhaben abbringen koennten. Und wenn die Abschreckung nicht wirkte, sollten sie die Wegelagerer und Beutelschneider eben mit Gewalt an der Durchfuehrung ihrer boesen Taten hindern. Jeder Anbieter dieser Dienstleistung hatte seinen eigenen speziellen Kampfstil, der unter Ausschluss der Oeffentlichkeit im hintersten abgeschiedenen Hof des Hauptsitzes praktiziert wurde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg zum Suedtor, auf der Nan Da Jie, passieren wir den beruehmten Glockenturm, der hier die Strasse mit einem Torbogen ueberspannt. Fuer 5 RMB pro Person quaelen wir uns eine schreckliche Treppe hinauf. Die Stufen sind fast kniehoch und extrem ausgetreten. Von oben hat man, o Wunder!, einen Blick ueber die Daecher von Pingyao. Die sind unter dem jetzt ganz bewoelkten Himmel noch grauer, als sie es schon ganz objektiv sind. Weshalb dieser Glockenturm eine der Hauptsehenswuerdigkeiten von Pingyao ist? Das erschliesst sich mir nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im weiteren Verlauf dieser Strasse fuehrt uns Sue in die Hoefe zweier Privathotels, die noch in originalem Zustand sein sollen. Auch nicht schlecht. Dann erreichen wir das Suedtor, steigen aber zuerst auf die Stadtmauer. Pingyao ist wohl eine der wenigen Staedte Chinas, deren Stadtmauer noch erhalten ist. Hier ist der Massstab aber dann doch deutlich kleiner als in Xi&amp;#39;an; zwar ist die Mauer stolze 12 Meter hoch, aber nur 6,4 Kilometer lang. Rund ums Tor sind die Verteidigungsanlagen besonders ausgepraegt, ein bronzener Bogenschuetze zielt noch heute mit zusammengekniffenem Auge zwischen zwei Zinnen auf einen virtuellen Angreifer - weshalb auch ein virtueller Bogen ausreicht. Auf den etwa 2,5 umfriedeten Quadratkilometern innerhalb der Mauern sollen vierzig- bis fuenfzigtausend Leute wohnen. Wir gehen kurz vor das Tor und kommen dabei an den tief eingeschnittenen Wagenspuren vorbei, die unzaehlige Karren mit oft sicher schweren Guetern hier eingekerbt haben. Na, das sind Spurrillen! Uebrigens soll die Stadt aussehen wie eine Schildkroete: Sued- und Nordtor bilden Kopf und Schwanz, waehrend die je zwei West- und Osttore ihre Fuesse darstellen. Kaum betreten wir die Stadt wieder, bekomme ich erst einmal die schlechte Luftqualitaet zu spueren, die vor allem auf die vielfach verwendete Kohle zurueckzufuehren ist. Ich bekomme dauernd Partikel in die Augen. Wahrscheinlich kommt der jetzt einsetzende leichte Regen auf Bestellung der Stadtregierung und dient zur Klaerung der Luft …&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser naechstes (und fuer heute letztes) Ziel ist der YaMen, der Kreisgerichtshof. Vor der ersten Halle ist an einem Tor ein Duilian angebracht, auf solchen rundgebogenen Holztafeln, die extra fuer runde Saeulen gemacht sind. Die Verse besagen etwa Folgendes: Ausserhalb dieses Tors ist die Welt angenehm, mit allzeit fruehlingshaften Winden und suessem Regen. Innerhalb herrschen schreckliche Hitze und eisige Kaelte. Da werden sich die Besucher ja ermutigt gefuehlt haben. - Der Komplex besteht aus ungezaehlten Hoefen (hier also im woertlichsten Sinn courtyards) mit Schreibstuben der Steuereinnehmer und Gerichtshallen fuer Straf- und Zivilgerichtsbarkeit. Auf den jeweiligen Tischen vor dem Richterstuhl stehen Becher mit flachen Holzstaeben, deren Enden schwarz oder rot bemalt sind. Warf der Richter die schwarzen Staebe, so bedeutete es Bestrafung, die roten hingegen zeigten ein Todesurteil an. Beim Zivilrichter fehlen daher die roten Staebe. Linker Hand steht auch gleich eine ganze Phalanx von Pruegeln fuer die Pruegelstrafe. Da konnten die Vollstrecker mit der flachen Seite zuschlagen oder mit der Schmalseite, was schon damals einen gewissen Anreiz zur Bestechung bot. - Hinter den Gerichtsraeumen liegen die Wohnung des Gouverneurs und obersten Richters (so habe ich es verstanden, faellt mir jetzt beim Schreiben auf - keine Gewaltenteilung?!) sowie die Kueche fuer den Gouverneur und die hoeheren Beamten. Im Obergeschoss des Kuechengebaeudes hatte der unsterbliche Fuchs eine Bleibe und einen Job gefunden: das Amtssiegel des Gouverneurs bewachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir besichtigen noch diverse Hoefe dieses Komplexes, den Gartenhof mit einem kleinen Teich und einem Brunnen aus der Song-Dynastie, in dem einmal ein glueckbringender Karpfen gesichtet worden sein soll, eine Theaterbuehne und den FengShui-Turm, von dem aus wir jetzt einen wunderbaren Blick auf das Abendrot unter regendunklem Himmel haben. Burkhard will die Abendstimmung einfangen, ich will aber noch das Gefaengnis sehen. &amp;quot;You go to jail, I go out,&amp;quot; sagt er. Ja dann. Die Zellen fuer die &amp;quot;normalen&amp;quot; Delinquenten sind nicht schlechter als manche Wohnstuben: dunkle Loecher, aber mit einem kleinen Fenster, einem Bett und einem Heizoefchen. Nur die Schwerverbrecherkammer ist ein dunkles Loch mit nichts (oder ohne alles. ;-). ). In weiteren Saelen werden Folterinstrumente aus den vier Gruppen &amp;quot;Zurschaustellung&amp;quot;, &amp;quot;Transport und &amp;#39;Aufbewahrung&amp;#39;&amp;quot;, &amp;quot;Hinrichtung&amp;quot; und &amp;quot;Verhoer&amp;quot; gezeigt. Genau so schaurig und pervers wie in Europa. Damit ist die Besichtigung beendet, und die Nacht bricht jetzt auch mit Macht herein. Und das um sechs Uhr abends.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss des Tages goennen wir uns einen Caff&amp;#232; Latte; ansonsten sind wir noch satt von unserem ausgiebigen Mittagessen. Danach nehmen wir noch eine Fussmassage (ah, tut gut nach dem Tag auf den Beinen!), und dann finden wir anhand von Sues Beschreibung ohne Probleme den Weg zurueck zum Hotel. Sie war schon ganz besorgt gewesen, ob sie uns wohl allein lassen koennte. Ja doch!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-1147070715428633310?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/1147070715428633310/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=1147070715428633310' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/1147070715428633310'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/1147070715428633310'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/10/donnerstag-15-oktober-2009-pingyao-und.html' title='Donnerstag, 15. Oktober 2009: Pingyao und Umgebung'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-140744743008279410</id><published>2009-10-14T21:36:00.002+08:00</published><updated>2009-11-01T22:11:32.169+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch China'/><title type='text'>Mittwoch, 14. Oktober 2009: Nach Pingyao</title><content type='html'>Um 12:50 Uhr geht unser Flug von Hongqiao nach Taiyuan, der Haupstadt von Shanxi, dieser Provinz &amp;quot;westlich der Berge&amp;quot;, so die Bedeutung des Namens. Sie liegt gewissermassen im Nordwesten des chinesischen Ostens. Am Flughafen, der noch fast brandneu ist, erwartet uns Sue. Sie spricht recht gut Englisch und ist auch gar nicht mehr so ganz jung, wirkt entsprechend erfahren und aufgeschlossen und vielseitig interessiert. Ja, den Flughafen haetten die olympischen Spiele letztes Jahr der Stadt beschert. Und ueberhaupt habe sich Shanxi in den letzten zehn Jahren sehr stark entwickelt. Frueher sei es wirklich hinter den sieben Bergen gelegen, abgeschieden und abgeschnitten vom Fortschritt. Dann habe der Provinzgouverneur den Slogan ausgegeben, dass, wer den Reichtum ins Land holen wolle, erst einmal Strassen bauen muesse, weshalb es jetzt eine hervorragend ausgebaute Strasseninfrastruktur gebe. Stimmt, die Strassen sind hier recht gut. Ansonsten sei Shanxi eine Provinz mit Schwerindustrie, ein Tummelplatz fuer Hubertus Schmoldt: Bergbau, Chemie, Energie. Die Felder werden auch bestellt, ueberwiegend mit Mais, aber auch mit Weizen. Der Mais ist gerade geerntet worden, und im Spaetnachmittagslicht leuchtet uns sein sattes Gelb vielfach an. Entweder als Maiskornschicht auf dem Standstreifen, wo die Koerner zum Trocknen ausliegen (nicht sehr appetitlich), oder in Form von geschuetteten oder saeuberlich geschichteten Kolben vor den Haeusern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach etwa einer Stunde erreichen wir den Wohnkomplex &amp;quot;Qiao Jia Da Yuan&amp;quot; der Familie Qiao, der aus dem 18. Jahrhundert stammt. Seit 1991 hat er grosse Beruehmtheit erlangt und ist ein wahrer Touristenmagnet geworden. Da hatte naemlich Zhang Yimou diesen Ort als Drehort fuer seinen Rote-Laterne-Film ausgemacht, in dem Gong Li als Si Taitai, Ehefrau No. 4, ein wenig schoenes Schicksal ereilt. Jetzt fuehrt eine von Verkaufsstaenden gesaeumte laaaaange Strasse hin. Es gibt viele Nuesse und Sonnenblumenkerne und Suessigkeiten, die daraus gemacht werden. Einige Suessigkeiten werden mit dem Vorschlaghammer auf Baumstuempfen zurechtgearbeitet! Ein anderes Kuriosum sind die &amp;quot;Kieselkuchen&amp;quot;, shitoubing. Das sind flache Fladen in den Geschmacksrichtungen natur, schwarzer Sesam und Fruehlingszwiebel, die aussehen wie … ja, wie was? Wie unregelmaessiges Waffelpikee? Oder wie gehaemmertes Metall, nur groeber? Dazu werden erst eingeoelte Kiesel tuechtig gebraten, bis sie recht heiss sind. Dann kommt der Teigfladen dazu, der zwischen den heissen Kieseln gebacken wird. Daher die unregelmaessigen Vertiefungen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schliesslich erreichen wir den Eingang des riesigen Komplexes. Gegenueber liegt eine &amp;quot;Geisterschutzwand&amp;quot; mit den hundert Formen des Wortes shou, Langlebigkeit. Innerhalb der Mauern befinden sich 5 Wohnhoefe mit insgesamt 313 Zimmern sowie ein Gartenhof. Der Ahnherr der Familie stammte aus armen Verhaeltnissen und hat sich als frueher &amp;quot;Selfmademan&amp;quot; zu einem reichen Geschaeftsmann und Wohltaeter hochgearbeitet. Vorwiegend mit Tofuhandel. - In den meisten Raeumen werden irgendwelche mehr oder weniger folkloristischen Exponate gezeigt. Ausserdem gibt es die drei Schaetze des Hauses zu sehen: einen grossen runden Spiegel in einer kunstvollen (Ebenholz?-)Fassung namens &amp;quot;Rhinozeros, den Mond betrachtend&amp;quot; (dabei sieht das Tier sehr wenig wie ein Nashorn aus - ich halte es fuer ein normales Rindvieh), eine Zehntausend-Leute-Betrachtungskugel, die angeblich das Spiegelbild von so vielen Leuten fein saeuberlich und ohne grosse Verzerrung zurueckwerfen kann, und die Neun-Drachen-Lampe, ein Geschenk der Kaiserinwitwe Cixi, die hier nach ihrer Flucht aus der Verbotenen Stadt ein paar Tage Station machte und ob ihrer freundlichen Aufnahme so erfreut war, dass sie der Familie einige Geschenke machte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ueberhaupt ist alles recht reich verziert. Es gibt Holzschnitzereien und auch feinteilige Ziegel- und Steinmetzarbeiten, und ueberall haengen die typisch chinesischen roten Laternen. Im schwaecher werdenden Licht der Nachmittagssonne hat sich der Ort trotz der vielen Touris eine schoene Atmosphaere bewahrt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen sechs Uhr wird es dunkel, und wir brechen auf nach Pingyao, das wir nach einer knappen weiteren Stunde erreichen. Die Stadt darf tagsueber nicht mit Autos befahren werden, und auch abends haben nur die Anwohner eine Einfahrgenehmigung. Wir beschliessen, zu Fuss zu gehen, und kommen durch einige ganz schoen finstere Gassen, bevor wir unser HongShanYi-Hotel erreichen, dass mit seinen Hoefen und roten Laternen so aehnlich aussieht wie der Qiao Jia Da Yuan. Bloss, dass hinter den Holzfenstern und -tueren klimatisierte Gastraeume mit fliessend warmem und kaltem Wasser liegen. So weit, so gut!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-140744743008279410?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/140744743008279410/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=140744743008279410' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/140744743008279410'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/140744743008279410'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/10/mittwoch-14-oktober-2009-nach-pingyao.html' title='Mittwoch, 14. Oktober 2009: Nach Pingyao'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-1594441168327397765</id><published>2009-10-13T00:39:00.002+08:00</published><updated>2009-10-13T00:45:05.291+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hong Kong'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisetagebuch Hong Kong'/><title type='text'>Freitag, 2. Oktober 2009: Zwischen Berg (Peak) und tiefem tiefem Tal  (Ballsaal)</title><content type='html'>Nach unserer Abfahrt vom Victoria Peak lassen wir uns in den westlichen Teil von  Hong Kong City bringen, zur Des Voeux Road (W). Sheung Wan heissen das Viertel  und die westliche Endstation der Island Line, die im Norden der Insel Hong Kong,  also unter den zentralen Stadtbezirken, eine MTR-Verbindung zwischen Westen und  Osten herstellt.  Das Viertel scheint sich um den &amp;quot;Western Market&amp;quot; zu gruppieren, ein Gebaeude aus  der Kolonialzeit, das ein wenig an ein Kastell erinnert und mit hellen und  dunklen Ziegeln vielleicht auch ein bisschen maurisch aussieht. Bevor wir den  erreichen, kommen wir zuerst durch eine Strasse mit einem TCM-Geschaeft neben  dem anderen, wobei der Schwerpunkt des Sortiments hier auf getrockneter  Meeresmedizin liegt. Das meiste hat diese typische gelbbraeunliche &amp;quot;Un-Farbe&amp;quot;:  diese Meerestiere sind buchstaeblich verblichen. Reichlich vorhanden sind auch  getrocknete Seegurken, die zum Teil auch schon wieder eingeweicht angeboten  werden. Die sehen wirklich nicht appetitlich aus - irgendwie muss ich immer an  …haufen mit Noppen denken. Es gibt auch Seepferdchen und Seenadeln und diese  paarweise gekreuzigten und am Kreuz getrockneten Echsen. Sie werden meist mit netten roten Schleifen daran befestigt. Hier hat man auch schon die ersten dieser  luftig-leicht aussehenden &amp;quot;Schaelchen&amp;quot;, die wir jetzt noch nicht zu deuten  wissen. Auch die dicken schwarzen Platten, deren Struktur ein wenig an Luffah  erinnert, bleiben uns ein Geheimnis.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Bevor wir den westlichen Markt erreichen, kommen wir noch an ein paar  Schaufenstern vorbei, die man heutzutage fuer nicht mehr moeglich gehalten  haette. Das eine scheint eine Art Drogerie- oder Apothekenfenster mit  suedostasiatischen Mittelchen zu sein, die in einem kleinen Fenster in mehreren  Reihen uebereinander ausgestellt sind. Das Design der Verpackungen sieht zum  Teil doch sehr nostalgisch aus, so dass ich mich frage, ob dies nicht vielleicht  eher ein kleines privates Museum ist?! - Das andere Schaufenster enthaelt Pyramiden von  verblichenen Konservendosen, die schon selbst aussehen wie Ueberbleibsel aus den  1950er Jahren. Und nichts weiter! Wer soll das denn auch nur entfernt attraktiv  finden?? -  Im &lt;a href="http://www.photoglobe.info/ch_hongkong/imgs/hongkong_acs_003.jpg" target="_blank"&gt;Western Market&lt;/a&gt; gibt es eine deutsche Baeckerei namens &amp;quot;Das Gute&amp;quot;, die auch  eine Café-Ecke hat. Schade eigentlich, dass wir noch vom Saftladen auf dem  Victoria Peak &amp;quot;bedient&amp;quot; sind! Ansonsten gibt es da diverse Futtergeschaefte und Kramlaeden, und im ersten Obergeschoss befindet sich ein Stoffmarkt. Das zweite  OG, unterm Dach juchhe, ist gesperrt: hier sind schon die Tische fuer ein  Hochzeitsbankett aufgebaut.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Die Strasse namens Bonham Strand unweit von hier ist das Zentrum des Handels mit  Ginseng - und mit Vogelnestern. Ach so! Die erwaehnten luftig-leicht aussehenden &amp;quot;Schaelchen&amp;quot; sind Vogelnester. Klar; wenn man das einmal weiss … ist das sehr  plausibel, und man fragt sich, wieso man nicht direkt selbst darauf gekommen ist.&lt;br&gt; &lt;br&gt; Wir folgen weiter der Route, die uns die Lonely-Planet-Autoren vorgeschlagen  haben, und kommen bald darauf in die Hollywood Road, die &lt;i&gt;nicht &lt;/i&gt;direkt in das beruehmte Stadtviertel von Los Angeles gleichen Namens fuehrt. Vielmehr haben hier wohl frueher  zahlreiche  &amp;quot;Holderbuesche&amp;quot; (in Wirklichkeit aber Stechpalmenbuesche) gestanden. Auch wenn heute nichts mehr sticht, biegen wir schnell wieder von ihr ab zur Taipingshan-Strasse, deren Strassenecke von einem grossen rosafarbenen  &amp;quot;Toilettenpalast&amp;quot; dominiert wird. (Waehrend ich das so schreibe, beginne ich  mich zu fragen, ob das wohl die sanitaeren Anlagen fuer die Bewohner der  umliegenden Haeuserblocks sind?) Aber natuerlich ist nicht das die Sehenswuerdigkeit, sondern vielmehr die kleinen Tempelchen, die sich hier ganz unpraetentioes in die Mietskasernen eingereiht haben, ohne schnoerkelige Daecher oder Torbalken. Einer hat eine Art Drahtverhau-Loggia, in der zahlreiche Raeucherspiralen haengen, so dass der Rauch sich ungehindert verziehen kann. Wenn man bis ganz nach hinten durchgeht, entdeckt man, dass es sich um einen Ahnentempel handelt, in dem zahlreiche Verstorbenen-Andenkentaefelchen aufbewahrt werden, die die Erinnerungen wach halten sollen. Der andere Tempel oeffnet sich einfach garagentorweit zur Strasse hin und ist Kwun Yam gewidmet, wer auch immer das sein mag. Ein paar Meter weiter findet sich noch ein Tempel mit einem schoen geschnitzten, vergoldeten Holzdekor ueber dem Eingang. &lt;br&gt;  &lt;br&gt;Nun geht es zurueck zur Hollywood Road. Dies ist die Strasse der Antiquitaetenhaendler; hier reiht sich ein Geschaeft mit Tang San Cai (der dreifarbig glasierten Keramik aus der Tang-Dynastie) und allerhand anderen altertuemlichen Chinoiserien, wie zum Beispiel vergoldetem Schnitzwerk, ans naechste. Auf Hoehe der Ladder Street (&amp;quot;Leiter-Strasse&amp;quot;, keine Ahnung, warum die so heisst  ;-)  ... die besteht aus einer breiten Treppe) liegt der Man Mo-Tempel, der einem Kriegsgott und einem zivilen Gott gewidmet ist. Letzteren erkennt man am Schreibpinsel, ja, das ist Kultur! Leider wird der Tempel aussen wie innen renoviert, weshalb die Atmosphaere weniger von duftendem Rauch und mehr von beissendem Lackgeruch getraenkt ist. Unter anderem werden naemlich die dicken Saeulen neu rot lackiert. Ich kaufe ein &amp;quot;Tempelpamphlet&amp;quot; fuer 10 HKD, also etwa einen Euro, das sich (gemaess der Bedeutung des Wortes Pamphlet im Englischen) keineswegs als laesterliche Schmaehschrift, sondern ganz harmlos als kleine Infobroschuere fuer die Touris entpuppt.&lt;br&gt;  &lt;br&gt;Damit ist der Rundgang schon so gut wie beendet - wir gehen nur noch einmal den Cat Street Market auf und ab, einen Strassenmarkt fuer Antik-Kitsch à la Dongtai Lu - aber wenn man die Dongtai Lu hat, ist das laengst nicht so spannend, wie wenn man aus der Ferne kommt und sich zum ersten Mal mit solchem Asia-Troedel konfrontiert sieht. Da brauchen wir jetzt nur noch die Metro-Station Sheung Wan zu finden und zum Hotel zu fahren - der naechste Programmpunkt heisst, wie schon berichtet: sich aufdonnern. Denn gleich geht es ja Hochzeit feiern!&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-1594441168327397765?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/1594441168327397765/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=1594441168327397765' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/1594441168327397765'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/1594441168327397765'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/10/freitag-2-oktober-2009-zwischen-berg.html' title='Freitag, 2. Oktober 2009: Zwischen Berg (Peak) und tiefem tiefem Tal  (Ballsaal)'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-2031715422571684186</id><published>2009-10-11T23:54:00.002+08:00</published><updated>2009-10-12T00:00:34.360+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Gongqing-Waldpark, oder: Braeutemeute im Biotop</title><content type='html'>Gestern war ein schoener Herbstsamstag, mit leicht blauem Himmel und noch angenehm warmen, nicht heissen Temperaturen. Gerade richtig fuer diesen Waldpark, oben im Norden der Stadt am Huangpu gelegen, jenseits der Universitaet (welcher? weiss ich gerade nicht so genau). Das ist zwar noch im Stadtgebiet, aber man braucht schon ein Weilchen, um dort anzukommen. Aber noch vor zwei Uhr nachmittags hat Han Shifu uns dort abgesetzt. Fuer 15 RMB Eintrittsgeld pro Person laesst man uns ein. Hier im Eingangsbereich ist es etwas trubelig, was vor allem an einer Schuelerinnenschar liegt. Ansonsten ist es genau das, was der Name verspricht: ein Waldpark. Denn man ist eben nicht nur im Wald, sondern auch im Park, mit befestigten Wegen und, wie ungewoehnlich, jeder Menge Parkbaenken. Und es ist nicht mal voll! Natuerlich sind einige Leute da, aber die verlaufen sich rasch im Gelaende. Zwar reicht es nicht fuer Waldeinsamkeit, aber es gibt auch schon mal Wegabschnitte, die man sich mit niemandem teilen muss. Es gibt ausserdem nicht nur Wald, sondern auch Wiese, Rasen, an einigen Stellen ein paar Beete und reichlich Wasserflaechen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Schon am Eingang entdecken wir die erste Braut, die mit Braeutigam und dem ganzen Team von Fotografen und Schminkfrau und Umkleide- und anderen Hiwis gerade einen der kleinen offenen Elektro-Busse besteigt, die fuer schnelle Transporte im Park sorgen. Wie wir noch bemerken werden, brettern die ganz schoen ueber die Wege ... als Fussgaenger springt man besser vorher beiseite. Aber das war ja nur die erste Braut von bestimmt fast zwei Dutzend! Der Wald scheint das gruene Aussenstudio fuer die Hochzeitsfotografen zu sein. Was ja immer furchtbar ist, sind erstens die Brautkleider aus der Naehe und zweitens das Braut-Schuhwerk. Was die Kleider betrifft: Meister Proper hilf! O Meister, reiss den Himmel auf, bzw. den Grauschleier weg! Und der Dreck ueberall - kein Wunder, wenn diese Braeute sich auf dem Boden herumsuhlen. Eines der Standardbilder ist Braut auf dem Boden liegend, Rock scheibenfoermig um sie herum drapiert, um diese Jahreszeit gern mal mit ein paar dekorativ hingestreuten Herbstblaettern auf dem Kleid. Dann natuerlich die unvermeidlichen Brautpaar-auf-einem-Steg-Bilder mit Spiegelbild im Teich. Statt Steg darf es auch mal Stein sein, und auch schon mal so, dass man barfuss hinwaten muss. Kein Wunder, wenn das Kleid da schmutzig wird. Und schicke Brautschuhe sind auch nicht zweckmaessig, derbe Sportschuhe gehen auch. Auf dem Foto sieht man es nicht. Auch nicht, dass der Brautstrauss aus kuenstlichen Blumen ist, und auch nicht, dass das Kleid im Ruecken mit Sicherheitsnadeln passend gesteckt wurde, und auch nicht, dass der Schleier schon ein paar Loecher hat. Weitere vielleicht nicht Muss-, aber Gerne-Auch-Varianten von Hochzeitsfotos: mit Plueschtieren und wehendem Schleier. Fuer letzteres muss dann immer ein Hiwi den Schleier hochhalten und auf Yi, Er, San loslassen.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Aber genug von den Braeuten, auch sonst tobt das Leben, vor allem im Kleinen. Die Baeume werden von Scharen von Spinnraupen geplagt, ausserdem gibt es riesige Wanzen (fast 2 cm lang, ohne die Fuehler), an einem der Teichufer wurstelt ein Flusskrebs durch den Schlamm, dicke Libellen fliegen in der Nachmittagssonne, und interessante Spinnen sind auch zahlreich vertreten. Eine ist ganz weiss, ihr Hinterleib ist opak und wirkt dadurch besonders weiss, der vordere Teil und die Beine wirken leicht transparent. Sie hat etwas eckige Formen und nimmt gleich eine Drohhaltung ein, bei der sie die beiden vorderen Beinpaare weit gespreizt in die Luft reckt. Sie wirkt fast wie ein Krebs. Und ist uebrigens so schlecht getarnt auf dem gruenen Blattwerk, dass ich im Vorbeigehen aus ein, zwei Metern Entfernung auf sie aufmerksam wurde. So eine habe ich definitiv noch nie gesehen. Gleich in der Naehe finde ich noch eine, deren Leib smaragdgruen schimmernde Streifen hat. Ach ja, noch eine zahlreich vertretene Tierart: Kulturdinger, sprich Muecken, die mich wieder mal fuer ein gefundenes Fressen halten.  :-((&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wir gehen erst zur Huangpu-Panoramaplattform, die aber recht enttaeuschend ist. Schade, dass sie da nicht einen kleinen Aussichtsturm gebaut haben. So sieht man nur ein paar Schiffe, die direkt vor der Plattform liegen, und das war&amp;#39;s schon. Dann finden wir den relativ weit verzweigten See. Ein recht moderner Pavillon, trotzdem mit Mondtor, wird von einem Bambusfloetisten als Konzerthalle genutzt. Das klingt gut! Wir essen ein Eis und machen uns, auf diese Weise gestaerkt, auf zu einer Bootsfahrt. Hier gibt&amp;#39;s sogar Tretboote, fuer 20 RMB die Stunde. Alternativ kann man rudern oder elektrisch fahren. Waehrend wir auf dem See herumschippern, wird einige Male am Seil Drachen geflogen. Und an einem der Ufer galoppiert ploetzlich eine Pferdeherde heran, die dann anfaengt, friedlich in der Nachmittagssonne zu grasen. Eine Kutsche und ein paar Reiter haben wir auch noch ausgemacht. Als wir von der Wasserseite her an besagtem Pavillon vorbeikommen, hat der Musikant die Floete gegen ein(e?) Erhu (?) vertauscht - oder der Musikant ist ausgetauscht, das kann wohl auch sein. Auch diese Musik verbreitet hier eine schoene Stimmung.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Und dann ist der Nachmittag schon um - wir gehen erst mal zum falschen Tor, dem Westtor, und entscheiden uns dann, erneut falsch, fuer das Nordtor. Oh! Als wir dort ankommen und merken, dass es auch nicht das richtige ist, ist es schon fuenf Uhr, und die Sonne schickt sich an unterzugehen. Nun geht es raschen Schrittes einmal ganz durch den Park, bis zum Suedtor: ja, das ist richtig, hier wartet Han Shifu auf uns. Unterwegs entdecken wir den Teil des Parks, der weniger Wald- sondern mehr Vergnuegungspark ist. Mit Achterbahn, Kettenkarussell und ich weiss nicht was noch. Hier liegen auch Schienen fuer einen Mini-Zug. Am jetzt vereinsamten Bahnhof ist immer noch ein Brautpaar zugange, à la Einfahrt in den Bahnhof der Ehe, oder so aehnlich. Die Fotografen haben schon kleine Scheinwerfer angemacht, denn es ist jetzt unter den Baeumen bereits ein bisschen zu dunkel zum Fotografieren.&lt;br&gt; &lt;br&gt;Wir sind&amp;#39;s zufrieden: Alles in allem ist der Gongqing-Waldpark ein Geheimtipp fuer stadtnahes Gruen ohne allzu grosses Gedraenge. Angeblich soll in diesem Park am 1. Mai immer ein Schweinerennen stattfinden ... ja, das hat jetzt noch gefehlt, ein paar suesse Schweinchen. Aber bestimmt denken Chinesen dabei nur ans Essen. Ts, ts, ts!&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4440522557896579576-2031715422571684186?l=das-jahr-des-schweins.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/feeds/2031715422571684186/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4440522557896579576&amp;postID=2031715422571684186' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2031715422571684186'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4440522557896579576/posts/default/2031715422571684186'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://das-jahr-des-schweins.blogspot.com/2009/10/gongqing-waldpark-oder-braeutemeute-im.html' title='Gongqing-Waldpark, oder: Braeutemeute im Biotop'/><author><name>Zeepunkt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09483801622071703849</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4440522557896579576.post-3271750828279887097</id><published>2009-10-09T21:45:00.007+08:00</published><updated>2009-10-12T00:14:08.650+08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Korea'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagebuch'/><title type='text'>Gnurhafrerutluk Ehcsinaerok - Koreanische Kulturerfahrung rueckwaerts</title><content type='html'>Nun sitze ich, viel zu frueh: noch zwei volle Stunden bis zum Abflug, am Ausgang 31 im schicken Flughafen von Incheon. Draussen daemmert es, und die Lichter des Flugbetriebs und der Terminals beginnen, sich auf dem regennassen Boden zu spiegeln. Die vergangenen drei Tage waren mit weitgehend blauem Himmel gesegnet, aber eben auf dem Weg zum Flughafen hat es zu regnen begonnen, obwohl noch irgendwo die Sonne schien. Sicher gab es aus irgendeiner Richtung einen Regenbogen …&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auch immer, zwischen den Ausgaengen 31 und 33 befindet sich eine &amp;quot;Traditional Korean Cultural Experience Zone&amp;quot; (klingt so aehnlich wie Selbsterfahrungszone, gell?  ;-) ), in der gerade ein Gratiskonzert gegeben wird. Das erste Stueck, das ich hoerte, war ja nun mal extrem schwer &amp;quot;verdaulich&amp;quot; fuer meine Ohren. (Es klang eher nach Selbstzerstoerung, vielleicht eine Extremform der Selbsterfahrung?) Das naechste war schon besser, sanft und melancholisch, insofern sehr passend zur Stimmung der geschilderten Situation. Jetzt ist Pause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern gab es auch koreanische Kultur zu erfahren, und zwar koreanische Arbeitskultur. Unser Workshop begann um neun Uhr. Mittags wurden Sandwiches in Cellophan und Sushirollen in Alufolie gebracht, die wir fast nebenbei verzehrt haben. Als es dann auf das geplante Ende (17:30 Uhr) zuging und wir auf wundersame Weise bemerken mussten, dass wir noch nicht fertig waren, wurden die vom &amp;quot;Loentsch&amp;quot; uebriggebliebenen Rollen und Brote irgendwie an die Teilnehmer verteilt und nun vollends nebenbei gegessen. Kurz vor zehn Uhr haben wir dann sozusagen aufgegeben. Mit der Planung fuer den Folgetermin, der Diskussion ueber ein kleines Saufgelage zum Tagesabschluss (ohne mich) und dem Auftreiben eines Taxis war schon die naechste halbe Stunde vorbei, und um kurz vor elf Uhr war ich dann &amp;quot;gluecklich&amp;quot; im Hotel Lotte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Zimmer war allerdings recht schoen, geraeumig und modern eingerichtet, mit allerhand Fernbedienungen zum Beispiel fuer die Vorhaenge (bloss nicht versuchen, sie von Hand aufzuziehen!), im 29sten Stock mit Blick ueber Seoul gelegen. Zwei Waschbecken ganz fuer mich allein, aber nur ein Hi-Tech-Klo, ausserdem ein Duschbad mit einer absolut wasserverschwenderischen Whirlpool-Wanne und einer separaten Dusche, diese aber ohne eigene Duschkabine. Was mich dazu bewogen hat, jeden Morgen ein absolut wasserverschwenderisches Wannenbad zu nehmen, denn ohne Kabine ist es mir mit dem Klimaanlagenluftstrom einfach zu ungemuetlich. Und dass die Badewanne mit Aussicht war, hat das Baden nur attraktiver gemacht: am fruehen Morgen im wohlig-warmen, froehlich vor sich hinbrodelnden Wasser zu liegen und dabei die Morgenroete ueber Seoul-City zu beobachten, wie sie langsam e
